Vereinsgemeinschaft Wenings


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Aktuelle Meldungen

Ausgelassene Stimmung in der Schafshalla

(15.02.2016)

 

Wenings (en). Familienfasching vom Feinsten bot die Vereinsgemeinschaft Wenings in der ausverkauften Festhalle, gern auch „Schofshall“ oder in diesem Fall „Schofshalla“ genannt. Ein knapp vierstündiges Programm lies keine Wünsche offen und sorgte für ausgelassene Stimmung bei Groß und Klein.

Nachdem der Fünferrat, bestehend aus Stephan Wiegers (Vorsitzender VfR und in diesem Jahr Vorsitz der Vereinsgemeinschaft), Heike Lang (Vorsitzende der Landfrauen), Achim Neun (Vorsitzender der Feuerwehr), Susanne Luft (stellvertretende Vorsitzende des Gesangvereins) und Rainer Peppel (Vorsitzender der Wanderfreunde), hinter der Mauer der Weningser Burg Platz genommen hatten, lieferte die Weningser Garde- und Showtanzgruppe mit einem bezaubernden Gardetanz einen gelungenen Einstieg in das närrische Programm.  Wiegers machte den Anfang in der abwechselnden Moderation und begrüßte Bürgermeister Guido Kempel, dessen Lebensgefährtin Ulrike Meuer und den Stadtverordnetenvorsteher Markus Heil, der sich um die musikalische Untermalung des Programms kümmerte. Der Dank des Sitzungspräsidenten galt den vielen Helfern und Akteuren, sowie den beiden Kulissenschiebern Walter Winter und Peter Kehm.

Gleich 19 Mädchen und Jungen der Tanzgruppe „Sternentänzer“ im Alter von sechs bis neun Jahren verzauberten unter der Leitung von Sabrina Heusohn den Saal mit einem farbenfrohen und quirligen Tanz, bevor Iris Schäfer als „Baumarktverkäuferin“ ihre liebe Not mit der Kundschaft hatte: „Ich arbeite ja gern im Baumarkt – wenn nur nicht die Kunden wären“. Mit fetzigem Rock und wechselnden Kostümen hatten die „Wild Chicks“, eine weitere Tanzgruppe des VfR (im Alter von zehn bis 14 Jahren unter der Leitung von Cindy Luft), einen gelungenen Auftritt und bewiesen einmal mehr ihre einfallsreiche Choreographie. Nachdem Martin Grundl, Büttenass der Sichenhäuser Nidder-Narren, von der Hochzeit seiner Cousine berichtet hatte, brannte die Büdinger Band „Frog Rock“ ein Feuerwerk ihres diesjährigen Faschingspotpourris ab und brachte den Saal zum Toben. Niemand hielt es mehr auf den Stühlen, als ein Hit nach dem anderen begeistert mitgesungen wurde und tosender Applaus den intensiven Einsatz belohnte.

Britta Schäfer-Clark und die Cheerleader der Tanz-AG der Gederner Gesamtschule nahmen danach das närrische Weningser Volk mit auf eine musikalische und tänzerische Reise nach Moskau. Ein einfallsreiches Bühnenbild, bekannte russische Melodien und eine prächtige Inszenierung ließen auch den Bären nicht vermissen. Die „Sotzbacher Mädels“ waren dem Publikum noch aus dem letzten Jahr bekannt. Sie ließen die Narrenschar an den grotesken Ergebnissen ihrer bizarren Schönheitsoperationen teilhaben. Unter der Leitung von Rebecca Triesch hatte die Garde- und Showtanzgruppe der Vereinsgemeinschaft mit Ausschnitten aus dem Film „Black Swan“ einen weiteren, bestens gelungenen Auftritt und setzten damit vor der abschließenden Polonäse den Schlusspunkt in einer überaus gelungenen Faschingssitzung, deren Programm die ganze Familie begeistern konnte. 

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Erich Engel

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Foto: Die Garde- und Showtanzgruppe eröffnete und beschloss das Programm beim Fasching der Vereinsgemeinschaft.

Über 300 Oldtimer zu Besuch in Wenings

(05.07.2015)

Wenings (en). Während im letzten Jahr der verregnete Sonntag für einen kleinen Traktorenkonvoi durch die Weningser Straßen gesorgt hatte, konnten sich die Vereinsgemeinschaft Wenings und die Stadt Gedern als Mitveranstalter, und insbesondere die Traktorenfreunde aus Wenings über 280 Anmeldungen zur Oldtimer-Traktorenausstellung freuen. Allerdings gingen dann weit mehr als 300 Fahrzeuge an den Start, denn es gesellen sich immer noch einige Spätentschlossene dazu.

Im Rahmen des traditionellen Prämierungsmarktes fand die Ausstellung nun bereits zum zwölften Mal statt. Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst in der Festhalle unter Mitwirkung von Bernhard Weiser und Pfarrer Ulrich Bauersfeld.  Weiter ging es dann unter der Leitung von Uwe Bergheimer mit den „Seementaler Musikanten“ und einem musikalischen Frühschoppen, während vor der Halle das bunte Markttreiben, die Ausstellung und das Bearbeiten von Holzfiguren mit der Motorkettensäge die Gäste anlockte. Besonders beliebt war auch die Verlosung von Hubschrauberrundflügen, denn viele wollten gerne mal einen Blick auf das vielfarbige Treiben von oben werfen.

Bei strahlendem Sonnenschein wurden nachmittags die historischen Traktoren angeworfen und mit lautem Knattern und Rattern, oder mit kräftigem Blubbern der Bulldogs setzte sich der Konvoi in Bewegung. Eine große Zahl an Zuschauern säumte die Straßen und winkte den häufig mit ganzen Familien besetzten Fahrzeugen zu. Zu den Traktoren hatten sich auch ein paar mit H-Kennzeichen versehene Unimog, Autos und Motorräder gesellt. Fasziniert verfolgte das Publikum unterwegs, vor allem aber am Start- und Zielpunkt die Vorführungen der Lanz-Bulldogs. Einer der ältesten Teilnehmer war der 80 Jahre alte Ewald Thomas aus Büdesheim, der gerade einmal sechs Jahre älter war, als sein Bulldog.

Nach der Rückkehr zur Festhalle nahmen Achim Neun und Markus Heil von den Traktorenfreunden gemeinsam mit dem Ersten Stadtrat Herbert Weber, der die glänzenden Pokale übergab, die Siegerehrung vor. Dazu gehörten Werner Ziegler aus Wildflecken (Unimog 411, Baujahr 1966 mit 34 PS), der die weiteste Anreise hatte, Wilhelm Gerhard aus Hitzkirchen für das älteste Baujahr (selbstfahrende Bandsäge aus dem Jahr 1925), und Reinhard Alt als Vertreter der Bulldogfreunde Bergheim, die sich mit 22 Teilnehmern als stärkster Club angemeldet hatten. Abschließend bedankte sich Neun noch bei den rund 250 Helferinnen und Helfern, die zwei Tage lang eine tolle Leistung erbracht hätten. 

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Erich Engel

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Foto: Ewald Thomas mit seinem Lanz

Ich hoffe, dass Sie mit uns zwei schöne Tage erleben werden“

(04.07.2015)

„Willkommen zum Prämierungsmarkt der Stadt Gedern in der Festhalle der Stadt Wenings“, begrüßte der Weningser Ortsvorsteher Alfred Lang die Gäste, die am Samstagmittag zur offiziellen Eröffnung des Weningser Traditionsmarktes mit angegliederter  Oldtimerausstellung für Traktoren und Landmaschinen gekommen waren. Sein besonderer Willkommensgruß galt dem Kefenröder Bürgermeister Rudolf Kessler und dem Schottener Stadtrat Willi Zinnel, den Gederner Bürgermeisterkandiaten Simone Konietzke-Neisel und Guido Kempel sowie dem Vertriebsdirektor der Sparkasse Oberhessen in Büdingen und Gedern Michael Gietzen.

„Ich hoffe, dass Sie mit uns zwei schöne Tage erleben werden“, sagte Achim Neun stellvertretend für die Vereinsgemeinschaft Wenings und die Traktorenfreunde.

„Jeder weiß, dass der Stadt Gedern der Bürgermeister abhanden gekommen ist. Deswegen muss jetzt die zweite Riege den Weningser Prämierungsmarkt eröffnen“, hieß Stadtrat Edgar Gowin die Anwesenden im Namen des Magistrats der Stadt Gedern willkommen. Allerdings hielt sich der Besucheransturm von Seiten der Bevölkerung wie auch von Seiten der Kommunalpolitiker arg in Grenzen. „Es ist enttäuschend, dass die Vertreter aus der Politik Wertmärkchen brauchen, um auf den Markt zu gehen. Die Resonanz ist sehr dünn – das ist beschämend“, kritisierte Gowin das Desinteresse. Seinen ausdrücklichen Dank richtete er an die Vereinsgemeinschaft Wenings und die Traktorenfreunde sowie an die Landfrauen Wenings. Letztgenannte waren die in diesem Jahr federführend für die Organisation und Ausrichtung des Marktes zuständig. Schließlich erklärte Edgar Gowin den Weningser Prämierungsmarkt mit einem meisterlichen Bieranstich für eröffnet und wünschte der zweitägigen Veranstaltung einen guten Verlauf.

Eingebunden in die Eröffnungszeremonie war die Ehrung der langjährigen Vorsitzenden des Weningser Landfrauenvereins Ursula Nickel. „Es gibt Menschen, die sind da, wenn man sie braucht. Mithelfen ist für sie ganz selbstverständlich. Zu dieser Kategorie Mensch gehört Ursula Nickel. Mehr als 29 Jahre lang war sie in die Vorstandsarbeit der Landfrauen involviert und stets eine aktive Stütze. Außerdem arbeitete sie über viele Jahre hinweg im Vorstand der Vereinsgemeinschaft mit. Für ihr außerordentliches Wirken in der Vereinsgemeinschaft und im Landfrauenverein möchte ich nun danken“, sagte die Vorsitzende des Landfrauenvereins Heike Lang. „Du bist zwar ein bodenständiger Mensch. Aber am morgigen Marktsonntag schicken wir dich in die Luft“, lüftete Lang das Geheimnis über das Überraschungsgeschenk für Ursula Nickel – nämlich einen Rundflug mit dem Hubschrauber.

Während dann die Seementaler Musikanten die Regie übernahmen und die Besucher mit Ernst-Mosch-Melodien unterhielten, rollten die ersten Traktor-Veteranen auf dem Festgelände ein, verbreiteten mit ihrem unverwechselbaren Motorengeknatter einen Hauch von Nostalgie und zogen die Aufmerksamkeit von Groß und Klein auf sich. So etwa kamen Interessierte am Hanomag-Duo Baujahr 1962 aus dem Besitz von Steffen und Kevin Reichert aus Bermuthshain nicht vorbei. Wie die Eigentümer berichteten, seien die Veteranen früher in der Landwirtschaft im Einsatz gewesen und werden jetzt nur noch gelegentlich zur Hausarbeit und zumeist für Oldtimertreffen bewegt.

Ein weiterer Hingucker am Samstagnachmittag war die „Horse Agility-Show“. Susanne Kuhl und Andreas Waiblinger aus Wolferborn präsentierten die Sportart für Mensch und Pferd gemeinsam mit ihrer Stute Rania und dem Wallach Karusek. Unter anderem stellte das Quartett beim Passieren von Flatterhimmel und Wippe, Reifen und Folien, Zäunen und Tonnen sowie im Slalomlaufen nicht nur Geschicklichkeit sondern auch gegenseitiges Vertrauen unter Beweis. Außerdem nutzten Besucher die Möglichkeit, sich mit der Pferdekutsche durch die schöne Landschaft rund um Wenings chauffieren zu lassen.

Bis am Abend zur „Ü30-Tanzparty“ mit DJ Michi V. geladen war, waren Fachsimpeln und Dieselgespräche unter Fachleuten angesagt, spazierten Kaufwillige entlang der Krammarktbuden und hatten die jüngsten Marktbesucher beim Geschicklichkeitsfahren mit Minitraktormodellen am Stand des Siku-Führerschein-Teams viel Spaß oder ließen sich von der Mini-Eisenbahn im Kreis chauffieren.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

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Foto: Fassbieranstich bei der Markteröffnung in Wenings

Es begann alles mit einer kleinen Oldtimer-Ausstellung am Marktwochenende

(06.07.2014)

Übung macht den Meister: Brauchte Gederns Bürgermeister Klaus Bechtold bei der jüngsten Kerberöffnung im Feuerwehrstützpunkt der Kernstadt noch nahezu 50 Hammerschläge, so brachte er das kühle Blonde beim Marktfrühstück des „Weningser Prämierungsmarktes mit Oldtimerausstellung für Traktoren und Landmaschinen“ bereits beim dritten Schlag auf den Zapfhahn des 30-Liter-Bierfasses zum Fließen.

Zuvor hatte Markus Heil im Namen der Vereinsgemeinschaft und der Traktorenfreunde Wenings zur Markteröffnung als Ehrengäste den Ersten Stadtrat Herbert Weber und den Schottener Stadtrat Willi Zinnel, den Landtagsabgeordneten Klaus Dietz (CDU), den Weningser Ortsvorsteher Timo Kehm und den Bürgermeister von Grebenhain Sebastian Stang sowie Stadträte, Magistratsmitglieder und Stadtverordnete der Stadt Gedern in der Festhalle begrüßt. „Heute feiern wir ein kleines Jubiläum, denn die Traktorenfreunde Wenings begehen ihr zehnjähriges Bestehen. Im Jahre 2004 kam die Idee auf, eine Oldtimerausstellung für Landmaschinen in die Markttage zu integrieren und die Gruppe Traktorenfreunde Wenings war ins Leben gerufen“, so Heil.

„Ich begrüße alle Bürger der Stadt Gedern und der Stadt Wenings. Toll, dass die Vereinsgemeinschaft Wenings diesen Markt ausrichtet. Es hat klein angefangen und ist mittlerweile eines der größten Oldtimertreffen in Oberhessen“, unterstrich Bechtold, bevor die Seementaler Musikanten die Besucher mit Ernst-Mosch-Melodien unterhielten und historische Schlepper und Traktoren auf dem Gelände rings um die Festhalle eintrudelten.

Neben Dieselgesprächen und Besichtigung der knatternden Gefährten war sicherlich die Bison- und Pferdeshow von Willi Schmidt  – alias Yakwilli – aus Ehrenberg-Reubach ein Höhepunkt des Marktgeschehens. Denn der Rindviehflüsterer aus der Rhön führte mit seinen tonnenschweren Bisons gewagte Kunststücke vor. Außerdem konnten sich die Marktbesucher bei Planwagenfahrten mit dem Kaltblütergespann von Reik Günther aus Gedern die herrliche Vogelsberglandschaft anschauen und bei den Vorführungen von historischer Dreschmaschine und Kartoffeldämpfmaschine die Zeiger der Uhren zurück drehen. Und auch bei den Führungen durch das Heimatmuseum in der Burg Moritzstein wurde die Vergangenheit lebendig. Für die jüngsten Gäste boten die Minitraktorenfreunde Wenings einen Führerschein-Test mit ferngesteuerten Schleppern an.

Der Samstag klang mit einer Tanzparty, bei der DJ Michi V. mit Schlagermusik für Stimmung sorgte, aus.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

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Foto: Traditioneller Fassbieranstich bei der Markteröffnung am Samstag

Helau in der Weningser Narrenburg

(26.02.2014)

Ein närrisches Feuerwerk aus Show und Tanz, Büttenreden und Gesang fackelte die Vereinsgemeinschaft auf ihrer „Weningser Burgnarren-Sitzung“ in der Nacht zum Sonntag in der Festhalle ab. Während des rund fünfstündigen Unterhaltungsmarathons präsentierten die Bühnenakteure ihr närrisches Talent und brachten die Bretter, die die Weningser Narrenwelt bedeuten, zum Beben.

Tobender Applaus und Helau-Rufe der Burgnarren, einer Abordnung des Gederner Caneval Clubs mitsamt seinen Tollitäten Prinz Oliver und Prinzessin Veronika sowie Gesinnungsgenossen von den Sichenhäuser Niddernarren erklangen, als die Garde- und Showtanzgruppe der Vereinsgemeinschaft Wenings und der Burgherrenfünferrat bestehend aus Markus Heil, Achim Neun, Rainer Peppel, Stephan Wiegers und Lothar Eifert in die kunterbunt geschmückte Narhalla einmarschierten und die hübschen Gardemädchen den Reigen an Darbietungen unter der Leitung von Rebecca Triesch mit einem Gardetanz eröffneten. Ihre ganz eigenen Gedanken über einen „Lottogewinn“ machten sich mit losem Mundwerk Susanne Luft und Susanne Heusohn. Und wenn´s bei den beiden mit den Lottomillionen auch nicht wirklich geklappt hat, so sind und waren sie für die Weningser Burgnarren wie ein Sechser im Lotto. Mit tollen Kostümen und goldigen Darbietungen eroberten die „Sternentänzer“ alias Alina Kehm, Angelina Wagner, Celine Siekemeyer, David Gowin, Emma Kehm, Hannah Poppe, Hedy Lang, Isabella Raptschuk, Jasmin Eichelmann, Johanna Heusohn, Julia Brill, Lilly Sperling, Luisa Kehm, Marlene Dittmann, Marvin Mohr und Nele Lindemann die Publikumsherzen. Als Tagesschauspecher wusste Michael Beuler aus Sichenhausen allerlei Neuigkeiten aus der großen weiten Welt zu berichten. Als Markus Heil als Heizungs-Sanitär-Fachverkäufer ein „Dusch-WC“ selbst ausprobierte und dabei auf Tücken der heutigen Technik stieß, blieb im Narrenvolk vor Lachen kein Auge trocken. Unter der Leitung von Cindy Luft und Anja Ankermann wirbelten die „Wild Chicks“ Lena Lindemann, Lena Weitzel, Marika Heusohn, Jan-Niklas Wiegers, Johannes Weitzel, Anna-Christin Wiegers, Lily Röhrborn, Laura und Emma Weis, Laura Kehm und Sarah Ankermann über die Bühne. Als Büttenredner klagte sich Achim Neun mit seinem Vortrag „Achim sei Fraa lernt Auto fahren“ aus und erntete für die herzzerreißende Berichterstattung viel Applaus und noch viel mehr Lacher. Die Cheerleaders der Gesamtschule Gedern und ihre Lehrerin Britta Schäfer-Clarke nahmen die Weningser mit auf eine tänzerische Zeitreise und luden zu einem ganz außergewöhnlichen Kartenspiel in ein Café der 30er / 40er Jahre ein.

In der zweiten Sitzungsrunde verzückte die Garde- und Showtanzgruppe die Zuschauer nach Melodien des Neue-Deutsche-Welle-Songs „Völlig los gelöst“ und des Titels „Starships“ von Katy Perry mit einem Showtanz unter dem Motto „Zukunft trifft Vergangenheit - die Geschichte einer Freundschaft“. Trainiert wird die Truppe von Rebecca Triesch. Über „Alltagsgeschichten“ palaverte Büttenredner Lothar Eifert eine kleine Ewigkeit lang. Während des Vortrags plapperte er über fette Köche und dürre Hinkel, saufende Weibsbilder und voreheliche Nähkästchen. Allerdings brach beim Publikum während des Vortrages und noch dazu zu später Stunde immer wieder eine unüberhörbare Geschwätzigkeit auf. Eifert strafte dieses „Vergehen“ mit einigen Schweigeminuten. Kein leichtes Spiel hatte auch Stephan Wiegers, der ebenfalls als Büttenredner um die Aufmerksamkeit der Narren im Saal kämpfte. Mit spitzer Zunge machte er als Doktor Neunmalklug den „Unterschied zwischen Mann und Frau“ recht anschaulich deutlich.

Keinerlei Schwierigkeiten, die Besucher zum Zuhören zu animieren, hatte die Gederner Guggemusik „Pitschedabbler“. Die Vollblutmusiker bereicherten die Sitzung mit einem Mix aus neu einstudierten Titeln. Für Aufsehen sorgte auch die Gruppe „DanSation“ aus Büdingen. Denn als die Ordensschwestern des Nonnenchors vom Kloster Engelthal ihre wahren Gesichter und aus grauen Mauerblümchen im Handumdrehen sexy Diven wurden, tobte das Publikum im Saal. Wie der Ehealltag aussieht wenn ein Baby zur Familie zählt, veranschaulichten Iris Schäfer und Sonja Poppe als „Kall und Marianne“, bevor das VfR-Männerballett „Stramme Waden“ die Stimmung in der Festhalle mit einer Mini-Playback-Show nochmals gehörig aufmischte. Mit einem Finale verabschiedeten sich alle Bühnenakteure von ihrem Publikum und gaben die Nacht frei zum Feiern und Tanzen zur Musik der Kapelle „Three4You“.

 

Text und Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

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Foto: Die Garde- und Showtanzgruppe Wenings mit einem Tanz von der Vergangenheit in die Zukunft

Fassbieranstich beim Markt in Wenings

(08.07.2013)

Ein Dutzend Hammerschläge durch den Gederner Bürgermeister Klaus Bechtold auf den Zapfhahn des 30-Liter-Bierfasses waren von Nöten, um das kühle Blonde beim Marktfrühstück des „Weningser Prämierungsmarktes mit Oldtimerausstellung für Traktoren und Landmaschinen“ am Samstag in der Festhalle in die Krüge fließen zu lassen: Allerlei gut gemeinte Ratschläge erhielt der Verwaltungschef dabei vom Weningser Ortsvorsteher Timo Kehm und Rainer Peppel von der Vereinsgemeinschaft Wenings.

Letztgenannter hieß in Namen der Vereinsgemeinschaft und der Traktorfreunde Wenings zur Markteröffnung als Ehrengäste den Ersten Stadtrat Herbert Weber und den Stadtverordnetenvorsteher Markus Heil, den Schottener Stadtrat Willi Zinnel und die Landtagsabgeordneten Klaus Dietz (CDU) und Lisa Gnadl (SPD) willkommen. „Heute feiern wir ein kleines Jubiläum, denn unsere Oldtimerlandmaschinenausstellung findet zum zehnten Mal statt. Stolz sind wir, dass über all´ die Jahre hinweg Liebhaber dieser Oldies aus Nah und Fern nach Wenings kommen, um ihre landwirtschaftlichen Geräte und Traktoren aus längst vergangenen Zeiten hier im Rahmen unseres Prämierungsmarktes zur Schau stellen“, so Peppel. Die Grüße des Magistrats der Stadt Gedern überbrachte Klaus Bechtold. „Ich freue mich, dass die Vereinsgemeinschaft in Kooperation mit den Traktorfreunden diesen Markt alljährlich ausrichtet und eine gute alte Tradition somit Fortbestand hat“, sagte er, bevor die Seementaler Musikanten die Besucher mit Ernst-Mosch-Melodien unterhielten.

Indess rollten die ersten Traktor-Veteranen auf dem Festgelände ein, verbreiteten mit ihrem unverwechselbaren Motorengeknatter einen Hauch von Nostalgie und zogen die Aufmerksamkeit von Groß und Klein auf sich. Ein weiterer Hingucker waren freilich die Kaltblüter-Vorführungen. Scheinbar mit dem kleinen Finger führte Volker Schmelz aus Nieder-Moos seine Ardennerstute „Penny“ und das Belgische Kaltblut „Annabell“ durch den Parcours und simulierte mit den beiden Pferden das Holzrücken im Wald. Beeindruckend für die Zuschauer war sicherlich, wie Schmelz die 850-Kilogramm-Damen mit Leichtigkeit und Gelassenheit unter anderem zum Rückwärtsschieben von zehn Meter langen Baumstämmen animierte, seine Pferde über brennendes Stroh lenkte und sich mit einer laufenden Motorsäge unter den gewaltigen Rumpf seiner „Penny“ legte. Und so verfolgten zahlreiche Zaungäste, wie Schmelz mit nur zwei Pferdestärken mehrere Tonnen durchs Gelände bewegte.

Bis am Abend zur „Ü30-Tanzparty“ geladen war, waren Fachsimpeln und Dieselgespräche unter Fachleuten angesagt, spazierten Kaufwillige entlang der Krammarktbuden und schnupperten die jüngsten Marktbesucher beim Vierrad-Motocross Schumi-Luft und ließen sich von der Mini-Eisenbahn im Kreis chauffieren.

 

Bilder & Text: Andrea Hennecke

Foto zur Meldung: Fassbieranstich beim Markt in Wenings
Foto: Fassbieranstich beim Markt in Wenings

Über 300 historische Fahrzeuge bei 10. Oldtimer-Ausstelung

(08.07.2013)

Mit einem hupend-knatternden Konzert sorgten am Sonntagnachmittag 311 historische Traktoren und Landmaschinen, sowie Motorräder und PKW‘s auf den Weningser Straßen für Aufsehen: Höhepunkt der 10. Oldtimerausstellung im Rahmen des Weningser Prämierungsmarktes bildete sicherlich der Konvoi der rollenden Museen.

Zuvor wurde der Marktsonntag mit einem Gottesdienst mit Pfarrer Ulrich Bauersfeld eröffnet. Im Anschluss begeisterte Volker Schmelz aus Nieder-Moos mit seinen Kaltblut-Vorführungen und standen beim Frühschoppen Dieselgespräche unter Gleichgesinnten im Mittelpunkt.

Als sich der knatternde Lindwurm dann am Nachmittag in Bewegung setzte, standen bei strahlendem Sonnenschein zahlreiche Einwohner und Ausflügler Spalier an der drei Kilometer langen Rundstrecke. Als begehrter Logenplatz in vorderster Reihe kristallisierte sich die 20-Meter-Sitzbank, die Norbert Greb auf dem Gehweg vor seinem Haus platziert hatte, heraus. Denn von dieser Tribüne aus hatten die Zaungäste nicht nur einen hervorragenden Überblick über die Traktoristen sondern wurden von Greb darüber hinaus auch noch mit Kaffee und Erfrischungsgetränken bewirtet und mit Schlagermusik unterhalten.

Mit der Siegerehrung in der Festhalle klang der Marktsonntag aus. Als Teilnehmer mit dem ältesten Landmaschinenfahrzeug wurde Wilhelm Gerhardt aus Hitzkirchen mit seiner selbstfahrenden Bandsäge Baujahr 1925 ausgezeichnet. Als Oldtimer-Traktorist mit der weitesten Anreise wurde Lothar Rehn, der von seinem Weingut aus der Nähe von Worms eine Strecke von 116 Kilometer zurückgelegt hatte, geehrt. Die Oldtimerfreunde aus Hain-Gründau waren mit 19 Maschinen vor Ort und nahmen dafür als stärkste Truppe einen Pokal mit nach Hause. Als Einzelaussteller mit den meisten Fahrzeugen bekam Jürgen Böcher aus Untersotzbach, der gleich neun Oldies zur Schau stellte, einen Pokal. Und als Gewinnerin der Ballonfahrt-Verlosung jubelte Iris Köhler aus Wenings.

 

Text & Bild: Andrea Hennecke

Foto zur Meldung: Über 300 historische Fahrzeuge bei 10. Oldtimer-Ausstelung
Foto: Über 300 historische Fahrzeuge bei 10. Oldtimer-Ausstelung

Vereinsgemeinschaft schafft neue Küchenmöbel für die Festhalle Wenings an

(11.05.2013)

Die Renovierungsarbeiten für die Küche in der Festhalle in Wenings sind nun fast abgeschlossen. Nachdem die noch nötigen Malerarbeiten durch die Fa. Michael Neun durchgeführt, sowie die letzten Fliesenarbeiten ausgeführt waren, konnten nun auch endlich die von der Vereinsgemeinschaft angeschafften Edelstahl-Küchenmöbel installiert werden. Somit ist die Küche in der Festhalle in Wenings durch großes ehrenamtliches Engagement für die kommenden Jahre und zukünftige Veranstaltungen bestens ausgestattet.

Zum Abschluss der Arbeiten wird dann noch ein neuer Dampf- bzw. Rauchentlüfter installiert, damit die Küchenkräfte in Zukunft auch diesbezüglich ein erleichtertes Arbeiten haben.

Foto zur Meldung: Vereinsgemeinschaft  schafft neue Küchenmöbel für die Festhalle Wenings an
Foto: Vereinsgemeinschaft schafft neue Küchenmöbel für die Festhalle Wenings an

Erste Arbeiten zur Renovierung sind geleistet

(09.04.2013)

Die Vereinsgemeinschaft Wenings renoviert die Küche in der Festhalle durch ehrenamtliche Leistungen und schafft neue Küchenmöbel aus Edelstahl an.

 

Durch Vorgaben des vorbeugenden Brandschutzes, musste auch die Essensausgabe in die Halle verändert werden. Dies war eine der Gründe, die die Verantwortlichen in der Vereinsgemeinschaft dazu veranlassten, die Küche zu erneuern.

Da die Essensausgabe neu platziert wurde, musste die betroffene Wand anschließend neu verputzt werden. Diese Arbeiten wurden durch die Fa. Michael Neun aus Wenings ehrenamtlich getätigt. Die anschließenden Fliesenarbeiten sind dann ebenfalls ehrenamtlich ausgeführt und die benötigten Wandfliesen genauso gesponsert worden.

Foto zur Meldung: Erste Arbeiten zur Renovierung sind geleistet
Foto: Erste Arbeiten zur Renovierung sind geleistet

Narrenwelt in der Festhalle Wenings

(03.02.2013)

Mit Volldampf rauschten die Weningser Vollblutfastnachter durch die fünfte Jahreszeit: Die Vereinsgemeinschaft Wenings hatte in der Nacht zum Sonntag zur Fastnachtssitzung in die Festhalle eingeladen und servierte den Gästen einen gut gemixten Narrencocktail.

Jubelnde Helau-Rufe schallten durch die Halle, als der Sechserrat aus Ursula Nickel, Rainer Peppel, Markus Heil, Achim Neun, Lothar Eifert und Stephan Wiegers in Begleitung der hübschen Mädels der neu gegründeten Garde- und Showtanzgruppe „Vereinsgemeinschaft“ Einzug in die mit hunderten Luftballons und Papierschlangen geschmückte Narhalla hielt.

Mit tollen Tanzdarbietungen gaben die jüngsten Fastnachter „Wild Chicks“ und „Lil Angels“ den Startschuss für das Bühnenspektakel, schwebten sie doch unter der Regie von Christi Nickel und Sabrina Heusohn als „White and Black Swans“ über die Bretter, die die Weningser Narrenwelt bedeuten.

Als „Strohwitwer“ klagte Büttenredner Achim Neun sein Leid und erweckte mit seinen herzzerreißenden Anekdoten als „Mann ohne  Frau“ bei so manchem Geschlechtsgenossen Mitleid. Unter der Leitung von Britta Schäfer-Clarke brachten die Cheerleader „Red Devils“ der Gesamtschule Gedern die Bühnenbretter zum Beben, bevor das Bütten-Ass aus dem Vogelsberg, Martin Grundl, in bekannt locker-cooler Manier unter anderem über seine Erlebnisse mit seinen neuen Nachbarn, die aus der Metropole nach Sichenhausen gezogen sind, berichtete. Auf den Tag genau, feierte Grundl auf der Weningser Fastnachtssitzung sein elfjähriges Bühnenjubiläum. Für den gelungenen Vortrag und das närrische Jubiläum war dem jungen Mann ein besonders kräftiger Applaus sicher.

Als „Kall und Marjanne“ hatten Iris Schäfer und Sonja Poppe alle Lacher auf ihrer Seite, und mit einem tollen Showtanz nach den Sommerhits des vergangenen Jahres machte die Garde- und Showtanzgruppe „Vereinsgemeinschaft“ Lust auf Urlaub.

Die zweite Halbzeit des Bühnenprogramms eröffnete der Weningser Showchor „XanX“, wünschten sich die Männer und Frauen doch „Tage wie diese“ und brillierten mit der a-capella-Darbietung „Hit the Road Jack“.

Ein schauriges Thema griff Büttenredner Lothar Eifert auf, plauderte er doch ungeniert seine Erlebnisse als „Der Bestatter“ aus, bevor die VfR-Dancers „Alte Tänze in neuem Kleid“ zur Schau stellten. Allerlei Vorkommnisse plapperten Ursula Nickel und Rainer Peppel aus, nahmen sie doch „Das Stadtgeschehen von Wenings“ ins närrische Visier. So etwa griffen die beiden liebenswerten Plappermäulchen das Weningser Arzthaus, das teurer als der Flughafenbau in Berlin sei, auf. Auch ließen sie das absurde Umleitungsschild, das die Verkehrsteilnehmer aus ungeklärten Gründen über Nieder-Seemen nach Kefenrod in die Irre führt, nicht außer Acht. Zudem machten sie sich über den Einbruch in die Metzgerei Neun lustig, hätten die Ganoven doch außer Oma Anneliese nichts gefunden. Schließlich berichtete Rainer Peppel von seinem Ausflug mit seinem Rollator inklusive Navigationsgerät, dass dieser beim Streifzug durch Wenings plötzlich mit dem Hinweis „Sie sind am Ziel“ am Friedhof stehen blieb. Schallendes Gelächter war dem wortgewandten Duo Nickel / Peppel sicher. Schwungvoll ging es mit dem Tanz von Christi Nickel und Dimitri Becker weiter, bot das Paar zum Titel „Too Close“ doch wahre Augenweiden. Als „Die eineiigen Zwillinge“ gaben Stephan Wiegers und Marco Gerhardt ein ungleiches Bild ab, bevor die Gederner Guggemusik „Pitschedappler“ mit super Musik die Stimmung in der Festhalle aufheizte. Dem setzte das VfR-Männerballett „Stramme Waden“ noch eins drauf. Unter der Anleitung von Christi Nickel entpuppten sich die Herren als „Gangsters of Wenings“ und nahmen auf ihrem Raubzug durch das Städtchen mit einer Polonaise auch das Narrenvolk mit.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung Andrea Hennecke

Foto zur Meldung: Narrenwelt in der Festhalle Wenings
Foto: Narrenwelt in der Festhalle Wenings

Erlöse der Urkunden gehen an Weningser Vereine

(13.01.2012)

Anlässlich des Stehenden Festzuges der 675 Jahrfeier der Stadt Wenings hatten „Jünger der schwarzen Kunst “ aus Wenings einen Stand mit einer original Gutenberg-Presse bei Familie Groth aufgebaut. An beiden Tagen konnte sich Groß und Klein über die vers. Druckverfahren von der Kunst des Buchdrucks, über Offset bis hin zum heutigen Digitaldruck informieren. Zur Erinnerung an das Fest konnte man eine persönliche Urkunde auf der Presse drucken und mit einem original Weningser Stadtsiegel versehen. Im Rahmen der Silvesterfeier wurde eine Urkunde, die Druckform sowie das Siegel an das Museum Moritzstein übergeben. Die Erlöse der Urkunden in Höhe von 450,00 Euro wurden an die Vereinsgemeinschaft sowie an die beiden Fördervereine der Grundschule und der Kindertagesstätte Ameisenhügel in Wenings  gespendet.

 

Bild - Die Jünger der schwarzen Kunst: Jens Kehm, Timo Kehm (Ortsvorsteher Wenings) Hartmut Kehm, Tobias Kehm (von links)

Foto zur Meldung: Erlöse der Urkunden gehen an Weningser Vereine
Foto: Erlöse der Urkunden gehen an Weningser Vereine

 

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