Wiegers erneut VfR-Vorsitzender

19.03.2017

Stephan Wiegers hat auch für das kommende Jahr den Vorsitz des Vereins für Rasenspiele Wenings (VfR) übernommen. Er stimmte entgegen seiner ursprünglichen Ankündigung vor einem Jahr nun doch seiner Wiederwahl zu und wurde während der jüngsten Jahreshauptversammlung im Weningser Bürgerhaus einstimmig im Amt bestätigt. Als Stellvertreter steht ihm Marco Gerhardt zur Seite. Als Rechner arbeitet Dirk Ankermann im Vorstand mit. Seine Stellvertretung hat Markus Poppe übernommen. Jugendleiter ist Markus Appel und Schriftführer Alexander Schäfer. Als Besitzer engagieren sich Markus Lindemann, Marco Kehm und Oliver Hof-Steder. Der Posten des Spielausschussvorsitzenden konnte nicht besetzt werden. Oliver Hilß hat sich jedoch bereit erklärt, bis zum Rundenende die Funktion weiter auszuüben.

Den Wahlen voraus gegangen waren Berichterstattungen. VfR-Vorsitzender Stephan Wiegers informierte, dass der Verein aktuell 464 Mitglieder zählt. Im Vergleich zu 2012 habe sich die Anzahl der Kinder und Jugendlichen fast verdoppelt, so Wiegers. Dies sei nicht zuletzt auf die hervorragende Jugendarbeit zurück zu führen. Ferner erinnerte er an den Discoabend mit Firebird XXL, die Beteiligung an der Faschingssitzung der Vereinsgemeinschaft, den Kinderfasching, den Sieg der Meisterschaft der Kreisoberliga und den Aufstieg in die Gruppenliga, die Beteiligung am Gederner Seefest, den mäßig besuchten Abend mit der Band „Seven Hell“ und den Preisskat zwischen den Jahren. Im vergangenen Jahr hatte der VfR den Vorsitz der Vereinsgemeinschaft und richtete die Faschingsveranstaltung und den Prämierungsmarkt aus.

Durch den Aufstieg in die Gruppenliga Frankfurt Ost seien vermehrt auswärtige Zuschauer auf dem Sportplatz als Zuschauer anzutreffen gewesen. Wiegers hätte sich allerdings auch mehr Weningser am Spielfeldrand gewünscht. „Leider ist der Sportheimumsatz auch nach den Spielen immer noch sehr überschaubar. Dies hat natürlich wirtschaftlich erhebliche Auswirkungen, da die Umsätze an unseren Spieltagen weiterhin rückläufig sind. Es kommen immer weniger Zuschauer auf die Sportplätze und es wird halt auch immer weniger verzehrt“, so Wiegers. Mit Stolz berichtete er, dass im letzten Jahr das Flutlicht fertig montiert und im August in Betrieb genommen werden konnte. „Dies war durch den unermüdlichen Einsatz von Heinz-Georg Hofmann und seinem Bauleiter Rudi Kehm sowie der sehr tatkräftigen Unterstützung der Alters- und Ehrenabteilung möglich. Weiterhin danke ich Mike und Max Reißky von der Maurergemeinschaft, die uns die Fundamente entsprechend ausgeführt und die rechtliche Bauleitung übernommen haben. Die Demontage der alten Masten und das Aufstellen der neuen 16 Meter hohen Masten war durch die Unterstützung von Christoph Ladner von der Ladner Zimmerei Merkenfritz mit ihrem Ladekran einfacher möglich als es ursprünglich gedacht war. Und natürlich für die gesamte Elektrik und Beleuchtung der Unterstützung von Markus Kehm. Heinz-Rudolf Schäfer danke ich, dass er uns bei den Nachweisen für die finale Rechnungsstellung unterstützt hat. Die Baukosten konnten gegenüber den ursprünglichen Planungen deutlich günstiger gestaltet werden“, sparte Wiegers nicht mit Dankesworten. Sportsfreund Hans-Werner Kehm hat den Platz in der Sommerpause mit Ansaat und Dünger herrichten lassen. Auch hat er einen Mulchmäher angeschafft, den er für das Mähen des Sportplatzes zur Verfügung stellt. Die Übernahme der Sportheimdienste sei im letzten Jahr noch viel schlechter geworden, als es in den vergangenen Jahren bereits der Fall war. „Es sind immer weniger Mitglieder bereit, Dienst für unseren Verein zu leisten. Wenn der jeweilige Gruppenkopf Glück hat, bekommt er von seinen Leuten noch wenigstens den Dienst abgesagt. Obwohl durch die geringeren Zuschauerzahlen vom Grundsatz her sogar mit weniger Sportheimpersonal ausgekommen werden kann, ist oftmals nicht mal eine Grundbesetzung zu gewährleisten. Das sind Sachen, die gehen einfach nicht“, kritisierte Wiegers. „Die Unterstützung und das Interesse von euch als Mitglieder an unserem Verein ist als mangelhaft festzustellen. Dieses Desinteresse hat einige vom Vorstand dazu bewogen, dass sie nicht mehr bereit sind, zukünftig im Vorstand ein Amt zu übernehmen“, so Wiegers.

„In der Saison 2015/16 erlebte der VfR Wenings wohl sein erfolgreichstes Jahr in seiner Vereinsgeschichte. Die erste Mannschaft wurde in der Kreisoberliga Büdingen mit 73 Punkten und einem Torverhältnis von 92:73 Toren Meister und stieg in die Gruppenliga Frankfurt Ost auf. Ebenso erreichte sie das Kreispokalfinale in Usenborn, wo man sich jedoch der Übermacht aus Nidda geschlagen geben musste“, berichtete Spielausschussvorsitzender Oliver Hilß. Die besten Torschützen der letzten Sasion waren Darius Rogozinaru mit 35 Toren, Pajtim Ademaj mit 22 Toren und Radu Bumbar mit neun Toren. Mit den 35 Treffern wurde Darius Rogozinaru auch Torschützenkönig der Kreisoberliga Büdingen. Die zweite Mannschaft belegte mit 34 Punkten den 8. Tabellenplatz in der Kreisliga B2 .Die besten Torschützen waren hier Sascha Weisflog mit 32 Toren , Thomas Krämer mit sechs Toren und Lukas Reutzel mit fünf Toren. Mit seinen 32 Treffern wurde Sascha Weisflog ebenfalls Torschützenkönig der Kreisliga B2. Die Vorbereitung auf die neue Saison sei jedoch nicht so ganz optimal gelaufen. das Trainingslager wurde abgesagt, an der Stadtmeisterschaft nicht teilgenommen und das ein oder andere Spiel mangels Spielern abgesagt.

Jugendleiter Markus Appel informierte, dass die E3-Jugend in der 2. Kreisklasse, die E4-Jugend in der 5. Kreisklasse, die D-Jugend in der 2. Kreisklasse und die C-Jugend in der 3. Kreisklasse spielen. Für die Spielzeit 2016/2017 wurden zusammen mit der JSG Kefenrod insgesamt sechs Jugendmannschaften mit 80 Spielern zum Spielbetrieb in Wenings angemeldet. Aber nicht nur Fußball stand auf der Tagesordnung der Jugendmannschaften. So unternahm die E-Jugend ein Trainingslager in Betzenrod und die C-Jugend fuhr Kart auf der Rennbahn in Oppenrod. Des Weiteren wurde die D2 Jugend als Einlaufkinder der Eintracht und Celta Vigo in der Commerzbank Arena ausgewählt. Als Betreuer der „Alten Herren“ berichtete Andreas Weis über Spielsaison und Aktivitäten.

Ehrungen schlossen sich an. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Andre Bürgam, Marcel Bürgam, Dennis Gross, Sebastian Reutzel, Klaus Peter Schmiade und Maximilian Weis ausgezeichnet. Für 40-jährige Vereinszugehörigkeit wurden Michaela Grill, Hans Heinrich Hilß, Oliver Hilß, Tanja Kehm, Lothar Köhler, Christoph Rehak, Jochen Schäfer und Christine Weitzel geehrt. Dank für 50 Jahre Vereinstreue wurde Herbert Heil zuteil. Seit gar 60 Jahren sind

Harald Blum, Karl Heinz Hardt, Werner Kehm, Willi Kehm und Günter Köhler eng mit dem VfR verbunden.

 
 

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