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Aktuelle Meldungen

Inbetriebnahme Windkraftanlagen

(04.12.2016)

Zahlen die beeindrucken: 224 genehmigungspflichtige Schwertransporte und 325 Betonmischfahrzeuge waren in den vergangenen Monaten unterwegs, um Baumaterial für die vier Giganten der neuen Gederner Windkraftanlage zwischen Wenings und Kefenrod anzuliefern. Ungezählte Fuhren waren nötig, um 20.000 Tonnen Naturschotter für die Erstellung der Zuwege und Kranstellflächen anzuliefern. Für all´ das wurden 1460 Seiten im vorausgegangenen Genehmigungsverfahren niedergeschrieben. Mindestens genauso beeindruckend wie das Zahlenwerk war das Bild, das sich gestern Vormittag den Teilnehmern der offiziellen Inbetriebnahme des Windparks sowie nachmittags den Besuchern beim Tag der offenen Tür bot - vier Anlagen, die mit einer Nabenhöhe von 137 Metern schon von weither sichtbar sind und mit ihren Flügelspitzen bis 200 Meter in den Himmel stechen.

„Es ist geschafft. Pünktlich einen Tag vor dem Zieldatum am 30. Juni war auch die letzte der insgesamt vier Anlagen in Betrieb. Im neuen Windpark von Gedern stehen Windkraftanlagen vom Typ Vestas V 126 mit einer Nennleistung von jeweils 3,3 Megawatt. Sie leisten nun einen weiteren Beitrag für die Umsetzung der Energiewende in der Region. Auf der Basis von Gutachten erwarten wir hier einen jährlichen Stromertrag aus klimafreundlicher Windenergie von zirka 27.000 Megawattstunden“, hob Dr. Hans-Peter Frank, Geschäftsführer hessenEnergie und Prokurist bei der Ovag Energie AG hervor. Damit könnten im Jahr 7.850 Haushalte versorgt und gut 16.000 Tonnen Kohlendioxid-Emission der konventionellen Stromversorgung eingespart werden. Eingespeist werde die Windenergie im zwölf Kilometer entferntem Umspannwerk in Lißberg.

„Drei Jahre nach dem städtebaulichen Vertrag und dem Abschluss der Nutzungsverträge zwischen hessenEnergie und Stadt Gedern wie auch mit der Isenburgischen Rentkammer und fast genau ein Jahr nach dem erste Spatenstich kann nun der reichlich vorhandene Wind zu Ressourcen- und Klimaschutz beitragen“, so Dr. Frank. Für den Bau dieses Großprojektes seien 21 Millionen Euro veranschlagt worden. Für die Umsetzung dieses Projektes seien neben einem unterirdischen Behälter mit 40.000 Litern Löschwasser ein Gondelmonitoring samt vorsorglichen Abschalt-Algorithmen zur Vermeidung von Kollisionen mit Zwergfledermäusen installiert worden. Ebenso sei eine Ablenkungsfütterung für Rotmilane vorgesehen. „Jetzt liegt es nur noch am Wind, ob dieses Projekt am Ende seiner zwanzigjährigen Betriebszeit ein Erfolgsvorhaben wird“, schloss Dr. Frank seine Ansprache. Seinen Dank richtete er an die Stadt Gedern und an die Isenburgische Rentkammer für die gute Partnerschaft und die konstruktive Zusammenarbeit.

„In Gedern gab es keinen Gegenwind“, lobte Gerd Morber, Bereichsleiter Wind der hessenEnergie, dass es im Genehmigungsverfahren mit freiwilliger Offenlage keine Widersprüche aus der Bevölkerung gegeben habe. „Das ist für mich ein Zeichen dafür, dass dieses Projekt mit viel Transparenz vor Ort entwickelt wurde und die Bürger der Region den Nutzen für die Umwelt und nicht zuletzt für die Stadtkasse anerkennen“, so Morber. Dies sei nicht überall so. Denn inzwischen würden mehr als 50 Prozent der Planungen für Windkraftanlagen aufgrund der Blockierung durch Artenschutz und vermehrt auch durch Denkmalschutz scheitern. „Wir sind stolz, hier Windkraftanlagen mit risikoarmer und nachhaltiger Wirkung geschaffen zu haben“, so Morber.

Romina Boll, Junior Project Managerin Vestas Deutschland GmbH, gab aus der Sicht des Anlagenherstellers eine detaillierte Darstellung vom Transport der Einzelteile bis hin zu den 14 Errichtungstagen aller vier Anlagen.

Bürgermeister Guido Kempel betonte, dass es der Stadt Gedern bezüglich der Realisierung des Windparkbaus stets ein besonderes Anliegen war, von Anfang an die Bevölkerung mit einzubeziehen und diese zu informieren. „Ich wünsche dem Windpark stets ausreichend Wind zwischen den Flügeln, damit sich die Räder immer drehen. Denn Stillstand ist Rückschritt und von Rückschritt kann und will man bei diesem Projekt und dessen Verwirklichung sicherlich nicht sprechen“, so Kempel.

 

Bild & Text: Andrea Hennecke

 

 

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Gesangverein 1843 Wenings e.V. auf der Zielgeraden

(25.04.2016)

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Anlässlich der Teilnahme an den Wettbewerben in Pohlheim und Bad Soden – Salmünster im kommenden Juni veranstaltete der Gesangverein 1843 Wenings am letzten Sonntag einen Stimmbildungstag.

Einen ganzen Tag wurde der Gemischte Chor von der Stimmbildnerin und Opernsängerin Fabienne Grüning aus Frankfurt am Main gecoacht  und für die kommenden Aufgaben fit gemacht. In Gruppen- und Einzelstunden konnten sich die Sänger und Sängerinnen individuell von Frau Grüning stimmlich beraten lassen.

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Susanne Luft neue stellv. Vorsitzende beim Gesangverein Wenings

(18.04.2016)

Das Chortheater „XanX Unplugged“ hatte der Vorsitzende des Gesangvereins Wenings, Markus Heil, in den Mittelpunkt seiner Berichterstattung während der Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus gestellt. Insgesamt sei diese Veranstaltung mit fünf Vorstellungen und 470 Besuchern ein „riesiger Erfolg in jeglicher Hinsicht“ gewesen. „Mit diesem Projekt sind wir einen Weg gegangen, wie man in der heutigen Zeit erfolgreiche Chorarbeit betreiben kann. Natürlich heißt das nicht, dass wir nun nur noch diesen Weg gehen werden. So wird sich der Gemischte Chor zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder einem Wertungssingen stellen, um sich mit anderen Chören zu messen. Weiterhin ist für das kommende Jahr ein geistliches Konzert angedacht“, unterstrich Heil. Mit Ausblick auf 2018 - wenn es heißt 175 Jahre Gesangverein Wenings - kündigte er an, dass es keine Großveranstaltung geben werde. Vielmehr setze der Vorstand auf ein musikalisches Festjahr mit diversen Veranstaltungen über das Jahr verteilt. „Wir werden Traditionelles mit Neuem verbinden“, versicherte er. Die Palette der Festivitäten im Jubiläumsjahr reiche vom Familienabend über den Kommers bis hin zum „Cinesound 2.0“. Am Ende seines Berichts brachte Markus Heil neben Dank an alle Aktiven berechtigte Kritik bezüglich der Teilnahme an der Jahreshauptversammlung an. „Desinteresse an den Jahreshauptversammlungen ist inzwischen in fast allen Vereinen ein verbreitetes Phänomen – heute Abend muss ich dies leider auch in unserem Verein feststellen“, bedauerte Heil.

Jugendchorleiterin Jana Böhme informierte, dass im „United Voices“ aktuell elf Mädchen und Jungen mitwirken. Sie berichtete von gut besuchten Proben, dem Ausflug in den Kletterwald Steinau und dem Gastauftritt bei „XanX unplugged“. Ziel sei es, neue Mitglieder zu finden und das Repertoire weiterhin auszubauen. Es sei geplant, einen eigenen „Liederabend junger Chöre“ durchzuführen. Und auch beim Projekt „Cinesound 2.0“ im Jubiläumsjahr werde der Jugendchor mitwirken, so Böhme.

Kinderchor-Leiterin Veronika Spielmann ließ wissen, dass durch Neukonzipierung die geringe Anzahl von acht Kindern zu Beginn letzten Jahres nun auf stattliche 30 Kinderchormitglieder angewachsen sei. Auftritte gab der Chor unter anderen im Gederner Altenwohnheim, beim Kartoffelfest und dem Weihnachtskonzert in der Kirche.

Chorleiter Jörg Schäfer sprach über die sozialen Aufgaben des Gemischten Chors in Form von Ständchen für Geburtstage und Ehrenhochzeiten. Als moderner und zukunftsfähiger Chor mit gutem Klang, sauberer Gesangsdarbietung und nicht zuletzt Souveränität habe der Gemischte Chor seine Auftritte beim befreundeten Ober-Seemer Gesangverein und beim Konzert zur Adventszeit gemeistert. „Im Übrigen werfen die Dinge, die da kommen, ihre Schatten voraus: Die Wettbewerbe in Pohlheim und in Bad Soden – Salmünster. Hierfür proben wir seit den Sommerferien. Das Ziel ist, uns von einer kompetenten Jury prüfen zu lassen und uns dadurch unseren qualitativen Stand anzuzeigen“, so Schäfer. Der Showchor XanX habe ebenfalls soziale Aufgaben und Auftritte sowie das erste eigene Konzert „XanX unplugged“ bestritten. „Die Umsetzung ist sehr gelungen. Viele wussten nicht, wohin die Reise geht – Ein solches Konzert gab es noch nie. Es war ein Experiment“, lobte Schäfer Letztgenanntes.

Die Vorstandswahlen ergaben, dass Markus Heil den Gesangverein Wenings auch in den nächsten drei Jahren als Vorsitzender leiten wird. Zur Stellvertreterin wurde Susanne Luft gewählt. Als Rechner arbeitet Klaus-Jürgen Groth im Vorstand mit. Schriftführerin ist fortan Kerstin Bernhardt. Als Beisitzer wirken Frank Gerhardt, Kathrin Dahmer, Jana Böhme und Sonja Poppe.

Wilfried Kehm ist nach 25 Jahren Vorstandsarbeit ausgeschieden. Als Würdigung seines Engagements wurde er zum Ehrenvorstandsmitglied ernannt.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Timo Kehm geehrt. Für 40-jährige Vereinszugehörigkeit wurden Helga Heil und Dieter Weis ausgezeichnet. Seit 50 Jahre sind Karl-Heinz Hardt und Hans-Willi Kehm dabei. Vor 65 Jahren trat Ewald Kehm dem Gesangverein Wenings bei.Und seit gar 70 Jahren gehören Irmgard Reutzel, Lieselotte Peppel, Wiltrud Kehm und Karl-Heinz Kehm zum Verein.

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Berichte und Ehrungen bei den Landfrauen

(17.04.2016)

Rechenschaft über den 107 Mitglieder starken Landfrauenverein Wenings legte jetzt die Vorsitzende Heike Lang während der Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus ab. Sie hob hervor, dass der Vordachanbau an die Trauerhalle sowie die Anschaffung eines Blumenkübels vom Landfrauenverein gestemmt wurden. Auch erwähnte sie, dass die Landfrauen im vergangenen Jahr den Vorsitz über die Vereinsgemeinschaft Wenings inne hatten. 

Im Hinblick auf Geplantes verwies Lang auf die Besichtigung der Biogasanlage Hild in Nieder-Seemen am 9. Juli, die Fahrt zum Hessentag in Herborn am 24. Mai, den Besuch einer vom Bezirkslandfrauenverein organisierten Kochvorführung über die Zubereitung von "Hessischen Tapas" und den Vortragsabend zum Thema "Mythen und Sagen im Vogelsberg". 

Vorstandsmitglied Dagmar Heusohn berichtete über die Aktivitäten der Landfrauen. Unter anderen nannte sie das Heringsessen und den Kräppelnachmittag, das Frauenfrühstück, die Beteiligung am Weningser Prämierungsmarkt, den Tagesausflug zur Ronneburg mit Führung und Greifvogelschau, die Reinigung und das Probebacken im Bankhaus, die Bepflanzung der Blumenkästen vor der Trauerhalle, die Brotdosenaktion "Gesundes Frühstück"  in der Grundschule am Niedertor und die Bewirtung während der Seniorenweihnachtsfeier der Stadt Gedern in der Seementalhalle Mittel-Seemen. 

Ehrungen schlossen sich an. Für 25-jährige Zugehörigkeit zum Landfrauenverein Wenings wurden Anita Perschbacher und Marion Steder ausgezeichnet. Seit 40 Jahren sind Betina Baumbach, Gretel Groth, Margit Hofmann, Anita Kehm, Renate Kehm, Helga Kempel, Edelgard Neun, Ursula Nickel, Gisela Schnell und Isolde Weis dabei. Für 50 Jahre Vereinstreue wurde Erika Kaufmann geehrt. 

 

Text & Bild: Andrea Hennecke

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Bisheriger Vorstand des Wandervereins auch die kommenden 2 Jahre im Amt

(16.04.2016)

Rainer Peppel lenkt auch in den nächsten zwei Jahren als Vorsitzender der Wanderfreunde Wenings die Geschicke des Vereins. Während der Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus wurde er in seinem Amt bestätigt. Und auch seine Vorstandskollegen stellten sich wieder zur Mitarbeit zur Verfügung. Somit bleibt Walter Winter stellvertretender Vorsitzender. Markus Reutzel fungiert als Rechner. Als Schriftführer betätigt sich Marion Philipps. Wanderwart bleibt Ralf Reutzel. Als Beisitzer unterstützen Katja Buhl, Dirk Kaufmann, Andreas Reutzel und Thomas Triesch den Vorstand. 

Zuvor hatte Rainer Peppel die Ereignisse des vergangenen Jahres aufgerollt. Unter anderem erinnerte er an die Teilnahme an den EVG - Wanderungen befreundeter Vereine, die vereinseigene Winterwanderung, die Mitwirkung an der Fastnachtssitzung der Vereinsgemeinschaft und die Glühweinwanderung. Ferner sprach Peppel den Ausflug am Maifeiertag zum Hoherodskopf, die Beteiligung am Pränierungsmarkt und die Ausrichtung der Landesverbandswanderung mit 1108 Startern an.  Mit einer Lichterwanderung und der Weihnachtsfeier klang das Jahr der Wanderfreunde Wenings aus. Mit Bedauern teilte Peppel mit, dass die Gesamtteilnehmerzahl der EVG - Vereinswertung von 21911 Personen im Jahr 2014 auf 19703 Starter im Jahr 2015 gesunken sei. 

Hinsichtlich geplanter Aktivitäten rief  Peppel unter anderem zur Teilnahme an der Karfreitagswanderung der Qualmenden Socken in Gelnhaar sowie an der EVG - Wanderung am 23. und 24. April in Ober-Lais auf. Und auch beim  Weningser Pränierungsmarkt am 25. und 26. Juni werden die Wanderfreunde wieder mit dabei sein. Mit einem Ausflug zu einem Weihnachtsmarkt wird das Vereinsjahr ausklingen. 

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden Erna Dingeldein, Fritz Dingeldein, Helga Heil, Werner Hilß und Klaus Reimann für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Für zehnjährige Zugehörigkeit wurden Andreas Dahmer, Jörg Dittmann, Roswitha Groth, Hildegard Hilß, Julia Hilß, Regina Hilß, Timo Kehm, Bernd Kuhl, Alfred Lang, Jochen Lukarsch, Jaqueline Nagel, Lorainne Nagel, Dominic Reutzel und Marion Steder ausgezeichnet. 

 

Text & Bild: Andrea Hennecke

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Viele Aktivitäten in 2015 beim VfR Wenings

(15.04.2016)

Sportliche Erfolge und zahlreiche Veranstaltungen prägten  die vergangenen zwölf Monate  des Vereins für Rasenspiele (VfR). Vorsitzender Stephan Wiegers erinnerte während der Jahreshauptversammlung im Weningser Bürgerhaus unter anderen an die beiden gut besuchten Disco-Abende, die Beteiligung an der Faschingssitzung der Vereinsgemeinschaft, das Brennballturnier und die Beteiligung am Gederner Seefest. Bei Letztgenanntem bilanzierte Wiegers  einen Tiefpunkt an Besuchern. Dies sei nicht nur dem schlechten Wetter sondern vor allem auch der Parallelveranstaltung am Nidda Stausee zu verdanken. Zum Jahresende hatte der VfR Wenings zu Weihnachtsmarkt und Preisskat eingeladen. 

Zusätzlich zu  all den Aktivitäten wurden die Weihnachtsbuden neu gestrichen und Sportheimdienste versehen. 

Nicht zuletzt freute sich Wiegers über den erfolgreichen Rundenabschluss. Außerdem informierte er, dass aktuell 487 Personen im VfR organisiert sind und zwei Seniorenmannschaften in Kreisoberliga und Kreisliga B-Gruppe spielen. Weiterhin spielen die Alte-Herren-Mannschaft und die Jugendmannschaften in einer Spielgemeinschaft mit dem TV Kefenrod. 

Abschließend teilte Stephan Wiegers der Versammlung mit, dass er für das Amt des Vereinsvorsitzenden bei der im nächsten Jahr anstehenden Vorstandswahl nicht mehr zur Verfügung stehe. Er appellierte, über eine Nachfolge bereits jetzt nachzudenken. 

Spielausschussvorsitzender Oliver Hilß beleuchtete in seinem Bericht den Spielbetrieb. Nach Ende der Saison 2014/15 belegte die  1.   Mannschaft mit 46 Punkten unter dem damaligen Trainer Petro Rufino den  7.   Tabellenplatz. Der beste Torschütze war in dieser Saison mit 18 Treffern Darius Rogozinaru. Die 2. Mannschaft belegte mit 26 Punkten  den 11. Tabellenplatz . Bester Torschütze war hier Sascha Weisflog. Der Start in neue Runde sei optimal verlaufen. Man startete mit zwei Derbysiegen mit jeweils 3:2 gegen Gedern und Seemental bevor man mit einen 2:2 im dritten Derby die ersten wenigen Punkte der Vorrunde abgab. "Ingesamt verlief die gesamte Vorrunde recht super. Wir sind bis zum heutigen Tage in dieser Saison ungeschlagen. Zurzeit ist unsere 1. Mannschaft mit 46 Punkten und 53: 19 Toren in der Tabellenführung  der Kreisoberliga Büdingen", berichtete Hilß mit Stolz.  Auch die Krombacher Pokalrunde sei super gelaufen, zog man doch erfolgreich durch Siege gegen Eckhardtshausen, Altwietermus und Usenborn-Bergheim ins Halbfinale ein.  Zurzeit stelle der VfR auch mit Darius Rogozinaru mit 20 Treffern den besten Torjäger der Liga.  Nicht ganz so erfolgreich aber wesentlich besser als letzte Saison sieht es bei der 2. Mannschaft aus. Sie belegt mit 23 Punkten den 5.  Taballenplatz . Hier führt mit Sascha Weisflog ebenfalls ein Weningser Spieler die Torschützenliste der Liga mit 20 Treffern an.  "Zu erwähnen wäre noch,  dass  wir die Hallenstadtmeisterschaft im Januar in Gedern gewonnen haben und im Viertelfinale beim Sparkassen-Cup ausgeschieden sind", schloss Hilß seinen Bericht.  

Jugendleiter Markus Appel informierte unter anderen, dass für die Spielzeit 2015/2016 zusammen mit der JSG Kefenrod insgesamt sechs Jugendmannschaften, von der G- bis zur C-Jugend, zum Spielbetrieb in Wenings angemeldet wurden. In diesen spielen aktuell  72 Jugendliche. Aber nicht nur Fußball stand auf der Tagesordnung der  Jugendmannschaften. So etwa war die Teilnahme an der Präsentation des WM-Pokals  in Hirzenhain zu verbuchen und  fuhr die E-Jugend zu einem Spiel der Eintracht in die Commerzbank Arena.  Die G-Jugend hielt ein Sommerfest und die C-Jugend absolvierte ein Wochenende auf der Ronneburg als Rundenvorbereitung. Abschließend wies Appel  auf den „Tag der Jugend“ am 4. Juni  hin. 

Ehrungen schlossen sich an. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Alexander Hacker, Katharina Pietsch, Julia Hilß und Alexandra Maul ausgezeichnet. Für 40-jährige VfR-Zugehörigkeit wurde Markus Böck, Katja Buhl, Heidrun Gehle, Helga Heil, Michael Heusohn, Regina Hilß, Christa Hilß, Andreas Hofmann, Andreas Kehm, Herbert Kehm, Markus Lindemann, Peter Neun, Reiner Reutzel, Heike Schäfer, Simone Simon und Kerstin Stiebich Dank zuteil. Seit gar 50 Jahren sind Volker Eifert, Hilmar Fidorski, Edgar Gowin, Dieter Groth, Karl Heinz Groth, Peter Hähmel, Wolfgang Hopp, Berthold Kehm, Hans-Werner Kehm, Klaus Reimann, Dieter Reutzel, Günter Reutzel, Herbert Schäfer und Erich Winter im VfR beheimatet. Für 60-jährige Verbundenheit zu den Weningser Fußballern wurden Gottlieb Boos, Rudolf Czech, Werner Heil, Leo Kanzler, Herbert Kehm, Walter Kehm, Heinz Perschbacher und Gerhard Steder geehrt. 

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Hallen des Feldwegeverbandes in Wernings dienen als Übungsobjekt

(15.11.2015)

Starke Rauchentwicklung in einer der Hallen des Feldwegeverbandes in Wernings hatte aufmerksame Anwohner am Freitagabend veranlasst, den Notruf der Feuerwehr abzusetzen: Die Leitstelle in Friedberg alarmierte daraufhin die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wenings per Funkmeldeempfänger und Sirene. Um 19.35 Uhr rückten 23 Feuerwehrkameraden mit einem Tragkraftspritzfahrzeug mit Wasser und einem Mannschaftstransportfahrzeug der FFW Wenings und einem Tanklöschfahrzeug der FFW Gedern mit Blaulicht und Sirene zum Einsatzort aus. Stark verqualmte Gebäude, gefährdete Gastanks und drei vermisste Personen – dieses Szenario bot sich den Einsatzkräften im Zuge der Jahresabschlussübung der Weningser Wehr.

Im Vordergrund der Nachtübung stand die Menschenrettung. Sechs Atemschutzgeräteträger verschafften sich Zugang zu der stark vernebelten Halle und konnten die Vermissten, die von zwei Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Wenings und einem Dummy gemimt wurden, bergen. Parallel zum Aufspüren und Retten der in Qualm und Dunkelheit orientierungslosen Personen stellten die anderen Kameraden die Wasserversorgung aus dem Hydrantennetz und dem neu angelegten kleinen Löschteich her, nahmen den Löschangriff von zwei Seiten vor und sicherten darüber hinaus ein Übergreifen der Flammen auf die Gastanks.

Im Anschluss an die einstündige Übung zog der stellvertretende Wehrführer der FFW Wening, Markus Kehm, während der Nachbesprechung im Feuerwehrgerätehaus Wenings eine durchweg positive Bilanz. „Die Nachtübung ist reibungslos verlaufen. Vor allem unsere Atemschutzgeräteträger haben trotz Dunkelheit und sehr stark vernebelter Halle hervorragende Arbeit geleistet und die Vermissten innerhalb kurzer Zeit ausfindig gemacht. Ich bin sehr zufrieden“, so Kehm. Auch Bürgermeister Guido Kempel verteilte Lob und dankte den Einsatzkräften für ihre ehrenamtliche Arbeit zum Wohle der Allgemeinheit. Neben Kempel machten sich auch der Wehrführer der FFW Gedern Maic Neunert, der Weningser Ortsvorsteher Alfred Lang und Ortsbeiratsmitglieder sowie Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung am Übungsort ein Bild vom Ausbildungs- und Leistungsstand der Feuerwehrkameraden. Die Organisation und Leitung der Jahresabschlussübung oblag dem stellvertretenden Wehrführer der FFW Wenings, Markus Kehm.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung Andrea Hennecke

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Musicalaufführung Höhepunkt beim Schulfest in Wenings

(03.08.2015)

Der Abschluss der Projektwoche an der Schule am Niedertor gipfelte für alle Grundschüler in der Vorstellung ihrer Arbeit während des Schulfestes. Vor zahlreichem Publikum präsentierte die Streicherklasse, bestehend aus Schülern der Weningser Schule am Niedertor und der Seementalschule Ober-Seemen, (Leitung: Simon Ullmann) ihr Können. Und auch die Kinder der Flötengruppe der Grundschule Wenings (Leitung: Almuth Zinn) zeigten, was sie in zahlreichen Probestunden gelernt haben. Höhepunkt des Schulfestes war unumstritten die Musicalaufführung, an der alle 47 Erst- bis Viertklässler mitwirkten. Unter der Leitung ihrer Lehrer Volker Krumeich und Sven Rockel setzten die Mädchen und Jungen die rührige Geschichte um das Thema „Liebeskummer“ in Szene. Die Moderation des Bühnenprogramms hatten die Viertklässler übernommen. Die Bewirtung der Gäste mit Speisen und Getränken lag in der Verantwortung des Fördervereins und des Schulelternbeirates.

Als weiteres Projekt stellte Schulleiterin Karin Schremser zum Ausklang des Schulfestes den neu angelegten Schulgarten und das Bienenhotel vor.

 

Text Und Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

Foto zu Meldung: Musicalaufführung Höhepunkt beim Schulfest in Wenings

Nucourt Com-Info Mai 2015

(03.07.2015)

Hier finden Sie die neuen Ausgabe Mai 2015 mit Neuigkeiten aus Nucourt.

 

Im Anhang finden Sie die neuen Nucourt Com-Info.

[Download]

Foto zu Meldung: Nucourt Com-Info Mai 2015

Nucourt Jahresmagazin 2014

(02.07.2015)

Hier finden Sie die Jahresmagazin 2014 aus Nucourt mit allen interessanten Geschehnissen aus Nucourt und dem Besuch unserer französischen Freunde in Wenings.

 

Im Anhang finden Sie das Jahresmagazin als PDF.

[Jahresmagazin 2014 aus Nucourt]

Foto zu Meldung: Nucourt Jahresmagazin 2014

Nucourt Com-Info März 2015

(01.07.2015)

Hier finden Sie die neuen Ausgabe März 2015 mit Neuigkeiten aus Nucourt.

 

Im Anhang finden Sie die neuen Nucourt Com-Info.

[Nucourt Com-Info März 2015]

Foto zu Meldung: Nucourt Com-Info März 2015

Jörg Dittmann neuer Stellv. Vorsitzender beim Verschwisterungsverein

(06.05.2015)

Zusammenhalt, Einigkeit und Harmonie werden im Verschwisterungsverein Wenings-Nucourt groß geschrieben: Denn während der Jahreshauptversammlung, die unlängst im Feuerwehrgerätehaus statt fand, wurden Frank Gerhardt als Vorsitzender und seine Vorstandskollegen einstimmig von den anwesenden Mitgliedern gewählt.  Den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden hat Jörg Dittmann übernommen, nachdem sich Michael Heusohn nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung stellte. Rechnerin ist Silke Büchse und Schriftführerin ist Nadine Strauß. Als Beisitzer arbeiten Marco Gerhardt, Manuela Freymann, Susanne Heusohn, Bettina Pomberg, Klaus Baumbach und Alfred Lang im Vorstand mit.

Im Vorfeld der Wahlen ließ Frank Gerhardt das vergangene Jahr Revue passieren. Er erinnerte unter anderen die Beteiligung an der Trivia-Night des Verschwisterungsvereins Gedern-Columbia und die Ausrichtung des 3. Weningser Boule-Turniers im Rahmen des Europatages. Ausführlich berichtete er über den Besuch der 62-köpfigen Abordnung aus Nucourt. So sprach er dem Empfang der Gäste am Platz Nucourt, die Wanderung nach Gedern mit Einkehr in die Fasshalle der Inneren Mission und Besichtigung des Schlossensembles sowie den offiziellen Begrüßungsabend in der Festhalle und das Fußball-Länderspiel Deutschland-Frankreich an.

Darüber hinaus erwähnte Gerhardt die Beteiligung des Verschwisterungsvereins an den Ferienspielen der Stadt Gedern und den Rotweinabend im Weningser Bürgerhaus.

Abschließend informierte er, dass für die Fahrt nach Nucourt an Pfingsten 2016 noch Mitfahrer gesucht werden. Interessierte sollten sich spätestens bis Anfang November diesen Jahres mit dem Vorstand in Verbindung setzen.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung Andrea Hennecke

Foto zu Meldung: Jörg Dittmann neuer Stellv. Vorsitzender beim Verschwisterungsverein

Wahlergebnis der Kirchenvorstandswahl am 26. April 2015

(05.05.2015)

In Wenings wurden gewählt (in alphabetischer Reihenfolge): Katja Buhl, Frank Heusohn, Margit Hofmann, Hans Erich Kehm, Hartmut Kehm, Volker Krumeich, Anita Perschbacher, Volker Wagner.

In Merkenfritz wurden gewählt (in alphabetischer Reihenfolge): Iris Nagel, Bernd Rampf, Markus Sinner, Joachim Stroh.

Gegen das Wahlergebnis kann jedes wahlberechtigte Gemeindemitglied schriftlich beim Kirchenvorstand Einspruch erheben. Die Einspruchsfrist läuft vom 10. bis zum 17. Mai 2015

Rückblick und Ehrungen bei den Wanderfreunden Wenings

(02.04.2015)

Einen Überblick auf die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres der Wanderfreunde Wenings gab Vereinsvorsitzender Rainer Peppel während der Jahreshauptversammlung, die am Freitagabend im Bürgerhaus Wenings statt fand. So etwa erinnerte er an die Beteiligung an den EVG-Wandertagen in Echzell, Wölfersheim, Gelnhaar, Ober-Lais und Waldensberg. Als vereinseigene Veranstaltungen nannte Peppel beispielsweise die Winterwanderung und die Glühweinwanderung, die EVG-Wandertage mit 1125 Startern und die Wanderung zum VdK-Grillfest in Mittel-Seemen. Darüber hinaus beteiligten sich die Wanderfreunde an der Fastnachtssitzung der Vereinsgemeinschaft Wenings und am Prämierungsmarkt mit Oldtimer-Traktorentreffen der Traktorenfreunde Wenings sowie an der Landesverbandswanderung in Gelnhaar.

„Unsere vereinseigenen Veranstaltungen waren immer recht gut besucht. Warum aber ist dies nicht auch bei den EVG-Wandertagen so?“, fragte Peppel. Laut Statistik hätten im vergangenen Jahr 1300 Personen weniger als noch in 2013 an den EVG-Wandertagen teilgenommen. Er appellierte daran, die EVG-Wandertage in dieser Saison mehr zu unterstützen und nannte als unmittelbar vor der Türe stehende Termine die Karfreitagswanderung bei den Qualmenden Socken in Gelnhaar am 3. April und die Wandertage bei den Laisbachlatschern in Ober-Lais am 11. und 12. April. Die EVG-Wandertage der Wanderfreunde Wenings finden am 6. und 7. Juni statt. Am letzten Wochenende im Juni wollen die Wanderfreunde wieder beim Prämierungsmarkt und Traktorentreffen dabei sein. Ausführlicher wies Peppel auf den geplanten Tagesausflug am 1. Mai zum Hoherodskopf hin. Abfahrt mit dem Bus ist um zehn Uhr an der Gaststätte „Zum Schützenhof“ in Wenings. Nach dem Frühstück auf dem Hoherodskopf findet dann eine zweieinhalbstündige, geführte Wanderung durch den Oberwald statt. Abschluss ist bei Kaffee und Kuchen sowie Gegrilltem im „Schützenhof“-Biergarten in Wenings. Anmeldungen nimmt Rainer Peppel ab sofort entgegen.

Ehrungen schlossen sich an. Für 25-jährige Mitgliedschaft bei den Wanderfreunden Wenings wurden Norbert Greb und Walter Kehm ausgezeichnet. Und für zehnjährige Vereinszugehörigkeit wurden Hans Dieter Lindemann, Karty Lindemann, Markus Lindemann, Martin Mohr, Mandy Partsch, Iris Partsch-Herbst, Marion Philipp, Elke Reutzel, Jochen Schäfer und Andrea Triesch geehrt.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

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Erhard Kaufmann für 60 Jahre aktives Singen geehrt

(01.04.2015)

Erhard Kaufmann (Bildmitte) wurde im Rahmen der Feierlichkeiten zu seinem 75. Geburtstag für sein 60-jähriges Wirken als aktiver Sänger geehrt. Der Vorsitzende des Gesangvereins Wenings Markus Heil und der Vorsitzende des Niddertal-Sängerbundes Hans-Joachim Flach (rechts) gratulierten dem eifrigen Sänger zum Doppeljubiläum. Flach überreichte als Zeichen der Anerkennung der langjährigen Sangestätigkeit die Urkunde des Deutschen Chorverbandes.

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Erste Hilfe Kurs in Wenings

(26.03.2015)

Die Freiwillige Feuerwehr Wenings lädt an drei Abenden ins Feuerwehrhaus Wenings ein zu einem Erste Hilfe Kurs mit lebensrettenden Sofortmaßnahmen . Jeweils mittwochs um 19.00 Uhr. Beginn am 01. April 2015

Nucourt Com-Info Februar 2015

(01.03.2015)

Hier finden Sie die neuen Ausgabe Februar 2015 mit Neuigkeiten aus Nucourt.

Unter anderem enthält sie einen Dank an die deutschen Bürger für die Anteilnahme anlässlich der Terrorakte in Paris Anfang Januar („Je suis charlie“) und dass Bilder vom Schweigemarsch und der Gedenkfeier in Nucourt auf der Weningser Homepage zu sehen sind.

 

Im Anhang finden Sie die neuen Nucourt Com-Info.

[Nucourt Com-Info Februar 2015]

Foto zu Meldung: Nucourt Com-Info Februar 2015

Die gute Butter aus Wenings...lange ist es her.

(25.08.2014)

Viele können sich noch daran erinnern. Die gute Markenbutter aus Wenings. Lange ist es her. Die Produktion in Wenings wurde 1991 eingestellt. Das Foto mit dem Anhänger, der ehemaligen Molkerei Wenings, wurde jetzt am Main aufgenommen.

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Gesangverein Wenings bestreitet Cold Water Challenge

(13.08.2014)

Nach der Nomminierung durch den Liedekranz Gedern zur Cold Water Challenge 2014, sahen sich die beiden Erwachsenen Chöre des Gesangvereins Wenings ebenfalls in Verpflichtung der Herausforderung nach zu kommen. Mit dem Brunnen an dem Platz Nucourt in Wenings wurde auch der ideale Platz gefunden für die Challenge.

Das Ergebnis kann man sich ansehen unter:

https://www.youtube.com/watch?v=99I4hkn6mgA

[Das Video zur Cold Water Challenge]

Foto zu Meldung: Gesangverein Wenings bestreitet Cold Water Challenge

Nucourt Com-Info Juli 2014

(01.08.2014)

Hier finden Sie die neue Ausgabe Juli mit Neuigkeiten aus Nucourt.

Im Anhang finden Sie die neue Nucourt Com-Info.

[Nucourt Com Info - Juli 2014]

Foto zu Meldung: Nucourt Com-Info Juli 2014

Neuer Gemeindebrief für August & September 2014

(01.08.2014)

Monatsspruch August

„Singt dem Herrn alle Länder der Erde!

Verkündet sein Heil von Tag zu Tag!

1. Chronik 16, 23

[Gemeindebrief Ausgabe 4 - Aug./Sept. 2014]

Foto zu Meldung: Neuer Gemeindebrief für August & September 2014

Gaudi, Spaß und Spannung beim Spiel ohne Grenzen

(24.07.2014)

Gaudi, Spaß und Spannung standen beim Spiel ohne Grenzen, zu dem die Jugendfeuerwehr Wenings anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens eingeladen hatte, im Mittelpunkt. Und so verwandelte sich das Gelände rings um die Festhalle am Samstagvormittag in eine Wettkampfarena und lieferten sich Mädchen und Jungen an acht Stationen ein lustiges Kräftemessen. So etwa mussten die „Athleten“ in der Fummelbox Schraubenzieher, Flaschenöffner und Stifte ertasten, beim Happ-Schnick-Spiel einen Ball mit einem Betttuch befördern und einen Parcourlauf auf Getränkekästen absolvieren. Auf dem Fliegenden Teppich war Gleichgewichtssinn und auf den Riesen-Sommer-Skiern Taktgefühl gefragt. Außerdem mussten die Kinder und Jugendlichen mit verbundenen Augen diverse Feuerwehrknoten binden und eine Kugel durch ein Rohrlabyrinth befördern. Neben dem Wettkampfgeschehen hatten Mutige Gelegenheit, den acht Meter hohen Kletterbaum zu erklimmen.

Am Ende des amüsanten Schauspiels stand das Team der Jugendfeuerwehr Ober-Seemen mit 82 Punkten auf der obersten Stufe des Siegerpodestes. Mit nur einem Punkt Unterschied landete die JFW Ulfa I auf Platz zwei. Den dritten Platz errang mit 76 Punkten die JFW Bindsachsen. Weitere Platzierungen belegten die Jugendfeuerwehren aus Kefenrod (70 Punkte), Echzell (59), Dauernheim (57) und Eckardsborn (55), sowie Ulfa II mit 40 Punkten.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

Foto zu Meldung: Gaudi, Spaß und Spannung beim Spiel ohne Grenzen

„Ihr erlernt spielerisch, auf was es in den Feuerwehren ankommt."

(24.07.2014)

Mit einer Feierstunde in der Festhalle startete die Jugendfeuerwehr Wenings das zweitägige Geburtstagsfest anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens: Zum Gratulieren kamen zahlreiche Vertreter aus Kommunalpolitik und Feuerwehrwesen und zollten der Jugendarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Wenings die entsprechende Würdigung und Anerkennung. Die Resonanz aus den Reihen der Eltern und der Einwohnerschaft aber war ernüchternd gering.

Ein besonderer Willkommensgruß des Jugendfeuerwehrwartes Sascha Wagner und des Fördervereinsvorsitzenden Achim Neun galt den Gründungsmitgliedern, die die Jugendfeuerwehr Wenings am 14. Oktober 1989 ins Leben gerufen haben. Den Pionieren der ersten Stunde und heute noch aktiven Kameraden Marco Gerhardt, Andre Gowin, Heiko Groth, Christian Heusohn, Markus Kehm, Timo Kehm, Markus Reutzel, Axel Siekemeyer, Jürgen Listmann, Gabriele Listmann und Mario Hilß wurden als Zeichen des Dankes Ehrenurkunden überreicht.

Im Namen des Magistrats der Stadt Gedern übermittelte Erster Stadtrat Herbert Weber der Jubiläumsjugendfeuerwehr die besten Grüße. „Die Jugendfeuerwehren sind in Zeiten des demografischen Wandels umso wichtiger für die Stadt Gedern und deren Bewohner. Denn sie sind die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehren und des Feuerwehrwesens, die neben Brandschutz viele Dienste für das Wohl der Allgemeinheit leisten“, hob Weber hervor. Die Glückwünsche der Mandatsträger überbrachte Stadtverordnetenvorsteher Markus Heil. „Die Stadt Gedern wird die Jugendarbeit im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch künftig unterstützen“, versicherte er. Ebenso überbrachte Heil die Grüße des Gesangvereins Wenings und der Vereinsgemeinschaft Wenings. Als Ortsvorsteher von Wenings gratulierte Timo Kehm im Namen des Ortsbeirates. „Ich hoffe, dass der Zuspruch in den Reihen der Jugendfeuerwehr zunimmt und der Fortbestand der Weningser Wehr somit gesichert ist“, so Kehm. Dies bekräftigte auch der CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Dietz. „Ohne die Jugendfeuerwehren würde es bei den Einsatzabteilungen schlecht aussehen“, machte er den hohen Stellenwert der Jugendarbeit deutlich. „Ihr seid eine von 126 Jugendfeuerwehren im Wetteraukreis und somit die Zukunft unserer Wehren“, unterstrich Kreisjugendfeuerwehrwart Marco Reis. Auch Gederns Stadtjugendfeuerwehrwart Markus Holle lobte die Jugendarbeit in der Weningser Wehr. Dank für Geleistetes sagte Stadtbrandinspektor Andreas Haas. „45 Kinder und Jugendliche bei der Gründungen der Weningser Jugendfeuerweh – was für eine gigantische Zahl. Mein Dank gilt den Gründern, den Jugendfeuerwehrwarten und Betreuern und nicht zuletzt den Jugendlichen selbst“, so Haas. Im Namen der Einsatzabteilung der FFW Wenings gratulierte Wehrführer Michael Heusohn den Nachwuchsblauröcken. „Ihr erlernt spielerisch, auf was es in den Feuerwehren ankommt. So seid ihr bestens aufgestellt für den weiteren Dienst in der Einsatzabteilung“, sagte er. Weiterhin viel Erfolg in der Jugendarbeit wünschte der Vorsitzende des Verschwisterungsvereins Wenings-Nucourt, Frank Gerhardt.

Mit einem Feuerwehrtanz gratulierte die Weningser Tanzgruppe „Wild Chicks“. Die Garde- und Showtanzgruppe der Vereinsgemeinschaft Wenings überbrachte mit dem Happy-Birthsday-Tanz Glückwünsche zum Jubiläum. Zudem führte die Jugendfeuerwehr einen Sketch auf.

Mit dem Verlesen der Chronik rollten die Jugendfeuerwehrwarte der letzten 25 Jahre – Mario Hilß, Michael Kehm und Sabrina Nemec sowie der amtierende Jugendfeuerwehrwart Sascha Wagner - die wichtigsten Ereignisse der Jugendfeuerwehr Wenings auf: Die Gründung der Jugendfeuerwehr Wenings wurde im Frühjahr 1989 federführend von dem damaligen Fördervereinsvorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr Wenings, Josef Simon, und seinem Stellvertreter Hans-Erich Kehm beschlossen. Die offizielle Gründung fand am 14. Oktober 1989 statt. Recht bald schon nahmen die Jugendlichen an Meisterschaften teil und errangen viele Pokale. Auch die Freizeit kam nicht zu kurz. Zeltlager übers Wochenende am Edersee und am Nieder-Mooser See sowie Übernachtungen im Feuerwehrhaus gehörten zum Programm.

Aktuell sind zehn Jungen und ein Mädchen in der Jugendfeuerwehr Wenings aktiv. Betreut werden die Kinder von Jugendfeurwehrwart Sascha Wagner und seinem Stellvertreter Reiner Reutzel. Treffpunkt zu den Übungen ist freitags von 18 bis 19 Uhr im Feuerwehrhaus in Wenings.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

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Neue Tragkraftspritzen für die Feuerwehren Wenings und Nieder-Seemen

(10.07.2014)

Mit je einer werksneuen Tragkraftspritze wurden jetzt die Freiwilligen Feuerwehren aus Wenings und Nieder-Seemen ausgestattet. Bürgermeister Klaus Bechtold übergab die Gerätschaften im Gesamtwert von 22.000 Euro, die der Wasserförderung aus Hydranten und offenen Gewässern dienen, jetzt an die Wehrführer Michael Heusohn (FFW Wenings) und Mario Kaiser (FFW Nieder-Seemen). Wie Bechtold mitteilte, seien die bisherigen und veralterten Tragkraftspritzen defekt und Reparaturen unrentabel. Die Tragkraftspritzen werden in den Tragkraftspritzenfahrzeugen der jeweiligen Wehren mitgeführt und fördern im Einsatzfalle 1.500 Liter pro Minute.

 

Text und Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

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Es begann alles mit einer kleinen Oldtimer-Ausstellung am Marktwochenende

(06.07.2014)

Übung macht den Meister: Brauchte Gederns Bürgermeister Klaus Bechtold bei der jüngsten Kerberöffnung im Feuerwehrstützpunkt der Kernstadt noch nahezu 50 Hammerschläge, so brachte er das kühle Blonde beim Marktfrühstück des „Weningser Prämierungsmarktes mit Oldtimerausstellung für Traktoren und Landmaschinen“ bereits beim dritten Schlag auf den Zapfhahn des 30-Liter-Bierfasses zum Fließen.

Zuvor hatte Markus Heil im Namen der Vereinsgemeinschaft und der Traktorenfreunde Wenings zur Markteröffnung als Ehrengäste den Ersten Stadtrat Herbert Weber und den Schottener Stadtrat Willi Zinnel, den Landtagsabgeordneten Klaus Dietz (CDU), den Weningser Ortsvorsteher Timo Kehm und den Bürgermeister von Grebenhain Sebastian Stang sowie Stadträte, Magistratsmitglieder und Stadtverordnete der Stadt Gedern in der Festhalle begrüßt. „Heute feiern wir ein kleines Jubiläum, denn die Traktorenfreunde Wenings begehen ihr zehnjähriges Bestehen. Im Jahre 2004 kam die Idee auf, eine Oldtimerausstellung für Landmaschinen in die Markttage zu integrieren und die Gruppe Traktorenfreunde Wenings war ins Leben gerufen“, so Heil.

„Ich begrüße alle Bürger der Stadt Gedern und der Stadt Wenings. Toll, dass die Vereinsgemeinschaft Wenings diesen Markt ausrichtet. Es hat klein angefangen und ist mittlerweile eines der größten Oldtimertreffen in Oberhessen“, unterstrich Bechtold, bevor die Seementaler Musikanten die Besucher mit Ernst-Mosch-Melodien unterhielten und historische Schlepper und Traktoren auf dem Gelände rings um die Festhalle eintrudelten.

Neben Dieselgesprächen und Besichtigung der knatternden Gefährten war sicherlich die Bison- und Pferdeshow von Willi Schmidt  – alias Yakwilli – aus Ehrenberg-Reubach ein Höhepunkt des Marktgeschehens. Denn der Rindviehflüsterer aus der Rhön führte mit seinen tonnenschweren Bisons gewagte Kunststücke vor. Außerdem konnten sich die Marktbesucher bei Planwagenfahrten mit dem Kaltblütergespann von Reik Günther aus Gedern die herrliche Vogelsberglandschaft anschauen und bei den Vorführungen von historischer Dreschmaschine und Kartoffeldämpfmaschine die Zeiger der Uhren zurück drehen. Und auch bei den Führungen durch das Heimatmuseum in der Burg Moritzstein wurde die Vergangenheit lebendig. Für die jüngsten Gäste boten die Minitraktorenfreunde Wenings einen Führerschein-Test mit ferngesteuerten Schleppern an.

Der Samstag klang mit einer Tanzparty, bei der DJ Michi V. mit Schlagermusik für Stimmung sorgte, aus.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

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Nucourt Com-Info Juni 2014

(02.07.2014)

Hier finden Sie die neue Ausgabe mit Neuigkeiten aus Nucourt.

Im Anhang finden Sie die neue Nucourt Com-Info.

[Nucourt Com Info - Juni 2014]

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Vorgezogenes Länderspiel in Wenings

(01.07.2014)

Eine Wanderung nach Gedern mit anschließender Einkehr ins Schloss, Besichtigung des Kulturhistorischen Museums, des Alten Rentamts und der Alten Schmiede, Draisinenfahrt-Wettrennen, ein geselliger Abend mit buntem Bühnenprogramm und ein Fußballländerspiel hatten die Verantwortlichen des Verschwisterungsvereins Wening-Nucourt für ihre französischen Gäste am Pfingstwochenende vorbereitet und organisiert. Beim sportlichen Kräftemessen auf dem Sportplatz des Vereins für Rasenspiele gaben die beiden Mannschaften trotz sengender Hitze vollen Einsatz, um möglichst viele Treffer im gegnerischen Tor zu landen. Und so rannten die Hobbykicker aus Nucourt und Wenings nach Erklingen der Nationalhymnen ihrer Heimatländer dem runden Leder hinterher und bescherten den Zuschauern bereits am Pfingstmontag einen kleinen Vorgeschmack auf die am heutigen Donnerstag beginnende Fußballweltmeisterschaft. Am Ende des schweißtreibenden Spiels gingen beiden Mannschaften mit einem Torstand von 4:4 als Sieger vom Platz. Als Schiedsrichter pfiff Kurt Heusohn.

Am Dienstag hieß es Abschied nehmen, denn in den frühen Morgenstunden machten sich die Franzosen auf die Heimreise ins über 700 Kilometer entfernte Nucourt.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung Andrea Hennecke

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Weningser Schüler nehmen an Vorlesewettbewerb teil

(21.06.2014)

Am Vorlesewettbewerb der Viertklässler des Schulverbundes Gedern-Hirzenhain, der jetzt in der Seementalschule Ober-Seemen ausgetragen wurde, beteiligten sich auch Tim Luca Hofmann und Emma Weis von der Schule am Niedertor. Qualifiziert für die Teilnahme hatten sich die kleinen Leseratten in vorausgegangen klasseninternen Wettbewerben. Die Anforderungen waren hoch gesteckt, musste jeder Schüler doch zunächst ein selbst ausgewähltes Buch vorstellen und hieraus einen geübten Text vorlesen. In der zweiten Runde galt es dann, eine Minute lang einen unbekannten Text aus dem Buch von Irina Korschunow „Die Wawuschels mit grünen Haaren“ vorzulesen. Die fachkundige Jury aus Andreas Göbel (Leiter der Seementalschule Ober-Seemen), Doris Weber (Leiterin Erlenbachschule Gedern), Karin Schremser (Rektorin der Schule am Niedertor Wenings), Dr. Christa Weitzel (Leiterin Hugo-Buderus-Schule Hirzenhain) und Christine Franzke (Gesamtschule Gedern) achtete bei der Bewertung auf Lesetechnik, Textverständnis und Textgestaltung.

Marie Schauermann aus der Hugo-Buderus-Schule Hirzenhain ging als Siegerin des Vorlesewettbewerbs hervor. Den zweiten Platz belegte Sina Oechler aus der Erlenbachschule Gedern. Als Drittplatzierte freute sich ihre Schulkameradin Pauline Holle.

 

Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

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Regelmäßiger Informationsaustausch zwischen Wenings und Nucourt

(19.06.2014)

Beim Besuch der französischen Freunde aus der Partnerstadt Nucourt am Pfingstwochenende im Juni wurde auch unter den Verantwortlichen vereinbart, dass man zukünftig sich austauschen möchte über das Leben und Geschehen in den beiden Städten. So veröffentlicht die französische Stadt Nucourt alle 4 Wochen ein Informationsblatt über die Aktivitäten in Nucourt.

Weiter wurde vereinbart, dass man auf beiden Seiten keine Übersezungen zur Verfügung stellt, um so die jeweilige Fremdsprache besser zu lernen.

Hier finden Sie die Mai-Ausgabe von "Nucourt Com-Info".

[Download]

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Buntes Unterhaltungsprogramm beim Schulfest in Wenings

(19.06.2014)

In ein buntes Unterhaltungsprogramm hatten die 41 Mädchen und Jungen, die in der Schule am Niedertor unterrichtet werden, die Ergebnisse der Projektwoche „Literatur und Musik“ verpackt: Während des Schulfestes am vergangenen Samstag präsentierten die Grundschüler das Erlernte ihren Eltern und Großeltern, Geschwistern und interessierten Einwohnern.

Mit englischsprachigen Liedern hießen die Dritt- und Viertklässler die Besucher im Schulhof willkommen, bevor die Streicher-AG der Schule am Niedertor in Wenings und der Seementalschule in Ober-Seemen unter der Leitung von Simon Ullmann von der Musik- und Kunstschule Büdingen eine Kostprobe ihres Könnens gab. Mit dem Gedicht „Der Handschuh“ begeisterten die Schüler der 4. Klasse. Die Flöten-Gruppe (Leitung: Almuth Zinn) bescherte den Gästen mit leisen Melodien wahren Wohlklang, die Mädchen und Jungen der Klasse drei führten das Stück „Der Zauberlehrling“ auf und die Zweitklässler brachten dem Publikum „Das 1 x 1“ bei. Mit der Aufführung „Herr von Ribbeck“ zogen die Schüler der Klassen eins und zwei die Aufmerksamkeit auf sich. Als Abschlussdarbietung brachten die Schülerinnen und Schüler mit schauspielerischem Talent den „Rattenfänger von Hameln“ nach Wenings.

Im Anschluss an die Vorführungen gab es für die Kinder Gelegenheit zum Toben und Spielen und für die Erwachsenen Zeit zu Erfahrungsaustausch und Gesprächen. Rektorin Karin Schremser richtete ihren Dank an alle Eltern sowie die Mitglieder des Schulelternbeirats und des Fördervereins für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung bei der Ausrichtung des Schulfestes.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

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Weningser erstürmen den Main-Kinzig-Kreis

(01.06.2014)

Eine Abordnung Weningser unter der Anführung von Ortsvorsteher Timo Kehm machte sich am Vatertag auf den Fußmarsch von ihrer Heimatstadt  in Richtung Fischborn. Neben Regenschirmen führten die Herren selbstverständlich auch ausreichend Getränke im Bollerwagen mit.  Wie Kehm mitteilte, lege die Weningser Delegation an jeder Kreuzung einen Zwischenstop ein um sich zu stärken.

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VfR stärkster Ortsverein bei EVG-Wandertagen

(28.05.2014)

Bestes Frühlingswetter mit Sonnenschein und lauen Temperaturen bescherte den Wanderfreunden Wenings am vergangenen Wochenende mit 1125 Startern rekordverdächtige Beteiligung an der zweitägigen 46. Europa-Volks-Wanderung (EVG-Wandertage). Im Vergleich zum Vorjahr erkundeten 88 Teilnehmer mehr die herrlich blühende Landschaft rings um Wenings.

Auf den Fußmarsch an den Rundstrecken mit Distanzen von acht, zwölf beziehungsweise 20 Kilometer sowie der dreieinhalb Kilometer langen Kinder- und Seniorenstrecke machten sich insgesamt 52 Gruppen, davon 33 EVG-Vereine, zehn IVV-Vereine und acht Ortsvereine sowie ein Hirzenhainer Verein. An vier Streckenpostenstationen wurden den Vorbeispazierenden das Passieren bestätigt und zur Stärkung kühle Getränke und Snacks angeboten. Ausgearbeitet wurden die Strecken von Wanderwart Ralf Reutzel. Für die medizinische Betreuung der Starter waren die Einsatzkräfte des DKR-Stützpunktes Gedern vor Ort.

Start und Ziel der zweitägigen Veranstaltung war die Festhalle in Wenings, wo Wanderfreunde-Vorsitzender Rainer Peppel am Sonntagmittag das Geheimnis um die Platzierungen lüftete und sich bei allen Teilnehmern sowie den vielen Helfern vor und hinter den Kulissen für ihren Einsatz bedankte.

Als teilnehmerstärkster Ortsverein freute sich der Verein für Rasenfreunde (VfR) mit 48 Startern über den Siegerpokal. Auf Platz zwei kam die Kindertagesstätte Ameisenhügel (26 Starter), und als Drittplatzierter freute sich die Freiwillige Feuerwehr (24 Teilnehmer). Weitere Ränge belegten der Förderverein der Grundschule Am Niedertor (18), VdK-Ortsverband (14), Gesangverein (7), evangelische Kirchengemeinde (4) und Landfrauen (3).

Mit sage und schreibe 149 Startern holten unter den EVG-Vereinen der Wanderverein „Qualmende Socken“ aus Gelnhaar den Siegertitel. Mit 98 Startern erreichten die Wanderfreunde Waldensberg den zweiten Platz. Auf Rang drei kam die VSG Echzell mit 97 Teilnehmern. Weitere Platzierungen holten die Ober-Laiser Laisbachlatscher (61 Starter), Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth (55), Gießener VSF (46), SC Niederkleen (40), Berg- und Wanderfreunde Ulfa (36), Wandervögel Lorbach (34) und Ski- und Wanderfreunde Hüttengrund-Romstal.

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Platz Nucourt wurde in eine große Boule-Bahn verwandelt

(07.05.2014)

Die Weningser sind hart im Nehmen, denn auch Regengüsse und Gewitterpotential hielten sie nicht von der Teilnahme am Boule-Turnier des Verschwisterungsvereins Wenings-Nucourt ab. Und so verwandelte sich der „Platz Nucourt“ am Europatag nun bereits zum dritten Mal in Folge in eine riesige Boulebahn und frönten nicht nur zahlreiche Bewohner des zweitgrößten Gederner Stadtteils sondern auch Auswärtige dem Lieblingssport der Franzosen.

Auf vier Bahnen gaben sich Erwachsene die Ehre und setzten alles daran, die bis zu 800 Gramm schweren Eisenkugeln mit einem Durchmesser von bis zu acht Zentimeter so nah wie möglich an das winzige Schweinchen zu katapultieren und gegnerische Kugeln zu verdrängen. Am Ende des mehrstündigen Wettkampfes standen die Platzierungen fest. Den Siegerpokal konnte das Team „Die Hasen“ (Familie Schellhaas aus Bleichenbach) entgegen nehmen und den Vorjahressieger Boule-Connection-Nidderau vom obersten Podest auf den dritten Platz verweisen. Als Zweitplatzierter jubelte der Gesangverein 1843 Wenings. Über den 4. Rang freute sich das Team Équipe Sage (Familie Weiser aus Wenings).

Auch die jüngsten Weningser beteiligten sich mit einem Kinder-Boule-Turnier mit leichten Plastikkugeln am sportlichen Geschehen. Den 1. Platz erreichte Sarah Ankermann. Auf die Ränge zwei bis vier kamen Marlene Dittmann, Felix Buhl und Jonathan Bauersfeld. Aber letztendlich gingen alle Mädchen und Jungen als Sieger hervor, wurden sie doch für ihre Teilnahme mit Urkunden belohnt.

Die Turnierleitung und Moderation hatte Verschwisterungsvereinsvorsitzender Frank Gerhardt übernommen. Als Schiedsrichter an den Erwachsenen-Bouleturnier-Bahnen hatten Michael Heusohn, Klaus Baumbach, Stefan Eifert und Jörg Dittmann stets ein wachsames Auge auf den Abstand zwischen Schweinchen und Kugel. Bei den Kindern sorgten Volker Krumeich, Andreas Buhl und Marco Gerhardt für Fairness. Während des Turniers war zum Schlemmen in das vor allen Wetterkapriolen schützende Zelt eingeladen.

Wie Frank Gerhardt im Gespräch mit dem Kreis-Anzeiger ankündigte, werde am Pfingstwochenende eine 60-köpfige Delegation aus Wenings Partnerstadt Nucourt erwartet. Am Samstag, 7. Juni, ist die Bevölkerung zwischen 14 und 16 Uhr zum Empfang der Gäste am Platz Nucourt eingeladen. Der Pfingstsonntag, 8. Juni, wird als Familientag gestaltet. Auf dem Programm steht unter anderem die Besichtigung des gesamten Schlossareals mit allen historischen Bauten. Abends findet dann zunächst eine Gedenkfeier auf dem Weningser Friedhof statt, bevor ab 19.30 Uhr zum gemütlichen Abend mit Sektempfang, Buffet und Bühnenprogramm in die Festhalle Wenings gebeten wird. Zur besseren Planung ist für die Beteiligung am Buffet-Essen eine Anmeldung unter 06049-952430 erforderlich. Am Pfingstmontag (9.) geht es sportlich zu, wenn ab zehn Uhr auf dem VfR-Sportplatz zum Fußballspiel Wenings-Nucourt eingeladen wird. Am Dienstag (10.) reisen die Franzosen in Richtung Heimat ab. Für zwei französische Familie, die erstmals am Freundschaftsbesuch teilnehmen, werden noch Gastfamilien gesucht. Wer die Franzosen über die Pfingstfeiertage bei sich aufnehmen möchte, wende sich an Frank Gerhardt unter Telefon: 06049-952430

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

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Weihnachtsmarkt ein voller Erfolg

(19.04.2014)

Über wichtigsten Veranstaltungen und Aktivitäten des 457 Mitglieder zählenden Vereins für Rasenspiele (VfR) informierte Vereinsvorsitzender Stephan Wiegers während der Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus Wenings.

Er erinnerte unter anderem, dass der VfR zwei Discoabende veranstalte und sich am Gederner Seefest beteiligt sowie zum Kinderfasching und Familienabend eingeladen hatte. Mangels Resonanz werde letztgenanntes Fest vorerst ausfallen, so Wiegers.

„Sowohl die Weihnachtsfeier 2012 wie auch der Familienabend im letzten Jahr waren eher mäßig besucht. Daher unternahmen wir jetzt den Vorstoß, mit dem erstmals in der Festhalle ausgetragenen Weihnachtsmarkt unter Teilnahme der Gruppen des Gesangvereins und örtlicher Gewerbebetrieben, etwas Neues auf die Beine zu stellen. Der Weihnachtsmarkt war ein voller Erfolg und fand großen Zuspruch. Diese Veranstaltung soll so beibehalten werden“, erläuterte Wiegers. Innerhalb der Vereinsgemeinschaft hat der VfR bei der Faschingssitzung und dem Markt in Wenings mitgewirkt.

Mit Blick auf die sportlichen Aktivitäten berichtete er mit Stolz, dass der VfR bei den Feld- und Hallenstadtmeisterschaften der Stadt Gedern als Sieger hervor ging. Der VfR spielt mit der 1. Mannschaft in der Kreisoberliga, mit der 2. Mannschaft in der B-2-Liga und hat eine Alte Herren Mannschaft gemeldet. Die Jugend spielt bei der Jugendspielgemeinschaft Kefenrod. Laut Wiegers seien „extrem rückläufige Besucherzahlen“ bei den Heimspielen zu beobachten.

„Wie bereits in den Vorjahren angemerkt, ist leider weiterhin festzustellen, dass immer mehr Mitglieder nicht bereit sind, Sportheimdienste oder andere Hilfen zu leisten. Das Ergebnis ist, dass immer mehr Arbeit an immer weniger Leuten hängen bleibt. Dies ist eine Entwicklung, die wir so nicht laufen lassen dürfen. Die Erwartungshaltung unserer Mitglieder wird größer aber die Mitarbeit geringer. Wir müssen daher gemeinsam intensiv daran arbeiten, den Grundgedanken unseres Vereinslebens wieder in ein umsetzbares Konzept zu bringen“, sprach Wiegers kritische Worte.

Im Folgenden informierte er noch, dass der grundlegende Neubau der Flutlichtanlagen beantragt sei. Die Baugenehmigung der Stadt Gedern liege vor.

Der besondere Dank Wiegers galt dem seinem Stellvertreter und Ehren-Spielausschussvorsitzendem Heinz-Georg Hofmann, der sich „unermüdlich in das Vereinsleben des VfR einbringt und seit vielen Jahren ein Vorbild an Enthusiasmus und Einsatzbereitschaft“ ist.

Ehrungen schlossen sich an. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Edith Ackermann, Sabine Eifert, Margit Hofmann, Hans Heinrich Klein, Petra Lang, Romina Gowin, Sonja Poppe, Jens Heil, Tobias Kehm, Kathrin Lang, Katharina Neun und Sascha Eifert ausgezeichnet. Für 40-jährige Vereinszugehörigkeit wurden Christoph Barschtipan, Herbert Brill, Christian Uli Erle, Axel Kandler, Uwe Kehm, Heinz-Rudolf Lang und Frank Neun geehrt. Seit gar einem halben Jahrhundert sind Norbert Greb, Klaus-Jürgen Groth, Wolfgang Heil, Werner Hilß, Heinz-Georg Hopp, Rudolf Ohnheiser und Wolfgang Sperling unter dem VfR-Dach organisiert.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

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Siebte Kinderbibelwoche in Wenings mit „Käpt’n Ketschup“

(19.04.2014)

Vom 9. bis zum 13. April fand die siebte Kinderbibelwoche seit 2008 in Wenings statt – in Zusammenarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Wenings/Merkenfritz mit der Deutschen Zeltmission Siegen. Als Referentin war (wie schon im letzten Jahr) Tatjana Heinzelmann zu Gast. Das Thema der Woche lautete: „Auf Abenteuerreise“.

Tatjana Heinzelmann alias „Käpt’n Ketschup“ und seine Schiffsbesatzung (der Koch „Jack le Knack“, ein ängstlicher Matrose, der vorübergehend als Geist die Leute verwirrte, eine hilfreiche Ratte, ein freundlicher Igel und der Papagei „Crusoe“) führten die Kinder zu verschiedenen aufregenden Stationen. Trotz verschiedener Gefahren, wie die Bedrohung durch wilde Piraten, konnte am Schluss ein großer Schatz gefunden werden. Mitten in den Abenteuern der Schifffahrt erzählte Tatjana Heinzelmann den Kindern verschiedene Geschichten von Jesus und seinen Jüngern, die es als absolut lohnend erlebt hatten, in der Mannschaft von Jesus dabei zu sein.

Bei der Kinderbibelwoche wirkten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Kirchengemeinde mit – in einzelnen Rollen im Programm, bei den Bastelarbeiten, der musikalischen Begleitung und der Gestaltung des Samstagvormittags mit „Kinderfrühstück“ und Spielen.

Ein besonderer Höhepunkt waren die Auftritte der „Trommel-AG“ der Grundschule Wenings. Sechs Kinder aus der 3. und 4. Klasse begleiteten während der Kinderbibelwoche den „Seemanns-Rap“ und führten auch ein eigenes Stück auf.

Von Mittwoch bis Samstag kamen im Schnitt fast 65 Kinder pro Tag ins Gemeindehaus. Der abschließende Gottesdienst für Kinder und Erwachsene war ebenfalls sehr gut besucht. Aufgrund der großen Begeisterung der Kinder wurde bereits ein Termin für eine weitere Kinderbibelwoche im nächsten Jahr ins Auge gefasst: 6. bis 10. Mai 2015

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Wildtiere werden geschützt

(12.04.2014)

Wie in jedem Jahr fordert die Maschinenarbeit auf Wiesen und Feldern ungezählte Opfer unter Rehkitzen, Hasen und Bodenbrütern wie Rebhuhn, Kiebitz und Brachvogel. Im Frühjahr sind es die Jungtiere und die Gelege, die den landwirtschaftlichen Maschinen nicht ausweichen können. Im Laufe des Jahres kommen dann weitere Opfer dazu – denn anstatt zu flüchten, drücken sich die Wildtiere aus Angst vor der Maschine auf den Boden. In jedem Frühjahr werden mit Beginn der Mäharbeiten in der Bundesrepublik nach Schätzung der Deutschen Wildtierstiftung rund 500.000 Tiere zerhäckselt und zerstückelt, weil die möglichen konventionellen Schutzmaßnahmen nicht greifen.

Hiergegen wollen Jäger und engagierte Landwirte etwas unternehmen: Zur Rettung von Rehen, Hasen, Rebhuhn, Kibitz und Co. vor dem Mähtod wird jetzt im Bereich des Hegerings Gedern ein neues Verfahren erprobt. Finanziert vom Hegering Gedern und dem Jagdverein Hubertus Büdingen, wurden jetzt die ersten drei „Schallkanonen“ angeschafft. Die Wirkungsweise dieser Geräte erläuterte Andreas Mohr, Leiter des Jagdvereins Hubertus Büdingen, jetzt den Weningser Landwirten auf den Wiesenflächen An der stumpfen Kirche.

„Die Geschichte der Sorge um das Verletzen und Töten von Wildtieren bei Mäharbeiten ist nahezu uralt. Denn bereits in Zeiten der Sensenmaht kam es zur Schädigung von lagerndem Wild und Gelegen. Als die ersten Traktoren in die Landwirtschaftlich Einzug hielten, hatten die Bauern zum Vertreiben von Wild unter anderem Ketten, Rasseln und Metallseile an ihre Maschinen montiert, um die Tiere zum Aufstehen und Fortlaufen zu animieren. Die Sorge um wildlebende Tiere hat sich heutzutage noch verschärft, weil der erste Grasschnitt bereit schon im April statt findet und diese frühe Maht direkt in die Brut- und Aufzuchtszeit des Wildes hinein fällt“, berichtete Mohr. Durch das auf- und abschwellende Geräusch mit sehr hohen Frequenzen aus der Schallkanone, die auf dem Fahrzeug mit einem Magnet befestigt ist, würden die Tiere aufgescheucht. Der Fahrer habe eine Chance, sie im Bewuchs überhaupt zu erkennen und rechtzeitig anzuhalten, so Mohr.

Bei ersten Testläufen mit dem Einsatz von Schallkanonen im vergangenen Jahr seien 85 Prozent weniger Wildtiere ausgemäht worden als in Vergleichsflächen ohne Schallkanone. „Für die Landwirte hat der Einsatz den Vorteil, dass sie ihrer gesetzlichen Pflicht zur Vorsorge nachkommen und zudem die Verunreinigung der Silage und des Heus erheblich verringert wird“, unterstrich Mohr. Die Tötung von Junghasen, Rehkitzen, Fasanen und Gelegen bei Mäharbeiten auf Wiesen sei aber nur ein Bruchteil des Schadens. Denn auch Wildtiere, die auf Zuckerrübenfeldern oder Maisäckern Deckung suchen, seien durch den oftmals 24-stündigen Einsatz großer Erntemaschinen extrem gefährdet. „Deswegen haben wir unsere Sorge auch auf diese Kulturen der Landwirtschaft ausgedehnt und wollen die Landwirte sensibilisieren, die Schallkanone auch außerhalb der Mäharbeiten einzusetzen, damit ein Großteil der Wildschäden vermieden werden kann“, so Mohr.

Alle am Pilotprojekt Beteiligten erhoffen sich mit dem Einsatz der Geräte einen Beitrag zum Erhalt vieler Tiere zu leisten und den Startschuss für die Anschaffung von Schallkanonen durch möglichst viele Landwirte zu geben. Die Anschaffungskosten für eine Schallkanone belaufen sich auf 80 Euro.

 

Text & Bilder mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

[Die Schallkanone wird mittels Magnet direkt auf dem Mähwerk angebracht – Kostenpunkt: nur 80 Euro]

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Rainer Peppel für 2 weitere Jahre gewählt.

(03.04.2014)

Rainer Peppel bleibt auch in den nächsten zwei Jahren Vorsitzender der Wanderfreunde Wenings. Während der Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus Wenings wurde er einstimmig in seinem Amt, das er seit nunmehr zwölf Jahren inne hat, bestätigt. Stellvertretender Vorsitzender bleibt weiterhin Walter Winter. Zum Rechner wurde Markus Reutzel wieder gewählt. Da sich die seit zehn Jahren fungierende Schriftführerin Heidrun Gehle nicht mehr für diesen Posten zur Verfügung stellte, wählte die Versammlung Marion Philiph zur neuen Schriftführerin. Wanderwart bleibt Ralf Reutzel. Als Beisitzer arbeiten Dirk Kaufmann, Katja Buhl und Andrea Reutzel im Vorstand mit. Da Lothar Köhler nach achtjähriger Mitarbeit als Beisitzer zurück trat, übernahm jetzt Thomas Triesch diesen Posten.

Zuvor gab Peppel einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse des letzten Jahres und hob hierbei unter anderen die Dreikönigswanderung in Echzell und die Wanderfreunde-Winterwanderung, die Mitgestaltung des Fastnachtssitzungsprogramms der Vereinsgemeinschaft Wenings sowie die Beteiligung an den EVG-Wandertagen in Gelnhaar, Ober-Lais und Waldensberg hervor. Auch am Prämierungsmarkt Wenings waren die Wanderfreunde aktiv dabei. Zudem veranstalteten die Wanderfreunde Wenings mehrere Vereinswanderungen und Abendwanderungen rund um ihren Heimatort. „Alle Veranstaltungen waren sehr gut besucht. Warum aber ist die Beteiligung nicht auch bei den EVG-Wanderungen so gut? Deswegen heißt mein inständiger Appell an dieser Stelle, unseren Verein auch bei den EVG-Wanderungen mehr zu unterstützen“, startete Peppel einen Aufruf. Er verwies auf die unmittelbar bevorstehende EVG-Wanderung am kommenden Wochenende in Dorn-Assenheim. Mit Blick auf die Gesamtteilnehmerzahlen an den EVG-Wanderungen informierte er, dass im letzten Jahr 27630 Wanderer dabei waren. Das seien im Vergleich zu 2012 immerhin 2167 Starter weniger.

Bezüglich der Mitarbeit der Wanderfreunde in der Vereinsgemeinschaft Wenings lag der Schwerpunkt der Arbeit auf der Fastnachtssitzung und der Oldtimertraktorenausstellung während des Prämierungsmarktes.

Peppel nutzte die Jahreshauptversammlung auch, um sich bei langjährigen Mitgliedern zu bedanken. Für 25-jährige Vereinstreue ehrte er Jens Heil. Und für zehnjährige Zugehörigkeit zu den Wanderfreunden Wenings zeichnete er Wolfgang Hilß, Andreas Hofmann, Andre Hopp, Erhard Kaufmann, Diana Köhler, Julian Köhler, Lisa Köhler, Lothar Köhler, Elke Krämer, Jens Peppel, Ulrike Ruths, Willi Ruths, Carmen Vogel, Daniel Zimmermann, Florian Zimmermann, Marion Zimmermann und Werner Zimmermann aus.

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Don Kosaken wieder in Wenings

(23.03.2014)

Zum wiederholten Male gaben die „Maxim Kowalew Don Kosaken“ in der evangelischen Kirche Wenings ein Konzert und lockten überaus zahlreiches Publikum an. Denn sowohl im Kirchenschiff wie auf der Empore drängten sich Liebhaber und Kenner der Gesänge der russisch-orthodoxen Kirche dicht aneinander und lauschten den grandiosen a-capella-Gesangdarbietungen der weit gereisten Bühnenakteure.

Mit präziser Stimmgewalt, voller Leidenschaft und Heimatverbundenheit trugen die Don Kosaken eine Auswahl aus dem reichhaltigen Schatz der russisch-orthodoxen sakralen Chorliteratur sowie Volkslieder voller Lebensfreude, Sehnsucht und Wehmut in das Weningser Gotteshaus. Mit russischen Volksweisen und heißblütigen Kosakenliedern entführte das Ensemble die Zuhörer in die Welt des alten Russlands und in die melancholische Wolgaregion. Beeindruckend von dem hochkarätigen Gesang, der den Kirchenraum erfüllte, hielt das Publikum von der ersten Sekunde des Konzertes inne. Denn jede einzelne Stimme – vom tiefsten Bass bis zum höchsten Tenor - war geprägt von Ausdrucksstärke und Reinheit sowohl als Solodarbietung wie auch in der Gemeinschaft des Chors.

Die „Maxim Kowalew Don Kosaken“ ließen mit ihrem Konzert  das musikalische Erbe der russischen Kosaken jetzt in Wenings wieder aufleben und erreichten mit ihren Beiträgen die Herzen der Besucher, die sich mit viel Applaus und stiller Bewunderung für den eindrucksvollen Abend bedankten.

Der in Danzig geborene Diplomsänger und Leiter des Don-Kosaken-Ensembles, Maxim Kowalew, verfolgt seine persönliche Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen. Der stimmgewaltige Sänger fühlt sich dem Geiste jenes alten, unvergänglichen Russlands verpflichtet, das in Vergessenheit zu geraten droht. Dabei ist ihm besonders wichtig, begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr Talent der Öffentlichkeit zu präsentieren. Noch bevor Kowalew professioneller Sänger wurde, bestaunte er bereits als Kind die Mythen, Lieder und märchenhaften Erzählungen der Völker des Ostens, insbesondere der Kosaken. So stand für ihn schon früh fest, dass er sowohl Musik studieren werde und gleichfalls eine klassische Gesangsausbildung absolvieren müsse. Dieses Kunststück ist dem berühmten Kosakenchor-Frontmann mit Bravour gelungen.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung Andrea Hennecke

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Helau in der Weningser Narrenburg

(26.02.2014)

Ein närrisches Feuerwerk aus Show und Tanz, Büttenreden und Gesang fackelte die Vereinsgemeinschaft auf ihrer „Weningser Burgnarren-Sitzung“ in der Nacht zum Sonntag in der Festhalle ab. Während des rund fünfstündigen Unterhaltungsmarathons präsentierten die Bühnenakteure ihr närrisches Talent und brachten die Bretter, die die Weningser Narrenwelt bedeuten, zum Beben.

Tobender Applaus und Helau-Rufe der Burgnarren, einer Abordnung des Gederner Caneval Clubs mitsamt seinen Tollitäten Prinz Oliver und Prinzessin Veronika sowie Gesinnungsgenossen von den Sichenhäuser Niddernarren erklangen, als die Garde- und Showtanzgruppe der Vereinsgemeinschaft Wenings und der Burgherrenfünferrat bestehend aus Markus Heil, Achim Neun, Rainer Peppel, Stephan Wiegers und Lothar Eifert in die kunterbunt geschmückte Narhalla einmarschierten und die hübschen Gardemädchen den Reigen an Darbietungen unter der Leitung von Rebecca Triesch mit einem Gardetanz eröffneten. Ihre ganz eigenen Gedanken über einen „Lottogewinn“ machten sich mit losem Mundwerk Susanne Luft und Susanne Heusohn. Und wenn´s bei den beiden mit den Lottomillionen auch nicht wirklich geklappt hat, so sind und waren sie für die Weningser Burgnarren wie ein Sechser im Lotto. Mit tollen Kostümen und goldigen Darbietungen eroberten die „Sternentänzer“ alias Alina Kehm, Angelina Wagner, Celine Siekemeyer, David Gowin, Emma Kehm, Hannah Poppe, Hedy Lang, Isabella Raptschuk, Jasmin Eichelmann, Johanna Heusohn, Julia Brill, Lilly Sperling, Luisa Kehm, Marlene Dittmann, Marvin Mohr und Nele Lindemann die Publikumsherzen. Als Tagesschauspecher wusste Michael Beuler aus Sichenhausen allerlei Neuigkeiten aus der großen weiten Welt zu berichten. Als Markus Heil als Heizungs-Sanitär-Fachverkäufer ein „Dusch-WC“ selbst ausprobierte und dabei auf Tücken der heutigen Technik stieß, blieb im Narrenvolk vor Lachen kein Auge trocken. Unter der Leitung von Cindy Luft und Anja Ankermann wirbelten die „Wild Chicks“ Lena Lindemann, Lena Weitzel, Marika Heusohn, Jan-Niklas Wiegers, Johannes Weitzel, Anna-Christin Wiegers, Lily Röhrborn, Laura und Emma Weis, Laura Kehm und Sarah Ankermann über die Bühne. Als Büttenredner klagte sich Achim Neun mit seinem Vortrag „Achim sei Fraa lernt Auto fahren“ aus und erntete für die herzzerreißende Berichterstattung viel Applaus und noch viel mehr Lacher. Die Cheerleaders der Gesamtschule Gedern und ihre Lehrerin Britta Schäfer-Clarke nahmen die Weningser mit auf eine tänzerische Zeitreise und luden zu einem ganz außergewöhnlichen Kartenspiel in ein Café der 30er / 40er Jahre ein.

In der zweiten Sitzungsrunde verzückte die Garde- und Showtanzgruppe die Zuschauer nach Melodien des Neue-Deutsche-Welle-Songs „Völlig los gelöst“ und des Titels „Starships“ von Katy Perry mit einem Showtanz unter dem Motto „Zukunft trifft Vergangenheit - die Geschichte einer Freundschaft“. Trainiert wird die Truppe von Rebecca Triesch. Über „Alltagsgeschichten“ palaverte Büttenredner Lothar Eifert eine kleine Ewigkeit lang. Während des Vortrags plapperte er über fette Köche und dürre Hinkel, saufende Weibsbilder und voreheliche Nähkästchen. Allerdings brach beim Publikum während des Vortrages und noch dazu zu später Stunde immer wieder eine unüberhörbare Geschwätzigkeit auf. Eifert strafte dieses „Vergehen“ mit einigen Schweigeminuten. Kein leichtes Spiel hatte auch Stephan Wiegers, der ebenfalls als Büttenredner um die Aufmerksamkeit der Narren im Saal kämpfte. Mit spitzer Zunge machte er als Doktor Neunmalklug den „Unterschied zwischen Mann und Frau“ recht anschaulich deutlich.

Keinerlei Schwierigkeiten, die Besucher zum Zuhören zu animieren, hatte die Gederner Guggemusik „Pitschedabbler“. Die Vollblutmusiker bereicherten die Sitzung mit einem Mix aus neu einstudierten Titeln. Für Aufsehen sorgte auch die Gruppe „DanSation“ aus Büdingen. Denn als die Ordensschwestern des Nonnenchors vom Kloster Engelthal ihre wahren Gesichter und aus grauen Mauerblümchen im Handumdrehen sexy Diven wurden, tobte das Publikum im Saal. Wie der Ehealltag aussieht wenn ein Baby zur Familie zählt, veranschaulichten Iris Schäfer und Sonja Poppe als „Kall und Marianne“, bevor das VfR-Männerballett „Stramme Waden“ die Stimmung in der Festhalle mit einer Mini-Playback-Show nochmals gehörig aufmischte. Mit einem Finale verabschiedeten sich alle Bühnenakteure von ihrem Publikum und gaben die Nacht frei zum Feiern und Tanzen zur Musik der Kapelle „Three4You“.

 

Text und Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

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"Ein wrklich schöner Abend"

(01.02.2014)

Das Künstler-Duo Inge Müller und Ralf Schneider gestaltete unlängst einen schönen und anregenden Abend im evangelischen Gemeindehaus in Wenings.

Eingeladen hatte die ansässige Ev. Kirchengemeinde. Pfarrer Ulrich Bauersfeld freute sich, das Paar zum ersten Mal bei einer Gemeindeveranstaltung begrüßen zu dürfen. Der Saal war gut besucht mit Gästen aus Wenings, Merkenfritz und anderen Orten. Inge Müller und Ralf Schneider entführten die Gedanken der Hörerinnen und Hörer in die Welt ihrer Texte und Lieder, die sich alle um das Thema des Abends rankten: "Fange den Tag" oder: Erlebe den Kairos, den günstigen, guten Augenblick.

Ca. 15 Gedichte, Geschichten und Texte aus der eigenen Feder trug Inge Müller dem gespannt zuhörenden Publikum vor. Jeder Lesung folgte ein Lied aus älterer oder neuerer Zeit - gesungen und auf der Gitarre begleitet von Ralf Schneider zur Freude der Besucherinnen und Besucher, die manche vertraute Melodie wiedererkannten.

Das Publikum dankte dem Paar mit einem lebhaften Applaus. Viele Stimmen äußerten sich am Schluss begeistert über den "wirklich schönen Abend".

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Daniela Greb zur neuen VdK-Juniorenvertreterin gewählt

(30.01.2014)

Ehrungen langjähriger Mitglieder und Vorstandsergänzungswahlen standen im Vordergrund der Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Wenings, die am Freitag im Dorfgemeinschaftshaus stattfand.

Für zehnjährige Mitgliedschaft zeichneten Ortsverbandsvorsitzender Bernhard Weiser und Kreisverbandsvorsitzender Willi Rullmann die Jubilare Thorsten Alt, Dirk Gottschalk, Timo Gottschalk, Jacqueline Grieger, Norbert Hainz, Kurt Heusohn, Lutz Koblin, Rosemarie Nold-Koblin, Ronny Peger, Marion Philipp, Doris Prescher, Volker Reutzel und Holger Ruppel aus. Für 25-jährige Zugehörigkeit zum Sozialverband wurde Herbert Kehm geehrt. Für besonderes ehrenamtliches Engagement wurden Doris Kling, Norbert Hainz und Bernhard Weiser mit der Landesverbands-Ehrennadel in Silber ausgezeichnet.

Zur neuen Juniorenvertreterin wählte die Versammlung Daniela Greb. Ihrer Vorgängerin Heike Kehm, die vorzeitig von ihrem Amt zurück trat, wurden Dankesworte für die geleistete Arbeit zuteil.

Zuvor hatte Vorsitzender Bernhard Weiser einen kurzen Abriss über die Arbeit des 240 Mitglieder zählenden Ortsverbands Wenings gegeben. Im Hinblick auf die stets steigenden Mitgliederzahlen, sprach Weiser von der Verpflichtung des VdK, sich in die sozialpolitische Diskussion einzuschalten. „Unsere Mitglieder müssen durch uns eine Stimme erhalten, die gehört wird“, sagte er. In den letzten Jahren habe der VdK sozialpolitische Brennpunkte wie beispielsweise Mindestlohn, Bedrohung durch Altersarmut und Rentenkürzungen thematisiert. „Es hat sich gelohnt. Unsere Botschaft ist in der Politik angekommen, die Öffentlichkeit ist sensibilisiert zum Thema Armut und soziale Spaltung. Und der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung enthält wesentliche Teile unserer sozialpolitischen Forderungen“, befand Weiser. Derzeit plane der VdK eine groß angelegte Kampagne zur Umsetzung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes. Dies sei unbedingt notwendig, da nach wie vor dementielle Erkrankungen bei der Beurteilung von Pflegestufen so gut wie nicht berücksichtigt werden. „Wir im VdK sind zu einer Wertegemeinschaft für soziale Gerechtigkeit zusammen gewachsen, die in Politik und Öffentlichkeit anerkannt ist und deren Forderungen Beachtung finden. Erstmals in der Geschichte des VdK in Hessen und Thüringen ist es gelungen, die 240.000-Mitglieder-Marke zu knacken. Das sind fast mehr als 11.000 Mitglieder mehr als Ende 2012“, unterstrich er. „Der VdK ist eben nicht nur Sozialanwalt und sozialpolitisches Sprachrohr – er ist vor allem eine große Gemeinschaft, die das gesellschaftliche Leben im Sinne der Solidarität und der Menschlichkeit prägt“, merkte er an.

Mit Blick auf den Ortsverband Wenings ging Weiser auf diverse Aktivitäten ein. Er hob hierbei den elektronikfreien Spielenachmittag für Schulkinder, die Beteiligung an der Gederner Trivia Night, den Besuch des Kommers anlässlich des 75-jährigen  Bestehens der FFW Wenings, den 3-Tages-Ausflug ins Bremer Land, die Beteiligung an den Ferienspielen der Stadt Gedern, den Info-Stand am Gederner Gasse-Määrt und den Besuch einer Sitzung des hessischen Landtages hervor.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

[Die Mitglieder, die an diesem Abend geehrt wurden.]

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Neujahrsgrüße aus Nucourt & Besuch an Pfingsten

(17.01.2014)

Es haben uns die Neujahrsgrüße unserer Freunde aus unserer Partnerstadt Nucourt erreicht.

In diesem Jahr findet wieder in Wenings ein offizielles Treffen zwischen den beiden Partnerstädten statt.

Aus diesem Anlass lädt der Vorstand des Verschwisterungsverein Wenings-Nucourt am 13.02.2014 um 20.00 Uhr zu einem 1. Info-Abend ins Feuerwehrhaus ein.

 

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Schwertransporte durch Wenings gehen weiter

(17.01.2014)

Bedingt durch den Bau der Windkraftanlagen in der Nachbargemeinde Kefenrod, fahren in den letzten Wochen fast jeden Abend Schwertransporter durch Wenings, beladen mit übergroßen Bauteilen für diese Windräder.

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Feuerwehr Wenings zieht positive Bilanz

(15.01.2014)

Zu vier Einsätzen rückten die Kameraden der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Wenings im vergangenen Jahr aus: Die Alarmierung durch die Brandmeldeanlage des Alten- und Pflegeheims Haus Vogelsberg im Januar stellte sich als Fehlalarm heraus. Im April war ein Feuer im „Bäderskopf“ zu löschen und im Juli eine Ölspur in der Untertorstraße zu beseitigen. Im November wurde die FFW Wenings zum Feueralarm im Schweitzerhof in Gedern gerufen.

Dies bilanzierte Wehrführer Michael Heusohn während der Jahreshauptversammlung, die am Freitag im Dorfgemeinschaftshaus Wenings statt fand. Darüber hinaus beteiligten sich die Brandschützer an der Großübung auf dem Betriebsgelände der Firma Domes, leisteten mehrfach Brandsicherheits- und Wachdienst, unterstützten die Jugendfeuerwehr beim Zeltlager der Jugendfeuerwehren der Stadt Gedern in Nieder-Moos, besuchten den Tag der Feuerwehr in Ober-Seemen und die Einweihungsfeier des neuen Feuerwehrgerätehaus in Burkhards und absolvierten diverse Weiterbildungen und Lehrgänge.

Vereinsvorsitzender Achim Neun erinnerte an die Feierlichkeiten anlässlich des 75-jährigen Bestehens der FFW Wenings. Als weitere Aktivitäten nannte er unter anderen die Rosenmontagssitzung, die Beteiligung an Prämierungsmarkt und Oltimer-Traktoren-Ausstellung, das Spritzenhausfest und die Nikolausfeier. Mit Blick auf Geplantes verwies er auf den Festkommers anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr am 11. Juli und das Spiel ohne Grenzen am 12. Juli. Im Rahmen der Vereinsgemeinschaft wird am 22. Februar zur Rosenmontagssitzung in die Festhalle eingeladen. An Fronleichnam, 19. Juni, findet eine Wanderung statt. Und auch beim Marktgeschehen am 28. und 29. Juni wird sich die FFW Wenings mit einbringen.

Aus der Arbeit der Jugendfeuerwehr berichtete Jugendfeuerwehrwart Sascha Wagner, dass sich die Kinder und Jugendlichen am Umwelttag beteiligten, zahlreiche Übungen absolvierten und beim Spiel ohne Grenzen in Eckartsborn den 3. Platz belegten. Als weitere Ereignisse erwähnte er das Zeltlager in Nieder-Moos und den Ausflug zum Niedrigseilparcour am Wölfersheimer See. Aktuell sind elf Schüler in der Jugendfeuerwehr aktiv.

Die Höhepunkte aus dem Leben der Bambinigruppe „Feuersalamander“ ließ Pamela Gerhardt Revue passieren. So etwa sprach sie die Besichtigung eines DRK-Rettungswagens, die Teilnahme an der Bambini-Olympiade in Bellmuth und am Festumzug durch Wenings, die Schnitzeljagd und die Beteiligung an der Stadtmeisterschaft der Jugendfeuerwehren sowie die Fahrt zur Leitstelle in Friedberg an. Derzeit besteht die Bambinigruppe aus 21 Mädchen und Jungen.

Im Rahmen der Versammlung wurden Mitglieder geehrt und befördert. Thorsten Siekemeyer wurde zum Feuerwehrmann ernannt. Für 25-jährige Vereinstreue wurden Gabi Listmann, Klaus Bechtold, Markus Heil, Michael Heusohn, Frank Gerhardt, Peter Kehm, Lothar Eifert, Markus Böck und Andreas Kehm mit der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.

Bürgermeister Klaus Bechtold und Stadtbrandinspektor Andreas Haas sprachen allen Aktiven ihre Anerkennung für die geleistete Arbeit zum Wohle der Allgemeinheit aus und dankten den fördernden Mitgliedern für die Unterstützung der FFW Wenings.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

[Thorsten Siekemeyer (Bildmitte) wurde zum Feuerwehrmann ernannt. Es gratulierten Bürgermeister Klaus Bechtold, Stadtbrandinspektor Andreas Haas, Vorsitzender Achim Neun und Wehrführer Michael Heusohn (von links)]

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Feldwegeverband verabschiedet Norbert Greb in den Ruhestand

(24.12.2013)

Nach 33-jährigem Dienst im Feldwegeverband Vogelsberg wurde Norbert Greb aus Wenings während der Verbandsversammlung, die jetzt in der Gaststätte „Vogelsberger Hof“ statt fand, in würdigem Rahmen in den Ruhestand verabschiedet.

„Norbert Greb ist für mich der Inbegriff des Feldwegeverbandes, wobei er nie ein Abnicker war. Hinter ihm liegen 33 bewegte Jahre“, sagte Feldwegeverbandsvorsteher Klaus Bechtold, bevor er einen Abriss über den beruflichen Werdegang des 60-Jährigen gab. Nach Beendigung einer Ausbildung im Schmiedehandwerk und Landmaschinentechnik und mehreren Arbeitsjahren als Schlosser, Montagearbeiter, Schweißer und Kraftfahrer absolvierte Norbert Greb 1979/80 einen Lehrgang für Baumschinenführer mit dem Abschluss als „Geprüfter Baumaschinenführer“. Am 16. Juni 1980 wurde er beim Feldwegeverband Vogelsberg als Maschinist eingestellt. Ab dem 1. Januar 1997 war er Kolonnenführer der Asphaltkolonne. Am 1. November 2009 begann für ihn die Altersteilzeit. Am 31. Dezember dieses Jahres endet für Greb die Arbeitsphase. Dann scheidet er nach 33 Jahren aus dem aktiven Dienst im Feldwegeverband Vogelsberg aus.

„Der berufliche Werdegang von Norbert Greb ist zudem gekennzeichnet durch die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen insbesondere zum Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Außerdem war er all die Jahre der Organisator für Betriebsveranstaltungen und hat diese mit seinen Darbietungen stets bereichert“, so Bechtold. Darüber hinaus war Greb in diversen Einrichtungen engagiert. Seit Januar 1987 ist er ehrenamtlich als Prüfer bei der Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern im Prüfungsausschuss „Geprüfter Polier und Baumaschinenführer“ tätig. Von 2000 bis 2005 war er Arbeitnehmervertreter in der Vertreterversammlung der LVA Hessen. Von 1993 bis 2001 machte er als Stadtverordneter in Gedern Kommunalpolitik und war davon sieben Jahre lang Vorsitzender des Bauausschusses.

„Ich werde dem Feldwegeverband auch weiterhin mit Rat zur Seite stehen. Ob auch mit Taten – das weiß ich noch nicht. Danke an all´ diejenigen, die es so lange mit mir ausgehalten haben“, verabschiedete sich Norbert Greb in seiner unverwechselbaren Art von seinen Kollegen.

Ebenfalls aus den Reihen des Feldwegeverbandes Vogelsberg verabschiedet wurde Bernd Kling, der seit dem 1. Januar 2009 als stellvertretender Verbandsvorsteher wirkte. Seine Nachfolge übernimmt der neue Bürgermeister von Kefenrod, Rudi Kessler. Er wurde von der Verbandsversammlung einstimmig in dieses Amt gewählt.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

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Frühstück der etwas anderen Art

(13.11.2013)

WENINGS (ahe). Mehr als 70 Frauen gönnten sich am Samstag  den Luxus, fern ab von familiären Verpflichtungen mit Wochenendeinkäufen und Wohnungsputzeinsätzen ein paar vergnügliche Stunden miteinander zu verbringen und sich an einen fein gedeckten Tisch zu setzen. Ermöglicht haben dies die Vorstandsmitglieder um die Vorsitzende des Landfrauenvereins Wenings, Ursula Nickel. Denn seit vielen Jahren schon laden die Landfrauen zum Jahresausklang zum Frauenfrühstück ein und bereiten ihren Gästen mit kulinarischen Genüssen und kultureller Unterhaltung einen erholsamen Vormittag.

Einige Stunden vor Beginn der Schlemmerei hatten die Gastgeberinnen mit viel Liebe ein Buffett, das keine Wünsche offen ließ, zusammen gestellt und dabei Wert auf gesunde Ernährung gelegt. So etwa standen vielfach frische Salate und Obst, Müsli und Ei, Käsespezialitäten und hausmacher Wurst sowie Marmeladen und Brotaufstriche zur Auswahl. Während sich die Damen die köstlichen Speisen schmecken ließen, plauderte Karin Bach aus Ulfa abwechselnd auf platt und hochdeutsch aus ihrer Kindheit. Ihre Erlebnisse nämlich hat Bach in ihrem Buch „Klapperstörche lieben Zucker“ niedergeschrieben und stellte die schönsten Passagen jetzt in Wenings vor. Sie begann ganz vorne – nämlich mit dem Tag ihrer Geburt. „Woher wusste der Storch genau in dem Moment, als ich geboren wurde, dass meine Mutter im Schottener Krankenhaus war?“, fragte Bach in die Runde. Zudem brachte sie so manche Weisheit ans Licht. Denn spätestens seit dem Frauenfrühstück in Wenings dürften nun alle Teilnehmerinnen wissen, dass der Klapperstorch die Kinn´ wahrlos aus einem großen Teich, in dem alle Bobbelche herum schwimmen, heraus angelt - nachdem er jungen Frauen ins Bein gebissen hatte. Das Ergebnis werde dann von stolzen Müttern und Großmüttern gleichermaßen auf sämtliche Familienfeste und Dorfveranstaltungen zur Besichtigung mitgenommen, so Bach, die alle Lacher auf ihrer Seite hatte.

 

Text & Bild: Andrea Hennecke

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Seit 1963 aktive Sängerin im Gemischten Chor des Gesangvereins Wenings

(09.11.2013)

 „Vor 50 Jahren ist Hiltrud Kehm in den aktiven Dienst als Sängerin getreten und stärkt den Chor seither mit ihrer Alt-Stimme. Wenn eine Frau neben ihrer Funktion als Mutter und Ehefrau sowie neben der Führung des Haushalts und der Erziehung der Kinder ein halbes Jahrhundert lang im Chor ihren Mann steht, dann ist dies eine ganz besondere Würdigung wert“, unterstrich der Vorsitzende des Niddertal Sängerbundes Hans-Joachim Flach. Als Zeichen der Anerkennung übergab er der Jubilarin Ehrenurkunde, Anstecknadel und Blumen. Ebenso gratulierten GV-Vorsitzender Markus Heil und sein Stellvertreter Frank Gerhardt sowie Chorleiter Jörg Schäfer.

Die Ehrung war eingebunden bei der Veranstaltung "Nacht der Chöre" vom Gesangverein Wenings.

 

 

Text & Bild: Andrea Hennecke

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Fiktiver Brand bei Schreinerei in Wenings

(28.10.2013)

Lily und Marika hatten am Samstagabend im Holzlager der Schreinerei Gerhardt mit Streichhölzern gezündelt und dabei einen Brand ausgelöst. Gemeinsam mit zwei weiteren Personen waren die Elfjährigen in dem verqualmten Gebäude eingeschlossen. Was wie ein Ernstfall aussah, war glücklicherweise nur das Szenario für die Abschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Wenings.

30 Kameraden rückten mit vier Fahrzeugen zum Einsatzort aus. Ebenfalls in die Übung eingebunden waren die Besatzungen des Tragkraftspritzenfahrzeuges der FFW Nieder-Seemen und des Löschgruppenfahrzeuges der FFW Ober-Seemen. Parallel zur Menschenrettung durch Atemschutzgeräteträger stellten andere Feuerwehrleute die Wasserversorgung aus der 250 Meter entfernten Bleiche her und nahmen von mehreren Seiten aus den Löschangriff auf die fiktiv brennende Schreinerei vor. Zudem verhinderten die Kameraden ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude. Nach einer halben Stunde waren die vier Vermissten geborgen und das Feuer gelöscht.

Als Übungseinsatzleiter zeigte sich der stellvertretende Wehrführer der FFW Wenings, Markus Kehm, zufrieden mit der geleisteten Arbeit der Einsatzkräfte. „Die Kameraden haben gute Arbeit geliefert. Alles lief reibungslos ab“, sagte Kehm im Gespräch mit dem Kreis-Anzeiger. „Besonders hat mich gefreut, dass viele Privatleute und die Mitglieder unserer Alters- und Ehrenabteilung sowie unser Ortsvorsteher Timo Kehm und Stadtbrandinspektor Andreas Haas während der Übung anwesend waren“, fügte er hinzu.

 

Text & Bild mit freundlicher Unterstützung: Andrea Hennecke

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Ein Tag mit dem Liedermacher Arno Backhaus

(07.10.2013)

Mit Arno Backhaus aus dem nordhessischen Calden-Meimbressen hat die evangelische Kirchengemeinde Wenings / Merkenfritz einen der bekanntesten christlichen Liedermacher Deutschlands gewinnen können. Am Samstag bescherte der 62-jährige Aktionskünstler und „E-fun-gelist“ seinem Publikum ein Programm mit Erlebnisfaktor, Situationskomik, Tiefgang, Gesang und Comedy - von schrill bis still.

Der Nachmittag gehörte den Kindern. Entsprechend dem Motto „Klaumauk & Tiefgang“ präsentierte Backhaus den Mädchen und Jungen Witze und kesse Sprüche am laufenden Band und brachte sie mit Liedern, Geschichten und Mitmachaktionen zum Lachen und Nachdenken. „Meine Mücken haben Krücken und meine Schnecken haben Flecken“, machte er den Kinder klar, bevor er ihnen einen vorzüglichen Buchstabensalat mixte, ihnen die Entstehung des Bauchnabels erklärte und schließlich mit dem Mitmachlied über seine Tante aus Marokko einen Bewegungsmarathon auslöste.

Einen gezielten Angriff auf Zwerchfell und Verstand feuerteArno Backhaus beim „Abend mit Klamauk & Substanz“ auf die erwachsenen Besucher in der evangelischen Kirche Wenings ab. Mit einem kurzweiligen Programm aus zielsicherer Satire und ansteckendem Humur servierte Backhaus seinem Publikum christliche Comedy mit Tiefgang und garantierte beste Unterhaltung. „Ich bin gespannt, wie lange Sie mitgehen“, sagte Backhaus, bevor er loslegte. In seiner Show „Lieder & Texte zum Überleben und Totlachen“ spiegelte er das Lebens pointiert wider und stellte dabei die Oberflächlichkeiten der modernen Gesellschaft gezielt bloß. „Ich verbieg mich nicht“, machte er in einem seiner Lieder, die er mit Akustikgitarre und Reibeisenstimme ins Mikrofon schmetterte, eine klare Ansage. Mit Leidenschaft und Inbrunst sang er ein Lied über Jesus „Der Gammler“, plauderte eine halbe Ewigkeit über 20.000 Ameisen und einer Ameise in Oberförsterform sowie über Rosinen, die einen Helm tragen, weil sie in den Stollen müssen. Zudem pries er  einen BiBaBo – einen Bibelbastelbogen aus dem Hause sanfte Verführung – als Weihnachtsgeschenk an und sagte vorsorglich: „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Papst oder Apotheker.“ Im Laufe des Abends sprach er sein ADS-Syndrom, seine lieblose Kindheit und schwierige Jugendzeit an und trällerte nach der Melodie von „Zehn kleine Negerlein“ sogleich einen ADS-Song.

In seine Lieder, Kurzgeschichten und Witze verpackte er Probleme wie Ausländerfeindlichkeit, Schubladendenken, Umweltproblematik und Orientierungslosigkeit und stellte zwischendurch immer wieder die Frage nach dem Sinn des Lebens, nach Gott. Er erzählte unter anderem von seinen Aufsehen erregenden Fußgängerzonen-Aktionen. So etwa habe er sich mit einem Schild mit der Aufschrift „Ich bin eine Sehenswürdigkeit“ vor das Brandenburger Tor postiert. „Aus Gottes Sicht ist jeder von uns eine Sehenswürdigkeit. Denn Gott allein hat das copyright auf den Menschen“, so Backhaus. Er veredelte den Abend mit jeder Menge humorvoller Spontanität, aufrüttelnden Texten, nachdenklichen Ansagen, textstarken Liedern und mutigen Stellungnahmen und bot dem Publikum eine kreative und humorvolle Veranstaltung mit Liedern von Gott und der Welt, mit Klamauk und Substanz. Zum Schluss kam Arno Backhaus auf den Regisseur des Theaterstücks „Leben“ zurück, denn Gott und sein Sohn Jesus würden hinter allem, was das Leben zu bieten hat, stecken.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung Andrea Hennecke

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Feuersalamander aus Wenings belegen 2. Platz bei Bambini-Spielen

(02.10.2013)

„Ihr seid alle Sieger. Denn ihr alle habt hervorragende Leistungen erbracht“, sagte Stadtjugendfeuerwehrwart Markus Holle während der Siegerehrung der Stadtmeisterschaft der Jugendfeuerwehren der Stadt Gedern. Seine Glückwünsche richtete er an alle erfolgreichen Wettkampfteilnehmer aus den Jugendfeuerwehren Gedern, Ober-Seemen, Mittel-Seemen, Wenings und Steinberg. Zugleich dankte Holle allen Betreuern und Jugendfeuerwehrwarten für ihr Engagement. Dem schlossen sich Stadtbrandinspektor Andreas Haas und Bürgermeister Klaus Bechtold an. „Danke an alle Verantwortlichen, die sich für die Nachwuchsarbeit stark machen“, so der Rathauschef. Und mit Blick auf die Kinder sagte er: „Bleibt dabei, denn Ihr seid die Zukunft unserer Feuerwehren.“ Der Ehrung vorausgegangen waren zwei Aufgabengebiete. Die Mädchen und Jungen hatten bei der Schnelligkeitsübung acht Schläuche auszurollen und eine Schlauchleitung herzustellen. Zudem mussten sie bei einem simulierten Brandangriff entsprechend den Richtlinien des A-Teils des Bundeswettbewerbs mit dem Herstellen der Wasserversorgung und Überwinden diverser Hindernisse absolvieren.

Im Rahmen der Stadtmeisterschaften der Jugendfeuerwehren fanden erstmals die „Bambini-Spiele“ der Stadt Gedern statt. Hierbei stellten die Jüngsten ihr Können bei Geschicklichkeitsspielen wie etwa beim Zielwasserspritzen, Gegenstandraten und Memory-Spiel unter Beweis. Am Ende des Wettkampftages standen die Platzierungen fest. Den ersten Platz erreichte die Gederner Bambini-Gruppe „Feuerdrachen“ mit 19 Punkten. Als Zweitplatzierte freuten sich die „Feuersalamander I“ aus Wenings (16 Punkte). Den dritten Platz erreichten die „Feuerteufel“ aus Ober-Seemen (14 Punkte). Und mit jeweils 13 Punkten teilten sich die „Feuerwehrmäuser“ aus Mittel-Seemen und die „Feuersalamander II“ aus Wenings den 4. Platz. Zur Erinnerung an die Teilnahme an den 1. Bambini-Spielen erhielt jedes Kind eine Urkunde.

Den Abschluss der Wettkämpfe nahm Kreisjugendfeuerwehrwart Marco Reis zum Anlass, Feuerwehrkameraden, die sich in ganz besonderem Maße in der Nachwuchsarbeit hinweg engagierten, zu ehren. Mit der Floriansmedaille in Bronze der Hessischen Jugendfeuerwehren wurden Reiner Reutzel, Sebastian Winter, Felix Schmidt und Sascha Wagner ausgezeichnet.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

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Radfahrer kommen gut gelaunt in Wenings an

(02.10.2013)

Wenn auch mit etwas Muskelkater, ertragbaren Schmerzen am Gesäß und einigen wundgescheuerten Oberschenkelinnenseiten, so kehrten die Teilnehmer der einwöchigen Fahrradtour des Verschwisterungsvereins Wenings-Nucourt am Samstagnachmittag gut gelaunt heim und strahlten beim Eintreffen am Platz Nucourt mit der Septembersonne um die Wette. Hier wurden die elf Pedalentreter aus Gedern, Wenings und Waldensberg, sowie die acht Radler aus der Weningser Partnerstadt Nucourt bereits von jubelnden und Fähnchen schwenkenden Einwohnern erwartet und mit einem Sektempfang willkommen geheißen.

„Im Namen der Stadt Gedern begrüße ich vor allem unsere französischen Freunde herzlich. Wir freuen uns immer, wenn ihr unsere Gäste seid. Mit dieser Fahrradtour habt ihr alle eine tolle Leistung erbracht“, sagte Bürgermeister Klaus Bechtold zu allen Radlern, die in der vergangenen Woche in Bremen per Pedale in Richtung Wenings aufbrachen. Wie Klaus Baumbach als einer der Radler im Gespräch mit dem Kreis-Anzeiger berichtete, habe der Tross auf der knapp 600 Kilometer langen Strecke Nienburg und Hameln angesteuert und sei über Höxter und am Edersee vorbei zunächst bis nach Schlitz im Vogelsberg gefahren. Das Weserbergland und die Kasseler Berge habe die Truppe umfahren, schmunzelte er. Jeder der Radtourteilnehmer habe insgesamt 27 Stunden auf dem Sattel verbracht und eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 22 Kilometer pro Stunde erreicht. Ganz ohne Pannen sei die Reise allerdings nicht abgelaufen, so Baumbach. So etwa berichtete er von mehreren platten Reifen. Reinhold Hämel habe sogar mit gleich zwei Speichenbrüchen – in Niendorf und in Hameln – fertig werden müssen. Als anstrengendsten Teilabschnitt stufte Baumbach den Vogelsberg ein. Begleitet wurde die Kolonne von Michael Heusohn mit einem Kleinbus.

Aber alle Strapazen seien bei der Verkostung edler Brände in der Schlitzer Destillerie recht schnell vergessen gewesen, erzählte Klaus Baumbach mit einem verschmitzten Lächeln, bevor er sich rüstete zur Willkommensfeier, die die Daheimgebliebenen in der Festhalle Wenings vorbereitet hatten. Verschwisterungsvereinsvorsitzender Frank Gerhardt zeigte dort eine aus mehreren hundert Fotoaufnahmen zusammen gestellte eine Bilder-Präsentation über die Radfahrt. Zur Erinnerung an diese Begegnung mit den französischen Freunden erhielt jeder Radler ein Holzbrett in Form eines Radfahrers und mit den eingravierten Umrissen beider Länder sowie der Streckenführung  Bremen – Wenings.

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Selber laufen macht schlau

(30.09.2013)

BERLIN taz | Wer morgens lange mit Bus und Bahn fahren muss, hat es in der Schule schwerer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universitäten Erfurt und Köln.

 

Für den kompletten Pressetext folgen Sie bitte dem nachstehenden Link.

[taz - Pressetext: Selber laufen macht schlau]

Deutsch-Französische Radtour von Bremen nach Wenings

(26.09.2013)

13 Gederner und acht Franzosen aus der Weningser Partnerstadt Nucourt starteten am gestrigen Montagvormittag ab Bremen per Pedale in Richtung Wenings. Traditionell veranstaltet der Verschwisterungsverein Wenings-Nucourt gemeinschaftliche Fahrradtouren mit den französischen Freunden. Und so chauffierte Hans-Joachim Flach seine Vereinsfreunde am Samstag mit dem Kleinbus in Richtung Bremen. Am Ankunftsabend leisteten sich die Pedalentreter ein zünftiges Essen in einem urigen Friesenlokal und erkundeten am Sonntag mittels Stadtführung in französischer und deutscher Sprache die Friesen-Metropole. Zudem fanden sich am Sonntag auch der Weningser Allgemeinmediziner Dieter Sand mit seiner Ehefrau in Bremen ein, um sich dem radelnden Trupp anzuschließen. Dieser wird am kommenden Freitag (27.) wieder in hiesigen Gefilden eintreffen und sich zum Abschluss der Tour in Schlitz eine Verkostung von edlen Bränden gönnen. Am Samstag (28.) werden die Ausflügler gegen 14 Uhr auf dem Platz Nucourt in Wenings erwartet und bei einem kleinen Umtrunk begrüßt. Zuvor werden die Radfahrt-Teilnehmer am Grab des kürzlich verstorbenen, langjährigen Vorsitzenden des Verschwisterungsvereins Wenings-Nucourt, Hartmut Lang, eine Gedenkminuten einlegen und ihm die letzte Ehre erweisen. Am Abend wird zum gemütlichen Beisammensein in die Festhalle eingeladen

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Bundestagswahl 2013 - So hat Wenings gewählt

(24.09.2013)

Hier das vorlaüfige Wahlergebnis für Wenings zur Bundestagswahl 2013.

Das Wahlergebnis zur 2. Stimme finden als Download.

[Bundestagswahl 2013 - Wahlergebnis in Wenings - 2. Stimme]

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Landtagswahl 2013 - So hat Wenings gewählt

(24.09.2013)

Hier das vorlaüfige Wahlergebnis für Wenings zur Landtagswahl 2013.

Das Wahlergebnis zur 2. Stimme finden als Download.

[Landtagswahl 2013 - Wahlergebnis in Wenings - 2. Stimme]

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Traditionelle Radtour wieder auf den Kreuzberg

(11.08.2013)

Das 864 Meter hoch gelegene Franziskaner-Observanten-Kloster Kreuzberg nahe der Stadt Bischofsheim an der Rhön in Unterfranken ist seit zwei Jahrzehnten sommerliches Ausflugsziel für 20 Männer. Dies wäre eigentlich nicht sonderlich spektakulär, wenn die Truppe die 85 Kilometer lange Strecke nicht  mit dem Fahrrad zurück legen und das von den Mönchen gebraute Schwarzbier nicht höchstpersönlich für Gederner Kehlen herbei schaffen würde.

Jetzt war es wieder so weit: Eine Woche vor dem heutigen Gasse-Määrt traten Jörg Dittmann, Klaus Baumbach, Michael Spielmann, Harald Bieger, Reinhold Hämel, Bernd Schneider, Heino Hof, Rainer Hof, Manfred Müller, Hartmut Bieger, Franz Niebl, Albert Magnago, Karlheinz Müller, Stefan Eifert, Wulf Alt, Bernd Naumann, Manfred Pomberg , Peter Böhnisch, Klaus Röder und Jörg Fuchs tüchtig in die Pedalen, um nach fünfstündiger Fahrt pünktlich zum Mittagessen bei den Klosterbrüdern anzukommen. Wie Jörg Dittmann wissen ließ, führe die Strecke von Gedern über Neuhof und Gersfeld über den steilen Anstieg der Schwedenschanze bis hinauf zum Kreuzberg. Insbesondere der letzte Teilabschnitt verlange den 40- bis 73-jährigen Radlern enorm viel Kondition und Muskelkraft ab, immerhin seien über eine Strecke von fünf Kilometern einige sehr steile Windungen zu meistern. Für die kräftezehrenden Anstrengungen aber würden sich die Herren dann im Kloster mit deftigen Speisen und einigen Litern Kreuzberg-Gebräu belohnen. Nach einer durchzechten Nacht rollten die Weltenbummler dann wieder gen Oberhessen.

Ihre erste Kreuzberg-Tour unternahm die Truppe 1994. Anlass hierfür sei das 100-jährige Bestehen des Obst- und Gartenbauvereins und das zehnjährige Bestehen der „Stollberger Buwe“ gewesen. „In diesem Jahr keimte die Idee, etwas Besonderes zu veranstalten. Und als auf einem Markt in Gelnhausen das Klosterbier vom Kreuzberg ausgeschenkt wurde, kamen wir nicht nur auf den Geschmack sondern auch auf den Gedanken, selbst dorthin zu radeln und das Bier per Pedale für den Gasse-Määrt zu holen“, so Dittmann. So wurde die jährliche Radtour zum Kreuzberg geboren. Im Laufe der zwanzig Touren hat jeder der sportlichen Herren stattliche 3.400 Kilometer erradelt.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung Andrea Hennecke

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Gratulation zum 94. Geburtstag von Mme. Gerningon

(12.07.2013)

Am 8. Juli feierte Madame Gernigon in Nucourt, der Partnerstadt von Wenings, ihren 94. Geburtstag. Madame Gernigon ist die Witwe des früheren Bürgermeisters von Nucourt, Monsieur Jean-Marc Gernigon, einer der beiden Väter der Partnerschaft zwischen Wenings und Nucourt. Sie hat für die Freundschaft und die Partnerschaft zwischen den beiden Gemeinden sehr viel geleistet, war sie doch die starke Frau im Hintergrund und an der Seite Ihres Ehemannes und hat diesen immer tatkräftig unterstützt und ihm den Rücken frei gehalten. Anlässlich Ihres Geburtstages überbrachten der heutige Bürgermeister von Nucourt, Alain Prache und der Vorsitzende des Verschwisterungsvereins Jean-Victor Risetto die Glückwünsche und den Dank der Stadt Gedern und des Verschwisterungsvereins Wenings/Nucourt und überreichten in deren Namen einen Blumenstrauß.

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"100.000 Situationen mit Kinderlachen"

(10.07.2013)

Dreifachen Grund zum Feiern gab es beim Sommerfest der Kindertagesstätte „Ameisenhügel“: Anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Kinderbetreuungseinrichtung und des fünfjährigen Geburtstags des Fördervereins sowie der Umgestaltung der Gruppenräume hatten das Erzieherinnen-Team um Kita-Leiterin Julia Götz sowie die Verantwortlichen des Fördervereins mit Vorsitzendem Jens Kehm an der Spitze ein buntes Unterhaltungsprogramm, Ausstellungen und Führungen durch die Kita vorbereitet.

„Wenn ein Kindergarten 75 Jahre alt wird, dann sind das 100.000 Situationen mit Kinderlachen und manchmal mit Tränen, tausende  kleine und große Sternstunden, Begegnungen und Beziehungen. Kurz: Ein Grund zum Feiern“, sagte Bürgermeister Klaus Bechtold und hieß im Namen des Magistrats der Stadt Gedern und des Ortsbeirats Wenings die überaus zahlreichen Gäste zum Sommerfest willkommen. Zugleich nutzte er die Gelegenheit, sich bei allen Erzieherinnen und Mitarbeitern, die seit 75 Jahren dazu beigetragen haben, dass der Kindergarten „Ameisenhügel“ ein Ort ist, an dem sich die Kinder wohl fühlen, zu bedanken. Sein Dank galt auch dem Förderverein, der den Kindergarten seit nunmehr fünf Jahren unterstützt.

Aufgrund der Recherchen von Karola Weiß unternahm der Verwaltungschef eine kleine Zeitreise und drehte das Rad der Geschichte um 75 Jahre zurück. Ab dem Jahre 1938 war der Kindergarten zunächst für zehn Jahre im hinteren Klassenraum des heutigen Schulgebäudes untergebracht. Erzieherinnen der ersten Stunde waren Martha Köhler, Hanni Pfarr und Margarete Hein. Es folgte eine zehnjährige Zeit ohne Kindergarten in Wenings, bis das Dorfgemeinschaftshaus 1958 eingeweiht und hier ein neues Domizil für die Betreuung der Jüngsten gefunden wurde. Damals bestand der Kindergarten aus einem einzigen Raum, in dem bis zu 40 Mädchen und Jungen betreut wurden. 1980 wurden im Anbau ein großer Gruppenraum und ein Büro eingeweiht. 1999/2000 wurde der Kindergarten um einen weiteren Anbau ergänzt. Ganztagsbetreuung mit Mittagessen wurde eingeführt – aus dem Kindergarten wurde eine Kindertagesstätte. 2004 wurde die Namensgebung „Ameisenhügel“ gefeiert.

Kindergartenleiterin Julia Götz ergänzte: „Im Laufe der Zeit haben  sich die Einrichtung und die pädagogische Arbeit immer wieder verändert und weiter entwickelt. In der letzten Zeit fiel uns Erzieherinnen auf, dass die enge Raumgestaltung und das Arbeiten in überwiegend in sich geschlossenen Gruppen nicht mehr zeitgemäß und nicht an den Bedürfnissen der Kinder orientiert war. So haben wir uns im Herbst entschlossen, die Situation zu verändern und die Räumlichkeiten umzugestalten.“ Ihren Dank richtete sie diesbezüglich an die Eltern und Großeltern für das entgegen gebrachte Vertrauen in diesen Veränderungsprozess und die tatkräftige Unterstützung, an den Förderverein für die finanzielle Unterstützung und die unkomplizierte Hilfe bei der Umstrukturierung, an die Stadt Gedern für die Ermöglichung der zügigen Umsetzung des Vorhabens, an den Fortbilder Guido Glück für die Begleitung und Hilfestellung und nicht zuletzt an die Gesamtleiterin der städtischen Kindergärten, Miryam Jez, für das stets offene Ohr. Letztgenannte unterstrich, dass das Personal der Kitas sein Augenmerk schon immer darauf gerichtet habe, sich an den Wünschen der Kinder zu orientieren und ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. Sie dankte dem gesamten Mitarbeiterteam für das „außerordentliche Engagement“.

Im Namen des Fördervereins begrüßte Vorsitzender Jens Kehm die Besucher und Gratulanten. Zur Erinnerung an die beiden Jubiläen übergab der Förderverein einen symbolischen Baum an die Kita „Ameisenhügel“. Das reale Exemplar solle im Herbst auf dem Gelände gepflanzt werden, so Kehm. Mit Blick auf die Arbeit des Fördervereins informierte er, dass die Schaffung bester Voraussetzungen im Kindergartenalltag oberstes Ziel sei. Gefördert werden nicht nur neue Geräte und Spielzeuge auf dem Spielplatzgelände sondern auch aktuelle Projekte wie etwa die Bezuschussung der Abschlussfahrt der Vorschüler, eine Aufbewahrungsbox für die Turngeräte und eine neue Garderobe für die Kinder. Darüber hinaus ist es dem Förderverein gelungen, nach fast zweieinhalb Jahren ein geeignetes Grundstück für den „Naturtag“ in der Nähe des Sportplatzes zu finden. Die Einweihung werde im Herbst mit einem Kartoffelfest gefeiert, kündigte Kehm an.

Zum Doppeljubiläum überreichte Rainer Peppel im Namen der Vereinsgemeinschaft ein Präsent und übergab Kerstin Chlupsa im Namen der Unabhängigen Bürger Gedern einen Geldbetrag in Höhe von 100 Euro.

Schließlich übernahmen die Hauptpersonen – die Kinder – die Regie und erstürmten als goldig verkleidete „Ameisen“ die Herzen aller Sommerfestbesucher. Denn mit Liedern und Theaterschauspiel stellten sie das Leben in einem Ameisenhaufen dar und ernteten viel Applaus der stolzen Eltern und Großeltern, Nachbarn und Ehrengäste. Im Anschluss bestand Gelegenheit zum Besichtigen des Kindergartens und zum Betrachten der mit mehr als 200 Fotos von damals und heute zusammengestellten Präsentation. Für die Belustigung der Besucher sorgte Clown Arturo. Weitere Attraktionen waren ein Spielzeug- und Bücherflohflohmarkt sowie Kinderschminken.

 

Text & Bilder mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

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Fassbieranstich beim Markt in Wenings

(08.07.2013)

Ein Dutzend Hammerschläge durch den Gederner Bürgermeister Klaus Bechtold auf den Zapfhahn des 30-Liter-Bierfasses waren von Nöten, um das kühle Blonde beim Marktfrühstück des „Weningser Prämierungsmarktes mit Oldtimerausstellung für Traktoren und Landmaschinen“ am Samstag in der Festhalle in die Krüge fließen zu lassen: Allerlei gut gemeinte Ratschläge erhielt der Verwaltungschef dabei vom Weningser Ortsvorsteher Timo Kehm und Rainer Peppel von der Vereinsgemeinschaft Wenings.

Letztgenannter hieß in Namen der Vereinsgemeinschaft und der Traktorfreunde Wenings zur Markteröffnung als Ehrengäste den Ersten Stadtrat Herbert Weber und den Stadtverordnetenvorsteher Markus Heil, den Schottener Stadtrat Willi Zinnel und die Landtagsabgeordneten Klaus Dietz (CDU) und Lisa Gnadl (SPD) willkommen. „Heute feiern wir ein kleines Jubiläum, denn unsere Oldtimerlandmaschinenausstellung findet zum zehnten Mal statt. Stolz sind wir, dass über all´ die Jahre hinweg Liebhaber dieser Oldies aus Nah und Fern nach Wenings kommen, um ihre landwirtschaftlichen Geräte und Traktoren aus längst vergangenen Zeiten hier im Rahmen unseres Prämierungsmarktes zur Schau stellen“, so Peppel. Die Grüße des Magistrats der Stadt Gedern überbrachte Klaus Bechtold. „Ich freue mich, dass die Vereinsgemeinschaft in Kooperation mit den Traktorfreunden diesen Markt alljährlich ausrichtet und eine gute alte Tradition somit Fortbestand hat“, sagte er, bevor die Seementaler Musikanten die Besucher mit Ernst-Mosch-Melodien unterhielten.

Indess rollten die ersten Traktor-Veteranen auf dem Festgelände ein, verbreiteten mit ihrem unverwechselbaren Motorengeknatter einen Hauch von Nostalgie und zogen die Aufmerksamkeit von Groß und Klein auf sich. Ein weiterer Hingucker waren freilich die Kaltblüter-Vorführungen. Scheinbar mit dem kleinen Finger führte Volker Schmelz aus Nieder-Moos seine Ardennerstute „Penny“ und das Belgische Kaltblut „Annabell“ durch den Parcours und simulierte mit den beiden Pferden das Holzrücken im Wald. Beeindruckend für die Zuschauer war sicherlich, wie Schmelz die 850-Kilogramm-Damen mit Leichtigkeit und Gelassenheit unter anderem zum Rückwärtsschieben von zehn Meter langen Baumstämmen animierte, seine Pferde über brennendes Stroh lenkte und sich mit einer laufenden Motorsäge unter den gewaltigen Rumpf seiner „Penny“ legte. Und so verfolgten zahlreiche Zaungäste, wie Schmelz mit nur zwei Pferdestärken mehrere Tonnen durchs Gelände bewegte.

Bis am Abend zur „Ü30-Tanzparty“ geladen war, waren Fachsimpeln und Dieselgespräche unter Fachleuten angesagt, spazierten Kaufwillige entlang der Krammarktbuden und schnupperten die jüngsten Marktbesucher beim Vierrad-Motocross Schumi-Luft und ließen sich von der Mini-Eisenbahn im Kreis chauffieren.

 

Bilder & Text: Andrea Hennecke

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Sommersonnenwende in der Burg Moritzstein

(03.07.2013)

„Ich bin total begeistert von dem enormen Besucherzuspruch. Genauso habe ich es mir gewünscht – mein Traum ist in Erfüllung gegangen. Denn ich habe die Menschen mit meinem Vorhaben, die Burg Moritzstein wieder mit Leben zu füllen, erreicht“, strahlte Christine Kunz-Bauer am Ende der von ihr initiierten zweiten Veranstaltung „Erlebnis Burg Moritzstein für Erwachsene“. Passend zum längsten Tag des Jahres hatte sie gemeinsam mit ihrem „Mitarbeiter“ Burgkobold Moritz vom Stein

den Sonntagabend unter das Motto „Sommersonnenwende und Johannisfeuer – alte Riten und alter Brauch“ gestellt.

Im proppenvollen Erlebnisraum in der Burg Moritzstein erzählte  Christine Kunz-Bauer den Besuchern von der  Sommersonnenwende, der Mitsommernacht und dem Johannisfeuer. Einen Schwerpunkt legte sie dabei auf den Holunder und seine Eigenschaften als Heilpflanze, Schutzgeist und Nahrungsmittel. Die Gäste erfuhren auch, dass alljährlich am 21. Juni in ganz Europa und Nordafrika etliche Feiern, Riten und Bräuche zur Sommersonnenwende stattfinden. Dabei gehe es vor allem um Spaß, Tanz, Rituale, Orakel, die Liebe und um Pflanzen,  die in dieser Zeit blühen, wie beispielsweise Holunder und Johanniskraut. Früher hätten die Menschen den Hut vor jedem  „Hollerbusch“ - heute Holunder - in dem die Schutzgeister und Frau Holle wohnen, gezogen. Wer einen Strauch Holunder am Haus hatte, sei nicht nur mit Leckereien wie Blüte und Frucht, sondern im Krankheitsfall mit heilenden Kräften aus der Wurzel, Rinde, Blüte und Frucht versorgt gewesen, berichtete Kunz-Bauer.

Genau in dieser mystischen Stunde tauchten die „Hexe vom Wilden Stein“ ((Wisie Smith) und die „Göttin Fortuna“ (Dr. Nicole Oehlrich) in der Burg Moritzstein auf. Die beiden Schauspielerinnen aus Büdingen verstanden es überzeugend, die alten Riten und Bräuche sowie die Stimmung des Mitsommers  lebendig werden zu lassen. In dieser Orakelnacht kosteten die Besucher im Burghof verschiedene Holundergetränke und ließen sich von der Feuertänzerin Leyla Miriam mit atemberaubenden Feuerspektakel verzaubern. Die elfenhaften Bewegungen und das Spiel mit dem Feuer erzeugten bei den Zuschauern eine erhabene Spannung und bildeten einen feurigen Abschluss eines einmaligen Abends bei Christine Kunz-Bauer und dem Burgkobold Moritz vom Stein.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung Andrea Hennecke

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Wanderfreunde Wenings wieder Sieger in Gelnhaar

(02.07.2013)

Die Wanderfreunde Wenings mit Rainer Peppel an der Vereinsspitze holten mit 87 Teilnehmern den Siegerpokal der 45. EVG-Wandertage des Wandervereins „Qualmende Socken“ Gelnhaar und verteidigten ihren obersten Rang zum wiederholten Male.

Insgesamt machten sich bei besten Witterungsbedingungen mit angenehmen Temperaturen und einer frischen Brise 636 Wanderer aus 33 EVG-Vereinen, drei IVV-Vereinen und einem Ortsverein auf Schusters Rappen auf die Rundstrecken von wahlweise sechs, zehn und 20 Kilometer Länge. Wegen der durch das jüngste Unwetter verursachten Sturmschäden in den Wäldern allerdings musste die längeren Wanderstrecken kurzfristig umverlegt werden. Hierfür zeichneten sich Uwe Heuser und Heiko Maiß verantwortlich. Unterwegs wurde den Teilnehmern das Passieren an drei Kontrollstellen bescheinigt und zur Stärkung Getränke und Spiegeleier serviert. Um die medizinische Versorgung eventueller  Blessuren kümmerten sich die Einsatzkräfte des DRK Ortenberg.

Vor der Siegerehrung im Dorfgemeinschaftshaus Gelnhaar bedankte sich der „Qualmende Socken“-Vorsitzende Martin Hansche bei allen Teilnehmern sowie bei den 42 freiwilligen Helfern, die während der zweitägigen Veranstaltung ihren Dienst an Theke und Kuchenbuffet, in der Küche und an der Wanderstrecke verrichteten. Dann lüftete Hansche das Geheimnis um die Platzierungen. Über die Ränge zwei bis zehn freuten sich die Wandergruppen aus Echzell (61 Starter), Waldensberg (51), Huttengrund (44), Lindenstruth (37), Gießen (36), Limeshain (27), Lorbach (24), Nieder-Kleen (23) und Ulfa (22). Als Teilnehmer mit der weitesten Anreise nannte Hansche die Wanderer aus Dresden.

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"Altes Fieber" 1983-2013

(27.06.2013)

Das bedeutet 30 Jahre Kinderchor – in denen viele Kinder in dem Chor gesungen haben. Viele von den ehemaligen kleinen Sängerinnen und Sängern sind heute erwachsen. Sie singen jetzt zum Teil im Gemischten Chor oder im Showchor XanX mit und ihre eigenen Kinder besuchen begeistert die Proben des Kinderchores. Und damit schließt sich der Kreis.

 

Ihr habt einmal im Kinderchor Wenings gesungen!? Dann meldet Euch bei uns! Denn wir wollen das Projekt "Altes Fieber" starten.

 

Gemeinsam sollen die Kinder des Kinderchors Wenings mit den ehemaligen und mittlerweile erwachsenen "Kindern", die den Kinderchor Wenings einmal mit ihren Stimmen unterstützt haben, zwei Stücke einstudieren, die im Rahmen der "Nacht der Chöre" am 2. November 2013 und beim Kinderchorfest am 3. November 2013 präsentiert werden. Die Stücke "Nesaja" (Ich wollte nie erwachsen sein) aus dem Kindermusical "Tabaluga" und natürlich "Altes Fieber" von den "Toten Hosen" stehen auf dem Programm.

 

Das wird ein riesen Spaß für Groß und Klein. Seid auch Ihr vom "Alten Fieber" erfasst, einem einmaligen Projekt, bei dem noch viel voneinander gelernt werden darf? Neugierig geworden? Dann meldet Euch! Wir freuen uns über jede Zusage.

Festumzug mit über 600 Feuerwehrleuten

(12.06.2013)

Als sich der Festzug anlässlich des 75-jährigen Jubiläumsfeierlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Wenings am Samstagabend an der Festhalle in Bewegung setzte, standen zahlreiche Zaungäste an den Straßenrändern Spalier. Als weiteres Zeichen der Verbundenheit mit „ihrer“ Wehr hatten die Weningser Einwohner ihre Häuser mit Flaggen und Birkengrün festlich geschmückt und ihre Vorgärten und die Gehwege zur Zuschauertribüne umfunktioniert.

Groß und Klein jubelten dem Tross aus mehr als 50 Fußgruppen aus befreundeten Wehren sowie dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Büdingen, dem Orchester des Musikvereins Ober-Mockstadt und den Seementaler Musikanten bei deren Vorbeimarsch zu. Selbstverständlich hatten sich auch Landrat Joachim Arnold, Gederns Bürgermeister Klaus Bechtold und der Weningser Ortsvorsteher Timo Kehm, Kreisbrandinspektor Otmar Hartmann und Gederns Stadtbrandinspektor Andreas Haas in den Festzug eingereiht und zollten der Jubiläumswehr Anerkennung und Würdigung.

Entlang der Rundstrecke hatten sich Zuschauer und unmittelbare Anwohner postiert, die das Geschehen vom Fenster aus beobachteten oder hatten es sich auf Campingstühlen und Gartenbänken bequem gemacht und prosteten den Festumzugteilnehmern mit einem Gläschen guten Wein zu. Die Euphorie und Feierlaune der Zuschauer schwappte nicht selten auch auf das „marschierende Fußvolk“ über.

Und als der Tross nach einer knappen Stunde wieder an der Festhalle einkehrte, spielte die Band „Bayerische Music Power“ bis weit nach Mitternacht zum Tanz auf, wo die Feierlaune der Gäste ihren Höhepunkt fand.

Ab 10.30 Uhr am Sonntag hatte dann die Feuerwehr zum Frühschoppen eingeladen. Dieser Einladung folgten viele bis in die späten Nachmittagsstunden.

 

Bild und Text: Andrea Hennecke

[Homepage FFW Wenings]

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Kommersabend 75 Jahre Wenings

(12.06.2013)

Am 10. Juli 1938 kam es im Zuge einer Inspektion durch den Kreisfeuerwehrinspektor Klein aus Büdingen zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Wenings.

Jetzt feierte die FFW Wenings ihr 75-Jubiläum mit einem dreitägigen Festreigen rund um die Festhalle. Eingeläutet wurden die Feierlichkeiten am Freitagabend mit einem Kommers.

Mit den Festdamen auf der Bühne tanzend, hießen die Vorstandsmitglieder um Vereinsvorsitzenden Achim Neun und Wehrführer Michael Heusohn die Gratulantenschar willkommen, bevor Neun die Ehrengäste, die der Weningser Wehr durch ihr Kommen Anerkennung und Dank zollten, namentlich begrüßte.

Ein Marathon aus Grußworten schloss sich an. Den Dank der Einsatzabteilung übermittelte Michael Heusohn dem Feuerwehrförderverein, der „gemeinsam mit allen Ortsvereinen das Rückrat für Wenings“ sei. Er betonte, dass sich alle Mitglieder der Einsatzabteilung in mindestens einem weiteren Weningser Verein engagieren. „Ich hoffe, das sich auch künftig genug Freiwillige finden, die für andere durchs Feuer gehen“, so Heusohn. Die Glückwünsche der städtischen Gremien überbrachte der Gederner Bürgermeister Klaus Bechtold, der die Schirmherrschaft über das dreitägige Jubiläumsfest übernommen hatte. „75 Jahre Feuerwehr Wenings, das sind 75 Jahre Einsatzbereitschaft und verantwortungsbewusste Arbeit zum Wohle der Allgemeinheit – und das im Ehrenamt. Mein Dank gebührt all denjenigen, die die Wehr aufgebaut und am Leben erhalten haben. Und mein Dank gehört auch allen, die bereit waren und immer noch sind, sich in Führungspositionen zu engagieren und an Ausbildungen teilzunehmen, um stets auf dem neuesten Stand zu sein“, so Bechtold. „Sie sind neben Brandschützern auch ein wichtiger Pfeiler und Bestandteil des Vereinslebens“, fügte er noch hinzu. Im Namen des Ortsbeirats Wenings gratulierte Ortsvorsteher Timo Kehm. „75 Jahre Weningser Wehr bedeutet ehrenamtliche Arbeit für den Verein und die Bevölkerung. Dies verdient ganz besonderen Respekt“, so Kehm. Die Grüße des Landrats Joachim Arnold und der Kreisgremien richtete Kreisbrandinspektor Otmar Hartmann aus. Auch er dankte allen im Ehrenamt tätigen Feuerwehrkameraden und lobte die Organisiertheit der Freiwilligen Wehren. Hierbei sprach er insbesondere die aktuelle Situation, dass innerhalb von einer Stunde einhundert Kräfte aus dem Wetteraukreis für den Einsatz in den Hochwasserkatastrophengebieten mobilisiert werden konnten, an.

Glückwünsche und Dank sprach auch Stadtbrandinspektor Andreas Haas aus. „75 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wenings, 75 Jahre Dienst für die Bürger von Wenings, für die Bürger von Gedern und in allen Stadtteilen – das ist eine stolze Leistung, der Dank und Anerkennung gebührt. Die Breitschaft, für andere da zu sein, ist einer der Grundgedanken der Freiwilligen Feuerwehren und wird auch noch in unserer heutigen modernen Zeit von den Kameraden gelebt und an die Jugend weiter gegeben“, so Haas.

In weiteren Grußworten brachten Vertreter der Ortsvereine sowie Landtagsabgeordneter Klaus Dietz (CDU) ihren Dank an die Einsatzabteilung und den Förderverein der FFW Wenings zum Ausdruck.

Der Kommers war auch Anlass für Ehrungen. Für 25-jährigen aktiven Dienst in der Einsatzabteilung der Weningser Wehr erhielten Frank Heusohn, Reiner Reutzel und Jürgen Greb das „Silberne Brandschutzehrenabzeichen des Landes Hessen am Bande“. Mit gleicher Ehrung wurde Michael Schilling, der mehr als zehn Jahre als Vereinsrechner tätig ist, für sein langjähriges Engagement gewürdigt. Als „Motoren der Weningser Wehr“ betitelte Kreisbrandinspektor Otmar Hartmann den Wehrführer Michael Heusohn und den Vereinsvorsitzenden Achim Neun, als er beiden das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Bronze überreichte.

Für 25-jährige Mitgliedschaft in der FFW Wenings wurden Roy Barrs, Norbert Bartsch, Andreas Gabriel, Jürgen Greb, Klaus Greb, Tobias Hennermann, Frank Heusohn, Erich Kehm, Heiko Lang, Heinz Lang, Marco Perschbacher, Reiner Reutzel und Edgar Gowin mit der Silbernen Ehrennadel des Vereins geehrt. Nachgereicht wird die gleiche Ehrung an Alexander Heinbuch, Andreas Hofmann, Frank Neun, Horst Reimann und Dr. Klaus Thiemer. Mit der Vereinsnadel in Gold wurden für 40-jährige Zugehörigkeit Edgar Neun, Hilmar Fidorski und Dieter Groth ausgezeichnet. Dank für 50-jährige Vereinstreue wurde Gottfried Gabriel, Hans Erich Kehm und Franz Ohnheiser zuteil. Seit mehr als 50 Jahren sind Gottlieb Boos, Leo Kandler, Erhard Kaufmann, Herbert Kehm, Rudi Kehm, Helmut Lang, Horst Oechler und Helmut Heil der Wenigser Wehr verbunden. Für 60-jährige Zugehörigkeit wurden Richard Böck, Rudi Frank und Heinz Perschbacher ausgezeichnet. Seit mehr als 60 Jahren sind Herbert Arnold, Erwin Kehm und Karl Heinz Hardt in der FFW Wenings organisiert. Und seit gar 70 Jahren sind Albert Kaiser, Karl Heinz Kehm, Werner Kehm und Willi Peppel eng mit der Weningser Wehr verwurzelt. Für 72 Jahre Vereinszugehörigkeit wurde dem Ehrenkommandanten Willi Kehm Dank ausgesprochen.

Dankesworte galten auch Patrick Neun und Hans Erich Kehm, die sich besonders für die Fertigstellung der Festschrift engagiert hatten. Letztgenannter verlas am Kommers die Chronik.

Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Büdingen (Leitung: Patrick Günther) und vom Gemischen Chor des Gesangvereins Wenings unter der Vizedirigentschaft von Hans-Joachim Flach. Zudem bereicherten die Festdamen aus Karina Eifert, Tamara Gehle, Jana Lindemann, Julia Eifert, Anna-Lena Reutzel, Yvonne Vogel, Jessica Vonalt, Isabell Triesch und Katrin Gerlach die Veranstaltung mit Tanzdarbietungen, die sie unter der Leitung von Rebecca Triesch einstudiert hatten.

Stimmungsvoll beendet wurde der Festkommers mit dem „Großen Zapfenstreich“, dargeboten vom Musikzug der FFW Büdingen.

 

Bild & Text: Andrea Hennecke

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Schulfest & 10 Jahre Förderverein "Schule am Niedertor"

(10.06.2013)

Mit gleich drei Musicalaufführungen unterhielten die Erst- bis Viertklässler der Schule am Niedertor nicht nur die Gäste ihres Schulfestes, sondern überbrachten dem Schulförderverein damit zu dessen zehnjährigen Bestehen ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk. Und auch die Flöten-AG (Leitung: Almuth Zinn) und die Streicher-AG (Leitung: Simon Ullmann) brachten ein Ständchen.

Zahlreiche Besucher, darunter Pfarrer Ulrich Bauersfeld, Ortsvorsteher Timo Kehm und Gederns ehemaliger Bürgermeister Stefan Betz – die Schauspielkünste der Mädchen und Jungen, die ihren Schulhof kurzerhand in eine Open-Air-Bühne verwandelt hatten. Viel Applaus ernteten die Erst- und Zweitklässler für die Aufführung der Stücke „Nils lernt lesen“ und „Der Sommer und das Muffeltier“, schlüpften die Kinder doch mit Unbeschwertheit in die ihnen zugedachten Rollen und entpuppten sich bei kleinen technischen Pannen als wahre Improvisationstalente. Und auch die Schüler der dritten und vierten Klassen spielten sich im Nu in die Herzen der Zuschauer, als sie das Stück „Das große Ziel“ zur Aufführung brachten.

Im weiteren Verlauf des Schulfestes servierten Mitglieder aus Elternbeirat und Förderverein Grillspezialitäten und leckere Salate sowie Kaffee und Kuchen und verführte die große Hüpfburg, die von der VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen zur Verfügung gestellt wurde, zum Herumtollen. Zudem lockte eine mit 500 Preisen ausgestattete Tombola zum Loskauf. Der Erlös fließt in die Finanzierung eines Fallschutzes für das Kinderklettergerüst. Zudem informierten Stellwände über die wichtigsten Aktionen des Fördervereins der Schule am Niedertor seit seiner Gründung am 9. Mai 2003. Zu erfahren war unter anderem, dass sich die Mitgliederzahl von anfangs 22 Personen fast verdreifacht hat.  Aktuell sind 65 Männer und Frauen engagiert.

Seit seiner Gründung bietet der Verein an Schultagen eine Betreuung an, die ab Ende der 4. Schulstunde beginnt und um 15 Uhr endet. Derzeit teilen sich Heike Kehm, Carmen Fidorski, Waltraud Ziesing und Birgit Schmidt die Betreuungsarbeit. Durchschnittlich nehmen dieses Angebot täglich sieben bis 13 Kinder in Anspruch.

Seit im Jahr 2009 vom Wetteraukreis ein neuer Schulentwicklungsplan (SEP) in Auftrag gegeben wurde und hierbei auch das Fortbestehen der Schule am Niedertor in Wenings zur Diskussion steht, macht sich der Förderverein mit diversen Aktionen für den Fortbestand der Weningser Grundschule stark. „In absehbarer Zeit steht nun eine weitere Fortschreibung des SEP an. Wir möchten uns auch jetzt wieder um den Erhalt unserer Schulstandorte und der Eigenständigkeit der Schulen bemühen. Wir hoffen dabei sehr auf die Unterstützung der Bürger und der Politiker in den Kommunen, im Kreis und im Land. Denn - wie auch vor vier Jahren – gibt es in den Gremien der Politik und in den Schulämtern durchaus kontroverse Ansichten zur Thematik. So existiert die Empfehlung einer vom Kreis beauftragten Beratungs-Agentur, welche besagt, dass nicht nur die 2009 auf dem Prüfstand stehen Schulen geschlossen werden sollen, sondern auch weitere Schulen mit einer noch etwas größeren Schülerzahl, wie etwa die Grundschulen in Wolf und in Ober-Seemen“, so Fördervereinsvorsitzender Ulrich Bauersfeld.

In den vergangenen zehn Jahren hat der Förderverein durch viele Veranstaltungen das Angebot der Grundschule in Wenings bereichert. Hierzu zählen unter anderem Kinderfasching, Theater- und Konzertfahrten, Autorenlesungen, Gokart-Fahrten und Selbstbehauptungskurse, Elternfrühstück und Spielenachmittage, Ferienspielangebote und Flötenkurse.

An vielen Stellen hat der Förderverein die Schule durch verschiedene Anschaffungen unterstützen können – so zum Beispiel durch den Kauf von Lernhilfen für den Unterricht, zusätzlichen Schulbüchern, Pausenspielgeräten, Büchern für die Leih-Bücherei der Schule, Englisch-Lern-Plakaten sowie T-Shirts für die Kinder mit aufgedrucktem Namen der Schule.

Eine größere Anschaffung steht in naher Zukunft bevor. Ein Kletterturm soll im vorderen Schulhof aufgestellt werden. Hierfür ist jedoch ein sicherer Untergrund erforderlich, der erhebliche Kosten mit sich bringt. Zwar wird sich der Wetteraukreis mit einem beachtlichen Betrag beteiligen, jedoch verbleibt immer noch eine Restsumme. Einen Teil wird der Förderverein zur Verfügung stellen.

 

Text & Bilder mit freundlicher Genehmigung Andra Hennecke

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Kurt Heusohn zur Ponyschau in Russland

(04.06.2013)

In das 1750 Kilometer entfernte St. Petersburg zog es Kurt Heusohn aus Wenings als Vorstandsmitglied der Interessengesellschaft Deutsche Classic-Pony, um an der Internationalen Pferdeausstellung „Hipposhere-2013“ in Russland dabei zu sein. Gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Ralf Grober sowie dem Vorsitzenden des Pony- und Kleinpferdeverbandes Hannover, Joachim Völksen, flog er Anfang Mai nach Russland, um die Familie Koshelev bei ihrem erstmaligen Auftritt auf einer großen Pferdeschau zu unterstützen. Familie Koshelev hatte im Frühjahr 2010 elf Deutsche Classic-Ponys nach Russland importiert und verfügt inzwischen über eine Herde von mehr als dreißig Ponys. Nun war es an der Zeit, die Ponys einem breiten Publikum zu präsentieren.

Noch am Tag der Ankunft fuhr der Trio aus Deutschland zum Messegelände, um die Ponys in Augenschein zu nehmen und den Proben für das Schauprogramm zuzusehen. Tagsdrauf wurde die Messe mit Ansprachen verschiedener Persönlichkeiten aus mehreren Organisationen offiziell eröffnet. Insgesamt wurden 250 Pferde verschiedenster Rassen vom Amerikanischen Mini Horse, Mini Shetland, Shetland und Deutsches Classic Pony, Welsh A und Cob über Warmblutpferde aus Hannover, Schleswig Holstein, Mecklenburg-Vorpommern bis hin zu Friesen, Shire Horse, Belgisches und Russisches Kaltblut und Pferde vom Don präsentiert. Im Laufe der Messe wurden auch für einzelne Rassen Zuchtschauen in einem offenen Richtverfahren durchgeführt.

„Für uns war der Schautag am interessantesten. Denn Höhepunkt war das einstündige Schauprogramm mit Deutschen Classic Ponys der Familie Koshelev. Zu Beginn dieses Schauprogramm fuhr eine Kutsche, geschmückt mit deutschen und russischen Fahnen, ein. Dann folgten alle Ponys an der Hand, eine Stute mit Fohlen, Voltigieren mit drei Kleinkindern, Quadrille reiten, Quadrille am langen Zügel, Springen mit dem Ponys an der Hand und unter dem Sattel. Zum Abschluss sahen wir dann die Kutsche in einem Stil-Hindernisfahren“, berichtet Kurt Heusohn. Festzustellen bliebe, dass die Ponys bestens herausgebracht wurden und die gezeigten Leistungen der Kinder mit den Ponys hervorragend waren, schaut Heusohn auf das Erlebte zurück.

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Total geniale Tage

(03.06.2013)

In der Woche vor Pfingsten (15. bis 19. Mai) veranstaltete die evangelische Kirchengemeinde Wenings/Merkenfritz zum sechsten Mal in Folge eine Kinderbibelwoche in Zusammenarbeit mit der dzm (Deutsche Zeltmission Siegen). Als Referentin kam diesmal Tatjana Heinzelmann nach Wenings ins evangelische Gemeindehaus. Sie löste Birgit Meyer bei der dzm ab, die zuvor viele Jahre dort gearbeitet hatte und seit 2008 jährlich in Wenings gewesen war. Die diesjährige Kinderbibelwoche stand unter dem Motto „Total genial!“. In verschiedenen Geschichten erzählte Tatjana Heinzelmann von der Bedeutung der Bibel für viele Menschen. Während der Kinderbibelwoche wurden außerdem muntere Lieder gesungen, spannende Spiele angeboten und Rätsel gelöst. Ein besonderer Höhepunkt war jedes Mal das Quiz „Eins – zwei – oder - drei“, das am Ende der Woche mit Urkunden für alle Kinder belohnt wurde. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirchengemeinde unterstützten die Referentin an den einzelnen Tagen. Zu den Nachmittagsprogrammen an den ersten drei Tagen und zum „Kinderfrühstück“ am Samstagvormittag kamen im Schnitt jeweils 65 Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren. Auch der Familiengottesdienst am Pfingstsonntag in der Weningser Kirche war sehr gut besucht. Die Kinderbibelwoche wurde wieder mit so großer Begeisterung aufgenommen, dass bereits jetzt eine neue Woche für das Jahr 2014 geplant wird, und zwar in der Zeit vom 9. bis zum 13. April.

[Referentin Tatjana Heinzelmann]

[Der Gemeinderaum war immer voll besetzt]

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Über 1000 Wanderer in Wenings

(10.05.2013)

Mit 188 Teilnehmern ging der Wanderverein „Qualmende Socken“ aus Gelnhaar mit Martin Hansche an der Vereinsspitze bei der 45. Europa-Volkswanderung der Wanderfreunde Wenings an den Start und sicherte sich mit großem Abstand zu seinen wandernden Mitstreitern die Siegertrophäe.

Insgesamt erkundeten 1037 Personen – das sind einhundert mehr als im Vorjahr – auf Schusters Rappen die herrlich blühende Landschaft rings um Wenings. Zur Auswahl standen Touren von sieben, zwölf und 18 Kilometer Länge sowie eine vier Kilometer lange Strecke für Kinder und Senioren, die die Wanderfreunde-Mitglieder Ralf Reutzel und Peter Loos im Vorfeld ausgearbeitet hatten. An vier Streckenpostenstationen wurden den Vorbeispazierenden das Passieren bestätigt und zur Stärkung kühle Getränke und Snacks angeboten. Start und Ziel der zweitägigen Veranstaltung war die Festhalle in Wenings, wo Wanderfreunde-Vorsitzender Rainer Peppel am Sonntagmittag das Geheimnis um die Platzierungen lüftete und sich die Wanderer und Gäste gute Speisen und Getränken schmecken ließen.

Wie Peppel wissen ließ, nahmen an den 45. Europa-Volkswandertagen 1037 Wanderer aus 33 EVG-Vereinen und neun Ortsvereinen sowie 29 vereinslose und drei freie Wanderer teil. Mit einem Unterschied zum Sieger von 97 Startern kamen die Wanderfreunde Waldensberg auf Rang zwei. Als Drittplatzierte freuten sich die 68 Teilnehmer der VSG Echzell. Weitere Platzierungen belegten die Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth (56 Starter), Laisbachlatscher Ober-Lais (50), VSF Gießen (48), Berg- und Wanderfreunde Ulfa (42), Wanderfreunde TTV Schröck (29), SC Nieder-Kleen (24) und Ski- und Wanderfreunde Huttengrund-Romstal (23). Sieger der Ortsvereinsteilnehmer wurde der Verein für Rasenspiele mit 29 Startern, gefolgt von der Kindertagesstätte „Ameisenhügel“ (23) und der Freiwilligen Feuerwehr (17).

Rainer Peppel bedankte sich bei allen Wandersleuten für die rege Beteiligung, bei den Helfern an den Strecken und im Service für das Engagement sowie bei den Einsatzkräften des DRK Gedern für den Sanitätsdienst.

Foto zu Meldung: Über 1000 Wanderer in Wenings

Rettungssanitäter Michael Vogel zu Besuch bei den "Feuersalamandern"

(10.05.2013)

Wie eine Halskrause angelegt und Puls gemessen wird und was so alles im Koffer eines Notarztes ist und noch viel mehr erfuhren jetzt die Kinder der Bambinigruppe der Freiwilligen Feuerwehr Wenings „Feuersalamander“.

Denn Rettungssanitäter Michael Vogel war mit seinem Einsatzfahrzeug vor Ort und gab den Mädchen und Jungen sowie den Betreuerinnen Pamela Gerhardt und Kathrin Dahmer einen Einblick in seine Arbeit. So etwa erklärte und demonstrierte Vogel, wie Puls, Blutdruck, Sauerstoffsättigung des Blutes und EKG gemessen werden. Außerdem legte er den Kindern zum Test eine Halskrause an und ließ die Knirpse den Notfallkoffer, der teilweise sehr weit bis zum Einsatzort getragen werden muss, anheben.  Zudem durften die Kinder austesten, wie es sich auf einer Trage anfühlt, die bewegt wird. Ein ganz besonderer Höhepunkt für die Kinder war sicherlich, als Vogel das Martinshorn und das Blaulicht am Rettungsfahrzeug betätigte. Zur Erinnerung an dieses Erlebnis und als Dankeschön für das aufmerksame Zuhören erhielt jeder „Feuersalamander“ eine Urkunde.

 

Foto: Rettungssanitäter Michael Vogel zu Gast bei den Feuersalamandern mit ihren Betreuerinnen Pamela Gerhardt und Kathrin Dahmer (von links)

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung Andrea Hennecke

Foto zu Meldung: Rettungssanitäter Michael Vogel zu Besuch bei den "Feuersalamandern"

13 Mannschaften beim 2. Bouleturnier in Wenings

(06.05.2013)

Das Team „Boules Connection Nidderau“ machte dem Verein für Rasenspiele Wenings (VfR) als Vorjahressieger der Boule-Turnier-Premiere des Verschwisterungsvereins Wenings-Nucourt jetzt die Siegertrophäe abspenstig.

Im Rahmen des Europatages fand jetzt das 2. Boule-Turnier auf dem Platz Nucourt statt und frönten Erwachsenen und Kinder gleichermaßen dem Lieblingssport der Franzosen. Bei angenehmen Witterungsbedingungen nahmen sportlich Versierte aktiv am Wettkampf mit den bis zu 800 Gramm schweren Eisenkugeln teil, während Neugierige das Geschehen als Zaungäste beäugten.

13 Teams – das sind fünf mehr als im letzten Jahr – gaben vollen Einsatz, um die eisernen Kugeln mit einem Durchmesser von bis zu acht Zentimeter so nah wie möglich an das winzige Schweinchen zu katapultieren und gegnerische Kugeln zu verdrängen. Reichte das Augenmaß beim Feststellen der Abstände zwischen Boulekugel und Schweinchen nicht aus, so entschärften die Schiedsrichter und Turnierleiter Michael Heusohn, Klaus Baumbach und Volker Krumeich die Diskussionen kurzerhand mit dem Zollstock. Und so herrschte auf dem Platz Nucourt für mehr als fünf Stunden rege Betriebsamkeit. Aufgrund der enormen Turnierteilnehmerzahl haben die Gastgeber mit Unterstützung der Mitarbeiter des städtischen Bauhofs auf dem Randstreifen ím Vorfeld zusätzlich zwei Boulebahnen präpariert.

Am Ende des mehrstündigen Wettkampfes standen die Platzierungen fest. Als Zweitplatzierte freute sich der Ortsbeirat Wenings. Auf Rang drei kam die Radfahrgruppe des Verschwisterungsvereins Wenings/Nucourt und auf Platz vier die „Lucky Strikes Kehm und Chlupsa“.

Parallel fand ein separates Boule-Turnier für Kinder statt, bei dem sich die Jüngsten unter der Anleitung von Marco Gerhardt und Jörg Dittmann mit leichten Plastikkugeln im Boule übten. Als Siegerin strahlte Silas Gerhardt, die als Preis eine Kinder-Boule-Set erhielt. Platz zwei bis vier belegten Laura Weis, Felix Buhl und Luisa Kehm. Alle Teilnehmer erhielten Sachpreise und eine Urkunde.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

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Tag der offenen Tür im neun Arzthaus in Wenings

(06.05.2013)

Ein Vierteljahr nach dem Bezug des neuen Arzthauses, hatten Allgemeinmediziner Dieter Sand als Pächter und die Stadt Gedern als Bauherr jetzt zum Tag der offenen Praxistür eingeladen.

„Ich bin der Nutznießer des bereits vor zwölf Jahren geplanten und jetzt verwirklichten Neubaus eines Arzthauses. Dafür möchte ich mich bei den Verantwortlichen der Stadt Gedern und allen Bürgern aus Gedern und Wenings, die dieses Haus haben entstehen lassen, bedanken. Vor allem in einer Zeit, wo die medizinische Versorgung der Menschen durch Hausärzte vor Ort besonders in der ländlichen Region rückläufig und sogar gefährdet ist, sollten sich andere Kommunen ein Beispiel an Gedern nehmen“, unterstrich Sand. Vor allem richtete er seinen Dank an den ehemaligen Weningser Ortsvorsteher Hans-Joachim Flach sowie an Edgar Gowin, die in ihrer beharrlichen Weise und steter Beständigkeit dafür gesorgt hätten, dass das Thema Arzthaus stets im Kopf geblieben ist und dieses Projekt schließlich realisiert werden konnte.

„Es hat lange gedauert, bis die Politik sich bezüglich des Arzthauses in Wenings einig geworden ist. Mit dem Neubau hier im Wohnpark Nucourt haben wir eine Attraktivitätssteigerung der ländlichen Region und eine Qualitätssteigerung der Grundversorgung erreicht. Wir haben in eine gute Sache investiert“, so Bürgermeister Klaus Bechtold.

Auf einer Fläche von 134 Quadratmeter Nutzfläche wurde im Erdgeschoss die Arztpraxis mit barrierefreiem Zugang eingerichtet. Die Praxis verfügt über einen hell und freundlich gestalteten Eingangs- und Anmeldungsbereich, Wartezimmer, zwei Besprechungszimmer und mehrere Behandlungsräume sowie sanitäre Anlagen, ein Labor mit angrenzendem Sozialraum und separaten sanitären Anlagen für das Personal. Das Dachgeschoss verfügt über 105 Quadratmeter Wohnfläche mit vier Zimmern, Küche, Bad, Hauswirtschafts- und Abstellraum sowie einer großen Sonnenterrasse. Das Gebäude wurde in konventioneller Bauart in Massivbauweise mit Satteldach, Stahlbetondecke über dem Erdgeschoss, Stahlbetongeschosstreppe und Fußbodenheizung in allen Räumen erstellt. Die Errichtung des Gebäudes erfolge auf zwei Grundstückspazellen mit einer Fläche von insgesamt 1 188 Quadratmeter. Platz für sieben Pkw-Stellplätze ist vorhanden. Die Ausführung der Rohbau- und Aushubarbeiten erfolgte durch die Weningser Firma Maurergemeinschaft Klaus Schneider GmbH. Die Zimmererarbeiten wurden durch die Firmen Herröder Holz- und Bautechnik GmbH aus Ober-Seemen und System-Holzbau Ußner aus Nidda ausgeführt. Architekt für dieses Projekt war Heiko von der Heid aus Geiß-Nidda.

 

Foto:

Bürgermeister Klaus Bechtold (3. von links) und Allgemeinmediziner Dieter Sand (4. von links) mit Team hatten zum Tag der offenen Praxistür eingeladen. Zum Gratulieren kam unter anderen auch der Weningser Ortsvorsteher Timo Kehm (rechts)

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

Foto zu Meldung: Tag der offenen Tür im neun Arzthaus in Wenings

Weningser werden für ihre Gartenideen geehrt

(02.05.2013)

Beim Familienabend des Obst- u. Gartenbauvereins nahmen die OGV-Vorstandsmitglieder Gerhard Luft und Kerstin Bernhard das gemütliche Beisammensein zum Anlass, um die  Besitzer der prachtvollsten grünen Oasen in Gederns Kernstadt sowie in den Stadtteilen Wenings und Steinberg mit Urkunden und Erinnerungsfotos zu ehren. In der vergangenen Pflanz-Saison hatte eine Bewertungskommission aus einem Dutzend Personen die Blumenarrangements an den Hausfassaden und die von der Straße aus einsehbaren Gärten der Anwesen in der Kernstadt inspiziert und beurteilt. Jetzt wurden die kreativen Gestaltungsideen belohnt.

Die Grüße des Magistrats der Stadt Gedern überbrachte Stadträtin Barbara Gundlach. Sie dankte dem Obst- und Gartenbauverein und seinen Mitgliedern für die schöne Tradition des Blumenschmuckwettbewerbs. Als Zeichen der Würdigung der  Mühen bei der Gestaltung und Pflege ihres „Blumenparadieses“ überreichte Gundlach an das Ehepaar Marianne und Klaus Reimann aus Wenings sowie an Bruno Lambmann aus der Kernstadt Gedern den Wappenteller der Stadt Gedern.

Mit Urkunden belohnte Gerhard Luft insgesamt 30 kreativste Hobbygärtner für ihre fantasievoll gestalteten Blumenmeere in Pflanzkübeln, auf Fensterbänken und in Vorgärten. Aus Wenings, bzw. Wernings wurden Rudolf Kehm und Michael Hofmann ausgezeichnet.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

[Ehrungen beim OGV Gedern]

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Verein Prager Haus Apolda auf Spurensuche

(22.04.2013)

Auf Spurensuche nach den Vorfahren des im Jahre 1888 in Wenings geborenen Juden Bernhard Prager machte sich jetzt eine Delegation des Vereins Prager-Haus Apolda im Gederner Stadtteil. Als Neunjähriger zog Bernhard Prager mit seinen Eltern Salomon und Bertha Prager, die in Wenings eine Fellhandlung betrieben, nach Apolda. Hier führte er später das Fellhandlungsgeschäft seiner Eltern weiter, bis er im Herbst 1942 ins Konzentrationslager nach Theresienstadt deportiert wurde. Im Alter von 56 Jahren starb er im KZ an den Folgen von Unterernährung und Erschöpfung.

„Wir wollen Details über die Familie Prager erfahren und würden gerne eine Art Partnerschaft aufbauen zwischen Wenings und Apolda“, begründeten die evangelische Pastorin aus dem thüringerischen Niedertrebra, Ruth-Barbara Schlenker, und der Geschäftsführer des Vereins Prager-Haus Apolda, Peter Franz, ihren Besuch bei den Weningsern.

Empfangen wurde die sechsköpfige Abordnung aus dem Landkreis Weimarer Land von Hans Erich Kehm in seinem Anwesen und im Beisein von Gederns Bürgermeister Klaus Bechtold, dem Stadtverordnetenvorsteher Markus Heil, dem stellvertretenden Weningser Ortsvorsteher Alfred Lang und der Zeitzeugin Lieselotte Peppel. Letztgenannte hat die Pogromnacht am 9. November 1938  miterlebt und berichtete den Gästen aus Thüringen erschütternde Erinnerungen. Mittels Power-Point-Präsentation informierte die Delegation des 46 Mitglieder zählenden Vereins Prager-Haus Apolda über ihre Arbeit und die Ergebnisse der bisherigen Recherchen über die Geschichte der jüdischen Familie Prager aus Wenings. So etwa erfuhren die Weningser, dass 2007 geschichtlich interessierte und demokratisch engagierte Bürger aus Apolda und Region den erinnerungspolitischen Verein Prager-Haus Apolda gründeten. Als Ziel habe sich der Verein gesetzt, das Geschäftshaus des jüdischen Fellhändlers Bernhard Prager zu einem Lern- und Gedenkort umzugestalten. Der Prager-Haus-Verein hat dieses Anwesen 2009 als Eigentum erworben. Bisher sind die Mitglieder aber nicht über erste Schritte zu seiner Erhaltung hinaus gelangt.

Hans Erich Kehm zeigte den Gästen aus Thüringen historische Fotoaufnahmen – unter anderem auch vom Geburtshaus Pragers in Wenings, das einst in der Untertorstraße gegenüber des Pfarrhauses stand. Auf dem Rundgang durch Wenings führte Kehm die Delegation am ehemaligen Standort des Hauses der Familie Prager vorbei. Weiter führte der Weg vorbei am westlichen Eckturm und der Stadtmauer, durch die Hergottsgasse zur Burg Moritzstein und zur ehemaligen Synagoge und heutigen katholischen Kirche. Nach einer Mittagsrast im Gasthaus der Familie Peppel „Zum Schützenhof“ besuchte die Gruppe den jüdischen Friedhof und die evangelische Kirche Wenings, bevor sie im Gederner Schloss von Bürgermeister Klaus Bechtold in Empfang genommen wurde und sich von Mathilde Sapper durch das Schlossensemble führen ließ.

 

Bild:

In der katholischen Kirche und ehemaligen Synagoge:  Geschäftsführer des Vereins Prager-Haus Apolda, Peter Franz, und evangelische Pastorin aus dem thüringerischen Niedertrebra, Ruth-Barbara Schlenker (von rechts). Hans Erich Kehm (linten links) und Alfred Lang (hinten rechts) und Lieselotte Peppel (3. von rechts)

 

Text & Bild: Mit freundlicher Genehmigung Andrea Hennecke

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Neuer Trainer beim VfR Wenings für die Saison 2013/2014 wird Pedro Rufino

(15.04.2013)

Der Vorstand und Spielausschuss des VfR Wenings kann mit Beginn der neuen Saison einen neuen "alten Bekannten" als Spielertrainer verkünden: Pedro Rufino, der schon einmal 4 Jahre von 2005 - 2009 sehr erfolgreich die Mannen des VfR Wenings trainiert hatte, kehrt in der neuen Spielzeit an seine alte Wirkungsstätte zurück. Der gelernte Physiotherapeut und B-Lizenz Inhaber als DFB Fußballtrainer steht zur Zeit noch in Diensten bei den Offenbacher Kickers und trainiert dort ebenfalls sehr erfolgreich die U16-Jugend. Rufino ist zur Zeit in der Hennes-Weisweiler-Akademie in Hennef und drückt für den Erwerb der DFB Fußballtrainer A-Lizenz erneut die Schulbank. Der VfR Wenings freut sich, dass man mit dem 40-jährigen Lämmerspieler Pedro Rufino nach Roberto Manega wieder mit einem Top-Trainer in die neue Saison 2013/2014 gehen kann, der die Mannschaften des VfR Wenings taktisch und spielerisch sicher weiterentwickeln und voran bringen wird.

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"Wir haben viele nette Menschen kennen gelernt"

(14.04.2013)

Die Wurzeln der in Tel Aviv geborenen Yael Waldmann liegen in Wenings. Denn ihr Großvater Samuel Bär war  gebürtiger Weningser und wuchs hier gemeinsam mit seinen sieben Geschwistern auf. Jetzt besuchte die 67-Jährige gemeinsam mit ihrem Ehemann Pinchas und in Begleitung von Gederns Bürgermeister Klaus Bechtold sowie dem ehemaligen Weningser Ortsvorsteher Hans-Joachim Flach und der Küsterin der katholischen Kirche „Maria König des Friedens“, Renate Loos, die ehemalige Synagoge und den jüdischen Friedhof. Inmitten der Gräber fand Waldmann das Grab der Schwester Sally Bär ihres Großvaters und legte als Zeichen des Gedenkens ein Steinchen auf dem Grabstein nieder. Außerdem machte sich das Ehepaar Waldmann im Archiv im Gederner Schloss auf Spurensuche nach ihren Ahnen.

Im Jahr 1933 hätten ihre Eltern Deutschland verlassen und in Israel eine Heimat gefunden, berichtet Yael Waldmann. Da ihre Eltern niemals von Deutschland gesprochen hätten, habe sie sich entschlossen, gemeinsam mit ihrem Mann für ein Jahr durch Europa zu reisen, um über ihre Familie zu recherchieren. Seit Juli 2012 sind die beiden unterwegs und haben bisher schon viele europäische Länder besucht. Vor drei Wochen seien sie nach Deutschland gekommen und starteten ihre Erkundungstour in Kühlstein, wo die Mutter von Yael Waldmann, Ruth Bär, geboren wurde. Und auch Darmstadt, den Geburtsort ihres Vaters Paul Hausmann, hat das Ehepaar aufgesucht. In den nächsten Tagen werden sie in die Normandie reisen und ihre in Paris lebende Tochter und die Enkelkinder besuchen. Mitte Juli fliegen Yael und Pinchas Waldmann in ihren Heimatort in der Nähe von Tel Aviv zurück. „Der Aufenthalt in Deutschland war wundervoll. Wir haben viel gesehen und erfahren, wir haben viele nette Menschen kennen gelernt und wir haben viel über meine Familie in Erfahren bringen können“, zieht Yael Waldmann ein positives Resümee.

 

Foto:: Auf dem jüdischen Friedhof in Wenings fand Yael Waldmann (2. von links) gemeinsam mit ihrem Ehemann Pinchas (3. von rechts) ein Grab der Schwester ihres in Wenings geborenen Großvaters. Begleitet wurde das Paar von Bürgermeister Klaus Bechtold (links), Renate Loos und Hans-Joachim Flach (von rechts)

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung Andrea Hennecke

Foto zu Meldung: "Wir haben viele nette Menschen kennen gelernt"

Wanderfreunde Wenings wieder stärkste Gruppe in Gelnhaar

(08.04.2013)

Die Wanderfreunde Wenings holten bei der Karfreitagswanderung des Wandervereins „Qualmende Socken“ in Gelnhaar den Siegertitel. Mit 69 Teilnehmern gingen die Weningser an den Start und ließen ihre wandernden Konkurrenten mit großem Abstand zurück. Zum sechsten Mal in Folge nahmen die Wanderfreunde Wenings mit Rainer Peppel an der Vereinsspitze den Siegerpokal mit heim und ernteten während der Siegerehrung der 6. Karfreitagswanderung donnernden Applaus der Mitstreiter.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

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Erika Eifert seit 60 Jahren mit Landfrauen eng verbunden

(05.04.2013)

Die Ehrung langjähriger Mitglieder stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Landfrauenvereins Wenings. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Gabriele Listmann, Beate Kempel und Claudia Neun ausgezeichnet. Dank und Anerkennung für 40 Jahre Treue zu den Landfrauen wurde Gertrud Heusohn und Elke Neun zuteil. Seit gar 60 Jahren fühlt sich Erika Eifert eng mit den Landfrauen verbunden. Landfrauenvereinsvorsitzende Ursula Nickel überreichte den Jubilaren Ehrenurkunden und Blumen.

Zuvor hatte sie die Aktivitäten des 104 Mitglieder zählenden Vereins Revue passieren lassen. Unter anderem erinnerte Nickel an die Beteiligung der Landfrauen an der Fastnachtssitzung der Vereinsgemeinschaft sowie an der Ausrichtung des Prämierungsmarktes. Zudem fanden Vorträge etwa über Patientenverfügung und Betreuungsgesetz statt, besuchten die Landfrauen die Firma Miele in Friedberg und unternahmen einen Tagesausflug nach Weilburg und nach Volpertshausen mit Besuch eines Ein-Frauen-Thaterstücks mit Gertrud Gilbert. Den Jahresausklang bildete das Frauenfrühstück mit Dante Rotraud aus Kath. Willenroth. Außerdem wurden neue Vereins-T-Shirts angeschafft.

 

Bild:

Ehrung langjähriger Mitglieder. Es gratulierte Landfrauenvereinsvorsitzende Ursula Nickel (2. von rechts) und der gesamte Vorstand. Ein besonderer Dank wurde Erika Eifert (3. von rechts) für 60-jährige Mitgliedschaft zuteil.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung Andrea Hennecke

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Kinder freuen sich über Spende

(21.03.2013)

Anlässlich des gemeinsamen Weihnachtskonzertes am 16. Dez. 2012 von Chören aus der Großgemeinde Gedern und aus Burkhards bei dem sich auch der Gemischte Chor und der Showchor XanX aus Wenings beteiligt hatten, wurde jetzt ein Scheck in Höhe € 750,- an die Kindergärten von Gedern überreicht. Hier sollen von dem Geld u.a. auch Musikinstrumente für die Kitas angeschafft werden. Die anwesenden Betreuerinnnen dankten herzlich für die großzügige Spende.

Foto zu Meldung: Kinder freuen sich über Spende

Neue Wege gehen, aber Tradition nicht vergessen

(08.03.2013)

Um Bilanz zu ziehen und langjährige Mitglieder zu ehren hatte der Vorstand des Gesangvereins Wenings jetzt zur Jahreshauptversammlung ins Bürgerhaus eingeladen.

Vereinsvorsitzender Markus Heil erinnerte in seinem Bericht an diverse Vereins- und Choraktivitäten. Unter anderem ging er auf das Mitwirken des Gemischten Chors und des Show-Chors „XanX“ an der Fremdensitzung der Vereinsgemeinschaft in der Festhalle ein und hob die Fahrt zur Weningser Partnerstadt Nucourt und das Pfingstkonzert, das die Erlebnisse des Frankreichbesuchs widerspiegelte, hervor. Auch rief er die vielen Ständchen zu Geburtstagen und Ehejubiläen der Vereinsmitglieder, die Beteiligung am Open-Air-Singen der Chöre im Rahmen der Gederner Kulturtage und die Teilnahme an diversen Liederabenden und Freundschaftssingen, den Ausflug zum Keltenmuseum in Glauberg, das Weihnachtskonzert in der Weningser Festhalle und die Mitwirkung am Weihnachtskonzert der Gederner Chöre in der evangelischen Kirche in Gedern in Erinnerung.

Mit Blick auf geplante Vorhaben wies Heil unter anderen auf die musikalische Umrahmung des Kommersabends der Freiwilligen Feuerwehr Wenings anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens am 7. Juni sowie auf das Sommerkonzert des Gesangvereins Wenings am 26. Juni in der Festhalle hin. Anlässlich des 170. Geburtstages des Gesangvereins Wenings findet am 2. November die „Nacht der Chöre“ in der Festhalle Wenings statt. Das 30-jährige Kinderchorjubiläum wird am 3. November mit einem Kinderchortreffen in der Festhalle gefeiert.

Zudem war es Markus Heil ein Anliegen, klar zu stellen, dass der vor vier Jahren unter dem Gesangvereinsdach ins Leben gerufene Show-Chor „XanX“ keineswegs als Konkurrenz zum Gemischen Chor zu sehen sondern vielmehr ein Teil der gesamten Angebotsvielfalt sei. Es gäbe interessierte Sängerinnen und Sänger, die über den klassischen Chorgesang hinaus wirken wollen, erläuterte er. „Unsere Gesellschaft hat sich und wird sich weiter verändern. Und auch das Chorangebot ist heutzutage groß und vielfältig. Deshalb haben auch wir die Aufgabe, auch unkonventionelle Wege zu gehen. Wir tun etwas. So etwa gehören das Chorprojekt Nucourt, Weihnachtskonzert und Notenworkshop sowie unser im nächsten Jahr geplantes Filmmusik-Projekt dazu. Und wir werden auch neue Medien wie etwa eine neu gestaltete Homepage nutzen und in Netzwerken wie Facebook präsent sein. Und trotzdem werden wir unsere Tradition nicht vergessen“, unterstrich Heil.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden Mitglieder für ihre langjährige Vereinstreue geehrt. Für 25-jährige Gesangvereinszugehörigkeit wurden Renate Hainz, Christine Weitzel, Corinna Langlitz, Marco Gerhardt und Dirk Kaufmann ausgezeichnet. Seit gar 50 Jahren sind Günter Feig, Erika Heusohn, Kurt Heusohn und Reinhard Schnell eng mit dem Gesangvereins Wenings verbunden. Für 65-jährige Mitgliedschaft wurden Wilma Heil und Friederike Kehm Anerkennung und Dank zuteil.

Im Zuge der Versammlung fanden Vorstandsnachwahlen statt. Nachdem Anja Ankermann als Beisitzerin ausgeschieden ist, unterstützen fortan Kerstin Bernhardt und Jana Böhme den Vorstand als Beisitzerinnen.

Der Gesangverein Wenings besteht im 170. Jahr und beherbergt unter seinem Vereinsdach 257 Mitglieder. Der Gemischte Chor zählt 39 Aktive. Im Show-Chor „XanX“ singen 13 Männer und Frauen. Beide Chöre stehen unter der Dirigentschaft von Jörg Schäfer. Unter der Regie von Veronika Spielmann singen derzeit 32 Mädchen und Jungen im Kinderchor.

 

Bild: Neu als Beisitzerinnen im Vorstand Jana Böhme und Kerstin Bernhard. Ausgeschieden ist Anja Ankermann (von links). Es gratulierten GV-Vorsitzender Markus Heil (links) und sein Stellvertreter Frank Gerhardt.

 

Text & Bilder mit freundlicher Genehmigung Andrea Hennecke

[Ehrungen bei der JHV vom Gesangverein 1843 Wenings e.V.]

[Gesangverein Wenings]

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Frühjahrsputz in der Großgemeinde Gedern

(08.03.2013)

Ausgestattet mit Arbeitshandschuhen und Greifzangen und voller Euphorie und Tatendrang machten sich am Samstagvormittag 40 Mädchen und Jungen aus den Jugendfeuerwehren Gedern, Ober-Seemen, Mittel-Seemen, Wenings und Steinberg an den Frühjahrsputz in ihren Heimatorten: Seit Jahren schon findet unter der Federführung von Stadtjugendfeuerwehrwart Markus Holle zum Ende des Winters und vor Beginn der Brutzeit- und Aufzuchtszeit der Vögel und Säugetiere eine groß angelegte Müllsammelaktion in der Gemarkung der Großgemeinde Gedern statt. Und so waren die „Saubermänner“ auch jetzt wieder an Straßenrändern und öffentlichen Plätzen sowie am Radfahrweg anzutreffen. Die Kinder und Jugendlichen sowie zehn Betreuer aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr der Kernstadt sowie der Stadtteilwehren opferten zweieinhalb Stunden ihrer Freizeit, um den von verantwortungslosen Mitbürgern achtlos inmitten der Natur entsorgten Unrat zu beseitigen. Am Ende der Aktion zeigte sich Stadtjugendfeuerwehrwart Markus Holle sehr erfreut über das Ergebnis, sei doch der auf dem Gelände des Städtischen Bauhofs zusammengetragene Müllberg bedeutend kleiner als noch in den Vorjahren.  „Wir haben heute überwiegend saubere und ordentliche Örtlichkeiten vorgefunden. Das ist ein Zeichen, dass sich die Bevölkerung umweltbewusster verhalten und weniger Müll weg geworfen hat. Aber es ist auch ein Zeichen dafür, dass die Mitarbeiter um Bauhofsleiter Bernd Naumann stets nach dem Rechten schauen und für ein sauberes Stadtbild sorgen“, unterstrich Holle. Bürgermeister Klaus Bechtold richtete Dank und Lob an die Nachwuchsblauröcke. „Ich finde es toll, dass ihr euch jedes Jahr so fleißig dafür engagiert, damit unsere Stadt sauber aussieht. Auf der anderen Seite frage ich mich, was einige Menschen dazu veranlasst, ihren Unrat in der Natur zu entsorgen. Immerhin gibt es hier im Bauhof die Gelegenheit zur größtenteils  sogar kostenlosen Abgabe von Müll“, appellierte Bechtold an die Vernunft der Einwohnerschaft, während die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehren zum Dank für ihren Arbeitseinsatz zum Imbiss eingeladen waren.

 

Bild:40 Mädchen und Jugend der Jugendfeuerwehren der Großgemeinde Gedern beteiligten sich an der Müllsammelaktion.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung Andrea Hennecke

 

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Narrenwelt in der Festhalle Wenings

(03.02.2013)

Mit Volldampf rauschten die Weningser Vollblutfastnachter durch die fünfte Jahreszeit: Die Vereinsgemeinschaft Wenings hatte in der Nacht zum Sonntag zur Fastnachtssitzung in die Festhalle eingeladen und servierte den Gästen einen gut gemixten Narrencocktail.

Jubelnde Helau-Rufe schallten durch die Halle, als der Sechserrat aus Ursula Nickel, Rainer Peppel, Markus Heil, Achim Neun, Lothar Eifert und Stephan Wiegers in Begleitung der hübschen Mädels der neu gegründeten Garde- und Showtanzgruppe „Vereinsgemeinschaft“ Einzug in die mit hunderten Luftballons und Papierschlangen geschmückte Narhalla hielt.

Mit tollen Tanzdarbietungen gaben die jüngsten Fastnachter „Wild Chicks“ und „Lil Angels“ den Startschuss für das Bühnenspektakel, schwebten sie doch unter der Regie von Christi Nickel und Sabrina Heusohn als „White and Black Swans“ über die Bretter, die die Weningser Narrenwelt bedeuten.

Als „Strohwitwer“ klagte Büttenredner Achim Neun sein Leid und erweckte mit seinen herzzerreißenden Anekdoten als „Mann ohne  Frau“ bei so manchem Geschlechtsgenossen Mitleid. Unter der Leitung von Britta Schäfer-Clarke brachten die Cheerleader „Red Devils“ der Gesamtschule Gedern die Bühnenbretter zum Beben, bevor das Bütten-Ass aus dem Vogelsberg, Martin Grundl, in bekannt locker-cooler Manier unter anderem über seine Erlebnisse mit seinen neuen Nachbarn, die aus der Metropole nach Sichenhausen gezogen sind, berichtete. Auf den Tag genau, feierte Grundl auf der Weningser Fastnachtssitzung sein elfjähriges Bühnenjubiläum. Für den gelungenen Vortrag und das närrische Jubiläum war dem jungen Mann ein besonders kräftiger Applaus sicher.

Als „Kall und Marjanne“ hatten Iris Schäfer und Sonja Poppe alle Lacher auf ihrer Seite, und mit einem tollen Showtanz nach den Sommerhits des vergangenen Jahres machte die Garde- und Showtanzgruppe „Vereinsgemeinschaft“ Lust auf Urlaub.

Die zweite Halbzeit des Bühnenprogramms eröffnete der Weningser Showchor „XanX“, wünschten sich die Männer und Frauen doch „Tage wie diese“ und brillierten mit der a-capella-Darbietung „Hit the Road Jack“.

Ein schauriges Thema griff Büttenredner Lothar Eifert auf, plauderte er doch ungeniert seine Erlebnisse als „Der Bestatter“ aus, bevor die VfR-Dancers „Alte Tänze in neuem Kleid“ zur Schau stellten. Allerlei Vorkommnisse plapperten Ursula Nickel und Rainer Peppel aus, nahmen sie doch „Das Stadtgeschehen von Wenings“ ins närrische Visier. So etwa griffen die beiden liebenswerten Plappermäulchen das Weningser Arzthaus, das teurer als der Flughafenbau in Berlin sei, auf. Auch ließen sie das absurde Umleitungsschild, das die Verkehrsteilnehmer aus ungeklärten Gründen über Nieder-Seemen nach Kefenrod in die Irre führt, nicht außer Acht. Zudem machten sie sich über den Einbruch in die Metzgerei Neun lustig, hätten die Ganoven doch außer Oma Anneliese nichts gefunden. Schließlich berichtete Rainer Peppel von seinem Ausflug mit seinem Rollator inklusive Navigationsgerät, dass dieser beim Streifzug durch Wenings plötzlich mit dem Hinweis „Sie sind am Ziel“ am Friedhof stehen blieb. Schallendes Gelächter war dem wortgewandten Duo Nickel / Peppel sicher. Schwungvoll ging es mit dem Tanz von Christi Nickel und Dimitri Becker weiter, bot das Paar zum Titel „Too Close“ doch wahre Augenweiden. Als „Die eineiigen Zwillinge“ gaben Stephan Wiegers und Marco Gerhardt ein ungleiches Bild ab, bevor die Gederner Guggemusik „Pitschedappler“ mit super Musik die Stimmung in der Festhalle aufheizte. Dem setzte das VfR-Männerballett „Stramme Waden“ noch eins drauf. Unter der Anleitung von Christi Nickel entpuppten sich die Herren als „Gangsters of Wenings“ und nahmen auf ihrem Raubzug durch das Städtchen mit einer Polonaise auch das Narrenvolk mit.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung Andrea Hennecke

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VdK Wenings wählt neuen Vorstand

(01.02.2013)

Bernhard Weiser bleibt Vorsitzender des VdK-Ortsverbandes Wenings. Er wurde während der Jahreshauptversammlung, die unlängst im Dorfgemeinschaftshaus Wenings statt fand, einstimmig in seinem Amt bestätigt. Ihm zur Seite steht als Stellvertreter Holger Ruppel. Hans-Erich Kehm bleibt Kassenführer, Schriftführerin ist weiterhin Doris Kling. Zur Frauenbeauftragten wurde Renate Hainz wieder gewählt. Juniorenvertreterin bleibt Heike Kehm. Als Beisitzer unterstützen Gottfried Gabriel, Herbert Kehm, Norbert Hainz, Edgar Neun, Martina Winter und Edmund Ankermann den Vorstand.

Vorausgegangen waren Berichterstattungen. Vorsitzender Bernhard Weiser informierte, dass der Ortsverband Wenings aktuell 219 Mitglieder beherberge und der VdK-Landesverband auf die 230.000 Mitglieder-Marke zusteuere. „Dieser immense Rückhalt in der Bevölkerung ist uns eine Verpflichtung, dass wir uns in die sozialpolitische Diskussion einmischen und unseren Mitgliedern so eine Stimme geben“, so Weiser. In seinen Ausführungen sprach er unter anderen Themen wie Altersarmut und Heraufsetzen des Rentenalters auf 67 Jahre an. „Es wird nicht bei den drei Millionen Rentnern, die als arm gelten, bleiben“, signalisierte er eine Negativentwicklung unserer Gesellschaft. „Während immer mehr Menschen nicht wissen, wie sie über die Runden kommen sollen, wächst das private Vermögen kontinuierlich an – trotz Krise. Mittlerweile beträgt das Privatvermögen 4,7 Billionen Euro. Hinzu kommen fünf Billionen Euro an Immobilienwerten“, verdeutlichte er den tiefen Graben zwischen Arm und Reich, zwischen Gewinnern und Verlierern. „Wir als Sozialverband dürfen dieser immer weiter voranschreitende Spaltung unserer Gesellschaft nicht einfach zuschauen. Es ist unsere Pflicht, dagegen die Stimme zu erheben -und zwar laut“, so Weiser.

Bezüglich des VdK-Ortsverbandes Wenings erinnerte an diverse Aktivitäten und nannte unter anderen den „Elektronikfreien Spielenachmittag“ für Schulkinder, die Teilnahme an der VdK-Regionalkonferenz und am VdK-Kreisverbandstag in Bad Salzhausen, den Tagesausflug zur Eberstädter Tropfsteinhöhle im Odenwald, die Beteiligung an den Ferienspielen der Stadt Gedern und die Präsenz am Gederner Gasse-Määrt mit einem Informationsstand. Abschließend verwies Weiser auf den Dreitagesausflug vom 13. bis 15. Juni nach Norddeutschland mit den Stationen Papenburg, Bremerhaven und Bremen.

Eingebunden in die Jahreshauptversammlung waren auch Ehrungen. Für zehnjährige VdK-Zugehörigkeit wurden Elke Beyer, Emmi Brill, Regina Brill, Hartmut Büchler, Sebile Cam, Gerd Groth, Walter Kehm, Beate Kempel, Martina Klimitz, Christa Luft, Jürgen Peger, Heike Schäfer und Herbert Schäfer ausgezeichnet. Für besonderes Engagement während ihrer zwölfjährigen Vorstandsarbeit erhielten Heike Kehm und Gottfried Gabriel die VdK-Ehrenplakette am Bande in Silber.

 

Bild:

Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder durch Vors. Bernhard Weiser (4. von links) und Kreisverbandsvorstandsmitglied Richard Hachenberg (links)

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung Andrea Hennecke

Foto zu Meldung: VdK Wenings wählt neuen Vorstand

VfR Wenings ehrt langjährige Mitglieder

(22.01.2013)

Um sich bei aktiven und fördernden Mitgliedern für ihr Engagement und ihre Unterstützung sowie bei deren Partnern für das Verständnis zu bedanken, hatte der Verein für Rasenspiele (VfR) mit Stephan Wiegers an der Spitze am Samstag zum Familienabend mit Ehrungen, närrischem Showprogramm und Tanz in die Festhalle Wenings eingeladen.

Bevor Wiegers die Bühne für Tanzeinlagen, Büttenreden und Sketche frei gab, war es ihm ein Anliegen, vereinstreuen Mitgliedern in feierlichem Rahmen für ihre langjährige VfR-Zugehörigkeit zu danken.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Dennis Lang, Sabrina Kehm, Jürgen Groß, Roy Barrs, Verena Groth, Michael Neun, Dirk Silberling, Nicole Baumbach-Winter, Miriam Reutzel und Lars Reutzel geehrt. Seit gar 40 Jahren sind Franz-Dieter Chlupsa, Gerd Groth, Kurt Heusohn, Dieter Kehm, Uwe Heusohn, Bernd Kempel, Eckhard Lang, Harald Lang, Lothar Eifert, Gernot Frank und Martin Heil eng mit dem VfR verbunden.

Dann bestimmten Geselligkeit und Unterhaltung bei einem abwechslungsreichen Bühnengeschehen den Abend. Als „White and Black Swans“ wirbelten die Mädchen und Jungen der Kindertanzgruppen „Wild Chicks“ und „Lil Angels“ durch die Festhalle und direkt in die Herzen der Zuschauer. Damit ihre „Schwänchen“ sich in den Fluten der wilden Rhythmen nicht verirren, hatte Christi Nickel ihre Schützlinge stets im Blick. Mit ihrem Sketch „Die Joggerinnen“ hatten Dirk Ankermann und Heinz-Georg Hofmann alle Lacher auf ihrer Seite. Dem stand auch Gerd Groth als „Einzelkämpfer“ in nichts nach. Als Büttenredner feierte Groth sein 25-jähriges Jubiläum und amüsierte das Publikum mit seinem Vortrag „Der Trockene“ aufs Beste, brachte er doch so manche Weisheit aus seinem närrischen Nähkästchen ans Tageslicht. Mit einer tollen Tanzdarbietung begeisterten die VfR-Dancers, bildete die Truppe doch eigens für den Familienabend aus der ehemaligen VfR-Garde und der VfR-Tanzgruppe „Magic Dancers“ eine wundervolle Symbiose und bot unter der Leitung von Sonja Poppe wahre Augenweiden.

Dem stand auch die Garde- und Showtanzgruppe der Vereinsgemeinschaft in nichts nach, holten die Mädels (Leitung: Rebecca Triesch) mit super-sexy Outfit und temperamentvollen Darbietungen doch den Sommer in den verschneiten, frostigen Vogelsberg. Einen Angriff auf das Zwerchfell feuerten Sonja Poppe und Iris Schäfer als „Kall & Marjanne“ mit ihrem Zwiegespräch „Marjanne ist schwanger“ ab. Mit rythmischen Körperwellen zum Titel „Too Close“ von Alex Clare zogen Christi Nickel und Dimitri Becker die Blicke auf sich, während Marco Gerhardt und Stephan Wiegers als „Die eineiigen Zwillinge“ für Turbulenzen sorgten. Den Opa in diesem Sketch spielte Dirk Ankermann und den dicken Onkel verkörperte Heinz-Georg Hofmann. Höhepunkt zu fortgeschrittener Stunde war der Einzug des Männerballetts „Stramme Waden“, das das Stimmungsbaromether als „Gangstars of Wenings“ in die Höhe trieb. Trainiert wurden die Jung´s von Christi Nickel. Dann dirigiete Musikus Martin Sienert aus Bad Homburg die Vereinsfamilie mit flotten Melodien durch die Nacht zum Sonntag.

Thekendienst schoben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wenings. Durch das Programm führte VfR-Vorsitzender Stephan Wiegers.

 

Fotos: Ehrungen. Es gratulierten VfR-Vorsitzender Stephan Wiegers (links) und sein Stellvertreter Heinz-Georg Hofmann (rechts)

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung Andrea Hennecke

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Markus Kehm neuer Stellv. Wehrführer - Sascha Wagner neuer Jugendfeuerwehrwart

(18.01.2013)

13 Fehlalarme - davon der Großteil im Gederner Schlossrestaurant – bilanzierte der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Wenings, Michael Heusohn, während der Jahreshauptversammlung, die unlängst im Dorfgemeinschaftshaus statt fand. Desweiteren war von ihm zu erfahren, dass die aktiven Kameraden der Gederner Stadtteilwehr mit Unterstützung ihrer Jugendfeuerwehr die ausgedienten Weihnachtsbäume eingesammelt haben, am Faschingssonntag Brandsicherheitsdienst in der Alten Turnhalle in Gedern sowie am Gederner Seefest schoben, die Schülerfirma der Gesamtschule Gedern beim Einsammeln von Schrott und Abfällen unterstützten, am Festzug in Fauerbach teilnahmen, während des Stadtlaufs den Verkehr regelten und die Jahresabschlussübung in der Scheune von Walter Kehm absolvierten. Aktuell zählt die Einsatzabteilung 48 Männer und Frauen.

Feuerwehrvereinsvorsitzender Achim Neun ließ wissen, dass derzeit 326 Mitglieder unter dem Vereinsdach der FFW Wenings beheimatet sind und gab Informationen zu geleisteten Aktivitäten. Im Rahmen der Vereinsgemeinschaft beteiligte sich die Wehr an der Rosenmontagssitzung, nahm an den Jubiläumsfeierlichkeiten befreundeter Wehren teil, beteiligte sich an der EVG-Wanderung der Wanderfreunde Wenings, schloss die Reihe „Wanderung rund um Wenings“ ab, war als Helfer an der Strecke in Groß Karben beim Ironman Frankfurt dabei und beendete das Jahr mit der Nikolausfeier.

Mit Blick auf Geplantes verwies Achim Neun auf die Feierlichkeiten vom 7. bis 9. Juni anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Weningser Wehr. Er überreichte die Verleihungs-Urkunde an Bürgermeister Klaus Bechtold, der die Schirmherrschaft über das Jubiläumsfest übernommen hat.

Zudem sind das Spritzenhausfest, die Teilnahmen an den Wandertagen, am Ironman und Weningser Markt sowie die Ausrichtung der 10. Oldtimer-Ausstellung geplant.

Für die Vereinsgemeinschaft fügte Neun an, dass einige Investitionen getätigt worden sind. Unter anderem nannte er die Anschaffung von fünf Ruhebänken für den Friedhof, ein Reinigungsgerät für die Halle und neue Küchenmöbel für die Festhalle.

Zum Abschluss seines Berichtes teilte Achim Neun der Versammlung mit, dass er nach fast elf Jahren im Amt des stellvertretenden Wehrführers seinen Rücktritt von diesem Amt bei Bürgermeister Klaus Bechtold und Stadtbrandinspektor Andreas Haas eingereicht habe. Dies sei mit dem Vorstand einvernehmlich abgesprochen worden, betonte er.

„In den letzten 30 Jahren hat Achim Neun die FFW Wenings aktiv mitgestaltet. Über viele Jahre hinweg war er zunächst Beisitzer und Schriftführer, bis er 2002 zum Vorsitzenden und stellvertretenden Wehrführer gewählt wurde“, sagte Wehrführer Michael Heusohn anlässlich der Verabschiedung. Als Zeichen des Dankes und Anerkennung seines Engagements wurde Achim Neun zum Ehren Stellvertretenden Wehrführer ernannt. In seine Fußstapfen tritt nun Markus Kehm.

Auch Jugendfeuerwehrwartin Sabrina Nemec trat nach zehnjähriger Tätigkeit aus diesem Amt zurück. Neuer Jugendfeuerwehrwart ist nun Sascha Wagner.

Zuvor berichtete Nemec ein letztes Mal über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, die aktuell aus neun Mitgliedern besteht. Die Kinder und Jugendlichen beteiligten sich unter anderem am Umwelttag der Jugendfeuerwehren der Stadt Gedern, an der Stationsausbildung in Mittel-Seemen und am Festzug in Fauerbach. Zudem beteiligte sich die Truppe im Rahmen des Zeltlagers am Nieder-Mooser See an der Lagermeisterschaft. Am Gederner Gassemäärt war die Weningser Jugendfeuerwehr mit einem Informationsstand präsent, belegte an der Stadtmeisterschaft in Ober-Seemen den vierten Platz und absolvierte die Jahresabschlussübung in Wenings.

Aus den Reihen der am 11. Mai vergangenen Jahres gegründeten Bambinigruppe „Feuersalamander“ berichtete Pamela Gerhardt. „16 Jungen und Mädchen im Alter zwischen sechs und zehn Jahren waren am ersten Tag und sind bis heute dabei“, sagte sie mit Stolz. Bereits ein Vierteljahr nach Gründung nahmen die „Feuersalamander“ an der Bambiniolympiade in Langenhain-Ziegenberg teil, unternahmen einen Ausflug zum Waldhäuschen, besuchten die Osteoporosegruppe in Gedern und beendeten das Jahr mit der Weihnachtsfeier.

 

Foto: Markus Kehm (2. von links) ist neuer stellvertretender Wehrführer. Achim Neun (2. von rechts) gab dieses Amt nach elf Jahren ab. Es gratulierten Bürgermeister Klaus Bechtold, Wehrführer Michael Heusohn und Stadtbrandinspektor Andreas Haas (von rechts).

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung Andrea Hennecke.

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[Feuerwehr Wenings]

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Spielenachmittag klassisch

(17.01.2013)

Die neuesten Weihnachtsgeschenke waren zu Beginn des neuen Jahres für 16 Mädchen und Jungen im evangelischen Gemeindehaus Wenings tabu: Viel lieber widmeten sich die Kinder während des „Klassischen Spielenachmittags“, zu dem der VdK-Ortsverband Wenings und der Förderverein der Schule am Niedertor eingeladen hatten, Geschicklichkeits- und Gesellschaftsspielen.

Renner und somit Spiel des Nachmittags war bei den Kids „Looping Louie“, bei dem jeder Spieler eine eigene Farm mit Hühnern in Form von drei kleinen Kunststoffscheiben besaß. Hoch im Kurs standen auch Klassiker wie etwa „Monopoly“, „Risiko“ und „4 gewinnt“. Die Kinder waren so in die Spiele vertieft und mit großer Begeisterung dabei, dass die Euphorie sogar auf die Betreuer überschwappte und sie Zeit für die ein oder andere Partie „Rommè“ fanden.

 

Text & Bild: mit freundlicher Genehmigung Andrea Hennecke

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Besinnlich in die Weihnachtszeit

(29.12.2012)

Einen Strauß aus stimmungsvollen Melodien banden rund 80 Sängerinnen und Sänger beim Weihnachtskonzert, zu dem der Gesangverein Wenings am Vorabend des vierten Advent in die mit Christbaum, Tannengrün und Lichterschein feierlich geschmückte Festhalle eingeladen hatte. Zahlreiche Liebhaber guten Chorgesangs - darunter auch Bürgermeister Klaus Bechtold, Wenings Ortsvorsteher Timo Kehm und Miss Vulkania Jennifer Klehm – ließen nicht lange auf sich warten, so dass die gestellten Sitzgelegenheit nicht ausreichten und noch Stühle nachgeordert werden mussten.

Bevor wohlklingender Gesang das Publikum in die Besinnlichkeit der Weihnachtszeit entführte, wurden kleine und große Sänger für ihr aktives Wirken über mehrere Jahre hinweg geehrt. „Der Kinder- und Jugendchor Wenings wird die Tradition des Gesangvereins Wenings fortführen. Darauf bin ich sehr stolz“, sagte Hans-Joachim Flach als Vorsitzender des Niddertal-Sängerbundes mit Blick auf die Mädchen und Jungen. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Hermann Henkel nahm er die Ehrungen der Jüngsten vor. Für dreijährige Mitgliedschaft im Kinderchor wurden Sarah Ankermann, Tim-Luca Hofmann, Lara Kehm, Johanna Weitzel und Johanna Heusohn ausgezeichnet. Für bereits fünf Jahre aktives Singen wurden Laura Kehm und Marika Heusohn geehrt. Aus den Reihen des Gemischten Chors wurde Ingrid Jäger aus Gedern Dank und Anerkennung für 40-jährige Sangestätigkeit zuteil. „Sie ist mehr als eine Sängerin. Sie ist Idealistin und Vorbild, denn sie ist immer da – bei jeder Singstunde und bei jedem Auftritt“, sagte Flach und überreichte im Namen des Niddertal-Sängerbundes Ehrenurkunde und Anstecknadel.

Mit dem Lied „Oh Du gnadenreiche Zeit“ eröffnete der Gemischte Chor des Gesangvereins Wenings den Reigen an schönen Melodien und brachte mit der anspruchsvollen Literatur „Es ist ein Ros´ entsprungen“ und „Süßer die Glocken“ einmal mehr sein Können auf hohem Niveau zum Besten. Hochkarätig waren auch die Darbietungen des Showchors „XanX“, brillierten die Sängerinnen und Sänger unter anderen bei den Songs „This little Light of mine“ und „Blessing of Aaron“ mit lupenreinen Stimmen und Perfektion. Dirigiert wurden die Weningser Chöre von Jörg Schäfer.

In die Herzen wohl aller Besucher sangen sich die Mädchen und Jungen des Kinderchors. Allen voran berührte die kleine Melina Mohr die Seele der Zuschauer, meisterte der Blondschopf mit seinen erst zweieinhalb Jahren seinen allerersten Auftritt allerliebst und kokettierte dabei stets mit den Fotografen. Damit ihre Schützlinge auf „Dem kleinen Stern“ und in der „Weihnachtszeit“ nicht vom rechten Weg abkommen, hatte Kinderchorleiterin Veronika Spielmann stets ein wachsames Augen auf die Kleinen. Einen ganz besonders eindrucksvollen Eindruck hinterließen die Kinder mit ihrem gemeinsamen Auftritt mit dem Gemischten Chor, schenkten Jung und Alt mit dem Lied „Gott segne Dich“ dem Publikum doch ein unvergessliches Erlebnis.

Ohrenschmaus bescherte den Besuchern auch das Ensemble „Allegro“ aus Büdingen (Leitung: Jörg Schäfer) sowie der Solobeitrag von Maria Schäfer. Nicht minder zog Rudi Wallisch aus Seligenstadt-Froschhausen die Aufmerksamkeit auf sich, als er seinem schottischen Dudelsack deutsche Weihnachtsliedmelodien wie etwa „Am Weihnachtsbaume“ und „Ihr Kinderlein kommet“ entlockte. Nicht so laute, dafür sehr einfühlsame Melodien boten die Gitarrenschüler dar, ließen sie doch mit ihren Saiteninstrumenten leise den Schnee durch die „Stille Nacht“ rieseln. Eine amüsante Überraschung hatte Pfarrer Ulrich Bauersfeld parat, entpuppte er sich doch als perfekter Bauchredner, als er sich gemeinsam mit seiner Handpuppe so seine Gedanken über das Weihnachtsfest machte.

Viel, viel Applaus war am Ende des Weihnachtskonzertes allen Akteuren sicher.

 

Text mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

Bild mit freundlicher Genehmigung: Jens Heil

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Festhalle wird in einen weihnachtlich dekorierten Konzertsaal verwandelt

(04.12.2012)

Bei einer Sonderprobe des Gesangvereins aus Wenings haben der Gemischte Chor, der Showchor XanX und der Kinderchor des Vereins sich auf das anstehende Weihnachtskonzert intensiv vorbereitet. Am Samstag vor Heiligabend am 22. Dezember wird sich die Festhalle in einen festlich geschmückten Konzertsaal verwandeln. Ab 19.00 Uhr wird den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm geboten um sie auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Von klassischen Weihnachtsliedern bis hin zu modernen weihnachtlichen Chorstücken zeigen die über 60 Mitwirkenden ein vielfältiges Programm. Neben den drei Chören des Gesangvereins werden unter anderem auch Solisten der Chöre zu hören sein, sowie das Chorensemble Allegro aus Büdingen und Rudi Wallisch auf dem Dudelsack. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre  ist frei. Die Eintrittskarten können im Vorverkauf für 5,- € erworben werden bei Blumenstube Wenings, Betten Flach und der Gederner Schublade. An der Abendkasse kosten die Karten 7,- €. Nach dem Konzert sind die Besucher eingeladen noch ein paar gemütliche Stunden zu verbringen beim kleinsten Weihnachtsmarkt in der Festhalle.

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Ein Rückblick auf das Festjahr 2011 und 675 Jahre Stadtrechte Wenings

(04.12.2012)

„Ich bin stolz auf meine Weningser, denn sie können nicht nur gemeinsam feiern sondern auch kräftig anpacken. Das zeichnet uns Weningser aus. Zu unserem Jubiläumsfest haben die Weningser über mehrere Generationen hinweg Großartiges auf die Beine gestellt und mit unserem Festjahr einmal mehr Zusammenhalt bewiesen“, sagte Bürgermeister Klaus Bechtold mit Rückblick auf das letzte Jahr, das geprägt war von einem Dutzend Großveranstaltungen anlässlich der Feierlichkeiten zur 675. Wiederkehr der Verleihung der Stadtrechte an Wenings. Dem stimmte auch der Weningser Ortsvorsteher Timo Kehm zu. „Was hier geleistet wurde, ist nicht alltäglich. Es war ein wirklich gelungenes Festjahr, das Wenings nach Außen hin bekannt und beliebt gemacht hat“, so Kehm während der Stadtjubiläums-Nachlese, zu der sich als Zeitzeugen von früher und heute Albert Kaiser und seine Frau Hildegard (beide 85) sowie Lieselotte Peppel (84) unlängst zum Kaffeeplausch in der „Roten Hölle“ von Elke und Wilfried Appel trafen und auch Klaus Bechtold und Timo Kehm eingeladen hatten.

„Das Fest war toll vorbereitet und organisiert. Es war eine wunderbare Zeit, obwohl heutzutage ganz anders gefeiert wird als es früher der Fall war“, zog Albert Kaiser ein durchweg positives Resümee. Extra für das Weningser Jubiläum hat der 85-Jährige eine Gänsklapper, wie sie zu seiner Kindheit der Gänsehirt zum Hüten des Federviehs benutzt hat, gebastelt. „Hans-Erich Kehm hat die Gänsklapper dann erfolgreich während der Präsentation seines Buches `Wenings – eine alte Stadt` eingesetzt. Und jetzt hat die Klapper einen Platz in unserem kleinen Heimatmuseum in der Burg Moritzstein gefunden“, berichtete Kaiser stolz. Auch seine Frau Hildegard erinnert sich mit Freude an das Jubiläumsjahr. „Wir sind unserem Vorsatz, kein Fest und keine Veranstaltung auszulassen, treu geblieben. Denn wir waren von der Eröffnung mit der Silvesterfeier in der Festhalle über Lesungen und dem Stehenden Festzug bis hin zum Abschluss beim Jahreswechsel zu 2012 mit dabei“, blickte die liebenswerte Seniorin zurück. An nicht jeder Veranstaltung konnte Lieselotte Peppel teilnehmen, da sie ihrem Sohn Rainer in seiner Gaststätte „Zum Schützenhof“ zur Seite gestanden habe. Trotz ihres Alters von 84 Jahren habe sie in der Küche ihre Frau gestanden. „Es war ja so viel los. Da war es für mich keine Frage, meinen Sohn zu unterstützen. Ist doch klar“, lächelte sie.

Wenn auch die drei Weningser bereits jenseits der 80 Lenze sind, so gehören sie noch längst nicht zum alten Eisen. „Wir haben viel, lange, intensiv und vor allem miteinander gefeiert. Denn im Herzen sind wir alle jung geblieben“, waren sich Albert und Hildegard Kaiser sowie Lieselotte Peppel einig. Dies unterstrich Elke Appel. „Sie waren während des gesamtes Festes ein Mosaiksteinchen von einem Ganzen. Denn sie haben sich – wie auch viele andere ältere Einwohner von Wenings – mit ihrem Wissen und Können aktiv eingebracht und waren von Anfang an eingebunden. Schade, dass Senioren heutzutage oftmals bei Seite geschoben und so vom Dorfleben isoliert werden. Das ist glücklicherweise bei uns in Wenings nicht der Fall“, sagte Appel.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung Andrea Hennecke

 

Bild:

Freundeskreis: von rechts: In der „Roten Hölle“ von Wilfried und Elke Appel waren Hildegard und Albert Kaiser, Lieselotte Peppel, Timo Kehm und Klaus Bechtold zu Gast

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Dante Rotraud zu Besuch in Wenings

(21.11.2012)

Was kann es für Hausfrauen, Mütter und berufstätige Frauen Schöneres geben, als sich einmal fern ab von den alltäglichen Gewohnheiten und dem Trubel der Familienarbeit an einen fein eingedeckten Frühstückstisch zu setzen und sich mit allerlei Gaumenfreuden verwöhnen zu lassen?

In diesen luxuriösen Genuss kamen am Samstagvormittag knapp einhundert Frauen im Weningser Dorfgemeinschaftshaus. Denn der Landfrauenverein Wenings hatte zum Frauenfrühstück eingeladen und bescherte der Damenwelt mit dieser Geste ein paar entspannte Stunden in geselliger Runde. Und so nutzten die Damen dann auch die Gelegenheit, aus dem Alltagstrubel heraus zu kommen, einmal Durchatmen zu können und ein wenig Zeit für sich selbst zu haben.

Während sich die Gäste an den leckeren Speisen des reichlich bestückten Frühstücksbufetts labten, plauderte „Dante Rotraud aus Katholisch-Willenroth“ - alias Susanne Betz aus Hanau – in herzzerreißend-vornehmen Outfit und auf locker-amüsante Weise aus ihrem ehelichen Nähkästchen. Mit loser Zunge machte sie sich über die Mannsbilder im Allgemeinen und ihren Gatten Alwin im Speziellen lustig, blieb dabei aber stets auf gleicher Ebene mit dem Publikum.

Im Rahmen des Frauenfrühstücks spendete der Landfrauenverein Wenings ein Dutzend neue Kaffeekannen für das Dorfgemeinschaftshaus. Als nächste Veranstaltung nannte Ursula Nickel das „Kochen mit Ballaststoffen“ am Donnerstag, 29. November, ab 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Wenings. Die Teilnahme ist auch für Nichtmitglieder offen und kostenlos. Anmeldungen nimmt Ursula Nickel unter Telefon 06045-7168 entgegen.

 

Text: Andrea Hennecke

Foto: Andrea Hennecke

Landfrauen 1: Dante Rotraud aus Katholisch-Willenroth sorgte für beste Unterhaltung

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Dreimal voll das Leben

(14.10.2012)

Unter dem Motto „Dreimal Voll das Leben“ fanden in Zusammenarbeit mit der Deutschen Zeltmission Siegen (dzm) jetzt drei besondere Tage in der evangelischen Kirchengemeinde Wenings/Merkenfritz statt.

Diese dreitägige Veranstaltungsreihe bildet die Fortsetzung der vor vier Jahren zusammen mit der dzm initiierten 14 Zelttage „Voll das Leben“.

Start in die Trilogie war das Gemeindefest am Sonntagnachmittag. Zur Unterhaltung der zahlreichen Besucher gaben sich die Mädchen und Jungen vom Kinderchor des Gesangvereins Wenings unter der Leitung von Veronika Spielmann ein Stelldichein auf der Bühne der evangelischen Kirche in Wenings.

Zu einer musikalischen Abendteuer-Lesung aus dem Buch von Klaus Eickhoff „Klüngel, das Krokodil mit der Klingel“ hatte der Musiker Klaus-André Eickhoff im Anschluss eingeladen. Mit Gospel und Spirituals bereicherte der Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde Wenings/Merkenfritz „Rock my Soul“ unter der Leitung von Alexander Eckhardt das Gemeindefest. Das Abendprogramm gestalteten Pfarrer Mathias Lauer (Referent), Klaus Kreischer alias „Mr. Kläuschen“ (Clown und Pantomime) und der Musiker Klaus-André Eickhoff (Klavier und Gesang). Unter dem Slogan „Sorglos – wenn du denkst, es geht nicht mehr...“ gaben sie Antworten zum Thema Leben und gingen mit den Gästen auf Entdeckungsreise nach dem Woher, Wohin und Wozu.

Im folgenden stellte das Trio die Abende unter die Themen „Haltlos – was hält, wenn nichts mehr hält?“ und „Wertvoll – von dem, was Wert gibt“.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

Foto zu Meldung: Dreimal voll das  Leben

Weningser engagieren sich für das Allgemeinwohl

(12.09.2012)

Dass die Weningser ein rühriges Völkchen sind, haben sie nach ihrem gelungenen Veranstaltungsmarathon anlässlich des 675-jährigen Jubiläums „Verleihung der Stadtrechte an Wenings“ im vergangenen Jahr jetzt einmal mehr unter Beweis gestellt: Denn zum Aktionstag „Aktiv in Wenings“ opferten 15 Männer ihre Freizeit und packten bei den Arbeitseinsätzen an Trauerhalle und Biotop am Wohnpark Nucourt tüchtig mit an.

So etwa machte sich eine Truppe mit Pinsel und Farbe an der Trauerhalle zu schaffen und verpasste der Holzdecke und der Außenfassade einen frischen Anstrich. Darüber hinaus wurden die Gehwegplatten vor der Halle gereinigt.

Unter der Federführung von Peter Loos und Marian Röhrborn stellten handwerklich Begabte die Brücke am Biotop am Ortsausgang in Richtung Gelnhaar fertig. Das zum Brückenbau benötigte Holz stellte das Gederner Sägewerk von Helmut Hartmann zur Verfügung. Die Pläne für den Zusammenbau der Brücke hat die Schreinerei Jürgen Gerhardt aus Wenings erarbeitet  und kostenlos zur Verfügung gestellt. Nach zehnstündiger Arbeit war das Werk vollbracht und somit der Rundweg um den vorderen Teil des Biotops vollendet. Gefeiert wurde dies mit einem kleinen Richtfest, für das Hartmut Lang ein schmuckes Richtbäumchen beigesteuert hatte.

Gudrun Klapp hatte den fleißigen Bienchen ein deftiges Frühstück spendiert, während die Vereinsgemeinschaft das Mittagessen im Feuerwehrgerätehaus serviert hat. Bürgermeister Klaus Bechtold machte sich vor Ort ein Bild von den Arbeiten und dankte allen Beteiligten für das Geleistete.

Die Idee für die Aktion „Aktiv in Wenings“ stammt vom Ortsbeirat. Im Laufe der Jahre wurden mit Unterstützung der Weningser Bürger diverse Aktionen durchgeführt und einige Aufgaben der Stadt Gedern im Ehrenamt übernommen.

So etwa wurde der Stauweiher bepflanzt und der Zaun um den Weiher erneuert sowie das Ehrenmal grundgereinigt. Darüber hinaus wird die Pflege der Sportanlagen ehrenamtlich vom Verein für Rasenspiele gewährleistet. Der Platz Nucourt wird komplett vom Verschwisterungsverein gepflegt. Und die Pflege des Ehrendenkmals wird von der Reservistenkameradschaft durchgeführt.

Seinen Dank richtet Stadtverordnetenvorsteher Markus Heil an alle Bürger der Großgemeinde Gedern, die sich für ihren Heimatort ehrenamtlich einsetzen, damit Plätze, Gebäude und Anlagen gepflegt und unterhalten werden.

 

Text & Fotos mit freundlicher Genehmigung breitgestellt von Andrea Hennecke

 

Fotos:

  • Mit der Fertigstellung der Brücke am Biotop wurde jetzt der Rundweg um den vorderen Teil vollendet.
  • Arbeitseinsatz an der Trauerhalle

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Foto zu Meldung: Weningser engagieren sich für das Allgemeinwohl

Feuersalamander bestreiten 1. Wettkampf

(07.09.2012)

Mit der Teilnahme an der Bambini-Olympiade in Langenhain/Ziegenberg absolvierte die unter dem Vereinsdach der Freiwilligen Feuerwehr Wenings vor einigen Wochen  gegründete Bambinigruppe „Feuersalamander“ ihren ersten Wettkampf. Als stolze Zehntplatzierte von insgesamt 16 teilnehmenden Mannschaften, mit Urkunden und Medaillen kehrten die Sechs- bis Zehnjährigen heim.

Zuvor hatten die Mädchen und Jungen acht Aufgabenbereiche zu absolvieren. So etwa gaben die Weningser „Feuersalamander“ beim Gummistiefelweitwurf vollen Einsatz, fischten beim Puzzlespiel Papierschnipsel aus einem Planschbecken und setzten diese dann zu einem Bild zusammen, transportierten Bälle mittels Betttücher und kuppelten Strahlrohre aneinander. Zudem hatten die Kinder beim Werfen mit Wasser getränkten Schwämmen viel Spaß, chauffierten Wassereimer mit der Schubkarre durch den Parcours, ertasteten in einer Pappkiste liegende Gegenstände undhatten die Gegenstände im Klamottenschrank im Gedächtnis.

Betreut wurden die „Feuersalamander“ während der Olympiade von Michael Heusohn, Sabrina Nemec, Reiner Reutzel und Kathrin Dahmer.

 

Foto: Feuersalamander: Erwachsene von links: Michael Heusohn, Kathrin Dahmer, Sabrina Nemec  und Reiner Reutzel

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung bereitgetellt von Andrea Hennecke

[Feuerwehr Wenings]

Foto zu Meldung: Feuersalamander bestreiten 1. Wettkampf

30 Jahre Freundeskreis Oberhessen

(07.09.2012)

Die Weichen für die Gründung des Vereins  „Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe Oberhessen“ legten die Familie Scheurich und Kraft sowie Pfarrer Koch aus Usenborn im Jahr 1982 – jetzt feierte die Selbsthilfegruppe ihr 30-jähriges Bestehen im Dorfgemeinschaftshaus Wenings.

In seiner Ansprache hielt der stellvertretende Freundeskreis-Vorsitzende Ingo Zinn aus Gedern ein wenig Rückblick und ging vor allem auf die Ziele und Leitsätze der Gruppe ein.

Unter dem Freundeskreis-Dach haben sich für Suchtkranke und die Angehörigen von Alkohol-, Medikamenten- und Spielsuchtabhängigen die beiden Gruppen in Gelnhaar und Büdingen gebildet. Zu einem festen Bestandteil der Arbeit sei die Entspannungsrunde vor den Gruppenabenden geworden. Ein wichtiges Anliegen sei es, mehr Freizeitaktivitäten miteinander zu unternehmen, sich gegenseitige Unterstützung zu geben, füreinander da zu sein, Zufriedenheit im Miteinander zu spüren und trotzdem den eigenen Weg weiter zu gehen, führte Zinn aus. „Freundeskreisler werden im Laufe der Jahre selbstbewusste Persönlichkeiten, Charaktere festigen sich. Sie lernen, Wünsche auszusprechen, Hobbys zu entdecken und am Leben aktiv teilzunehmen. Es ist schön, so eine Änderung in Richtung zufriedenes Leben mitfühlen und miterleben zu können“, unterstrich er. „Ich wünsche mir, dass Suchterkrankungen eine möglichst normale Angelegenheit in unserer Gesellschaft werden. Dafür muss die Arbeit über Verhaltensweisen von Menschen früh in die Köpfe unserer Kinder“, schloss Zinn seine Ansprache und gab den Nachmittag frei für Geselligkeit und Austausch.

Das Rahmenprogramm gestalteten der Gesangverein Wenings und der Show-Chor Wenings, die Pianistin Daniela Battistoni und „Die Rocker vom Rauhen Berg Gelnhaar“.

Die Gruppe Ortenberg-Gelnhaar trifft sich donnerstags von 20 bis 22 Uhr im evangelischen Gemeindesaal in Gelnhaar. Die Büdinger Gruppe kommt mittwochs von 20 bis 22 Uhr im Büdinger Altenwohnheim Am Nussgraben 38 zusammen. Weitere Informationen und Kontaktdaten gibt es im Internet unter www.freundeskreis-oberhessen. de.

 

Foto: „Die Rocker vom Rauhen
Berg Gelnhaar“ gaben dem Jubiläumsverein ein Ständchen

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung bereitgetellt von Andrea Hennecke 

[Freundeskreis Oberhessen]

Foto zu Meldung: 30 Jahre Freundeskreis Oberhessen

Rutschturmübergabe beim Spielplatzfest

(06.09.2012)

"Nossa, nossa, assim você me mata", sangen die Erzieherinnen leise den Super-Sommerhit von Michel Teló mit – und die Kinder der Kindertagesstätte „Ameisenhügel“ in Wenings  bewegten Hände, Arme und Hüften graziös und passend dazu. Ein wenig brasilianischer Sonnenzauber war auch nötig zu Anfang des diesjährigen Spielplatzfestes, denn während die Eltern leckere Kuchen und Salate herantrugen, beschloss der Regengott, seinen Beitrag in Form von ein paar nassen Güssen beizusteuern. Doch gegen die gute Laune der kleinen und großen Festgäste, des Erzieherinnenteams unter Kita-Leiterin Julia Götz sowie der Mitglieder des Kita-Förderkreises, der Ortsbeirates und des Magistrats kam er nicht an. „Herzlich willkommen zu unserem Fest“, sangen die Jungen und Mädchen unerschüttert und mit einem stolzen Blick auf ihren neuen Rutschenturm, der offiziell eingeweiht werden sollte.

„Alles in allem haben wir in den letzten beiden Jahren etwa 7000 Euro direkt und unkompliziert in die Kita Ameisenhügel investiert“, gab Ortsvorsteher Timo Kehm bekannt. Er ist zugleich erster Vorsitzender des Fördervereins Kindertagesstätte Ameisenhügel e.V. mit zurzeit 50 Mitglieden. „Wir wollen alle guten Voraussetzungen schaffen, damit unsere Kinder eine schöne Zeit hier haben und etwas für das Leben lernen.“ Spiel und Spaß, Bastelmaterial, Attraktionen wie das Osterfeuer, das Sommerfest, der Martinsumzug, eine Vorstellung des Kindertheaters „Sternenstaub“ und die Abschlussfahrt der Vorschüler gehören für  den engagierten Verein ebenso dazu wie die Gestaltung des neuen Grundstückes, das Bepflanzen der Außenanlagen und das Bereitstellen hochwertiger, sicherer Spielgeräte. „Der neue Rutschenturm wurde mit 5000 Euro aus Vereinsmitteln und einem Zuschuss von circa 3500 der Stadt Gedern angeschafft, worin auch das solide Betonfundament, der Fallschutz und die TÜV-Abnahme enthalten sind“, verdeutlichte Kehm die finanziellen Dimensionen allein dieser einzigen Anschaffung. Ausdrücklichen Dank richtete er in diesem Zusammenhang an die Stadt Gedern sowie alle Sponsoren – darunter an führender Stelle der Hauptsponsor IngDiba-Bank, der die Kita jedes Jahr mit 1000 Euro unterstützt, die Unternehmen Nahkauf Krämer, Metzgerei Neun, Blumenstube Gerhardt, die Vereinsgemeinschaft Wenings sowie zahlreiche private Spender, die nicht namentlich genannt werden wollten. Dank richtete Kehm auch an das Erzieherinnenteam, an Gesamt-Leiterin Miriam Jez sowie die Verwaltungsangestellten der Stadt Gedern, mit denen eine exzellente Zusammenarbeit bestünde. Die Erzieherinnen erhielten Sonnenblumen aus seiner Hand. Ein kritisches Wort richtete der Ortsvorsteher jedoch in die eigenen Reihen und an die Eltern: „Es muss keiner immer da sein, aber es sollte immer jemand da sein“, appellierte er an die Bereitschaft, sich zu engagieren und anzupacken, wenn Hilfe gebraucht würde. Dies sei gleich bei dem nächsten Vorhaben, der Herrichtung eines vom Förderverein gepachteten Naturgrundstücks für die Kita-Kinder in der Nähe des Sportplatzes, angebracht. „Das Grundstück muss begradigt werden, eine Hecke soll angepflanzt, eine Sitzgelegenheit installiert, gemeinsam mit den Kindern ein Insektenhotel gebaut werden“, zählte Timo Kehm auf. Hierfür seine die Wochenenden 14./15. und 21./22. September vorgesehen – und jede helfende Hand werde gebraucht.

Unterstützung in seinem Anliegen fand Kehm bei Bürgermeister Klaus Bechtold, der ebenso wie Stadtverordnetenvorsteher Markus Heil gern zum Spielplatzfest erschienen war. Auch er dankte den engagierten Eltern und Erzieherinnen und forderte nachdrücklich zum Eintritt in den Förderverein und zur Mithilfe auf. „Die Kommune kann längst nicht mehr alles leisten, wir sind auf die finanzielle und tätige Unterstützung durch aktive Bürgerinnen und Bürger angewiesen“, betonte der Bürgermeister.

Bevor der Himmel zum nächsten Guss ansetzen konnte, stürmte danach erst einmal alles zum Rutschenturm: „Danke Diba-Bank“, skandierten die Jüngsten aus luftiger Höhe und die Erzieherinnen schwenkten ihre Sonnenblumen. Für den Nachmittag hatte der Förderverein mit dem Büdinger Clown Arturo und seinen Ballon-Modellagen ein weiteres Glanzlicht für die Kleinen vorbereitet.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung von Ingeborg Müller

Foto zu Meldung:  Rutschturmübergabe beim Spielplatzfest

Fa. Schleich leistet ehrenamtlich große Hilfe

(02.09.2012)

Mit dem Bau des Regenrückhaltebeckens für das Weningser Neubaugebiet Nucourt entstand am Ortsausgang von Wenings in Richtung Gelnhaar nicht nur ein Retensionsbecken sondern in Zeiten der zunehmenden Intensivierung der Landwirtschaft auch eine wertvolle Oase für Tiere, Pflanzen und Menschen.

Den maßgeblichen Anteil am Bau des 650 Quadratmeter großen Feuchtbiotops leistete das Gederner Bauunternehmen Schleich Tiefbau im Ehrenamt, denn Inhaber Wolfgang Schleich führte sämtliche Leistungen unentgeltlich aus. Die Kosten für den Bau der Natursteinfundamente für die Brücke und das Einpassen der Träger sowie das Errichten eines fahrstuhlgeeigneten Überwegs mit Natursteinen in Höhe von 7.500 Euro schmälerte Wolfgang Schleich durch eine Spendensumme von 6.000 Euro.

Für sein außerordentliches Engagement wurde Schleich jetzt der Dank des Gederner Bürgermeisters Klaus Bechtold und des Umweltberaters Edwin Klapp aus Wenings, der sich ehrenamtlich für den Naturschutz einsetzt, zuteil. „Ich mache es gern und freue mich, wenn es in Gedern vorwärts geht“, sagte Schleich, dessen Ehrenamts-Handschrift neben dem Weningser Rückhaltebecken auch der Parkplatz am Waldlehrpfad, der behindertengerechte Zugangsweg zum Gederner Schlosspark, die Wasserspiele an der Pfingstweide, der Platz Polanow in Gedern sowie diverse Biotope in Wald und Feld rings um Gedern tragen.

Ebenfalls richtete Klapp seinen Dank an Hartmut Lang aus Wenings, der tatkräftig an der Verwirklichung des Biotop-Projektes mitgewirkt hat.

„Für den Wohnpark Nucourt bestand die planungsrechtliche Notwendigkeit, ein 400 Kubikmeter fassendes Retensionsbecken zu bauen. Und mit diesem Biotop wurden nun Ökopunkte als Ausgleich für das Neubaugebiet geschaffen“, informierte Bürgermeister Klaus Bechtold. Im Jahr 2008 begannen die Arbeiten auf der gegenüber liegenden Straßenseite des Wohnparks Nucourt. Auf Idee des damaligen Ortsvorstehers Hans Flach wurde um den oberen Bereich des Beckens ein Rundweg angelegt. Hölzerne Sitzgruppen laden zum Verweilen und Entspannen ein. Der hintere Teil soll naturbelassen bleiben, damit sich dort Pflanzen ungestört entwickeln und verbreiten können und vielen Tierarten Lebensraum finden. Im Laufe von vier Jahren hat sich das Weningser Retensionsbecken zu einem Kleinod entwickelt, in dem Tiere und Pflanzen gedeihen. Unter anderem ist es Lebensraum von Laubfrosch, Wasserfrosch und Grasfrosch, Graureiher, Stockenten, Nilgans, Gebirgsstrandläufer, Schwalbe  und Weißstorch. Zudem wird das Biotop von der Bevölkerung als  Erholungsgebiet und zur Entspannung gut angenommen.

Schließlich richteten Bechtold und Klapp ihren Dank auch an Hans-Werner Kehm und Martin Mohr aus Wenings, die die an das Biotop angrenzende Fläche mit einer Wildpflanzenmischung zur Biogasgewinnung bestellt haben. Dieses bereichert nicht nur das Landschaftsbild sondern bewahrt auch die Bodenfruchtbarkeit und bietet zudem wertvollen Lebensraum und Nahrung für viele Wildtiere wie beispielsweise Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Fledermäuse, Rehe und Hasen

Mitte September wird die Gederner Firma Schleich Tiefbau die Brücke als Abschluss des Rundweges um den vorderen Teil des Biotops fertig stellen

 

Bild: Bürgermeister Klaus Bechtold, Edwin Klapp, Wolfgang Schleich und Hartmut Lang (von links)

 

Text und Bild wurden freundlichrweise zur Verfügung gestellt von Andrea Hennecke.

Foto zu Meldung: Fa. Schleich leistet ehrenamtlich große Hilfe

Aktionstag "Aktiv in Wenings"

(28.08.2012)

Der Ortsbeirat und Ortsvorsteher Timo Kehm bitten die Bürger von Wenings um Mithilfe am 8. September. An diesem Samstag sollen ab 9.00 Uhr Arbeiten in und um Wenings ausgeführt werden. Treffpunkt ist das Feuerwehrhaus in Wenings. So sollen z.B. an der Trauerhalle am Friedhof Anstricharbeiten gemacht werden. Weiterhin soll die schon seit langem geplante Brücke an dem Biotop am Wohnpark Nucourt nun installiert werden und deshalb hier mit den Arbeiten begonnen werden. Jeder kann helfen und ist herzlich willkommen die Arbeiten zu unterstützen. Selbstverständlich wird für das leibliche Wohl gesorgt. So wird es z.B. um die Mittagszeit auch ein gemeinsames Mittagessen geben für alle Helfer. Der Ortsbeirat würde sich über eine aktive Mithilfe der Bürger von Wenings an diesem Tag sehr freuen, damit der Aktionstag „Aktiv in Wenings wieder ein voller Erfolg wird. Weitere Infos kann man von Ortsvorsteher Timo Kehm erhalten (Tel. 06045-951073

[Aktionstag ]

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VdK Wenings unternimmt Fahrt in den Odenwald

(03.08.2012)

„Heute spielt auch das Wetter mit“, so begrüßte der Vorsitzende des VdK Ortsverbandes Wenings, Bernhard Weiser, kürzlich Mitglieder und Freunde zum diesjährigen Tagesausflug in den Odenwald und das Taubertal. Auf dem Programm stand der Besuch der Eberstadter Tropfsteinhöhle und des Glasmuseums in Wertheim. Zuvor wurde jedoch nach noch junger Tradition und etwa zweistündiger Fahrt durch die wunderschöne Landschaft das mitgebrachte rustikale Frühstück an einem lauschigen Plätzchen abseits der Autobahn eingenommen. Ein besonderer Dank gilt Renate Hainz vom Vorstand für die gute Organisation. So gestärkt erfolgte der Einstieg in die wunderbare Welt der Eberstadter Tropfsteinhöhle. Unter fachkundiger Leitung wurden die Teilnehmer durch den mühelos begehbaren Teil der Höhle geführt, der sich rund 600 m durch die unterirdische Muschelkalkformation schlängelt. Dabei erfuhr die Gruppe, dass die Höhle im Jahre 1971 nach Sprengarbeiten in einem nahe gelegenen Steinbruch zufällig entdeckt wurde. Das Alter der Tropfsteinhöhle wird auf über eine Million Jahre geschätzt. Diese Zeit haben die Tropfsteine gebraucht, um als Stalaktiten von der Decke nach unten oder als Stalagmiten von der Höhlensohle nach oben zu wachsen. Fast jedes Tropfsteingebilde hat einen eigenen Namen in dieser märchenhaften Welt. Die Eberstadter Tropfsteinhöhle hinterlässt unvergessliche Eindrücke bei den Besuchern.

 

Nach einer Mittagspause in Buchen beim „Schwanen“ ging die Reise weiter nach Wertheim zur Besichtigung des Glasmuseums. Das Glasmuseum Wertheim geht zurück auf eine Initiative des Glasunternehmers Löber aus Thüringen, der sich hier ansiedelte und 1950 das Glaswerk Wertheim gründete und damit den Grundstein für die heute noch ansässige Laborglasindustrie legte. In einem Vortrag wurde den Besuchern die Vielfältigkeit des Werkstoffes Glas, seine Herstellung, Verarbeitung, Verwendung und seine Geschichte veranschaulicht. Auch war zu erfahren, wer wann welches Glas benutzte. Ausserdem zeigte der Museumsglasbläser in der Museumswerkstatt, wie aus einer Glasröhre ein Weinglas entsteht. Anschließend durfte eine Person aus der Gruppe selbst seine eigene Kugel blasen oder unter Anleitung ein Glastier heiß montieren und mit nach Hause nehmen.

 

Für die Weningser fand die „Zeitreise durch Stein und Glas“ ihren Abschluss in einem gemütlichen heimatnahen Lokal.

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Erlebnis Burg Moritzstein eröffnet

(27.07.2012)

Mit dem neuen Erlebnisraum in der Burg Moritzstein ist Wenings um ein Schmuckstück reicher: Am Sonntag hatten Ortsvorsteher Timo Schleich und die Weningser Figurenkünstlerin und Geschichtenerzählerin Christine Kunz-Bauer zur Einweihungsfeier in die geschichtsträchtigen Gemäuer eingeladen.

„Wir haben mit dem Erlebnisraum in der Burg Moritzstein etwas Neues auf die Beine gestellt und hoffen, dass die Bevölkerung das Angebot annimmt und unsere Burg mit Leben erfüllt. Mit Christine Kunz-Bauer haben wir eine engagierte Partnerin gefunden, so dass die Burg Moritzstein neben dem Heimatmuseum nun eine weitere Aufwertung erfährt“, sagte Timo Kehm. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Norbert Kunz habe Christine Kunz-Bauer im Untergeschoss der Burg einen Begegnungsraum für Jung und Alt und so nicht nur für Wenings und die Großgemeinde Gedern sondern für den Tourismus der Region ein Sahnestückchen geschaffen, so Kehm weiter. Sollte der  neue Erlebnisraum gut angenommen werden, so sei im nächsten Jahr angedacht, im großen Raum im Obergeschoss der Burg Moritzstein ein Café einzurichten und Führungen durch das Städtchen Wenings durch Hans Erich Kehm anzubieten, stellte Kehm künftige Vorhaben in Aussicht. Zudem richtete er seinen Dank an das Ehepaar Kunz-Bauer für die „tolle Idee und deren Umsetzung im Ehrenamt“. Gleichfalls war es ihm ein Anliegen, sich bei Kurt Heusohn für sein 26-jähriges Wirken als Museumsführer zu bedanken.

Im Namen der Stadt Gedern überbrachte Bürgermeister Klaus Bechtold Dankes- und Lobesworte an Christine Kunz-Bauer, durch deren Engagement der verwaiste Jugendraum nun eine sinnvolle Umgestaltung erfuhr. „Ich bin froh, dass Sie den Mut gefunden und in Eigenleistung einen so prachtvollen Raum daraus gemacht haben. Sie haben mit dem Erlebnisraum einen Ort für Groß und Klein, für Gedern und die Region geschaffen. Wir sind stolz darauf, dass unsere Burg Moritzstein als historisches Gebäude nun wieder mit Leben erfüllt wird“, so Bechtold und versprach Unterstützung durch die Stadt Gedern.

Als besondere Überraschung lüftete Christine Kunz-Bauer dann ein gut gehütetes Geheimnis und enthüllte gemeinsam mit dem Bürgermeister die von ihr entworfene und modellierte Koboldfigur „Moritz vom Stein“, die fortan im Erlebnisraum ihren Platz haben und den Kindern ein besonderer Wegbegleiter auf der geschichtlichen Reise durch die Zeit sein wird. In 30-stündiger Arbeit hat Christine Kunz-Bauer den 50 Zentimeter großen Kobold aus Modelliermasse geformt, im Ofen gehärtet und mit mittelalterlicher Gewandung bekleidet. Sein Körper besteht aus Draht, Schaumstoff und Mullbinden, seine Haare sind aus echtem Fell, sein Gebiss weist eine kecke Zahnlücke auf und von seinen beiden gläsernen Augen ist das linke ein Zauberauge. Als Beiwerk trägt „Moritz vom Stein“ einen magischen Schlüssel, der in alle Schlösser passt, ein Findesäckchen und eine Erinnerungstruhe gefüllt mit Andenken und Geschenken bei sich.

Darüber hinaus hatte Kunz-Bauer ein weiteres Geschenk dabei: Als Zeichen für Veranstaltungen in der Burg Moritzstein solle fortan stets eine Flagge mit den Symbolen des Kobolds „Moritz vom Stein“, des Weningser Stadtwappens und des Motivs der im Museum ausgestellten landwirtschaftlichen Geräten am Mast vor der Burg wehen. „Die Burg Moritzstein mit ihrem kleinen aber feinen Museum und dem Erlebnisraum soll ein Treffpunkt für alle Generationen sein. Ich wünsche mir, dass Leben in die Burg einzieht. Vor allem mit den Kindern will ich meinen Traum leben“, sagte Kunz-Bauer, die viele Jahre als Erzieherin gearbeitet hat, bevor sie ihre Gäste zum Spaziergang durch die Erlebniswelt Burg Moritzstein einlud und den jüngsten Besuchern die 700-jährige Lebensgeschichte vom Burgkobold erzählte. Indess servierte Wisi Smith aus Büdingen frisch-gebackene Waffeln mit Mus und Brotbrocken mit Tunke.

 

In dem neu erschaffenen Erlebnisraum sind mittelalterlich-gekleidete Figuren sowie der szenischen Darstellung der Urkundenüberreichung der Stadtrecht an Wenings im Jahr 1336 und dem Burgkobold `Moritz vom Stein` zu sehen. „Da `Moritz vom Stein` in seinem 700-jährigen Kobolddasein viel erlebt hat und er davon erzählen möchte, laden er und ich während der Sommermonate immer wieder zum `Erlebnis Burg Moritzstein` ein“, machte Kunz-Bauer neugierig auf geplante Aktionen.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

 

Weitere Infos zu den weiteren Terminen und Öffnungszeiten, siehe Veranstaltungskalender oder klicken Sie im Navigationsbereich auf Erlebnis Burg Moritzstein

 

 

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Erlebnis Burg Moritzstein öffnet am 22. Juli

(14.07.2012)

Im Rahmen des Jubiläumsfestes anlässlich der 675. Wiederkehr der Verleihung der Stadtrechte an Wenings hatte Christine Kunz-Bauer im ehemaligen Jugendraum in der Burg Moritzstein ihre Sammlung aus mittelalterlich-gekleideten Figuren ausgestellt und sich in die alt-ehrwürdigen Gemäuer verliebt. Jetzt eröffnet die Weningser Figurenkünstlerin und Geschichtenerzählerin im Untergeschoss der Burg einen Erlebnisraum.

Vor einem Jahr sei sie mit der Idee, den verwaisten Raum für  Veranstaltungen für Jung und Alt zu nutzen, an den Weningser Ortsvorsteher Timo Kehm heran getreten und auf offene Ohren gestoßen, berichtet Kunz-Bauer. Als dann am 1. April die offizielle Zusage kam, legten sich Christine Kunz-Bauer und ihr Ehemann Norbert Kunz tüchtig für die Renovierung des Raumes ins Zeug – ehrenamtlich versteht sich. So auf fachmännischem Rat von Malermeister Michael Neun aus Wenings die unansehnlichen Wände und Decken mit neuem Anstrich versehen. Nach 50-stündigem Arbeitseinsatz erstrahlt der Raum jetzt in warmen Farbtönen. Zudem hat das Ehepaar Kunz-Bauer den Raum mit einem 5,40 Meter langen und bei Bedarf zusammenklappbaren Holztisch, einem Dutzend Stühlen und Festzeltgarnituren ausgestattet. „Ich wünsche mir noch einen Ohrenbackensessel“, deutet Christine Kunz-Bauer auf eine noch leere Ecke des Raumes.

„Mein Anliegen ist es, die Burg Moritzstein mit ihrem kleinen Heimatmuseum sowie dem neu erschaffenen Erlebnisraum mit mittelalterlich-gekleideten Figuren sowie der szenischen Darstellung der Urkundenüberreichung der Stadtrecht an Wenings im Jahr 1336 und dem Burgkobold `Moritz vom Stein` wiederzubeleben“, beschreibt die 58-Jährige ihre Intuition. Die von ihr entworfene und modellierte Figur „Moritz vom Stein“ werde fortan im Erlebnisraum seinen Platz haben. Moritz soll ein besonderer Begleiter für Kinder sein, der unterhaltsam und ohne pädagogischen Zeigefinger die Zeit vom Mittelalter bis heute lebendig und verständlich machen soll, so Kunz-Bauer. „Da `Moritz vom Stein` in seinem über 300-jährigen Koboldleben sehr viel erlebt hat und er davon erzählen möchte, laden Moritz und ich während der Sommermonate immer wieder zum `Erlebnis Burg Moritzstein` ein“, macht sie neugierig auf ihr Vorhaben mit interessierten Kindern. Künftig sollen im Erlebnisraum besondere Themen behandelt, Geschichten erzählt, Musik gehört, mitgemacht, gearbeitet und erkundet werden.

Für Erwachsene sind Aktionen wie beispielsweise Erzählen und Erinnerungen austauschen, Workshops und Seniorenstammtische geplant.

Am Sonntag, 22. Juli, lädt Christine Kunz-Bauer um 15 Uhr zur feierlichen Eröffnungs des Erlebnisraumes in der Burg Moritzstein ein. Der Burgkobold „Moritz vom Stein“ wird bei seiner Enthüllung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Anhand seines bewegten Lebens (Geschichte von Christine Kunz-Bauer) erfahren die Besucher dann, warum Moritz in die Burg einzog, wie er Christine Kunz-Bauer kennen lernte und welche Pläne die beiden für „Erlebnis Burg Moritzstein“ schmiedeten.

Der Eintritt zur Eröffnungsveranstaltung ist frei. Für die Verköstigung der Gäste mit frischen Waffeln und Snacks sowie Getränken ist gesorgt.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

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Sommerkonzert ein musikalischer Rückblick auf den Besuch in Frankreich

(11.07.2012)

). Zu einer musikalischen Reise in die Weningser Partnerstadt Nucourt hatte der Gesangverein Wenings jetzt in die Festhalle eingeladen: Mit diesem außergewöhnlichen Sommerkonzert gaben die Chormitglieder, die gemeinsam mit Mitgliedern des Verschwisterungsvereins Wenings-Nucourt im Vorfeld der Reise in die französische Partnerstadt einen Projektchor gebildet hatten, sowie Tanzgruppen, Kinderchor und Gitarrengruppe einen Rückblick auf die Reise nach Nucourt.

„Unser diesjähriges Sommerkonzert wollen wir verbinden mit unserer Partnerstadt in Frankreich und der Pfingstreise dorthin. Mit dem heutigen Abend präsentieren Ihnen alle Akteure das Programm, das sie in Nucourt aufgeführt haben“, stimmte Gesangvereinsvorsitzender Markus Heil die Besucher auf einen kurzweiligen Abend ein.

Den Reigen eröffnete der Kinderchor Wenings (Leitung: Veronika Spielmann) mit fröhlichem Liedgut. So etwa sangen die 25 Mädchen und Jungen voller Begeisterung über „Den Gorilla mit der Sonnenbrille“ und stellten fest „Klein sein ist schön“. Der Showchor des Gesangvereins Wenings „Xanx“ überreichte seinem  Publikum im Auftrag des Dirigenten Jörg Schäfer „The Rose“, während die Kindertanzgruppe Nucourt mit einer tollen Tanzdarbietung die Herzen der Zuschauer eroberte. Stets ein wachsames Auge auf der tänzerischen Reise durch die Jahrhunderte ihrer Schützlingen hatten Melanie Mohr, Christi Nickel und Sabrina Heusohn.

Zur Unterhaltung der Gäste trug auch der Gemischte Chor des Gesangvereins Wenings bei. Unter der Leitung von Jörg Schäfer brachten die Sängerinnen und Sänger unter anderem „Du allein“ und „Hab mei Wage vollgelade“ sowie den „Zottelmarsch“ zu Gehör. Ebenso gewann die neu gegründete Gitarrengruppe des Gesangvereins Wenings (Leitung: Veronika Spielmann) die Gunst des Publikums, bewiesen die Kinder doch mit „Rock my Soul“ und „Schlaf Kindlein, schlaf“ Instrumentenbeherrschung. Nicht minder begeisterte die Erwachsenentanzgruppe Nucourt, die unter der Leitung von Melanie Mohr und zur Musik von Inge Müller Augenweiden bot. Mit dem Lied „Der Mond ist aufgegangen“ kehrte der Gemischte Chor von der Frankreichreise zurück und verabschiedete sich von seinem Publikum.

 

Bild: DerKinderchor des Gesangvereins Wenings unter der Leitung von Veronika Spielmann

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

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Ein ritterliches Abenteuer – Kinderbibelwoche in Wenings

(10.07.2012)

Zum fünften Mal in Folge war auch in diesem Jahr Birgit Meyer von der Deutschen Zeltmission (dzm) in Wenings zu Gast. Im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Wenings/Merkenfritz fand im Juni eine Kinderbibelwoche statt – unter dem Motto: „Ein ritterliches Abenteuer“.

 

An fünf Nachmittagen wurde den Kindern ein reiches Programm für zwei Altersgruppen geboten. Im mittelalterlich dekorierten Saal des Gemeindehauses wurden lustige Anspiele geboten, viele fröhliche Lieder gesungen, gebastelt, gespielt und biblische Geschichten anschaulich erzählt.

 

Am Samstag gab es (wie schon im letzten Jahr) vormittags ein „Kinderfrühstück“ mit einem fröhlichen Ritterturnier im Hof des Gemeindehauses. Pro Tag waren durchschnittlich über 60 Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren dabei.

 

Am Sonntag wurde die Kinderbibelwoche mit einem gut besuchten Familiengottesdienst in der Kirche abgeschlossen. Im Gottesdienst bedankte sich Pfarrer Ulrich Bauersfeld nicht nur bei der beliebten Kinder-Referentin Birgit Meyer, sondern auch bei den hiesigen Mitarbeiter/innen und bei vielen Spender/innen, die durch Geld- und Sachspenden die Ausrichtung der Kinderbibelwoche unterstützt hatten.

[KInderbibelwoche 2012]

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Schulhof wird zur Open-Air-Bühne

(04.07.2012)

Herrscht am Freitagnachmittag gewöhnlich Ruhe auf den Schulhöfen, so pulsierte jetzt auf dem Gelände der Schule am Niedertor das Leben: Die 41 Erst- bis Viertklässler mit ihrer Schulleiterin Karin Schremser und dem Lehrerkollegium hatten zum Schulfest eingeladen, um die Ergebnisse der vorausgegangenen Projektwoche vorzustellen und das Erlernte zu präsentieren.

Gekommen waren neben zahlreichen Eltern und Großeltern auch Bürgermeister Klaus Bechtold und Stadtverordnetenvorsteher Markus Heil sowie der Weningser Ortsvorsteher Timo Kehm, um sich einen Einblick in den Schulalltag der Kinder zu verschaffen.

Die Mädchen und Jungen hatten für ihre Gäste ein abwechslungsreiches Programm aus Gesang und Tanz, sportlichen Einlagen und schauspielerischen Parts vorbereitet und somit für beste Unterhaltung gesorgt. So etwa gaben die Kinder der Gruppe „Seilspringen“ eine Kostprobe ihres Könnens und „krabbelten“ die Schüler der zweiten und dritten Klassen der Streicher-AG der Schule am Niedertor in Wenings und der Seementalschule in Ober-Seemen unter der Leitung von Simon Ullmann von der Musik- und Kunstschule Büdingen die Tonleiter hoch und runter. Die Projektgruppe „Lieder in Bewegung“ gab sich ein Stelldichein auf der Schulhofbühne, die Flöten-AG begeisterte mit ihren Vorträgen und die Gruppe „Tanz“ brachte den Asphalt zum Beben.  Mit Boom-Wrackers zog die Gruppe „Trommeln“ die Aufmerksamkeit des Publikum auf sich, während das Team „Rap-Huhn“ mit flotten Darbietungen die Gunst der Zuschauer im Nu eroberte und die Mitglieder der Theater-AG das Märchen von der „Prinzessin auf der Erbse“ vorführten.

Durch das Programm führte der neunjährige Patrick Hilß.

Zudem konnten sich die Schulfestbesucher über die Aktivitäten Sport & Musik, Fahrradfahren, Schwimmen, Seilspringen, Tanzen, Rap-Huhn, Theater, Lieder in Bewegung, Klanggeschichten und Boom-Wrackers, die die Kinder während der Projektwoche ausführten, informieren.

Am Ende des Festes bedankte sich Schulleiterin Karin Schremser bei allen Helfer, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben sowie beim Schulförderverein, der die Kosten für den Gocarts-Parcours übernommen hatte. Auch wurde eine Spende an die Schule überreicht von den Organisatoren des Kinderbasars.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

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270 Oldtimer beim Markt in Wenings

(01.07.2012)

Mit einem Marktgottesdienst in der Festhalle und anschließendem Frühschoppen mit Dieselgesprächen läuteten die Macher des Weningser Prämierungsmarktes die zweite Määrt-Auflage am Sonntag ein.

Neben der Ausstellung von 270 historischen Traktoren und Landmaschinen war sicherlich der Konvoi fast aller Traktor-Veteranen durch Wenings ein Höhepunkt des Tages. Denn als  metallener Lindwurm knatterten die Traktoren entlang der von Menschenmassen gesäumten Straßen und hinterließen auf ihrer Rundfahrt neben Rauchschwaden und unverwechselbarem Klang der alten Motoren einen Hauch von Nostalgie.

Bevor sich der Tross in Bewegung setzte, nutzten Liebhaber alter Maschinen und Ausflügler die Gelegenheit, sich das sensationelle Schauspiel des Vorglühens und Anlassens der Oldies nicht entgehen zu lassen. Denn da vermischte sich das gleichmäßig-dumpfe Puffen der Lanz-Bulldogs mit den Motorgeräuschen der Deutz, Lanz und Hanomag und war ein ganz besonderes Klangerlebnis aus längst vergangenen Zeiten.

Bevor zum Ausklang des zweitägigen Prämierungsmarktes die Band „Three 4 you“ aufspielte, war es Achim Neun ein Bedürfnis, sich im Namen der Vereinsgemeinschaft Wenings bei allen Helfern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, zu bedanken. Ebenfalls richtete er seinen Dank an die Eigentümer der historischen Traktoren und Landmaschinen für ihre Beteiligung. Pokale überreichte Neun an die Interessengemeinschaft historischer Landmaschinen Wetterau (IGHL), die mit 17 Teilnehmern die zahlenmäßig stärkste Truppe bildete. Für die älteste Landmaschine – einen Handmähableger aus dem Jahre 1905 – erhielt Jürgen Greb aus Wenings einen Pokal. Ebenfalls wurde Klaus Schmidt aus Bad Hersfeld für die weiteste Anreise von 80 Kilometer ausgezeichnet. Und auch Heinz-Günther Grun von den Bulldog-Freunden Bergheim, der mit einem Alter von 79 Jahren der älteste Teilnehmer am Prämierungsmarkt war, erhielt eine Ehrung.

 

Text & Bild: Andrea Hennecke

 

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1. Kids-Rasenmäherpulling beim Prämierungsmarkt

(01.07.2012)

Mit vier Holzhammerschlägen und einem zerbrochenen Tonkrug legte Bürgermeister Klaus Bechtold zur Eröffnung des „Weningser Prämierungsmarktes mit Oldtimerausstellung für Traktoren und Landmaschinen“ beim Marktfrühstück am Samstag in der Festhalle einen geglückten Fassbieranstich an den Tag: Beistand und allerlei gute Ratschläge bei diesem feucht-fröhlichen Unterfangen erhielt Bechtold vom Weningser Ortsvorsteher Timo Kehm, Achim Neun von der Vereinsgemeinschaft Wenings und dem Wirt der örtlichen Gastwirtschaft „Zum Schützenhof“ Rainer Peppel.

Bevor der Rathauschef am Samstagvormittag den Kampf mit dem 30-Liter-Bierfass unter den Blicken zahlreicher schaulustiger Besucher aufnahm, verriet er: „Meine Bierfassanstichpremiere hatte ich im Amt des Bürgermeisters bereits beim Pfingstbesuch bei unserer Freunden in Nucourt.“ und schwächte somit die Sensationslust einiger Neugieriger ein wenig ab.

Und nachdem das Gerstengebräu dann leicht aufschäumend aus dem Fass in die Bierkrüge der Gäste floss, hieß Bechtold im Namen des Magistrats der Stadt Gedern unter den Gästen unter anderen seinen Amtskollegen aus Nidda Hans-Peter Seum sowie  den Schottener Stadtrat Willi Zinnel und Hirzenhains Erste Beigeordnete Sylvia Guschke, die Landtagsabgeordneten Lisa Gnadl (SPD) und Klaus Dietz (CDU) sowie den Ehrenstadtverordneten der Stadt Gedern Kurt Heusohn und Gederns Ersten Stadtrat Herbert Weber willkommen. Als amtierende Miss Vulkania begrüßte Jennifer Klehm die Gäste. „Ich finde es toll, dass die Zusammenarbeit unter den Weningser Vereinen so gut funktioniert und der Weningser Prämierungsmarkt als Traditionsveranstaltung erhalten bleibt“, sagte sie.

Ein Stückchen seiner guten alten Tradition verlor der Weningser Prämierungsmarkt allerdings in diesem Jahr. Denn erstmals nach mehr als drei Jahrzehnten fiel die Ponyschau mit Prämierung der besten Tiere wegen mangelnder Beteiligung der Ponyzüchter aus.

Und so verbrachten die Prämierungsmarktbesucher bei Ernst-Mosch-Melodien, die die Semmentaler Musikanten zum Besten gaben, ein paar gesellige Stunden in der Festhalle und ließen sich Speisen und Getränke, Kaffee und Kuchen schmecken, bevor sie einen Spaziergang durch die fein aufgereihten historischen Traktoren und Landmaschinen unternahmen. Denn rings um die Festhalle gaben Deutz und Lanz, Hanomag und Fendt ein knatterndes Platzkonzert und luden die Fahrzeugbesitzer Liebhaber dieser alten Maschinen zu Dieselgesprächen ein. Wohl jüngster Aussteller von rollenden Veteranen war Peter Müller aus Mittel-Seemen. Mit gleich sechs Oldtimern, darunter ein Orion 4 aus den 50-er Jahren und eine Häckselmaschine mit Baujahr 1930, war der 19-Jährige angereist.

Für Gaudi und Unterhaltung sorgte das Man-Traktor-Pulling, bei dem sich 30 Teilnehmer einen ungleichen Kraftakt mit einem 1350 Kilogramm schweren Schlepper lieferten. Immerhin war das Monstrum mit purer Muskelkraft über eine Distanz von 25 Meter zu ziehen. Mit 13,3 Sekunden durchbrach Daniel Zimmermann aus Wenings als Schnellster die Ziellinie und ließ Burkhard Neun aus Wenings (14,5 Sekunden) und Dirk Ankermann aus Wenings (14,9) auf Rang zwei und drei zurück. Erstmals hatten auch die jüngsten Määrtbesucher Gelegenheit zum Kräftemessen. 20 Mädchen und Jungen gaben beim Kids-Rasenmähertraktor-Pulling tüchtig Gas und zogen die Traktorminiaturen über eine Strecke von 18 Metern. Sebastian Hilß aus Wenings hatte mit 7,9 Sekunden die Nase ganz weit vorn. Als Zweitplatzierter freute sich Jan Perschbacher aus Wenings (8,6 Sekunden). Und den 3. Platz belegte Laura Kehm aus Wenins mit 8,9 Sekunden. Die Hauptorganisation der Wettkämpfe Mensch-Maschine lag in den Händen von Timo Kehm.

Zudem zuckelte für die jüngsten Gäste eine Eisenbahn im Kreis und hatten Marktbeschicker Buden mit Naschwerk, Eis und allerlei Waren aufgestellt. Und wer gegen Abend Lust zum Tanzbeinschwingen hatte, konnte dies bis weit nach Mitternacht in der Festhalle tun.

 

Text & Bild: Andrea Hennecke

 

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Schaukasten für Kita Ameisenhügel Wenings

(11.06.2012)

Über einen neuen Schaukasten im Eingangsbereich der Kindertagesstätte „Ameisenhügel“ in Wenings freuten sich jetzt die Kinder und Erzieherinnen und sagen der Firma Haag Elektrotechnik aus Wenings, die den Kasten gesponsert hat, danke. Nun können Informationen über die Kindertagesstätte sowie über Aktionen des Fördervereins einem größeren Publikum öffentlich gemacht werden.

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"Eine scheinbar unendliche Geschichte findet endlich ein gutes Ende"

(05.06.2012)

„Auf starken Mauern, festem Grund – das Dachgespärrn blickt in die Rund. In seines Holzwerks voller Pracht, recht als ein Meisterwerk gemacht. Nun müssen andere noch vollenden mit ihren kunstgeübten Händen“, verkündete Zimmermann Oliver Hilß von der Ober-Seemer Firma Herröder Holz- und Bautechnik GmbH in seinem Richtspruch und ließ sein Glas zerschmettern mit den Worten: „Gesegnet sei das neue Haus und alle, die da gehen ein und aus. Dem Bauherrn und seinen Lieben möge nie ein Leid betrüben. Der letzte Schluck, der gilt der Ehre und dem Handwerk, dem ich angehöre. Du Glas, zersplittere nun im Grund. Geweiht sie dieser Bau zur Stund.“

Ein halbes Jahr ist seit dem ersten Spatenstich zum Bau des Arzthauses in Wenings vergangen. Am ersten Junifreitag hatte die Stadt Gedern als Bauherr zum Richtfest eingeladen.

„Arzthaus Wenings – eine scheinbar unendliche Geschichte findet endlich ein gutes Ende“, begann Bürgermeister Klaus Bechtold seine Ansprache. Mit dem Arzthaus würde der Wohnort Gedern ein Stück weit noch lebenswerter, da mit dem Neubau eine Attraktivitätssteigerung der ländlichen Region und eine Qualitätssteigerung der Grundversorgung erreicht werde.

„Dem Allgemeinmediziner Dieter Sand wurde bei seinem Tätigkeitsbeginn in Wenings im Jahre 2004 vertraglich zugesichert, dass im Sommer 2006 ein neues, zumindest aber ein saniertes Arzthaus zur Verfügung steht. Jetzt – endlich nach vielen Jahren – haben wir dieses Ziel nach zähmen Ringen im politischen Raum erreicht“, so Bechtold weiter. Im Wohnpark Nucourt entstehe nun in Massivbauweise ein eingeschossiges Arzthaus mit ausgebautem Dachgeschoss. Auf einer Fläche von 134 Quadratmeter Nutzfläche werde im Erdgeschoss die Praxis mit barrierefreiem Zugang eingerichtet. Das Dachgeschoss verfüge über 105 Quadratmeter Wohnfläche mit vier Zimmern, Küche, Bad, Hauswirtschafts- und Abstellraum sowie einer großen Sonnenterrasse, informierte Bechtold. Das Gebäude werde in konventioneller Bauart in Massivbauweise mit Satteldach, Stahlbetondecke über dem Erdgeschoss, Stahlbetongeschosstreppe und Fußbodenheizung in allen Räumen erstellt. Die Errichtung des Gebäudes erfolge auf zwei Grundstückspazellen mit einer Fläche von insgesamt 1 188 Quadratmeter. Dadurch sei genügend Platz für die erforderlichen sieben Pkw-Stellplätze vorhanden. Zudem seien kurze Wege vom Parkplatz zu den Gebäudeeingängen gesichert. Die reinen Baukosten würden sich auf 519.000 Euro belaufen, informierte Bechtold.

Die Ausführung der Rohbau- und Aushubarbeiten erfolgte durch die Weningser Firma Maurergemeinschaft Klaus Schneider GmbH. Die Zimmererarbeiten wurden durch die Firmen Herröder Holz- und Bautechnik GmbH aus Ober-Seemen und System-Holzbau Ußner aus Nidda ausgeführt.

Mit der Baufertigstellung sei im Dezember zu rechnen. „Ein Weihnachtsgeschenk – nicht nur für Dieter Sand und seine Familie sondern für die Großgemeinde Gedern“, so Bechtold. Er richtete seinen besonderen Dank an alle beteiligten Bauunternehmen, den Architekt Heiko von der Heid aus Geiß-Nidda, die Mitarbeiter des städtischen Bauverwaltung und die politischen Gremien, allen voran der Weningser Ortsbeirat mit Ortsvorsteher Timo Kehm und dem ehemaligen, langjährigen Ortsvorsteher Hans-Joachim Flach sowie Edgar Gowin, die in ihrer „gewohnt beharrlichen Weise“für die Realisierung dieses Projektes eingetreten seien. „Dieses Ausharren und eine solche Beständigkeit werden mit dem Richtfest am heutigen Tag belohnt“, unterstrich der Rathauschef, bevor er im Namen der Stadt Gedern zu einem kleinen Imbiss und Umtrunk einlud.

 

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Vertreter der politischen Gremien, Bauarbeiter der ausführenden Firmen und Allgemeinmediziner Dieter Sand mit seinem Praxisteam waren zum Richtfest eingeladen.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung Andrea Hennecke

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Förderverin Ameisenhügel mit 34 Startern bei den EVG Tagen

(25.05.2012)

962 Wanderbegeisterte - das sind im Vergleich zum Vorjahr 158 Personen mehr - nahmen am vergangenen Wochenende an der 44. Europa-Volks-Wanderung der Wanderfreunde Wenings teil. Bei schwül-heißen Temperaturen pilgerten die Naturliebhaber auf Schusters Rappen durch die herrliche blühende Landschaft rings um der Gederner Stadtteil.

Streckenwart Ralf Reutzel hatte mit Unterstützung von Peter Loos attraktive Routen mit Distanzen von sechs, 13 und 20 Kilometer Länge sowie mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und zusätzlich eine vier Kilometer lange Strecke speziell für Kinder und Senioren ausgearbeitet. Und so starteten die Lauffreudigen an der Weningser Festhalle in Richtung „Alte Wiese“, kamen an den Aussiedlerhöfen vorbei, wanderten durch Feld und Flur gen Kefenrod und erklommen den Galgenberg, um über den „Eselsweg“ zurück nach Wenings zu gelangen.

Zum Abschluss der Ausflüge per Pedes bewirteten die Wanderfreunde Wenings die Teilnehmer mit deftigen Speisen und Erfrischungsgetränken sowie Kaffee und selbst gebackenen Kuchen in der Festhalle Wenings und verkündete Wanderfreunde-Vorsitzender Rainer Peppel am Ende des zweitägigen Events die Platzierungen. Bevor er aber das Geheimnis um die Pokalverleihung lüftete, bedankte sich Peppel bei allen Wandersleuten für die Beteiligung, bei den Helfern an den Strecken und im Service sowie bei den Einsatzkräften des DRK Gedern für den Sanitätsdienst.

Als teilnehmerstärkster EVG-Verein kristallisierten sich mit 145 Personen die „Qualmenden Socken“ Gelnhaar heraus. Die Erstplatzierten des Vorjahres - Wanderfreunde Waldensberg -  mussten sich bei einer Beteiligung von 107 Wanderern mit dem zweiten Platz begnügen. Auf Rang drei kam die VSG Echzell mit 63 Teilnehmern. Weitere Plätze belegten: Laisbachlatscher Ober-Lais (43 Teilnehmer), Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth (40), VSF Gießen (40), Limestreter Limeshain/Rommelhausen (29), Ski- und Wanderfreunde Huttengrund/Romstal (29), SC 77 Nieder-Kleen (26) und Berg- und Wanderfreunde Ulfa (25).

Als IVV-Vereine waren die Wanderfreunde Hailer mit 14 Personen und Hainzell mit drei Wanderern sowie Lauterbach und Frankfurt 75 mit jeweils zwei Personen vertreten.

Von den Weningser Ortsvereinen hatte die Wandergruppe vom Kindergarten „Ameisenhügel“ mit 34 Startern den Sieger des Vorjahres - Verein für Rasenspiele - mit einer Beteiligung von 23 Personen auf den zweiten Platz verwiesen. Weitere Ränge holten die Freiwillige Feuerwehr (19 Teilnehmer), Landfrauenverein (17), Förderverein Schule am Niedertor (11), VdK-Ortsverband (9), Verschwisterungsverein Wenings-Nucourt (5), Reservistenkameradschaft (4) und die evangelische Kirchengemeinde (1). Anerkennung erhielt eine vereinslose Wandergruppe aus 27 Teilnehmern.

 

Text & Foto: Andrea Hennecke mit freundlicher Genehmigung

Foto zu Meldung: Förderverin Ameisenhügel mit 34 Startern bei den EVG Tagen

Feuerwehr Wenings gründet Bambini -Gruppe

(24.05.2012)

Die „Feuersalamander“ sind der jüngste Spross der Freiwilligen Feuerwehr Wenings: Beim ersten Treffen der gleichnamigen Bambinigruppe Mitte Mai bekundeten 16 Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und zehn Jahren reges Interesse. Unter der Anleitung der Betreuerinnen Pamela Gerhardt und Kathrin Dahmer erfuhren die Kinder viel Wissenswertes über die Funktion der Feuerwehr, erlernten das richtige Absetzen eines Notrufs und fertigten zur Erinnerung Buttons mit Logo und Namenszug.

Als Hauptanliegen für die Gründung einer Bambinigruppe nannte Kathrin Dahmer die Nachwuchsförderung sowie Sensibilisierung der Jüngsten in Sachen Brandschutz und kindliche Früherziehung. Zudem solle den Kindern das Thema Feuerwehr näher gebracht und das Interesse für eine spätere Mitarbeit in der Jugendfeuerwehr und in der Einsatzabteilung spielerisch geweckt werden, fuhr sie fort.

Unterstützt werden Dahmer und Gerhardt bei ihrer Arbeit von den Betreuern der Jugendfeuerwehr.

Das nächstes Treffen der Bambinigruppe „Feuersalamander“ findet am Freitag, 8. Juni, von 17 bis 18 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Wenings statt. Wer Interesse an der Feuerwehr hat, kann unverbindlich zu den Übungsstunden an jedem zweiten Freitag des Monats vorbei kommen. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Bild:

Feuersalamander - neue Bambinigruppe steht unter der Leitung von Kathrin Dahmer und Pamela Gerhardt (von links)

 

Text & Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Andrea Hennecke

Foto zu Meldung: Feuerwehr Wenings gründet Bambini -Gruppe

Kita Ameisenhügel besucht Feuerwehr Wenings

(23.05.2012)

Die Kinder aus der „Tigerentengruppe“ der Kindertagesstätte Ameisenhügel in Wenings beschäftigen sich seit Mitte März mit dem Projekt „Retten, Helfen, Trösten“. Sie haben bisher schon viel über Feuerwehrleute im Einsatz, tierische Helfer und natürlich auch darüber, wie man sich im Brandfall verhalten sollte, erfahren. Mit Spannung haben sie Geschichten zum Thema verfolgt, Bastelangebote und Spiele wahrgenommen und auch das Lied „Tatütata, die Feuerwehr ist da“ singen sie alle gerne.

Unlängst öffnete die Freiwillige Feuerwehr Wenings ihre Rolltore für die Kindergartenkinder. Wehrführer Michael Heusohn und aktive Feuerwehrfrau Sabrina Nemec beantworten die Fragen der wissbegierigen Mädchen und Jungen und stellten die Gerätschaften und Fahrzeuge der Wehr vor. Zudem erfuhren die Kinder, wie man einen Notruf richtig absetzt und welche Kleidung die aktiven Kameraden bei ihren Einsätzen tragen müssen.

 

Foto:Tigerenten der Kita
Ameisenhügel zu Gast bei der FFW Wenings. Wehrführer Michael Heusohn zeigt den Kindern den Fuhrpark.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

Foto zu Meldung: Kita Ameisenhügel besucht Feuerwehr Wenings

VfR-Gruppe gewinnt 1. Bouleturnier am Platz Nucourt

(11.05.2012)

Dem Lieblingssport der Franzosen frönten jetzt die Bewohner des zweitgrößten Gederner Stadtteils beim 1. Weningser Boule-Turnier, zu dem der Verschwisterungsverein Wenings-Nucourt am Sonntag auf den „Platz Nucourt“ eingeladen hatte. Trotz heftigem Dauerregen und unangenehm-kühlen Temperaturen ließen sich die Weningser nicht lange bitten, nahmen aktiv am Wettkampf teil oder beäugten das Wurfgeschehen mit den bis zu 800 Gramm schweren Eisenkugeln als Zaungäste mit großem Interesse.

Acht Teams gaben sich auf der Boule-Bahn die Ehre und setzten alles daran, die Eisenkugeln mit einem Durchmesser von bis zu acht Zentimeter so nah wie möglich an das winzige Schweinchen zu katapultieren und gegnerische Kugeln zu verdrängen. Und wenn das Augenmaß beim Feststellen der Abstände zwischen Eisenkugel und Schweinchen nicht mehr ausreichte, so griffen Michael Heusohn und Jörg Dittmann von der Turnierleitung schon mal zum Zollstock.

Just in dem Moment, als sich die Mannschaftsmitglieder gegen Mittag so richtig „warm gespielt“ hatten und vollen Einsatz gaben, wurde das Boule-Turnier jäh durch einen Feueralarm unterbrochen. Denn die aktiven Feuerwehrkameraden, die für den Gesangverein, die Traktorfreunde und den Ortsbeirat das Schweinchen jagten, ließen alle Boulekugeln fallen, um zum angeblichen Hausbrand in Gedern auszurücken. Aber nach wenigen Minuten schon trudelten die Einsatzkräfte wieder an der Boule-Bahn ein. „Fehlalarm“, teilte Wehrführer Michael Heusohn mit und nahm sogleich seine Funktion als Turnierleitungsmitglied wieder auf.

Am Ende des mehrstündigen Wettkampfes standen die Platzierungen fest. Das Finale entschied das Team des Vereins für Rasenspiele mit 13 zu 7 Punkten eindeutig für sich und ließ die Volkstanzgruppe auf Platz zwei zurück. Als Drittplatzierter freute sich der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr. Die Traktorfreunde kamen auf Rang vier. Weitere Plätze belegten der Gesangverein, die Feuerwehr-Gruppe 14, der Ortsbeirat und das Team Frey & Siegl.

Auch die jüngsten Weningser beteiligten sich mit einem Kinder-Boule-Turnier mit leichten Plastikkugel am sportlichen Geschehen und gingen alle als Sieger hervor.

 

Text: Andrea Hennecke

Foto: Markus Heil

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325,20 Euro Spende für die Büdinger Tafel

(08.05.2012)

Am Morgen des Ostersonntages feierte die Evangelische Kirchengemeinde Wenings/Merkenfritz einen Osterfrühgottesdienst in der Weningser Kirche unter Mitwirkung des Gemischten Chores Wenings. Danach wurden die Gottesdienstbesucher zu einem Osterfrühstück ins Gemeindehaus eingeladen. Mehr als 80 Gemeindemitglieder nahmen daran teil. Am Ausgang wurde um eine Spende zugunsten der Büdinger Tafel gebeten – gemäß dem Motto: „Nach einem guten Frühstück möchten wir auch an andere denken.“ Insgesamt wurde die Summe von 325,20 Euro gespendet. Am 2. Mai konnten Mitglieder des Kirchenvorstandes den Scheck an Josef Abenthum übergeben, den stellvertretenden Vorsitzenden des Tafelvorstandes für Büdingen, Altenstadt und Ortenberg.

Foto zu Meldung: 325,20 Euro Spende für die Büdinger Tafel

VfR Mitglieder wählen Stephan Wiegers zum neuen Vorsitzenden

(27.04.2012)

Stephan Wiegers - der bisherige Jugendleiter - übernimmt für das kommenden Jahr als Vorsitzender des Vereins für Rasenspiele Wenings (VfR) Verantwortung als Vorsitzender über 488 Mitglieder. Er löste Kurt Heusohn in diesem Amt ab. Im Rahmen der Ergänzungswahl während der Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus wurde Dirk Ankermann als neuer Jugendleiter gewählt. Markus Lindemann übernimmt die Funktion des Beisitzers. Durch den Rücktritt von Günter Hilß als Beisitzer bleibt das Amt des dritten Beisitzers unbesetzt. Die Wahlleitung hatte Hans Erich Kehm.

Zuvor berichtete Kurt Heusohn ein letztes Mal über die Tätigkeiten des abgelaufenen Jahres. Er ging vor allem auf die große Anzahl an Veranstaltungen ein. Beispielsweise war der VfR Ausrichter der Fußball-Stadtmeisterschaft sowie des Exide-Cups. Zudem wurden am Sportheim und am Sportgelände diverse Reparaturen und Umbauarbeiten durchgeführt. So etwa wurde eine neue Theken- und Kühlanlage in das Sportheim eingebaut. Zusätzlich war das vergangene Jahr stark geprägt von den Festivitäten zum 675-jährigen Jubiläum der Verleihung der Stadtrechte an Wenings. Diese Feierlichkeiten wurde von der Vereinsgemeinschaft, in welcher der VfR integriert ist und im Jubiläumsjahr auch den Vorsitz hatte, ausgerichtet.

Dann berichtete der Spielausschuss-Vorsitzende Oliver Hilß über den Spielbetrieb der beiden Senioren-Mannschaften. Während das Abschlussergebnis der Saison 2010/2011 mit einem 11. Platz bei der 1. Mannschaft und einem vorletzten Platz bei der 2. Mannschaft durchwachsen verlief, sind die aktuellen Platzierungen mit einem 4. Platz bei der 1. Mannschaft und einem 7. Platz bei der 2. Mannschaft deutlich verbessert worden. Allerdings wies Hilß auch darauf hin, dass speziell die 2. Mannschaft bei besserer Trainingsbeteiligung durchaus mehr erreichen könnte. Zum Abschluss seiner Ausführungen lobte Hilß die Arbeit des Spielertrainers Roberto Manega und wies nochmals darauf hin, dass man von VfR-Seite sehr froh darüber sei, dass dieser auch in der kommenden Runde als Spielertrainer für den VfR Wenings tätig sein wird.

Jugendleiter Stephan Wiegers berichtete über den Spielbetrieb der VfR-Jugend. Diese nimmt innerhalb der Jugendspielgemeinschaft  Kefenrod am Spielbetrieb teil. Unter anderen wurden mehrere Jugendturniere ausgerichtet. Höhepunkt sei für viele Jung-Fußballer sicher der Auftritt der Fußball-Weltmeisterin Sandra Minnert im Rahmen eines F-Junioren-Qualifikationsturniers gewiesen, so Wiegers.

Einen kurzen Überblick über die Aktivitäten der Alte-Herren-Abteilung gab Betreuer Andreas Weis. Er sprach von einem sportlich durchwachsenen Jahr.

Schließlich bedankte sich der neu gewählte Vorsitzende Stephan Wiegers im Namen des Vorstandes und der Mitglieder beim bisherigen Amtsinhaber Kurt Heusohn für seine geleistete Arbeit in den vergangenen fünf Jahren als Vorsitzender.

Abschließend beantragte der Vorstand eine Erhöhung der Mitgliedbeiträge, um die laufenden und stetig steigenden Ausgaben des Vereins auch in Zukunft bestreiten zu können.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

 

 

[Weitere Infos:]

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Paris mal anders erleben

(15.04.2012)

Mitglieder des Verschwisterungsverein Wenings/Nucourt laufen Marathon in Paris.

 

Über 40.000 Läuferinnen und Läufer haben am Sonntag, 15. April an dem Marathon in Paris teilgenommen. Unter diesen begeisterten Sportlern waren auch Mitglieder des Verschwisterungsverein Wenings-Nucourt dabei. Bei kühlem, aber trockenem Wetter traten diese um 8.45 Uhr ihren langen Lauf von 42,195 km durch die Hauptstadt von Frankreich an. An der Laufstrecke wurden sie dann immer wieder von mitgereisten Fans angefeuert. Diese hatten ebenfalls die weite Anreise von 700 Kilometern nach Paris auf sich genommen um am frühen Morgen mit den befreundeten Familien aus Nucourt am Straßenrand zu warten bis die Läuferinnen und Läufer des Verschwisterungsvereins vorbeikamen, um diese immer wieder anzuspornen auf ihrem Lauf bis zum Ziel. Bevor die meisten von den Teilnehmern des Verschwisterungsvereins nach ca. 4 Stunden ihr Ziel erreicht hatten, kamen sie an vielen Sehenswürdigkeiten von Paris vorbei. Die Bastille, Notre Dame, die Seine und der Eifelturm waren nur einige der bekannten Touristenziele. Von tausenden begeisterten Zuschauern beendeten dann alle am Triumphbogen ihren Marathon von Paris.

 

Foto: Drei Läuferinnen und Läufer vom Verschwisterungsverein: Natalie Kempel, Manfred Pomberg und Tanja Lang (von links). Es fehlt Bernd Fischer.

 

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Kinder lauschen gespannt den Geschichten

(02.04.2012)

In ihrem Spaß am Lesen wurden die 41 Mädchen und Jungen, die in der Schule am Niedertor unterrichtet werden, bei der Lesung mit der Kinderbuchautorin Claudia Weiand aus Ingolstadt bestärkt.

Zu Ehren des Gastes hatte Schulleiterin Karin Schremser einen Thron mit Schreibtisch und Leselampe in der Schulbücherei arrangiert. In zwei Etappen versammelten sich die Kinder und lauschten gespannt den Geschichten. Mit Auszügen aus ihrem Buch „Das ganze halbe Haus“ machte Claudia Weiand die Erst- und Zweitklässler neugierig auf den Ausgang der Geschichte, während sie die Dritt- und Viertklässler mit dem „Schlamasselbach“ ganz in ihren Bann zog und Lust zum Weiterlesen machte.

 

Text & Foto: Andrea Hennecke

 

Foto
Lesung Wenings: Claudia Weiand (Mitte sitzend) machte den 41 Erst- bis Viertklässlern Lust aufs Lesen. Die Lesung verfolgten auch Schulleiterin Karin Schremser, die Lehrer Volker Krumeich und Sven Rockel, Ortsvorsteher Timo Kehm und Melanie Mohr

Foto zu Meldung: Kinder lauschen gespannt den Geschichten

Feuerwehrvorstand für die nächsten 5 Jahre gewählt

(01.04.2012)

Michael Heusohn übernimmt auch in den kommenden fünf Jahren als Wehrführer Verantwortung über die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Wenings. Achim Neun lenkt im selben Zeitraum als Vorsitzender die Geschicke des aktuell 330 Mitglieder zählenden Feuerwehrvereins. Als stellvertretender Wehrführer fungiert Achim Neun, das Amt des stellvertretenden Vereinsvorsitzenden hat wiederum Michael Heusohn übernommen. Als Schriftführer stellte sich erneut Reiner Reutzel zur Verfügung, die Funktion des Rechners hat wieder Michael Schilling inne. In seinem Amt als Beisitzer wurde Frank Heusohn bestätigt. Neu in die Position des Beisitzers gewählt wurden Ottmar Burg und Andreas Dahmer. Als Kassenprüfer fungieren Andreas Buhl und André Gowin. Dies ergaben die Vorstandswahlen während der jüngsten Jahreshauptversammlung, die im Dorfgemeinschaftshaus statt fand.

Vorausgegangen waren Berichterstattungen der Führungskräfte der Gederner Ortsteilwehr. Als arbeitsintensives Jahr stufte Vorsitzender Achim Neun die vergangenen zwölf Monate ein, stand die Vereinsarbeit doch ganz im Zeichen der Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich der Verleihung der Stadtrechte an Wenings vor 675 Jahren. Aufgrund der Fülle an Aktivitäten fasste Neun das Engagement in einigen Eckdaten zusammen. Er erinnerte unter anderen an die ungezählten Stunden in sechs Festausschusssitzungen und ebenso vielen Festzugausschusssitzungen sowie Wirtschaftsausschusssitzungen, und den nicht unerheblichen Zeitaufwand für die Organisation der parallel zum Festzug stattfindenden 8. Oldtimer-Traktoren-Ausstellung. Auch nannte er die Wanderung mit Erhard Müth, die Versorgung der Teilnehmer des Ironman european championship auf der Teilstrecke in Groß Karben, das Spritzenhausfest und die Nikolausfeier.

Als Aktivitäten dieses Jahres wies Neun etwa auf die Rosenmontag-Sitzung der Vereinsgemeinschaft am Samstag, 11. Februar, die Fronleichnam-Wanderung am 7. Juni, die Beteiligung am Festzug der FFW Fauerbach am 10. Juni, den Prämierungsmarkt mit Oldtimer-Traktoren-Ausstellung am 23. und 24. Juni und den Erntetag der Vereinsgemeinschaft am 22. Juli hin.

„Wenn jetzt der dicke Schlussstrich unter das Jubiläumsjahr gezogen ist, so können wir meiner Meinung nach ein sehr positives Resümee ziehen. Und dass wir das Ganze auch noch mit finanziell positivem Ergebnis abschließen konnten, bestätigt unser Konzept, anstatt einer Großveranstaltung, die hätte zum Super-Gau hätte führen können, mehrere kleine Veranstaltungen abzuhalten“, endete Achim Neun seinen Bericht.

Wehrführer Michael Heusohn berichtete über die Aktivitäten der Einsatzabteilung, die geprägt waren vom Hochwasser-Einsatz im Januar und Brandsicherheitsdiensten, von der Alarmierung zu einem Pkw-Brand nahe der Tankstelle, der Brandbekämpfung in einem Wohn- und Geschäftshaus in Gedern, der Beseitigung von Sturmschäden an der Bindsachsener Straße und der Jahresabschlussübung in der Maschinenhalle von Ewald und Wilfried Kehm. Darüber hinaus beteiligten sich die Aktiven am Gederner Gasse-Määrt, bauten für den Festzug drei Stadttore und besichtigten auf Einladung von Hans Werner Kehm und Martin Mohr deren Biogasanlage. Die Einsatzabteilung der FFW Wenings besteht aus mehr als 50 Kameraden, in dessen Reihen 15 Atemschutzgeräteträger über Spezialausbildungen verfügen. ließ Heusohn noch wissen.

Jugendfeuerwehrwartin Sabrina Nemec informierte über das Engagement der Nachwuchsblauröcke. So etwa nannte sie das Einsammeln der Weihnachtsbäume, die Beteiligung am Umwelttag der Jugendfeuerwehren der Stadt Gedern, die Abnahme der Jugendflamme, die Präsenz der Jugendfeuerwehr am Gederner Gasse-Määrt, das Ausrichten der Stadtmeisterschaft und die Teilnahme an der Jahresabschlussübung aller Jugendfeuerwehren der Großgemeinde. In der Weningser Jugendfeuer sind neun Kinder und Jugendliche organisiert, teilte sie mit.

Eingebunden in die Jahreshauptversammlung waren auch Ehrungen. Mit der Goldenen Ehrennadel und Urkunden wurden Peter Loos, Heinz Georg Hopp, Heinz Georg Neun, Günter Hilss und Herbert Schäfer für 40-jährige Treue zur Weningser Wehr ausgezeichnet. Für 25-jährige Vereinszugehörigkeit erhielt Walter Lutz die Silberner Ehrennadel mit Urkunde. Zudem ehrte Achim Neun die scheidenden Beisitzer Günter Reutzel und Marco Perschbacher. Reutzel engagierte sich seit 25 Jahren im Vorstand. Nicht minder diente Perschbacher der FFW Wenings, war er doch seit 1994 als Gruppenführer auch im Vorstand tätig und war seit 2002 zudem Beisitzer. Als Würdigung ihrer ehrenamtlichen Arbeit wurden sie zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Wehrführer Michael Heusohn beförderte Kathrin Dahmer zur Feuerwehrfrau und Andreas Dahmer zum Feuerwehrmann.

Stadtbrandinspektor Andreas Haas und Bürgermeister Klaus Bechtold dankten den aktiven Feuerwehrkameraden für ihren uneigennützigen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit. Bechtold richtete seinen Dank insbesondere auch an die Führungskräfte und die Betreuer der Jugendfeuerwehr. „Die Jugend ist die Zukunft der Wehren von morgen und Garant zum Fortbestand der Freiwilligen Feuerwehren“, unterstrich Bechtold.

 

Text mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

Rückblick auf ereignisreiches Jahr und Ehrung langjähriger Mitglieder

(01.04.2012)

Die Geschicke des Gesangvereins Wenings lenkt in den kommenden zwei Jahren weiterhin Markus Heil als Vereinsvorsitzender. Unterstützt wird er dabei von Frank Gerhardt als stellvertretender Vorsitzender. Klaus Groth bleibt Kassenwart, Susanne Luft fungiert weiterhin als Schriftführerin. Als Beisitzer unterstützen Wilfried Kehm, Susanne Heusohn, Kathrin Dahmer und Anja Ankermann den Vorstand. Zur Kassenprüferin wurde Cindy Luft gewählt. Dies ergab die Vorstandswahl während der Jahreshauptversammlung, die kürzlich im evangelischen Gemeindehaus statt fand. Die Wahlleitung hatte Ehrenvorsitzender Hans Flach.

Zuvor berichtete Markus Heil über die Vielzahl der Vereinsaktivitäten, die von den Jubiläumsveranstaltungen anlässlich der 675. Wiederkehr der Verleihung der Stadtrechte an Wenings geprägt waren. Als Highlights nannte er die Geschichtslesungen und die Stadtführungen mit Hans Erich Kehm und den Stehenden Festzug. „Mit der Beendigung des Stadtfestes können jetzt wir wieder an die eigene Vereinsarbeit und -zukunft denken“, so Heil und verwies unter anderem auf das Helferfest am 30. April und den Prämierungsmarkt am 23. und 24. Juni.

Mit Blick auf 2013 nannte Heil das 170-jährige Bestehen des  Gesangvereins 1843 Wenings und das fünfjährige Chorleiterjubiläum von Jörg Schäfer. 2014 sei ein Konzert unter dem Motto „Reise durch die Filmmusik“ geplant.

Der stellvertretende Vereinsvorsitzende Frank Gerhardt gab zur Statistik Auskünfte. Unter anderem erwähnte er, dass im abgelaufenen Jahr 39 Singstunden, sechs Ständchen und sechs Auftritte abgehalten wurden. Der Chor verfügt über jeweils elf Sopran- und Altstimmen sowie über jeweils fünf Tenor- und Bassstimmen.

Der Kinderchor wird von Veronika Spielmann geleitet und trat in 2011 beim Kinderchorfest in Burkhards und beim Familiengottesdienst in Wenings, beim Kartoffelfest des Gesangvereins, auf dem Dorffest in Kirchmaushausen und bei den  Adventsgottesdiensten in Kirchbracht und Wenings auf. Außerdem unternahmen die Mädchen und Jungen einen Ausflug ins Marionetten-Theater nach Steinau an der Straße. Im letzten Jahr wurde unter der Leitung von Veronika Spielmann eine Gitarrengruppe, in der sieben Kinder involviert sind, gegründet.

In die Jahreshauptversammlung eingebunden waren auch Ehrungen. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Ute Kehm und Silvia Barrs ausgezeichnet. Seit 40 Jahren stärken Ingrid Jäger, Eckhart Neun, Gottlieb Neun, Helga Römer, Achim Hardt und Gertrud Heusohn den Gesangverein Wenings. Seit einem halben Jahrhundert ist Christel Stöhr im GV organisiert. Herbert Kehm schaut auf 60 Jahre Vereinszugehörigkeit zurück.

Als eifrigste Sänger wurden Hans Flach, Klaus-Jürgen Groth, Susanne Luft, Gottfried Gabriel und Markus Heil geehrt.

 

Text & Bild: Andrea Hennecke

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Arzthausbau in Wenings hat begonnen

(14.03.2012)

Es ist soweit. Am 13. März hat der Bau des neuen Arzthaus in Wenings begonnen. Bürgermeister Klaus Bechtold, Stadtverordnetenvorsteher Markus Heil und Ortsvorsteher waren anwesend beim Beginn der Erdarbeiten. Im Wohnpark Nucourt ensteht nun in den nächsten Monaten das neue Arzthaus, welches nach Fertigstellung vom Allgemeinmediziner Dieter Dieter Sand bezogen wird.

Foto zu Meldung: Arzthausbau in Wenings hat begonnen

"Die Lebens- und Arbeitsbedingungen von pflegenden Angehörigen müssen sich deutlich verbessern“

(15.02.2012)

Um sich bei langjährigen Mitgliedern für ihre Vereinstreue und Verbundenheit zu bedanken und um die vergangenen zwölf Monate zu bilanzieren, hatte der Vorsitzende des VdK-Ortsverbands Wenings, Bernhard Weiser, jetzt zur Jahreshauptversammlung ins Dorfgemeinschaftshaus eingeladen.

Wenn sich Weiser auch über einen Mitgliederzuwachs von zehn Personen auf aktuell 206 Mitglieder freute, so verwies er doch darauf, dass die Zahl der Menschen, die Leistungen des VdK im Sozialrechtsschutz benötigen, steige. In der Gesellschaft finde die Leistung des VdK Anerkennung und Unterstützung, da der Sozialverband sich unabhängig und überparteilich für sozial benachteiligte Menschen einsetze.

Als großes Thema sei im vergangenen Herbst die Pflege von Angehörigen in den eigenen vier Wänden aufgegriffen worden, so Weiser. „Der VdK hat sich auf die Fahne geschrieben, dafür zu kämpfen, dass sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen von pflegenden Angehörigen deutlich verbessern“, informierte er. Dabei fordere der VdK die Anhebung des Pflegegeldes. „Seit 1996 gibt es Pflegegeld. Zwölf Jahre lang wurden die Beträge nicht verändert, ab 2008 gab es dann eine stufenweise Anhebung. Umgerechnet auf die Laufzeit der Pflegeversicherung seit 1996 ergibt dies eine jährliche Steigerung von 0,4 Prozent“, ließ Weiser Zahlen sprechen. Als weitere Aufgabe des VdK nannte er die Forderung nach Änderung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs und die Anerkennung von Pflegebedürftigkeit etwa von Demenzkranken, deren Betreuungs- und Hilfebedarf das normale Maß weit übersteigt. Unverzichtbar seien auch Unterstützungs- und Entlastungsangebote für Pflegende sowie angemessene Rentenbeiträge für pflegende Angehörige.

Als Aktivitäten des Vdk-Ortsverbands Wenings nannte Weiser unter anderen die Teilnahme an vier Informationsabenden des Kreisverbandes, den elektronikfreien Spielenachmittag für Schulkinder, die Teilnahme am Kreisverbandstag in Bad Salzhausen sowie am VdK-Landestreffen auf dem Hessentag in Oberursel. Zudem beteiligte sich der Weningser Ortsverband an den Ferienspielen der Stadt Gedern und am Gasse-Määrt. Der Tagesausflug führte die VdK-ler an den Edersee.

Ehrungen schlossen sich an: Für zehnjährige Vereinszugehörigkeit wurden Stefan Eifert, Klaus Gottschalk, Brigitte Greb, Karl-Heinz Groth, Renate Hainz, Karl-Heinz Hardt, Klaus-Jürgen Heckner, Uwe Heusohn, Christa Keppeler, Hans-Heinrich Klein, Anita Köhler, Peter Köhler, Bärbel Peger, Rainer Peppel, Dieter Weis und Bernhard Weiser ausgezeichnet. Eine besondere Ehre wurde Hans Erich Kehm zuteil. Zur Würdigung seines zwölfjährigen Engagements im Vorstand erhielt er die Silberne Ehrenplakette.

 

Text & Bild: Andrea Hennecke

Foto zu Meldung: "Die Lebens- und Arbeitsbedingungen von pflegenden Angehörigen müssen sich deutlich verbessern“

Erlöse der Urkunden gehen an Weningser Vereine

(13.01.2012)

Anlässlich des Stehenden Festzuges der 675 Jahrfeier der Stadt Wenings hatten „Jünger der schwarzen Kunst “ aus Wenings einen Stand mit einer original Gutenberg-Presse bei Familie Groth aufgebaut. An beiden Tagen konnte sich Groß und Klein über die vers. Druckverfahren von der Kunst des Buchdrucks, über Offset bis hin zum heutigen Digitaldruck informieren. Zur Erinnerung an das Fest konnte man eine persönliche Urkunde auf der Presse drucken und mit einem original Weningser Stadtsiegel versehen. Im Rahmen der Silvesterfeier wurde eine Urkunde, die Druckform sowie das Siegel an das Museum Moritzstein übergeben. Die Erlöse der Urkunden in Höhe von 450,00 Euro wurden an die Vereinsgemeinschaft sowie an die beiden Fördervereine der Grundschule und der Kindertagesstätte Ameisenhügel in Wenings  gespendet.

 

Bild - Die Jünger der schwarzen Kunst: Jens Kehm, Timo Kehm (Ortsvorsteher Wenings) Hartmut Kehm, Tobias Kehm (von links)

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„Noch stehen wir auf freiem Feld"

(02.12.2011)

Mit einem symbolischen Spatenstich gaben Bürgermeister Stefan Betz, Stadtverordnetenvorsteher Markus Heil, der Weningser Ortsvorsteher Timo Kehm und Architekt Heiko von der Heid aus Geiß-Nidda gestern das Zeichen zum Baubeginn des neuen Arzthauses im Weningser Wohnpark Nucourt.

„Der Bau des 1922 erbauten Arzthauses in Wenings hat maßgeblich zum Erhalt der ärztlichen Versorgung in unserer Region beigetragen. Heute - in Zeiten des Ärztemangels in ländlichen Bereichen - wird durch den Neubau dieses Arzthauses  die ärztliche Infrastruktur verbessert und der Fortbestand der Landarztpraxis auch in den nächsten Jahrzehnten gesichert sein“, hob Betz hervor. Er erinnerte an die seit 2004 laufenden langwierigen, politischen Diskussionen. So etwa sei dem Arzt Dieter Sand bei der Übernahme der Arztpraxis in Wenings die Bereitstellung eines neuen oder aber sanierten Arzthauses für Sommer 2006 versprochen worden. Aufgrund der erheblichen Kosten für einen Arzthausneubau habe die Stadt Gedern zunächst alternativ erwogen, den bestehenden Bau zu sanieren. Da diese Maßnahme aber mit 230 000 Euro zu Buche geschlagen hätte, sei die Entscheidung insbesondere mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit für einen Neubau mit einer Baukostensumme von 428 000 Euro gefallen, so Betz und dankte den Parlamentariern, die dem Neubau zugestimmt haben.

Timo Kehm, Ortsvorsteher von Wenings, merkte an: „Das 90 Jahre alte Arzthaus hat seinen Dienst getan. Ich bin froh, dass nach den langen Diskussionen nun ein neues Haus gebaut wird und dass das Weningser Unternehmen Maurergemeinschaft Klaus Schneider GmbH mit Inhaber Mike Reisky die Arbeiten ausführen wird.“ Seinen besonderen Dank richtete Kehm an seinen Amtsvorgänger Hans Flach, der sich maßgeblich für den Neubau eines Arzthauses in Wenings eingesetzt habe.

 

„Noch stehen wir auf freiem Feld, aber bald schon werden die Baumaschinen anrücken“, sagte Architekt Heiko von der Heid mit Blick auf das 1 188 Quadratmeter große Gelände. Die Planungsarbeiten seien abgeschlossen, mit dem Bau werde nach der Frostperiode begonnen, teilte er mit. Es entsteht im Wohnpark Nucourt bis Herbst 2012 ein eingeschossiges Gebäude mit ausgebautem Dachgeschoss und aus Kostengründen ohne Unterkellerung. Das Erdgeschoss ist für die Arztpraxis vorgesehen. Auf 134 Quadratmeter Nutzfläche verteilen sich zwei Arztsprechzimmer, ein großzügiger Anmelde- und Wartebereich, Räume für EKG, Infusion, Labor und Archiv sowie sanitäre Einrichtungen und Personalraum. Der Zugang zur Praxis ist barrierefrei. Im Dachgeschoss befindet sich auf 105 Quadratmeter Wohnfläche eine 4-Zimmer-Wohnung mit offener Küche, Bad, Hauswirtschaftsraum, Abstellraum und großer Terrasse. Die gesamte Wohn- und Nutzfläche mit Nebenräumen beträgt 256 Quadratmeter. Die Ausführung erfolgt durch die Weningser Firma Maurergemeinschaft Klaus Schneider GmbH in konventioneller Bauart in Massivbauweise mit Satteldach, Stahlbetondecke über dem Erdgeschoss, Stahlbetongeschosstreppe und Fußbodenheizung in allen Räumen.

Die Errichtung des Gebäudes erfolgt auf zwei Grundstückspazellen mit einer Fläche von insgesamt 1 188 Quadratmeter. Dadurch ist genügend Platz für die erforderlichen sieben Pkw-Stellplätze vorhanden. Zudem sind kurze Wege vom Parkplatz zu den Gebäudeeingängen gesichert. Mit der Baufertigstellung ist im Herbst des nächsten Jahres zu rechnen.

 

Arzthaus5: Spatenstich vollzogen Stadtverordnetenvorsteher Markus Heil, Bürgermeister Stefan Betz, Architekt Heiko von der Heid und Ortsvorsteher Timo Kehm (von links)

 

Text & Bild: Andrea Hennecke

Foto zu Meldung: „Noch stehen wir auf freiem Feld"

Wenn (B)Engel reisen

(24.10.2011)

Am 10.Oktober gegen 07:00 Uhr morgens machten sich 30 Traktorenfreunde aus Wenings auf, um mit Busreisen Klahr die weite Welt zu erkunden. Als Ziel hatte sich die Gruppe das John Deere Werk in Mannheim ausgesucht. So begann die Fahrt bei mäßigem Wetter, entwickelte sich dann aber schnell noch zu einem schönen Herbsttag, was Grund zur Annahme lässt, dass Petrus vielleicht auch ein Traktorfreund ist. Bevor man in Mannheim eintraf wurde noch ein rustikales Frühstück eingenommen, um sich zu stärken. Die Besichtigung im John-Deere-Werk dauerte 3 Stunden und war für die Traktorenfreunde sehr interessant, da sie an den Produktionsbändern direkt vorbeigeführt wurden. So konnte man das Entstehen der Schlepper in verschieden Ausführungen verfolgen bis zu den Traktoren mit 210 PS. Nach dem Mittagessen und Besichtigung des kleinen Museums, das auch verschiedene Lanz-Exemplare beherbergt, ging es wieder auf die Heimreise, wobei in Pfungstadt nochmal ein Zwischenstopp in der dort ansässigen Brauerei gemacht wurde. Nach der Führung durch die Produktionsräume kam die Verköstigung der verschiedenen Biere des Hauses nicht zu kurz, so dass die Fahrt in den späten Abendstunden wieder in Wenings endete.

Das Bild zeigt die Gruppe vor dem stärksten in Mannheim produzierten Schlepper der neuesten Serie.

Foto zu Meldung: Wenn (B)Engel reisen

Erntedankgottesdienst mal anders an der ehemaligen Marienkirche in Wernings

(16.10.2011)

Zum Gottesdienst in Wernings waren bei strahlendem Sonnenschein über 350 Besucher der Einladung „Erntedank mal anders“  gefolgt. Das 2. Mal veranstaltete die Ev. Kirche Wenings-Merkenfritz den Erntedankgottesdienst an der Ruine, der ehemaligen Marienkirche von Wernings. Alle Bänke waren besetzt als Pfarrer Ulrich Bauersfeld das Erntedankfest gemeinsam mit Pfarrer Kurt Johann aus Gedern eröffnete. Besonders war in diesem Jahr, dass die Gäste aus der Partnerstadt Columbia an dem Gottesdienst teilnahmen, denn die Vorfahren mancher amerikanischer Besucher stammten hier aus Wernings. Pfarrer Kurt Johann übernahm hierfür die Texte in englischer Sprache. Ein weiterer Höhepunkt in diesem Jahr war, dass eine Glocke nach vielen Jahrzehnten an diesem historischen Ort wieder geläutet wurde. Ein Geschenk der amerikanischen Partnerstadt aus einem der vergangen Besuchen. Norbert Greb und Heiko Bergheimer hatten diese Glocke extra für diesen Tag an der ehemaligen Kirche installiert. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor aus Gedern und vom Kinderchor des Gesangvereins 1843 Wenings. Beendet wurde das Erntedankfest mit einem gemeinsamen Abendmahl um den aus Stroh gebauten Altar. Dieser war reichlich mit Erntegaben verziert.

Foto zu Meldung: Erntedankgottesdienst mal anders an der ehemaligen Marienkirche in Wernings

Kinderchor Wenings besucht Marionettentheater in Steinau

(16.10.2011)

Über 40 Kinder und Erwachsenen folgten der Einladung des Gesangvereins Wenings und fuhren gemeinsam nach Steinau an der Straße. Hier besuchten sie das bekannte Marionettentheater der Gebrüder-Grimm-Stadt um das Märchen „Das tapfere Schneiderlein“ erzählt zu bekommen und einen kurzweiligen Nachmittag zu erleben. Hierbei erhielten die Kinder Robin Dittman,  Marika Heusohn, sowie Laura und Emma Weis ihre Urkunden für 3 Jahre aktives Singen im Kinderchor Wenings und für 5 Jahre Lena Weitzel.

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„Alles um die tolle Knolle“ in Wernings beim Gesangverein Wenings

(16.10.2011)

Am letzten Septemberwochenende veranstaltete der Gesangverein sein mittlerweile traditionelles Kartoffelfest „Alles um die tolle Knolle“. In diesem Jahr wieder in Wernings auf dem landwirtschaftlichen Hofgelände von Fam. Kaufmann. Zum 2. Mal wurde das Fest in Abstimmung mit der Ev. Kirche Wenings-Merkenfritz organisiert, welches seine Premiere vor 2 Jahren hatte. Vor Beginn der Veranstaltung sollte jeder die Möglichkeit haben den Erntedankgottesdienst bei der nahegelegenen Marienkirche besuchen zu können, welcher am Vormittag stattfand. Von dieser Kirche stehen heute leider nur noch ein paar Mauerreste.

So hatten Frauen und Männer des Gesangvereins einen Tag vorher das Essen vorbereitet und die ganze Bestuhlung gestellt, damit die Veranstaltung pünktlich um die Mittagszeit beginnen konnte. So wurden zum Beispiel über 100 Kilo Kartoffel geschält. Die ersten Besucher trafen schon um 12.00 Uhr ein, um schon einen Blick in die Pfannen und Töpfe erhaschen zu können. Nachdem der erste Teil des Gottesdienst beendet war, traf die erste große Gruppe ein gefolgt von der zweiten nach Beendigung des Abendmahls, so dass die Essenausgabe mit Wartezeiten einher ging und somit an die 400 Gäste sich eingefunden hatte. Das Essensangebot war als Buffet aufgebaut, damit jeder von allem probieren konnte. Zu sämtlichen Kartoffelvariationen wurde u.a. Hausmacher Wurst angeboten. Während des Essens unterhielt der Kinderchor des Gesangverein unter der Leitung von Veronika Spielmann die Gäste mit Kinder- und Stimmungslieder. Die Kartoffelpuffer wurden immer frisch zubereitet und fanden somit immer reißenden Absatz. Aber auch bei den Bratkartoffeln, der Kartoffelsuppe wurde reichlich zugegriffen. Neu im Angebot war das Kartoffelgemüse, denn der Verein nimmt jedes Jahr ein neues Gericht um die tolle Knolle hinzu. Für die kleinen Besucher gab es auch in diesem Jahr wieder Pommes, Folienkartoffeln  und Stockbrot. Hier wurde der Teig von den jungen Gästen um einen langen Ast an der Spitze umwickelt und anschließend über das offene Feuer gehalten, bis der Teig seine dunkle Farbe erhielt und dann mit Genuss gegessen werden konnte.

Nachdem sichtlich alle ihren Hunger gestillt hatten übernahm der 1. Vorsitzende des Gesangvereins, Markus Heil noch eine ehrenvolle Aufgabe. 6 Kinder des Kinderchores wurden für aktives Singen geehrt. So erhielten 5 Kinder die Ehrennadel des Hessischen Sängerbundes für 3 Jahre Treue im Kinderchor. Dies waren Robin Dittman, Lukas Heusohn, Marika Heusohn, sowie Laura und Emma Weis, Für 5 Jahre aktives Singen wurde Lena Weitzel geehrt.

Seinen Ausklang fand das Kartoffelfest am späten Nachmittag bei Kaffee und Kuchen undbestem Wetter.

Foto zu Meldung: „Alles um die tolle Knolle“ in Wernings beim Gesangverein Wenings

Ausflug der Volkstanzgruppe Wenings an den Rhein

(04.10.2011)

Der diesjährige Ausflug der Volkstanzgruppe Wenings führte an den Rhein, nach Eschbach in der Nähe der Loreley. Am ersten Abend fuhr man mit dem Schiff „MS Loreley“ im Konvoi von  44 Schiffen von Sankt Goar nach Oberwesel. Dort konnten die Teilnehmer ein beeindruckendes, musikalisch umrahmtes Feuerwerk „Rhein in Flammen“ miterleben. Am nächsten Tag besuchte die Gruppe den Loreleyfelsen und versammelte sich an der Stelle an der, der Sage nach, die Loreley gesessen haben soll zum Gruppenbild. Man erinnerte sich dabei an den Text und das Lied von Heinrich Heine. Von Rüdesheim aus ging es mit der Seilbahn zum Niederwald-Denkmal. Daran schloss sich eine Wanderung auf dem Rheinsteig nach Assmannshausen und zurück an. Am Abend ließ man mit einem Film den Kommersabend anlässlich der Feierlichkeiten „675 Jahre Stadtrechte für Wenings“, den die Volkstanzgruppe zum Teil mit gestaltet hatte, noch einmal Revue passieren. Den Abschluss bildete am dritten Tag eine Stadtführung und Dombesichtigung in Limburg.

Foto zu Meldung: Ausflug der Volkstanzgruppe Wenings an den Rhein

Von Wenings in Oberhessen an die Wall Street in New York

(26.09.2011)

Text: Ralf Dörschner - Foto: Hans Erich Kehm

„Für uns wird er immer der Heinz bleiben“, sagt Lieselotte Peppel, als sie an diesem ersten Vogelsberger Herbstnachmittag mit der kleinen Gruppe durch Wenings spaziert. Mit dem „Heinz“ und Albert Kaiser, der bei der Dorfbesichtigung auch dabei ist, wurde sie 1934 eingeschult. Es gibt ein altes Schwarz-Weiß-Foto, auf dem die Kinder von damals mit großen Brezeln abgebildet sind. Auf der Sandsteintreppe vor dem Gebäude, das inzwischen die Schule am Niedertor ist, stellen sich die drei nach 77 Jahren wieder für ein Foto auf.

Henry Kaufman, so heißt der damalige Schulkamerad heute, ist mit seinen drei Söhnen Glenn, Craig und Daniel aus den USA nach Oberhessen gekommen. Er hat als Ökonom, Banker und Börsenexperte Karriere an der New Yorker Wall Street gemacht, bekam in der Vergangenheit Etikette wie „Zins-Papst“ angeheftet, hat sich kritisch zur Geldmarktpolitik geäußert und war Wirtschaftsberater der US-Regierung. Aber beim Besuch in seinem Geburtsort sind das keine Themen, die im Mittelpunkt stehen. Die gemeinsame Kindheit von Lieselotte, Albert und Heinz - die schönen Erinnerungen und unweigerlich auch die verheerenden politischen Umstände, die vor acht Jahrzehnten das Leben selbst in den kleinsten Dörfern unheilvoll beeinflussten - sind heute im Zentrum des Interesses.

Zustande gekommen ist der Besuch, weil der Weningser Lokalhistoriker Hans Erich Kehm bei der Arbeit an seinem Buch „Wenings - Eine alte Stadt“ auf Henry Kaufman stieß. Nach einer Mail und einem Telefonat mit Kaufmans New Yorker Sekretariat habe sich die Sache recht unkompliziert entwickelt, berichtet Kehm. Beim Gang durch die Hintergasse kommen die Besucher an dem Grundstück vorbei, auf dem das Haus der Familie Kaufmann stand. Henrys Vater war ein jüdischer Metzger, das ehemalige Schlachthaus auf dem hinteren Teil des Grundstücks ist noch erhalten. Das Wohnhaus wurde im Laufe der Jahrzehnte abgerissen. Kaufman erinnert sich, dass er auf dem abschüssigen Weg seinen neuen Schlitten ausprobiert hat, auf der Hintergasse gab es einen Fahrradunfall. An der nächsten Ecke steht das Haus von Großonkel Salomon. Es ist heute unbewohnt und wird wohl früher oder später das Schicksal des Elternhauses teilen.

Einige Schritte weiter erreicht die Gruppe die ehemalige Synagoge. Sie ist heute katholische Kirche. Drinnen zeigt Henry Kaufman seinen Söhnen den Platz, auf dem sein Großvater zu sitzen pflegte. Er erinnert sich, dass die Wenigser Gemeinde eine orthodoxe war. Das bedeutet, dass die Frauen auf der Empore saßen, während die Männer unten am Gottesdienst teilnahmen. „Nach dem Krieg“, weiß Kehm, „wurde das ausgebrannte Gebäude von den katholischen Vertriebenen aus den Ostgebieten instand gesetzt.“ Seit einigen Jahren steht zur Erinnerung an die ursprüngliche Bestimmung eine Menora, der siebenarmige Leuchter als Symbol des jüdischen Glaubens, an der Stirnwand des Hauses.

Als am 10. November 1938 die Nazis im Ort auch diese Synagoge in Brand steckten, waren die Kaufmanns bereits auf der Flucht. Am 10. Dezember 1938 ging es für sie, nach einer längeren Zwischenstation in Frankfurt, von Hamburg aus in die Freiheit. In seinen Lebenserinnerungen hat Henry Kaufman den Tag beschrieben, der seinen Vater dazu brachte, die Familie in Sicherheit zu bringen.

 

„Die dramatische Wende unseres Lebens in Wenings trat ein am Samstagabend, 30. Januar 1937“, erinnert sich Kaufman. „In jener bitterkalten Nacht war der Boden schnee- und eisbedeckt - es war der Jahrestag der Machtergreifung Hitlers.“ Als eine Marschkolonne das Haus erreichte, hatte sich die Familie - die Großeltern, Henrys Mutter, der ältere Bruder seines Großvaters und er selbst - im Obergeschoss versteckt. „Unsere Fensterläden waren dicht verschlossen“, berichtet Kaufman, „kurz darauf hörten wir, wie mit lautem Krachen die Haustür eingetreten, Glas zersplittert und das Mobiliar zerbrochen wurde, und dann diese furchterregenden Fußtritte auf der Treppe. Und wieder lautes Krachen, als einer im Flur im zweiten Stock die Nähmaschine meiner Mutter die Treppe hinunterwarf.“ Merkwürdigerweise zogen die Nazis ab, ohne die Familie entdeckt zu haben. Allerdings gab es eine Schneise der Verwüstung im Haus. „Kurz nach Mitternacht hörten wir Stimmen im Hinterhof, die nach meiner Mutter und meinen Großeltern riefen. Es war ein älteres jüdisches Ehepaar, das dort in Nachtgewändern stand, mit blutenden Wunden am Kopf, und bei uns Zuflucht suchte. Sie bleiben bis zum Morgen, als mein Vater aus seinem Waldversteck zurückkam.“ Kaufmanns verließen Wenings am folgenden Tag in Richtung Frankfurt und verkauften das Haus und den Besitz für einen Bruchteil des realen Wertes.

Kaufman war zwar nach dem Zweiten Weltkrieg schon in Wenings, fühlte sich da aber „fehl am Platze“. Heute, am Kaffeetisch im Haus von Hans Erich Kehm, bei frischem „Quetschekuche“ und Gesprächen unter anderem mit Ortsvorsteher Timo Kehm, dem Vorsitzenden der Gederner Stadtverordneten, Markus Heil, und Bürgermeister Stefan Betz, scheinen sich die Besucher aus Übersee wohlzufühlen. Als Dolmetscherin fungiert Marita Jacob, die Tochter der Kehms.

In seinem Buch „Money and Markets“ schreibt Henry Kaufman: „Trotz allem empfinde ich Deutschland gegenüber kaum noch die Gefühle der Feindseligkeit aus meiner Kindheit. Deutschland hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg - mit erheblicher Unterstützung der USA - außergewöhnlich gut erholt. Es hat sich die Vormachtstellung in Europa sichern und allem Anschein nach ein politisches System aufbauen können, das auf festem demokratischen Fundament gründet. Beruflich habe ich mit vielen ausgesprochen fähigen deutschen Wirtschafts- und Finanzexperten zu tun gehabt. Eine neue Generation von Deutschen ist nachgerückt, eine Nachkriegsgeneration.“

Die Frage, die ihm früher stets durch den Kopf gegangen sei, wenn er einem Deutschen begegnete, ist kaum noch relevant: „Wo waren Sie während der Hitlerjahre und was haben Sie damals gemacht?“

Foto zu Meldung: Von Wenings in Oberhessen an die Wall Street in New York

Erntegaben für Erntedankgottesdienst

(08.09.2011)

Für den Erntedankgottesdienst am 25. September an der Marienkirche in Wernings werden die Bürger traditionell um Erntegaben gebeten. Das Erntedankfest wird gemeinsam von der Kirchengemeinde Wenings/Merkenfritz und dem Gesangverein aus Wenings veranstaltet. Diese Gaben können am Samstag um 15.00 Uhr bei Fam. Kehm, Lutherstr. 2 abgegeben werden oder die Besucher zum Erntedankfest können diese auch vor Beginn des Gottesdienst am Altar hinzustellen.

Fahrt in den Nationalpark Kellerwald-Edersee

(17.08.2011)

Der Vorstand des VdK-Ortsverbandes Wenings hatte seine Mitglieder und Freunde in diesem Jahr zu einem Tagesausflug in den Nationalpark Kellerwald-Edersee eingeladen. Ziel war der Edersee mit dem ersten Baumkronenweg Hessens.

 

Rund 50 Teilnehmer fuhren kürzlich nach Nordhessen, wo sie am frühen Vormittag in Hemfurth bereits von den Naturparkführern erwartet wurden. Hier unmittelbar am Südufer des Edersees gewährt Hessens erster Baumkronenweg Besuchern ein faszinierendes Natur- und Walderlebenis und einen herrlichen Ausblick über die Baumkronen des Waldes. Aufgeteilt in zwei Gruppen erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über die Region. Unter anderem hatte das UNESCO-Welterbekomitee nur wenige Tage zuvor den Nationalpark Kellerwald-Edersee zum Weltnaturerbe erklärt und damit die Besonderheit des großflächigen naturnahen Buchenbestandes gewürdigt.

 

Als einzigartiges Naturerlebnis wurde von der Reisegruppe der Baumkronenweg oder auch „TreeTopWalk“ genannt, betrachtet. Der ansteigende Weg lohnt sich, denn am Ende in etwa 30m Höhe über den Baumkronen auf der Aussichtsterrasse genießt man einen herrlichen Blick über den malerischen Edersee und zum mächtigen Schloss Waldeck. Die barrierefreie Bauweise gestattet auch Rollstuhlfahrern das „spazieren“ vom Waldboden bis über das dicht belaubte Kronendach.

 

Nach der Mittagspause im Waldhotel „Dornröschenhöh“ stand eine Schiffsrundfahrt auf dem Programm. In einer einstündigen Fahrt mit dem „Stern von Waldeck“ erschloss sich dem Betrachter der zauberhafte Reiz dieser Seenlandschaft, obgleich der Wasserstand aufgrund der anhaltenden Trockenheit im Frühjahr weit unter normal ist. Anschließend hatten die Teilnehmer ausreichend Zeit für einen Gang über die Staumauer. Sie wurde in den Jahren 1908 bis 1914 gebaut, um der Weserschifffahrt und dem Mittellandkanal in den Sommermonaten ausreichend Wasser zuzuführen. Außerdem dient die Staumauer der Stromgewinnung und dem Hochwasserschutz.

 

Wenngleich bei ungewöhnlich herbstlichen Juli-Temperaturen, verbrachten die Weningser alles in allem einen schönen und erlebnisreichen Tag, den man mit einem leckeren Abendessen in gemütlicher Runde ausklingen ließ.

Foto zu Meldung: Fahrt in den Nationalpark Kellerwald-Edersee

Sommer-Ferienspiele 2011 – Besuch im Mathematikum Gießen

(17.08.2011)

Der VdK-Ortsverband Wenings und der Förderverein Schule „Am Niedertor“ beteiligten sich in diesem Jahr gemeinsam an den Ferienspielen der Stadt Gedern. So fuhren 19 Kinder zwischen 7 und 14 Jahren bei idealem Museumswetter mit Betreuer und Betreuerinnen nach Gießen ins Mathematikum, das erste mathematische Mitmach-Museum der Welt mit über 150 Exponaten. Das Motto hieß daher auch „Kindern Zahlen, Formen und Muster auf anschauliche und spielerische Weise begreifbar machen“.

 

Nach kurzer Begrüßung ging es gleich zum ersten Experiment. Nicht nur die Kinder staunten, dass man auch mit eckigen Rädern fahren kann ohne zu „hoppeln“. Klingt reichlich unwahrscheinlich, ist aber möglich und zwar mit Hilfe eines sog. Gleichdicks, einer Figur, die für jede Richtung gleich dick ist. Anschließend war Zeit, die eigenen Fähigkeiten zu testen. Schnell hatten sich kleine Gruppen gebildet, die Puzzles legten, sich den Kopf bei Knobelspielen zerbrachen, bei sich selbst den goldenen Schnitt entdeckten oder beim Kugelwettrennen zuschauten. Am begehrtesten war die Riesenseifenblase. Man stellt sich in die Mitte einer ringförmigen Wanne, zieht an einem Seil, und wenn man das mit dem richtigen Gefühl und Schwung macht, dann zieht sich um einen herum eine Seifenhaut hoch – und man steht für einen Augenblick in einer in allen Farben funkelnden Seifenblase.

 

Von großem Interesse war auch der Raum mit Spielen rund um das Thema Zufall. Täglich geschehen zahlreiche Ereignisse, die uns zufällig und unberechenbar erscheinen. Doch auch den Gesetzen des Zufalls kann man mithilfe von Mathematik auf die Spur kommen, wie die Exponate zeigten.

 

Abschließender Höhepunkt war das Diamantenlotto. Der Besucher, der unter 49 Diamanten die sechs „Richtigen“ errät, gewinnt einen echten Diamanten! Voller Spannung reihten sich die Kinder in die lange Warteschlange ein, bevor sie mit ihrer persönlichen Codekarte einen Tipp abgeben konnten. Leider wurde der echte Diamant nicht gewonnen – man bedenke, es gibt fast 14 Mio. Möglichkeiten! Trotzdem ließ niemand den Kopf hängen, alle hatten an diesem Nachmittag viel Spaß an lebendiger Mathematik, die zum Mitmachen animierte.

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Stehender Festzug - Eine Reise in die Vergangenheit

(27.06.2011)

Das Rad der Geschichte drehten die Weningser am vergangenen Wochenende um 675 Jahre zurück: Denn mit einem Stehenden Festzug und Mittelaltermarkt feierte Wenings die 675. Wiederkehr der Verleihung der Stadtrechte. Eröffnet wurde das zweitägige Spektakel mit dem Bieranstich von Schirmherr Prinz Alexander von Isenburg und Birstein

Obwohl unentwegt Regen auf die Festmeile hinunter prasselte, ließen sich die „Geburtstagskinder“ nicht entmutigen und feierten gut gelaunt das Fest der Feste. Die Einwohner hatten den ganzen Ort schick heraus geputzt und sich selbst mit mittelalterlichen Gewandungen dekoriert, öffneten zum Jubiläumswochenende ihre Höfe und luden mit gemütlich-hergerichteten Open-Air-Biergärten und allerlei Aktionen zur Einkehr ein. Wegen Nässe und ungemütlicher Temperaturen aber blieben die meisten Sitzgelegenheiten unter freiem Himmel verwaist und suchten sich die Ausflügler trockene Plätzchen unter schützenden Zeltdächern. Hartgesottene unternahmen gut beschirmt einen Bummel durch die „lebendige Geschichte der Stadt Wenings“. So etwa machten sie auf ihrem Ausflug in die Vergangenheit auf dem Anwesen der Familie Jürgen Greb Station. Hier entpuppten sich die die Greb-Töchter Marie-Kristin und Fabienne mit Waschbrett und Riesenwanne als echte „Waschweiber“ und waren neben zahlreichen historischen landwirtschaftlichen Gerätschaften unter anderem die Handmäh-Ablage aus dem Jahre 1905, die Kartoffelsackwaschmaschine und die Sauerkrautbank echte Hingucker. Auch an der 44 Jahre alten Dämpfkolonne von Adolf Quanz aus Rudingshain schien die Zeit stehen geblieben zu sein. Wurden in den 60er Jahren Kartoffeln mittels Wasserdampf zur Viehfütterung gegart, so bereitete Quanz jetzt Pellkartoffeln für die Besucher zu und servierte die Erdenknollen mit Matte. Ein weiteres Magnet war das Dampflokomobil, Baujahr 1918, aus dem Fundus von Günter und Markus Ignee aus Langenselbold. Der vier Tonnen schwere Stahl-Kolloss fasst 900 Liter Wasser, das mit Holzscheiten auf 172 Grad erhitzt wird und dabei zehn Barr Druck erzeugt, um dann als Antriebsmaschine für Dreschmaschinen und in Steinbruch-Werkstätten zum Einsatz zu kommen. Ein paar Meter weiter hatte Kurt Heusohn Kutschen ausgestellt, führte Manfred Egloff aus Ober-Mockstadt Drechselarbeiten vor, war das einstige Gefängnis aus dem Baujahr 1467 nicht nur für Ganoven zugänglich und zog Thomas Desch aus Hailer mit altem Schmiede-Handwerk die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Besondere Geschmackserlebnisse erfuhren die Gäste beim Genuss von „Eisenkuchen“, der in der Lißberger Drossküche über offenen Feuer brodelte. Hochprozentiges und fruchtige Liköre aus eigener Herstellung schenkte Klaus Baumbach aus Wenings aus und mit Milcherzeugnissen warteten die Landfrauen auf.

Auf der Aktionsbühne gaben die Flöten-AG-Kinder der Schule am Niedertor unter der Leitung von Almuth Zinn ein Ständchen, ließ die Kindertanzgruppe „Wenings´ wilde Hühner“ unter der Regie von Christi Macale und Sabrina Heusohn die Bühnenbretter beben und gab Inge Müller von der Mittelaltertanzgruppe „Danze Liut“ aus Büdingen unter anderem Bürgermeister Stefan Betz und Stadtverordnetenvorsteher Markus Heil Tanzunterricht. Erotischer Bauchtanz, „Dinner for One“ auf Oberhessisch, die Weningser Spielleute und Musik von „Kreuz & Quer“, den „Basaltköpp“ und „Halb 6“ sowie die Weisheiten von Ortsdiener Norbert Greb trugen ebenfalls zur Unterhaltung bei.

Sanitätsdienst schoben die Aktiven des DRK Ortenberg.

 

Text: A. Hennecke

Bild: Stefan Betz

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Oldtimerausstellung Wenings 26.6.2011

(27.06.2011)

Unter dem Motto „675 Jahre lebendige Geschichte der Stadt Wenings“ reihten sich am Festwochenende in den Stehenden Festzug samt Mittelaltermarkt auch 270 knatternde Zeitzeugen ein.

Und da der Wettergott nach dem verregneten Auftakt dann am Sonntag ein Einsehen mit Gastgebern und Besuchern hatte und über die Feiermeile die Sonne vom blauen Himmel strahlen ließ, strömten ganze Menschentrauben aus Nah und Fern in das Jubiläumsstädtchen und flanierten durch die mit allerlei geschichtsträchtigen Utensilien und Gerätschaften gesäumten Straße und Gassen. Für Liebhaber von Oldtimer-Traktoren und historischen Landmaschinen drehte sich alles um Hubraum und Pferdestärken der sehenswerten Gefährten, von denen der Handmäh-Ableger von Jürgen Greb aus Wenings 106 Jahre auf dem stählernen Buckel hat. Dicht aneinander gereiht waren blitzeblank geputzte Hanomag und Fendt, Deutz und Lanz-Bulldogs echte Hingucker. Ausgiebiges Fachsimpeln mit den Fahrzeugeigentümern, Probesitzen der jüngsten Marktbesucher hinter den gewaltigen Lenkrädern sowie Vorglühen und Anlassen der historischen Motoren bestimmten das Geschehen. Letzteres war eine Schau für sich. So etwa bildete sich an einem betagten Lanz-Bulldog eine Menschentraube, als der Fachmann mit Ruhe und Gelassenheit einige Minuten darauf wartete, bis ihm der Glühkolben mit einer bestimmten Verfärbung das Zeichen zum Anlassen gab. Und als der Traktor-Veteran dann mit dem Lenkrad angekurbelt wurde und einem gleichmäßig-dumpfen Puffen das unverwechselbare Motorengeräusch folgte, schlug so manches Liebhaberherz höher.

Auch die Vorführungen an der historischen Dreschmaschine und altertümlichen Sägen lockten Neugierige an. Die Fendt-Parade war für Fans dieser Traktoren-Marke unbestrittenes Sahnehäubchen,während Wohnmobilisten mit den kleinen romantischen „Eigenheimen“, die einige Traktoren im Schlepptau hatten, liebäugelten.

Entsprechend der Prämierungsmarkttradition fanden auch jetzt Ehrungen statt. Der Teilnehmer mit der weitesten Anreise war die Familie Lingemann, die im 110 Kilometer entfernten Philippstal beheimat ist und mit ihrem Traktor für den Besuch in Wenings  acht Stunden Fahrzeit in Kauf nahm. Die älteste Maschine - nämlich ein Handmäh-Ableger aus dem Jahre 1905 - kommt aus dem Fuhrpark von Jürgen Greb aus Wenings. Als teilnehmerstärkste Truppe waren die Bulldogfreunde Bergheim zum Weningser Stadtjubiläum gekommen.

Und während die ersten Aussteller und Marktbeschicker am frühen Abend bereits mit Abbauarbeiten beschäftigt waren, machten es sich hunderte Festgäste bei dem herrlichen Sonnenschein in den Open-Air-Biergärten gemütlich, schunkelten zur Stimmungsmusik der Gruppe „Halb 6“. Erst zu fortgeschrittener Stunde zogen die letzten Festbesucher heimwärts und dann schlossen sich die drei Weningser Stadttore.

 

Text & Bild wurden uns freundlicherweise von Frau A. Hennecke zur Verfügung gestellt

Foto zu Meldung: Oldtimerausstellung Wenings 26.6.2011

Ehemaliger Jugendraum wird gereinigt

(15.06.2011)

Damit der ehemalige Jugendraum in der Burg Moritzstein als Ausstellungsraum für den Stehenden Festzzug genutzt werden kann, haben sich wieder Frauen aus Wenings bereit erklärt an einem Nachmittag dort eine Reinigungsaktion durchzuführen.

Camen Vogel, Kathrin Dahmer und Sabrina Nemec von der Frauengruppe der Freiwilligen Feuerwehr Wenings haben erneut den Staubwedel und Putzlappen in die Hand genommen. 

Foto zu Meldung: Ehemaliger Jugendraum wird gereinigt

Zeitzeugen berichten vom Jubiläum 600 Jahre Stadtrechte

(08.06.2011)

Als siebenjährige Kinder waren sie bei der 600-Jahr-Feier anlässlich der Verleihung der Stadtrechte an Wenings mit dabei. Jetzt - 75 Jahre später - lassen Albert Kaiser (83) und seine Frau Hildegard (84), Werner Langlitz (83) sowie Willi Peppel (86) und seine Ehefrau Lieselotte (82) keine Veranstaltung im Jubiläumsjahr aus. „Es wird alles mitgenommen. Wir sind überall dabei“, waren sich die fünf Zeitzeugen Weningser Geschichte beim Kaffeeplausch mit Elke Appel und Markus Heil einig.

„Ich war sieben Jahre alt, als mein Vater mich und meine Mutter mit dem Pferdefuhrwerk nach Wenings zum großen 600-Jahr-Fest gebracht hat. Und ich werde es nie vergessen, dass hunderte  Menschen zum Festplatz flanierten und ich meine Mutter in dem Gewimmel verloren und deswegen jämmerlich geweint habe“, erinnerte sich Werner Langlitz, dessen Vorfahren mütterlicherseits aus Wenings stammen und der in Steinberg aufgewachsen und bis heute dort zu Hause ist. Gemeinsam mit seinen Alterskameraden aus Wenings berichtete er von einem großen Festzelt mit Kapellen-Musik, den Schiffsschaukeln und Süßigkeitsständen. Unvergessen auch der Festzug, der sich damals durch Wenings geschlängelt hat. „Da waren Pferdefuhrwerke und Handwerker in ihrer Arbeitskluft mit dabei“, erzählte Willi Peppel. Zum Kaffeetrinken und Abendessen seien die Festbesucher heim oder zu Verwandten gegangen. „Die Leute früher hatten ja nicht so viel Geld, um auf dem Fest essen zu können. Damals haben die Frauen vor dem Fest im Backhaus Riwwelkuchen gebacken und dann ihre Verwandten und Freunde zu sich nach Hause zum Essen eingeladen“, wusste Lieselotte Peppel zu berichten. Ihr Mann Willi ergänzte: „Außerdem mussten die Leute ja das Vieh und die Landwirtschaft versorgen. Erst danach ging´s wieder zum Fest.“

Albert Kaiser meinte: „Für uns Kinder war das Jubiläumsfest damals ein bisschen Vergnügen und Abwechslung vom Alltag. Besonders haben wir uns gefreut, wenn unsere Eltern uns Limonade und ein paar Bobons zum Naschen kauften. Das war etwas ganz Besonderes.“ Dem stimmten auch die anderen Senioren zu. „Ja, das Fest war damals etwa Außergewöhnliches. Etwas vergleichbares gab es in der gesamten Region nicht. Wir Kinder sind überall herum gesprungen und hatten einen riesigen Spaß“, waren sich die Herrschaften einig. Und wenn auch inzwischen 75 Jahre ins Land gezogen sind, so wollen Peppels und Kaisers und Langlitzens auch zur 675-Jahr-Feier Spaß haben, waren sie doch allesamt beim Kommersabend bis um Mitternacht in der Festhalle und fiebern nun dem großen Festwochenende am 25. und 26. Juni mit Stehendem Festzug, Mittelaltermarkt und Oldtimer-Traktorenausstellung sowie dem Historischen Erntetag am 31. Juli entgegen.

 

Foto:

Zeitzeugen von links: Werner Langlitz, Lieselotte und Willi Peppel, Albert und Hildegard Kaiser (sitzend von links) mit Elke Appel und Markus Heil

 

Text und Bild wurden uns freundlicherweise von Frau Andrea Henecke zur Verfügung gestellt. 

Foto zu Meldung: Zeitzeugen berichten vom Jubiläum 600 Jahre Stadtrechte

Eine Hommage ans Publikum: Glanzvoller Kommersabend in Wenings

(29.05.2011)

Es steht in der Geschichte der kleinen Stadt Wenings geschrieben, dass ihre Einwohner nicht huldigen wollen. Doch am Abend des 28. Mai 2011 bewiesen sie strahlend und freiwillig (nach rund 675 Jahren das Gegenteil: Sie präsentierten ihre Historie glanzvoll verpackt mit Gesang und Tanz vor mehr als 400 Gästen in ihrer örtlichen Festhalle und gaben damit das "Treueversprechen", das nächste Fest am 25. und 26. Juni 2011 noch attraktiver zu gestalten.

An Prominenz fehlte es bei dieser Feier im Rahmen des 675-jährigen Stadtjubiläums nicht. Zu Gast war Schirmherr, Alexander Prinz von Isenburg, mit seiner Mutter, Christine Fürstin von Isenburg, und seiner Lebensgefährtin, Dr. Anke Möller-de Beer. Bislang hatte die Fürstin für mehrere Jahre die Schirmherrschaft inne. Bereits seit 1843 ist der Ort mit dem Birsteiner Fürstenhaus traditionell freundschaftlich verbunden.

Die ehemalige Bürgermeisterin der Nachbarstadt Nidda, Lucia Puttrich, inzwischen Ministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, überreichte die höchste Auszeichnung des Landes Hessen an die kleine Stadt für Hervorragende Verdienste im Bereich der kommunalen Selbstverwaltung. Passend dazu zitierte sie aus der Denkschrift des Freiherr vom Stein: "Zutrauen veredelt die Menschen, ewige Bevormundung hemmt das Reifen." Weiterhin betonte sie in ihrer launigen Ansprache die ganz besondere Eigenheit der Weningser: "Was die Ulfaer für Nidda sind, das sind die Weningser für Gedern." Die mehrstimmige Zustimmung des Publikums war ausnehmend gut zu hören.

Analog zu seinem Buch, den Vorträgen und Führungen hatte Hans Erich Kehm die "Geschichte von Wenings" wieder aufleben lassen und am Mikrofon zu den Spielszenen auf der Bühne übergeleitet.

Mit ihren geliehenen historischen Kostümen verwandelten sich die Darsteller in ihre eigenen Vorfahren, die sich im Streit um ihre Stadtrechte gegenseitig in die Hand versprachen: "Solange wir das Leben haben und uns regen können, wollen wir beieinander stehen und nach unserer Freiheit trachten." Ein Motto, das noch heute in Wenings hochgehalten wird.

Musikalisch umrahmt wurde der Kommersabend durch die Weningser Spielleute, den Chor „Rock my Soul“ und einen Projektchor. Dabei unterstützten den Gemischten Chor Wenings mehrere Sängerinnen und Sänger aus umliegenden Ortschaften.

Groß und Klein lauschte gebannt allen 20 Programmpunkten, die bis um Mitternacht Abwechslungsreiches, Wissenswertes und Ständchen neben Festreden und Grußworten boten. Nichts wurde allzu ernst vorgetragen, so dass Spannung und Interesse den ganzen Abend über erhalten blieben - und dabei der Spaß auch nicht zu kurz kam.

Text und Bilder wurden uns freundlicherweise von Frau Brigitta Möllermann (www.hessenmagazin.de) zur Verfügung gestellt. 

 

[Zum Pressetext des Kreis-Anzeigers]

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Geschichtliche Wanderung - Wenings und seine versunkenen Nachbardörfer

(22.05.2011)

In den Reigen der vielfältigen Veranstaltungen anlässlich des 675-jährigen Jubiläums der Verleihung der Stadtrechte an Wenings, reiht sich auch eine von Natur- und Kulturführer Erhard Müth, zugleich Aktiver des Geschichtskreises Gedern und des Geschichtsvereins Seemental, geführte Wanderung ein.

 

Ausgangspunkt der am Sonntag, dem 5. Juni um 14 Uhr beginnenden rund dreieinhalbstündigen Wanderung ist die ev. Kirche in Wenings. Von dort aus werden erst historische Gebäude aufvgesucht, wie die Reste der mittelalterlichen Burg und das ehemalige Burgmannenhaus, heute Burg Moritzstein genannt. Anschließend wird in südlicher Richtung ein kleines Gehölz angesteuert, in dem sich eine sog. „Stumpe Kirche“, d. h. Reste der Kirche und eines Wehrkirchhofes des ehemaligen Dorfes Floßbach finden. Dieses Dorf wurde im Zuge der Mainzer Stiftsfehde im 15. Jahrhundert zerstört; die Bewohner zogen nach Wenings, wo die mittelalterlichen Befestigungen mehr Schutz boten.

 

Danach führt die Wanderung zunächst zurück nach Wenings und in nördlicher Richtung weiter zu einem ebenfalls verschwundenen Dorf, dem ehemaligen Wernings. Hier gingen im Herbst 1842 buchstäblich die Lichter aus, als alle 156 Einwohner in den US-Staat Illinois auswanderten. Spuren des ehemaligen Dorfes finden sich auch hier insbesondere durch Mauerreste der ehemaligen Kirche.

Hier findet die ca. 8 km lange Wanderung ihren Abschluss. Für das leibliche Wohl ist besten gesorgt, sodass für alle Interessierten noch ein gemütliches Beisammensein vorgesehen ist. Wer dafür  keine Zeit mehr hat, findet den rd. 1 km weiten Rückweg zum Ausgangspunkt an der Weningser Kirche problemlos.

 

Der Teilnehmerbeitrag beträgt 3 Euro, für Kinder 1,50 Euro und für Familien 6 Euro.

 

Anmeldungen bitte unter bzw. 06045-1031

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Gemeindeausflug nach Wetzlar

(16.05.2011)

Am 4. Mai 2011 fuhr eine Gruppe von 33 Personen aus der Evangelischen Kirchengemeinde Wenings/Merkenfritz nach Wetzlar an der Lahn. Am Vormittag stand ein interessanter Aufenthalt im ERF (Evangeliumsrundfunk) auf dem Programm. Nach einem ausführlichen Vortrag über die Arbeit des ERF folgte eine Führung durch das Gebäude und die Aufnahmestudios. Auch kurze Aufnahmen für die Wunschsendung „Gern gehört“ konnten gemacht werden. Am Nachmittag (gestärkt durch ein gutes Mittagessen) wurde die Altstadt Wetzlar und der Dom besichtigt, angeleitet durch fachkundige Führerinnen.

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Zeitreise: 675 Jahre lebendige Geschichte in Wenings

(27.04.2011)

Seit zwei Jahren bereiten sich die Bürger des Gederner Stadtteil Wenings auf das Jahr 2011 vor. Im Rahmen ihrer zwölfmonatigen 675-Jahr-Feier wird mit mehreren Veranstaltungen die Verleihung der Stadtrechte begangen. Ein ganz besonderes Interesse besteht dabei an historischen Vorgängen, die Hans Erich Kehm aus Wenings bereits aufbereitet und in seinem Buch "Wenings - eine alte Stadt" dargestellt hat.

 

Nach zwei überwältigend gut besuchten Vorträgen im Februar fanden jetzt am Sonntag, den 17. April 2011, drei Ortsführungen zur Geschichte von Wenings statt. Kehm konnte insgesamt 250 interessierte Einheimische und ehemalige Weningser mitnehmen auf zweistündige Ausflüge in die Vergangenheit. An 18 Stationen machte er sichtbar, wie sich Wenings in seiner 675-jährigen Geschichte verändert hat.

Er zeigte auf seinen Rundgängen, dass noch Reste der alten Wehrmauer aus dem 14. und 15. Jahrhundert zu finden sind. So staunten in einem landwirtschaftlichen Gebäude die Teilnehmer der Führung über ein 1,50 m starkes und 6 m hohes historisches Mauerstück. Später, bei der Besichtigung des ehemaligen Brauhauses und alten Gefängnisses, wunderte man sich über den umbauten alten Wehrturm der Stadtmauer sowie eine noch gut erkennbare historische "Toilettenanlage“.

Wo sich bis in das letzte Jahrhundert eins der ehemaligen Stadttore befand, dessen Überreste erst in den 1950er Jahren entfernt wurden, erklärte Hans Erich Kehm zum Schluss am Pfarrhaus in der Untertorstraße. An dieser Stelle soll beim großen Festwochenende am 25. und 26. Juni 2011 eine "lebensgroße" Nachbildung des Tores stehen. So wie zwei weitere, die zurzeit von ehrenamtlichen Helfern erstellt werden, wird es seine Pforten für die Gäste öffnen und die Festbesucher ins Mittelalter eintreten lassen.

Nach dem Kommersabend mit geladenen Gästen und einem Kinderfest Ende Mai steht der Juni ganz im Zeichen der Geschichte. Zum fröhlichen Zeitsprung wird in den alten Stadtkern eingeladen, die Autos der Neuzeit bleiben draußen. Zwei Tage lang soll in den Gassen von Wenings ein historischer Markt mit mittelalterlichem Leben und Treiben, Musik, Speis und Trank auferstehen. Dazu dreht man auch mit den rund 60 Stationen eines stehenden Festzuges die Zeit zurück: Mitmach-Aktionen und altes Handwerk sowie ganz besondere Highlights, z. B. Christines Traumwerkstatt und die seit Jahren beliebte Oldtimertraktoren-Ausstellung, sind ebenfalls dabei.

Text: Brigitta Möllermann

 

[Hessenmagazin]

Foto zu Meldung: Zeitreise: 675 Jahre lebendige Geschichte in Wenings

Stadtborn erhält neuen Anstrich von Heinrich Maul und Albert Kaiser

(24.04.2011)

Im Jahre 2001 bekam der Weningser Stadtborn eine Überdachung in einer Holzkonstruktion, die vom Weningser Albert Kaiser verbaut wurde. Der Brunnen an der Ecke Lutherstraße/Obertorstraße ist der Letzte öffentliche Brunnen, der noch in Betrieb ist. Früher waren über Wenings mehrere solcher Brunnen verteilt über die man sein Frischwasser ins Haus geholt hat und die Tiere damit versorgt hat. Im Zuge des Fortschritts mit dem jedes Haus einem eigenen Wasseranschluss erhielt, waren die Brunnen nicht mehr von Nöten und wurden somit nach und nach stillgelegt. Bis auf einen Born in der Lutherstraße, der heute noch von den Landwirten genutzt wird um Wasser für die Tiere auf die Wiesen zu bringen.

Damit die Überdachung lange erhalten bleibt wird diese jährlich mit einem neuen Anstrich versehen. So auch in diesem Jahr. Auf diese Weise kann sich auch der Brunnen präsentieren, pünktlich zum Stadtrechtsjubiläum den Gästen von Nah und fern.

Das Bild zeigt Albert Kaiser (links) und Heinrich Maul (rechts) bei ihrer Arbeit an dem Brunnen.

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Bilder von Weningser Stadtführung sind online

(22.04.2011)

Anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten zur Verleihung der Stadtrechte an Wenings vor 675 Jahren veranstaltete die Vereinsgemeinschaft eine Stadtführung im historischen Satdkern. Den insgesamt 250 Teilnehmer wurde in 3 Führungen von Hans Erich Kehm anschaulich die Geschichte von Wenings erläutert.

 

 

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Geschichte erlebbar machen

(18.04.2011)

18.04.2011 - Kreis-Anzeiger

Für ihr Jubiläumsfest bauen die Weningser drei historische Stadttore nach

(ahe). Die Vorbereitungen für das große Jubiläumsfest anlässlich des 675. Jahrestages der Erteilung der Stadtrechte an Wenings laufen auf Hochtouren. Denn schließlich wollen die Weningser ihren Gästen mit einer Reihe von attraktiven Veranstaltungen ein Stückchen lebendige Geschichte ihres Heimatortes näher bringen.

 

Für den kompletten Presseartikel folgen Sie dem nachstehenden Link.

[Direkt zum Presseartikel auf www.kreis-anzeiger.de]

Vierte Kinderbibelwoche mit Birgit Meyer in Wenings

(15.04.2011)

Schon zum vierten Mal kam Birgit Meyer von der Deutschen Zeltmission nach Wenings. Die Evangelische Kirchengemeinde Wenings/Merkenfritz veranstaltete mit ihr eine Kinderbibelwoche vom 4. bis zum 10. April, unter dem Thema „Auf Abenteuer-Reisen“. Schwerpunkt waren die Reisen des Apostels Paulus. Birgit Meyer stellte die Geschichten sehr eindrücklich dar. Außerdem wurden viele Spiele und Bastelaktionen angeboten. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützten die Referentin. Von Montag bis Samstag kamen täglich im Schnitt mehr als 60 Kinder in das Evangelische Gemeindehaus, davon waren mehr als die Hälfte ohne Unterbrechung jeden Tag dabei. Der Höhepunkt dieser Tage war das „Kinderfrühstück“ am Samstag. Zuerst durften die Kinder ein reichhaltiges Frühstück genießen, danach folgten unter anderem ein griechischen Tanz auf dem Hof und eine Olympiade mit acht verschiedenen Disziplinen – passend zur biblischen Geschichte: Paulus in der Olympia-Stadt Athen. Den Abschluss der Kinderbibelwoche bildete am Sonntagvormittag der gut besuchte Familiengottesdienst in der evangelischen Kirche

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Weningser werben für den Stehenden Festzug

(12.04.2011)

Nach der Fertigstellung des Werbeflyers für den Stehenden Festzug haben nun Weningser Bürger begonnen die ersten Broschüren zu verteilen, so auch bei einem Besuch der Altstadt von Büdingen. Während der Besichtigung der historischen Gebäude der ehemaligen Kreisstadt wurden die Handzettel für das große Fest am 25./26. Juni kräftig ausgegeben. Andere begaben sich auf die Ronneburg und weckten das Interesse für Wenings bei den dortigen Besuchern und Ausstellern.

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Kosakenchor gastierte in Wenings

(12.04.2011)

Am Mittwoch, 23. März, gastierten die „Maxim Kowalew Don Kosaken“ in Wenings. Das Konzert fand in der Evangelischen Kirche statt. Der Chor trug russisch-orthodoxe Kirchengesänge sowie Volksweisen und Balladen vor.

Alle Bilder wurden freundlicherweise von Volker Wagner zur Verfügung gestellt.

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Party-Revival mit den Original Blue Boys aus den 1970ern in Wenings (PR)

(06.04.2011)

www.hessenmagazin.de [Vogelsberg] Es soll uns wieder ins Gedächtnis gerufen werden - das Zeitalter der Koteletten, der ersten elektronischen Musik, der Discjockeys sowie der Schlager- und Tanzmusik von vor 40 Jahren. Das Wiederaufflammen einer vergangenen Mode verursacht eine unvergessene Band, die einst im Vogelsberg Kult war: Am Samstag, den 9. April 2011, spielen ab 20 Uhr in der Festhalle in Gedern-Wenings die echten Blue Boys aus Kefenrod.

[Zum kompletten Presseartikel auf www.hessenmagazin.de]

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Stadttore öffnen ihre Tore beim Stehenden Festzug

(06.04.2011)

Speziell für den Stehenden Festzug in Wenings am 25./26. Juni werden 3 Stadttore nachgebildet um diese an den Stellen zu platzieren, wo früher diese den Einlass durch die Stadtmauer gewährten.

Es wurde nun von freiwilligen Helfern begonnen das 1. Stadttor zu errichten. Andere arbeiten an Holzpulten auf denen Bilder und Texte platziert werden sollen, um Informationen über Gebäude und andere Sehenswürdigkeiten zu liefern.

Und wenn die Besucher die Pforten am letzten Wochenende im Juni durchschreiten, dann werden die Gäste im Mittelalterbereich  eine Reise in die Vergangenheit machen. Gewandetes Volk, Handwerker, Händler und Gaukler werden an beiden Tagen zu bewundern sein.

Künstlerisches, Musikalisches, Kulinarisches und vieles mehr an den fast 60 Stationen und Ständen.

werden die Gäste erleben bei ihrem Besuch

Stickereien, Kleidung, Schmuck, sowie Handwerk- und Bastelarbeiten sind nur einige Beispiele für die Angebotsvielfalt, die der Festzug bieten wird.

Für die Bürger von Wenings und alle Interessierten findet am Mittwoch, 13. April um 20.00 Uhr eine öffentliche Sitzung des Festausschusses im Bürgerhaus Wenings statt. Hier soll über die Vorbereitungen des Stehenden Festzuges informiert werden.

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Musikbox aus 60er Jahren lässt manches Herz höher schlagen

(26.03.2011)

Kreis-Anzeiger - Kleinod schlummert 20 Jahre lang im Keller und feiert jetzt in Wenings ein Comeback

(ahe). Mit Technik aus den 60er Jahren kommt neuer Schwung in die Jubiläumsstadt Wenings: Gastwirt Rainer Peppel hat eine seit mehr als 20 Jahren im Keller schlummernde Musikbox der Marke „Rock ola Capri II“ aus dem Dornröschenschlaf geweckt und das wuchtige, 48 Jahre alte Gerät mit Unterstützung von Ingo Pfeffer wieder flottgemacht.

[Zum kompletten Presseartikel]

Die Vorbereitungen für den Stehenden Festzug und der Stadtführung „Wenings einst und jetzt“ laufen auf Hochtouren

(19.03.2011)

Viele Weningser Bürger arbeiten zurzeit schon viele Stunden ehrenamtlich an den Vorbereitungen, anlässlich der Feierlichkeiten zur Verleihung der Stadtrechte an Wenings vor 675 Jahre.

So haben u.a. die Arbeiten begonnen an den Nachbildungen der drei ehemaligen Stadttore, die früher den Einlass durch die Stadtmauern gewährten. Und so werden auch diese neuen Stadttore ihre Pforten öffnen beim Stehenden Festzug am 25. und 26. Juni.

Und damit die Besucher beim Stehenden Festzug und die Teilnehmer bei der Stadtführung „Wenings einst und jetzt“ von Hans Erich Kehm, die historischen Gebäude direkt erklärt bekommen, wurden Holzschilder von Albert Kaiser überarbeitet. Diese Schilder wurden vor 25 Jahren von Gerhard Nemec angefertigt für die damalige 650-Jahrfeier und an den alten Bauwerken befestigt. Von Michael und Kurt Heusohn demontiert wurden die Holztafeln in vielen Stunden von Albert Kaiser erneuert. Nach der Restaurierung erstrahlen diese nun wieder im neuen Glanz.

Am Mittwoch, 13. April um 20.00 Uhr findet eine öffentliche Sitzung des Festausschusses statt im Bürgerhaus Wenings. Hier können sich die Bürger von Wenings und alle Interessierten über die Festvorbereitungen informieren.

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Weningser annektieren Fürstenbett

(09.03.2011)

09.03.2011 - Kreis-Anzeiger - Bild & Text: A.Hennecke

Bunte Rosenmontagssitzung der Vereinsgemeinschaft - Suche nach dem Superzwerg

(ahe). Die Vereinsgemeinschaft Wenings hatte für ihre Rosenmontagssitzung in der Festhalle ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Mit donnernden „Helau“-Rufen hieß der Sechserrat aus Achim Neun, Markus Heil, Ursula Nickel, Kurt Heusohn, Rainer Peppel und Lothar Eifert das Narrenvolk - darunter erstmals die Gederner Tollitäten mit dem Elferrat und seinem Laabhanse-Gerümpel - willkommen.

 

Für den kompletten Pressetext, bitte dem nachstehenden Link folgen.

[Direkt zum Pressetext auf www.Kreis-Anzeiger.de ]

Echo der Woche, Kreis-anzeiger für Wetterau und Vogelsberg vom 19. Februar 2011

(19.02.2011)

Judith Seipel zu den Geschichtsvorträgen von Hans Erich Kehm anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten "675 Jahre Stadtrechte Wenings"

[Echo der Woche]

Stehende Ovationen für Hans Erich Kehm

(16.02.2011)

Kreis-Anzeiger - 16.02.2011 - Text: E.Maresch - Bild:M.Heil

„Wenings - einst und jetzt“: Historische Fotos zeigen, wie sich das Dorf verändert hat

Auch beim zweiten Teil von Hans Erich Kehms Vortrag zur Ortsgeschichte war die Festhalle gut gefüllt. „Wenings - einst und jetzt“ war dieser Abschnitt überschrieben.

[Direkt zum kompletten Presseartikel des Kreis-Anzeigers]

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Bilder vom Geschichtsvortrag "Wenings eine alte Stadt"

(15.02.2011)

Die ersten Bilder sind online vom Geschichtsvortrag "Wenings eine alte Stadt" von Hans Erich Kehm. 

 

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„Beinander stehen und nach unserer Freiheit trachten“

(14.02.2011)

Kreis-Anzeiger - 14.02.2011 - Text: E. Maresch - Bild: F.Heil

Als eine „zusammengeschworene Rotte von Aufwieglern und Aufrührern“ bezeichnete Graf Wolfgang Ernst I. von Büdingen 1597 seine Weningser Untertanen.

[Drekt zum kompletten Presseartikel]

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Christa und Hans Erich Kehm übernachten fürstlich in Gedern

(14.02.2011)

Nach den beiden Geschichtsvorträge am 11.02-12.02.2011 von Hans Erich Kehm mit über 600 Besucheren, konnte dieser sich mit seiner Frau Christa bei einer Übernachtung im neu eingerichteten Fürstenschlafzimmer des Schlosshotels Gedern von den Anstrengungen der vergangenen Tagen erholen.

[Das Fürstenbett im Schloßhotel Gedern]

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Großvater weckte einst das Interesse an Geschichte

(05.02.2011)

05.02.2011 - Kreis-Anzeiger - Text & Bild: E. Maresch

Hans Erich Kehm hat ein 376 Seiten starkes Buch über Wenings geschrieben

Hier wird die Endfassung eines halben Jahres intensivster Arbeit greifbar: Der große Ordner, der vor Hans Erich Kehm auf dem Tisch liegt, enthält das fertige Manuskript seines Buches „Wenings - eine alte Stadt. Eine Reise durch die 675-jährige Stadtgeschichte“.

[Direkt zur Pressemitteilung]

„Weißt Du noch..?“ Entdeckungsreise in vergangene Zeiten

(03.02.2011)

Zwei Vorträge und ein Buch zum Jubiläumsjahr - 675 Jahre Stadtrechte Wenings

Anlässlich der Feierlichkeiten zum Jubiläum der Stadtrechtsverleihung von 1336 lädt Hans Erich Kehm am 11. und am 12. Februar 2011 zu zwei spannenden Geschichtsvorträgen nach Wenings ein:

 

Das letzte Vaterunser - Eine fesselnde Chronologie ab 1187 und: Für Wenings kam der Denkmalschutz zehn Jahre zu spät. Es lohnt sich, an beiden Abenden jeweils ab 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) vorbei zu kommen. Der Eintritt ist frei und die Festhalle mittelalterlich passend geschmückt.

Alte Ansichten und Fotos untermauern beide Vorträge. Schon in jungen Jahren dokumentierte der gelernte Drogist und Kaufmann Kehm mit seiner Kamera die Geschehnisse in der Heimat. So stammen viele der Bilder aus dem Fundus des geschichtsbegeisterten Fotografen und wurden vor rund 50 Jahren selbst aufgenommen.

 

1. Das letzte Vaterunser - Eine fesselnde Chronologie ab 1187

Am Freitag, den 11. Februar, werden bedeutsame Entwicklungen zu den Geschehnissen in Wenings von seiner Ersterwähnung über die Verleihung der Stadtrechte bis heute vorgestellt. Dabei wird auch die Frage beantwortet: Gab es in Wenings einen Galgen oder wird ein bestimmter Hügel in der Gemarkung nur entsprechend genannt? An der Straße hinauf sollen drei Kreuze gestanden haben. Da hatten Verurteilte Gelegenheit, ihr letztes Gebet zu sprechen.

Endlich bekommt man auch Erklärungen über das geflügelte Wort: "Die Weningser huldigen nicht." und warum sie es wagten, das zu verweigern: Es gibt einen Zusammenhang mit dem späteren jahrelangen Prozess, bei dem die Stadt Wenings gegen ihre Landesherren 1596 u. a. wegen der verschwundenen Stadtrechtsurkunde klagte. Erst 1603, bei dem abschließenden Vergleich im Prozess, erhielten die Weningser einige ihrer Privilegien zurück. Doch dafür hatten sie über 50 alte Menschen als Augen- und Zeitzeugen zu den Verhandlungen nach Speyer bringen müssen. Erzählt wird an diesem Abend gleichfalls von der Burg Moritzstein, von der heute nur noch das Burgmannenhaus existiert.

 

2. Für Wenings kam der Denkmalschutz zehn Jahre zu spät

Am Samstag, den 12. Februar, geht es bei dem Vortrag von Hans Erich Kehm um eine Gegenüberstellung des Wenings von "Einst und Jetzt". Die bebilderte Präsentation schließt an die Zeiten der kleinen Stadt zum Ausgang des 19. Jahrhunderts an und beinhaltet in der Folge die Entwicklung bis in die heutige Zeit.

Ein herausragender Punkt wird sicher eine, Mitte der 1960er Jahre vom Land geförderte, Aussiedlung sein. Wenings als "Musterdorf" wurde sogar vom Besuch des hessischen Ministerpräsidenten Georg-August Zinn geehrt, als 21 Landwirte die Betriebe von ihren Hofreiten nach draußen in die Gemarkung verlegten. Bedingung für die Aktion war damals, den Ortskern hinterher "aufzulockern". Das heißt, die alten Häuser wurden abgerissen, damit innerörtliche Betriebe Erweiterungsmöglichkeiten bekamen. Zehn Jahre später hätte man einen Teil der historischen Gebäude analog zum Denkmalschutz sicher mit Wonne erhalten.

 

Erinnerungen zum Mitnehmen: Bildband mit mehr als 600 Fotos und Abbildungen

Hans Erich Kehm hat aus seinen Unterlagen ein Buch mit 376 Seiten zusammengestellt. Für 19,95 Euro bekommt man im Anschluss an Vorträge die frisch gedruckte Ausgabe "Wenings eine alte Stadt". Das erste Kapitel befasst sich mit der wechselvollen Zeitgeschichte vom 12. bis zum 21. Jahrhundert. Ein weiteres erzählt von dem Aufstand, der "Rebellion" der Weningser gegen die Herrschaft, die Frondienste von ihnen verlangte. Es leitet über zum nächsten Kapitel, in dem von drei Kirchengemeinden und den Schulen in Wenings berichtet wird. Auch von ehemaligen wirtschaftlichen Verhältnissen und dem wichtigen Thema Wasserversorgung für die Menschen im Vogelsberg liest man. Dazu erfährt der Leser, warum die mehr als 150 Einwohner ihr Heimatdorf Wernings verließen und gemeinsam nach Nordamerika auswanderten.

Text: Brigitta Möllermann - www.vogelsberg-netz.de

[Download]

[Zum Pressetext auf www.vogelsberg-netz.de]

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VfR Wenings holt Manega als Trainer

(02.02.2011)

Kreis-Anzeiger - 02.02.2011 - (kar)

Beim Fußball-Kreisoberligisten VfR Wenings wurden bereits die Weichen für die kommende Spielzeit gestellt. Wie VfR-Vorsitzender Kurt Heusohn mitteilt, wird Roberto Manega mit Beginn der Spielzeit 2011/2012 das Amt des Spielertrainers bei den Grün-Weißen übernehmen. Der 28-jährige Manega steht derzeit noch in Diensten des Gelnhäuser Kreisoberligisten FSV Bad Orb. Für die Kurstädter kickte der zukünftige VfR-Coach auch bereits in der Landesliga und stand in seiner aktiven Laufbahn zudem schon bei der SG Bad Soden und beim KSV Klein-Karben

Kandler noch bis Sommer

unter Vertrag. Manega ist gelernter Stürmer, jedoch auch als zentrale Figur hinter den Spitzen einsetzbar und löst zu Beginn der nächsten Saison Axel Kandler ab, der nach der frühen Trennung vom vorherigen Spielertrainer Fatmir Hajdari Mitte der laufenden Saison das Traineramt bei seinem Heimatverein übernommen hatte. Kandler obliegt definitiv bis zum Saisonende die sportliche Leitung beim VfR und Vorsitzender Kurt Heusohn bedauert es, „dass der Axel uns aus familiären Gründen nicht auch über diese Saison hinaus als Trainer erhalten bleibt

[Direkt zum Presseartikel auf www.kreis-anzeiger.de]

Newsletterfunktion auf wenings.de freigeschaltet

(17.01.2011)

Seit dem 17. Januar 2011 ist auf wenings.de auch die Newsletterfunktion freigeschaltet. Somit kann jeder über die neuesten Informationen von Wenings direkt per Mail unterrichtet werden.

Man braucht nur auf der Startseite rechts seine E-Mailadresse eintragen und schon wird man regelmäßig über die Neuigkeiten von Wenings benachrichtigt.

Gelungener Spielenachmittag

(11.01.2011)

11.01.2011 - Kreis-Anzeiger - Text: pd

Gemeinsame Veranstaltung des VdK-Ortsverbands Wenings und der Schule am Niedertor

Bereits zum dritten Mal organisierte der VdK-Ortsverband Wenings zusammen mit dem Förderverein der Schule am Niedertor einen elektronikfreien Spielenachmittag für Kinder und Junggebliebene.

 

Für den kompletten Pressetext, bitte dem nachstehenden Link folgen.

[Direkt zum Kreis-Anzeiger-Artikel]

Jubiläumsjahr beginnt mit rauschender Silvesterparty

(04.01.2011)

Kreis-Anzeiger 04.01.2011 - Text: A. Hennecke - Bild M.Heil

 Mit einer rauschenden Silvesterparty feierten die Weningser den Start in das Jubiläumsjahr anlässlich der Verleihung der Stadtrechte an Wenings vor 675 Jahren.

[Kreis-Anzeiger: Jubiläumsjahr beginnt mit rauschender Silvesterparty]

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Start ins Jubliläumsjahr - 675 Jahre Stadtrechte Wenings

(01.01.2011)

Mit einem "Herrschaftlichen Gelage" begannen die Weningser das neue Jahr 2011. Rund 190 Gäste feierten am Silvesterabend in der mittelalterlich geschmückten Festhalle mit ihrer ganzen Familie, vielen Freunden und Bekannten.

Anlaß für das Jubiläum ist die Stadtrechte-Verleihung im Jahr 1336 an den heutigen Gederner Ortsteil. Während einer zweijährigen Vorbereitungszeit hatten Recherchen ergeben, dass Wenings sich bis heute als Stadt im mittelalterlichen Sinne sehen kann. Das Staatsarchiv Wiesbaden hat dies inzwischen schriftlich bestätigt.

Der Schutzheilige aus jener Zeit, Johannes, der Täufer, zierte deswegen auch ganz stilecht die Keramiktaler am Band, die an diesem Abend als Eintrittskarten galten. Viele der Gäste kamen zur ersten Feier im Jubiläumsjahr passend historisch gewandet. Einige von ihnen hatten die Kleidung selbst gestaltet, andere fertig erworben.

Zur Eröffnung bliesen vier Trompeter, die sich eigens für den feierlichen Auftakt zusammen gefunden hatten. Markus Heil vom Festaussschuss eröffnete den Abend mit einer launigen Rede. Er dankte allen für ihr zahlreiches Erscheinen und begrüßte neben dem Stadtverordnetenvorsteher Kurt Heusohn, den Ortsvorsteher Hans-Joachim Flach, den Ersten Stadtrat Klaus Bechtold und den Landtagsabgeordneten Klaus Dietz mit Gattin.

Auch der Schirmherr des Jubiläums, Prinz Alexander von Isenburg, war mit seiner Lebensgefährtin Dr. Anke Möller-de Beer gekommen. Seit 1843 ist das Birsteiner Fürstenhaus mit Wenings freundschaftlich verbunden.

Die 40-köpfige Gefolgschaft, sprich das Organisationsteam des Festausschusses, wurde lobend erwähnt. Ganz besonders erfreulich war dabei, dass seit Montag bereits viele freiwillige Helfer die Halle geschmückt hatten. Ein großer Dank ging an Elke und Wilfried Appel aus Wenings, aus deren Fundus viele Stücke der Mittelalterdekoration stammten.

Markus Heil gab einen Überblick über das kommende Programm im Festjahr. Als erstes nannte er zwei unterschiedliche Geschichtsvorträge von Hans-Erich Kehm am 11. und 12. Februar im Bürgerhaus von Wenings. Sie werden kostenlos zu besuchen sein und beinhalten spannende Themen über das historische Wenings. Noch separat angekündigt werden zu gegebener Zeit die Highlights, wie z. B. der stehende Festzug mit Mittelaltermarkt in Kombination mit der traditionellen und beliebten Traktor- und Oldtimerausstellung im Sommer.

An schön dekorierten rustikalen Tafeln saßen Gruppen von ca. 15 Leuten zusammen. Wasser, Limo sowie ein paar Fässchen Bier kamen auf den Tisch, die Krüge dazu waren Geschenke an die Gäste. Beim anschließenden gemeinsamen Essen vom Büfett, das Familie Peppel vom Schützenhof in Wenings anbot, bediente sich jeder selbst. Herzhafter Braten oder Schnitzel, Kasseler und Hähnchenbrust mit Klößen und Salat mundete hervorragend.

Die Wartezeit bis zum Feuerwerk um Mitternacht verbrachten die Gäste spielend und plaudernd. Die Kinder waren in der Halle unterwegs, die ganz Kleinen wurden auf dem Arm getragen. Discjockey Michael Vogel aus Wenings legte Musik auf aus der heutigen Zeit, die Laune machte und zur guten Stimmung beitrug.

Viel Beifall ernteten auch die mittelalterlichen Wortspiele zum Erraten, die in Schriftrollen auf den Tischen platziert waren. Das eine oder andere Tänzchen brachte Schwung in die Gesellschaft, bis die Feuerwehr um Mitternacht zum großen Feuerwerk vor die Tür lockte.

Punkt zwölf Uhr stieß man mit Sekt auf das Neue Jahr an. Mancher machte sich danach auf den üblichen Rundgang durchs Dorf. Nach der Rückkehr stärkten sich alle, die noch nicht ins Bett wollten, mit den angebotenen heißen Würstchen und feierten weiter, bis der Tag graute.

Foto zu Meldung: Start ins Jubliläumsjahr - 675 Jahre Stadtrechte Wenings

675 Jahre Stadtrechte Wenings - Silvester 2010/11

(01.01.2011)

Mit einem "Herscchaftlichen Gelage" ist man in das neue Jahr 2011 gestartet und so auch in die Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich der 675. Wiederkehr der Verleihung der Stadtrechte an Wenings im Jahre 1336. In mittelalterlichem Ambiente konnten die Gäste in der Festhalle Wenings den Jahreswechsel begehen.

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Gottesdienste am Heiligen Abend

(13.12.2010)

Die Evangelische Kirchengemeinde Wenings/Merkenfritz lädt am Heiligen Abend zu drei Gottesdiensten ein: Um 16.00 Uhr findet ein Familiengottesdienst in Wenings statt, in dem die Kinder des Kindergottesdienstes ein Krippenspiel aufführen. Um 17.30 Uhr beginnt ein Familiengottesdienst in Merkenfritz. Hier wird ein Krippenspiel durch die Merkenfritzer Konfirmanden und Kindergottesdienst-Kinder aufgeführt. Den Abend beschließt die Christmette, die um 22.30 Uhr in Wenings gefeiert wird.

Spende vom Adventsbasar in Wenings

(13.12.2010)

Am 1. Advent fand im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Wenings/Merkenfritz der traditionelle Adventsbasar statt. Durch den Verkauf von gespendeten Kuchen, Strick- und Bastelwaren und anderer Artikel wurden von der Kirchengemeinde 735,-- Euro eingenommen. Dieser Betrag ist jetzt komplett auf das Spendenkonto für die Stammzellenspender-Typisierung der DKMS überwiesen worden, die am 19. Dezember in Wenings stattfindet – aus Anlass der Erkrankung von Andreas Hofmann aus Wenings. Die Kirchengemeinde dankt allen, die durch ihre Sachspende und durch ihre Mitarbeit diesen Erlös ermöglicht haben.

Silvester Mittelalterparty - Auftakt zum Jubiläum 675 Jahre Stadtrechte Wenings

(10.12.2010)

Das Jahr 2011 wird zu einem Jubiläumsjahr für den kleinen Ort Wenings im Vogelsberg. In allen zwölf Monaten wird die Wiederkehr der Stadtrechte-Verleihung aus dem Jahr 1336 gefeiert. Der Startschuss fiel jetzt am Sonntag, den 5.12.2010, mit der feierlichen Ernennung des Schirmherren und der Urkundenüberreichung an das Fürstenhaus Isenburg in Birstein.

Umrahmt von Liedern des Gesangsvereins Wenings überreichte eine Abordnung des Festausschusses eine historisch gestaltete Urkunde im Birsteiner Schloss. Die Unterzeichnenden waren Gederns Bürgermeister Stefan Betz, Stadtverordnetenvorsteher Kurt Heusohn und Hans-Joachim Flach als Ortsvorsteher von Wenings: Die "bescheidenen Leuten in dem Dorfe Wenings sitzend" ernannten "Seine Durchlaucht Alexander Prinz von Isenburg zum Schirmherren an allen Tagen des Jubiläumsjahres 2011".

Schlossherr Alexander, Erbprinz von Isenburg, der an diesem winterlichen Nachmittag im Empfangssaal begleitet wurde von seiner reizenden Lebensgefährtin Dr. Anke Möller-de Beer, war aufgrund der langjährigen Verbindung zu Wenings gerne bereit, diese Ehre anzunehmen. Er dankte für das Vertrauen und erinnerte sich noch vergnügt an eine Situation, die seine Mutter, die Fürstin, als Schirmherrin neben all ihrer Verantwortung genossen hatte: "Sie wurde zweimal mit der Kutsche durch den Ort gefahren, das gefiel ihr ganz besonders gut."

Schon seit 1843 ist Wenings mit dem Birsteiner Fürstenhaus traditionell und freundschaftlich verbunden. Gederns Bürgermeister Betz zeigte sich erfreut in seiner Ansprache über die Zusammenarbeit und auch darüber, daran nun selbst daran teilhaben zu können. Er berichtete von seiner persönlichen Familiengeschichte, die historisch verknüpft ist mit dem Fürstenhaus, das vielen Männern Arbeit und Brot in den vergangenen Jahrzehnten gegeben hatte.

Im Mittelalter war der "Schirmherr" ein Adliger, der gegen Bezahlung einer sozialen, religiösen oder wirtschaftlichen Gruppe militärischen Schutz gewährte. Prinz Alexander, Dipl.-Forstwirt, Dipl.-Finanzökonom und MBA ist heute eher ein Unternehmer. Seit 2007 führt er die Geschäfte der Land- und Forstwirtschaft und verwaltet das Kulturvermögen seines Familienbesitzes. Dazu gehört das wunderbar erhaltene Schloss in Birstein mit seinen Innenhöfen und einem herrlich gepflegten Park. Hier finden manche öffentlichen Veranstaltungen statt, und auch das Heiraten ist in den repräsentativen Räumen möglich. Wer die stilvolle Pracht einmal besichtigen möchte, meldet sich am besten zu einer Führung unter www.isenburg.de.

Für den Beginn der Feierlichkeiten in Wenings wurden durch Markus Heil vom Festausschuss an Seine Durchlaucht und Dr. Anke Möller-de Beer zwei Keramiktaler übergeben, die als Eintrittskarten für die Silvesterparty 2010/2011 gelten. Ab 19 Uhr erleben knapp 200 Gäste in historischer Atmosphäre die erste Mittelalterfeier in Wenings. In der schön dekorierten Festhalle werden die Gäste an rustikalen Tafeln zusammensitzen. Ein Fässchen Bier steht auf dem Tisch, und dazu wartet auf jeden ein Überraschungsgeschenk. Wein, Wasser und ein Verdauungsschnäpschen zum Büfett zwischen 19.30 und 21 Uhr mit herzhaftem Braten, Schnitzeln, Kasseler und Hähnchenbrust gibt es auch. Das kostet nicht extra, dafür bedient man sich ungezwungen selbst. Ein Discjockey aus Wenings sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt und legt Musik zum Tanzen auf.

Gegen 21.30 ist ein besonders heiterer Programmpunkt eingeplant, der im Vorfeld geheim gehalten wird. Im Anschluss daran können sich Jung und Alt die Wartezeit bis zum Jahreswechsel verkürzen und in der Festhalle zusammen spielen - auf die gleiche Weise, wie sie es auch sonst in diesem Teil des Vogelsberges zu tun pflegen. Ohne moderne Technik wird Blei gegossen und interessante Brett- und Würfelspiele werden ausgepackt. Dazu soll es die eine oder andere Polonäse geben, bis die Feuerwehr um Mitternacht die Feiernden zur Präsentation des großen Feuerwerk vor die Tür lockt.

Mit Sekt, der ebenfalls im Verzehrpreis enthalten ist, stoßen die Gäste hinterher auf das Neue Jahr an und machen sich auf den üblichen Rundgang durchs Dorf. Nach der Rückkehr stärken sich alle, die noch nicht ins Bett möchten, mit den angebotenen heißen Würstchen. Restplätze für die Silvesterparty sind noch zu bekommen, als Anmeldeschluss gilt der 15. Dezember 2010. Der Eintritt für Erwachsene beträgt inklusive Buffet, Würstchen, Getränke und Feuerwerk 30 Euro. Bis acht Jahre bezahlen Kinder nichts und bis 14 Jahre 15 Euro. In mehreren Geschäften im Ort hat der Vorverkauf begonnen.

 

Text und Bild: B. Möllermann (www.vogelsberg-netz.de)

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„Ich werde dieses Amt mit Verantwortung tragen“

(08.12.2010)

Erbprinz Alexander von Isenburg und Birstein ist Schirmherr der Jubiläumsfeierlichkeiten

Wenn in der Silvesternacht Böller und Feuerwerk das neue Jahr begrüßen, beginnt in Wenings ein ganz besonderes Jahr: Denn die Weningser feiern das Jubiläum „675 Jahre Stadtrechte Wenings“ und haben für 2011 diverse Festveranstaltungen auf die Beine gestellt. Als Schirmherrn konnten die Organisatoren Erbprinz Alexander von Isenburg und Birstein gewinnen.

Während einer Feierstunde im Birsteiner Schloss überreichte Ortsvorsteher Hans Flach dem Birsteiner Erbprinzen im Beisein von Stadtverordnetenvorsteher Kurt Heusohn, Gederns Bürgermeister Stefan Betz sowie Vertretern der Weningser Ortsvereine die Schirmherren-Urkunde. „Durchlaucht, wir freuen uns sehr, dass Sie bereit sind, die Schirmherrschaft über unser Jubiläumsfest zu übernehmen, verbindet uns doch eine lange Tradition und eine Jahrhunderte lange freundschaftliche Verbundenheit mit dem Fürstenhaus. Bereits 1843 hat Ihr Urgroßvater dem Weningser Gesangverein die Stiftungsfahne überreicht“, hob Flach hervor.

Stadtverordnetenvorsteher Kurt Heusohn betonte: „Wir fühlen uns sehr geehrt, dass Sie unserem Wunsch entsprochen haben und die Schirmherrschaft übernehmen.“ Und auch Bürgermeister Stefan Betz dankte dem Birsteiner Erbprinzen für die Bereitschaft, als Schirmherr zu fungieren. „Ich weiß die schöne alte Beziehung meiner Eltern zu den Bürgern der Stadt Wenings zu schätzen. Ich bin mit guten Erinnerungen an Wenings und seine Bürger groß geworden. Deswegen freue ich mich ganz besonders, dass Sie mir diese wunderbare Ehre der Schirmherrschaft zukommen haben lassen. Ich werde dieses Amt mit Verantwortung tragen“, versicherte Prinz Alexander von Isenburg und Birstein.

Damit der Erbprinz einen groben Überblick über seine in der Silvesternacht beginnende Funktion bekam, verlas Markus Heil vom Festausschuss eine Liste der anstehenden Jubiläumsaktionen. „Damit Sie wissen, auf was Sie sich eingelassen haben, teile ich Ihnen nun alle geplanten Veranstaltungen mit“, brachte Heil dem Erbprinzen die 2011 anstehenden Festtage auf charmant-amüsante Art näher und lud ihn außerdem zum Start ins Weningser Jubiläumsjahr zum Silvesterball in der Festhalle ein. „Als Eintrittskarten übergebe ich Ihnen zwei Keramiktaler und freue mich auf Ihr Kommen“, so Heil. Musikalisch umrahmt wurde die feierliche Übergabe vom Gesangverein Wenings unter der Leitung von Hans Flach.

Kreis-Anzeiger, 08.12.2010 - Text: Andrea Hennecke

Foto: Brigitta Möllermann (www.vogelsberg-netz.de)

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"Ich bin mit stets guten Erinnerungen an Wenings und seinen Bürgern groß geworden“

(07.12.2010)

(ahe). Wenn in der Silvesternacht Böllerschüsse und Feuerwerkskörper um Mitternacht das neue Jahr begrüßen, beginnt in Wenings ein ganz besonderes Jahr: Denn die Weningser feiern das 675-jährige Jubiläum der Wiederkehr der Ernennung der Stadtrechte. Als Schirmherr konnte Erbprinz Alexander von Isenburg und Birstein gewonnen werden. Im Birsteiner Schloss überreichte der Weningser Ortsvorsteher Hans Flach im Beisein von Gederns erstem Bürger Kurt Heusohn und Gederns Bürgermeister Stefan Betz die Urkunde zur Ernennung der Schirmherrschaft. „Durchlaucht, wir freuen uns sehr, dass Sie bereit sind, die Schirmherrschaft zu übernehmen, verbindet uns doch eine lange Tradition und eine jahrhundertelange freundschaftliche Verbundenheit. Denn bereits im Jahre 1843 hat Ihr Urgroßvater dem Weningser Gesangverein die Stiftungsfahne überreicht“, hob Flach hervor. „Ich weiß die schöne alte Beziehung meiner Eltern zu den Bürgern Wenings zu schätzen. Ich bin mit stets guten Erinnerungen an Wenings und seinen Bürgern groß geworden“, versicherte Alexander von Isenburg und Birstein.

Gelnhäuser Tageblatt 07.12.2010 - Text: Andrea Hennecke

Foto: Brigitta Möllermann (www.vogelsberg-netz.de)

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Metztgerei-Neun-Team spendet für Typisierung

(04.12.2010)

Andreas Hofmann benötigt dringend Stammzellenspender

(ahe). Andreas Hofmann aus Wenings leidet an einer lebensbedrohlichen Erkrankung des blutbildenden Systems. Wie viele andere Betroffene hat auch der 41-jährige Vater nur durch eine geeignete Stammzellenspende eine Überlebenschance. Deshalb werden im Kampf gegen Leukämie dringendst Personen gesucht, die bereit sind, sich typisieren zu lassen und ihre Stammzellen für die Rettung eines Menschenlebens zur Verfügung zu stellen. Auch Umweltministerin Lucia Puttrich, Landrat Joachim Arnold und Gederns Bürgermeister Stefan Betz, die die Schirmherrschaft der Aktion „Hilfe für Andreas Hofmann“ übernahmen, rufen die Bevölkerung auf: „Machen Sie mit - Ben braucht seinen Vater!“. Potentielle Lebensspender sind Personen zwischen 18 und 55 Jahren, die bei guter Gesundheit sind. Mit nur fünf Milliliter Blut können erste Gewebemerkmale bestimmt werden. Zeigen diese eine Übereinstimmung mit denen eines Patienten, folgen weitere Test. Die Stammzellen befinden sich in hoher Anzahl im Knochenmark (nicht im Rückenmark) des Beckenkamms.

Die Registrierung eines Lebensspenders kostet die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) 50 Euro. Aufgrund des Sozialgesetzbuches ist es den Krankenkassen nicht möglich, die Kosten der Ersttypisierung zu bezahlen. Daher ist neben den Lebensspendern auch die finanzielle Unterstützung sehr wichtig. Das gesamte Mitarbeiter-Team der Metzgerei Neun in Wenings zeigt tiefe Verbundenheit mit Andreas Hofmann und verzichtete zugunsten der Typisierungsaktion auf den Inhalt ihrer Trinkgeldkasse und auf die diesjährige Weihnachtsfeier. Den daraus resultierenden Betrag - 1 800 Euro - spendete das Neun-Team an die DKMS. „Wir hoffen, mit unserer Spendenaktion beispielgebend für viele andere Geschäftsleute, aber auch Vereine und Privatpersonen zu sein“, sagte Juniorchef Alexander Neun.

Wer die Typisierung bei der Deutsche Knochenmarkspenderdatei finanziell unterstützen möchte, kann seine Geldspende auf das DKMS-Spendenkonto 7385269 bei der VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen (Bankleitzahl 50661639) überweisen. Wer Andreas Hofmann beziehungsweise anderen Betroffenen mit dem Spenden von Knochenmark helfen und sich als Stammzellenspender registrieren lassen will, kommt am Sonntag, 19. Dezember, zwischen 11 und 17 Uhr in die Festhalle Wenings, Am Sportfeld 8 in Wenings. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.Hilfe-für-Andreas-Hofmann.de sowie unter www.dkms.de.

04.12.2010 - Kreis-Anzeiger - Text: Andrea Hennecke

Kinderbasar spendet an Förderverein Ameisenhügel

(27.11.2010)

Beim letzten Kinderbasar der im Oktober durchfeführt und von Heike Schäfer, Elisabeth Wagner und Andrea Triesch organisiert wurde, ist der Erlös der Veranstaltung von 300.-€ nun im Rahmen einer Scheckübergabe an den Förderverein Kita Ameisenhügel im Kindergarten Wenings überreicht worden. Der Vorsitzende Timo Kehm bedankte sich bei den Organisatoren und versicherte, dass das Geld für den Ausbau des Außengeländes im nächsten Jahr verwendet wird und betonte, wie wichtig es ist, dass der Basar regelmäßig organisiert wird.

 

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Stadtmauer von Wenings soll wieder zugänglich gemacht werden

(21.11.2010)

Die Vorbereitungen laufen in vollem Gange, wenn Wenings im kommenden Jahr die Verleihung der Stadtrechte vor 675 Jahre feiert.

So trafen sich Weningser Bürger nun um das letzte voll erhaltene Stück Stadtmauer mit Wehrturm wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Denn das angrenzende Grundstück wurde seit Jahren nicht mehr gepflegt. So mussten die freiwilligen Helfer Hecken entfernen, Bäume fällen und auch Unrat musste entsorgt werden.

Am Samstag, 4. Dezember sollen dann die Aufräumarbeiten ab 10. 00 Uhr weitergehen. So muss der Heckenschnitt, wie auch die gefällten Bäume weiterverarbeitet und abtransportiert werden. Die Organisatoren für das anstehende Jubiläum und der Ortsbeirat würden sich an einer regen Beteiligung sehr freuen und bedanken sich bereits für die geleistete Arbeit.

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Heinrich Heusohn erhält Goldenen Meisterbrief

(12.11.2010)

12.11.2010 - ECHZELL - Bild: (ahe)

Silberne und Goldene Meisterbriefe - Zusammenkunft in Echzeller Horlofftalhalle

(ahe). An der Pflege der Tradition, verdienten älteren Handwerkern im würdigen Rahmen die Silbernen und Goldenen Meisterbriefe für 40- beziehungsweise 50-jährige Meisterschaft-Jubiläen zu übergeben, hatte die Wetterauer Kreishandwerkerschaft mit dem Geschäftsführer Johannes Laspe an der Spitze auch in diesem Herbst festgehalten und jüngst zum Althandwerker-Nachmittag in die Horlofftalhalle in Echzell geladen.

 

Einer zu Ehrenden war auch Heinrich Heusohn. Er erhielt den Golden Meisterbrief im Kfz-Mechaniker-Handwerk.

 

 

Textauszug: Kreis-Anzeiger

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Nachhaltige Bewirtschaftung

(29.10.2010)

29.10.2010 - Kreis-Anzeiger

Schilder im Wald weisen darauf hin, dass Forstamt Nidda keinen Raubbau betreibt

(pd). Stolz präsentierten das Forstamt Nidda und seine betreuten Waldbesitzer neue Zertifizierungsschilder. Bereits seit 2000 sind sowohl der Staatswald als auch die betreuten Kommunal- und Gemeinschaftswälder PEFC-zertifiziert. Die Bürgermeister der Städte Büdingen und Gedern, Erich Spamer und Stefan Betz, sowie Revierförster Peter Graf stellten die neuen Schilder bei Wenings vor. Derzeit werden sie in den elf Revieren des Forstamts an häufig genutzten Waldwegen angebracht.

Die PEFC-Zertifizierung (Programm for the Endorsement of Forest Certification Schemes) bescheinigt dem Forstamt eine nachhaltige Bewirtschaftung ihrer Wälder in Sachen Holzproduktion und Biodiversität sowie den Sozialfunktionen Naturschutz, Erholung und Arbeitsplätze.

Die Kriterien für die Zertifizierung orientieren sich an den Ergebnissen der Ministerkonferenz 1993 in Helsinki zum Schutz der Wälder in Europa. Entscheidend für die Beurteilung sind alle Teilbereiche, die den Wald und die Bevölkerung betreffen, wie etwa die Holzproduktion, die biologische Vielfalt, die Schutzfunktionen für Wasser, Boden und Klima sowie die soziale Funktion der Wälder als Arbeits-, Erholungs- oder Freizeitraum. Viele Waren werden seit längerer Zeit mit dem PEFC-Symbol gekennzeichnet. Das ist immer dann möglich, wenn die Hersteller Holz aus zertifizierten Betrieben wie dem Forstamt Nidda verwenden. Die Kennzeichnung ist wichtig, um zu zeigen, dass durch die nachhaltige Verwendung des Holzes kein Raubbau an der Natur betrieben wird. Das Forstamt Nidda als Produzent dieses zertifizierten Holzes ist unter anderem dazu verpflichtet, die Waldbestände nicht flächig zu befahren, Mischbestände zu begründen, Rücksicht auf Biotope zu nehmen, besondere Arbeitsschutzmaßnahmen einzuhalten und Fachpersonal zu beschäftigen

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Garagenbrand in der Siedlungsstraße

(19.10.2010)

Kreis-Anzeiger-19.10.2010-Text und Bild: Andrea Hennecke

Feuerwehr Wenings rückt zu Jahresabschlussübung aus

Sirenengeheul und Martinshorn der in Richtung Siedlungsstraße preschenden Einsatzfahrzeuge der Gederner Stadtteilwehr rissen die Weningser Bevölkerung am Samstagabend aus der Feierabendruhe. Die Feuerwehrkameraden rückten wegen ihrer Jahresabschlussübung aus und demonstrierten der Bevölkerung - darunter auch Bürgermeister Stefan Betz, Erster Stadtrat Klaus Bechtold und Stadtverordnetenvorsteher Kurt Heusohn - ihr Können und ihren Ausbildungsstand.

Angenommen wurde ein Fahrzeugbrand mit einer vermissten Person in der Garage des Anwesens von Markus Heil. Während sich ein Teil der Einsatzkräfte um die Ausleuchtung des Objekts und die Wasserversorgung aus dem Hydrantennetz kümmerte, drangen Atemschutzgeräteträger in die verqualmte Garage ein, bargen eine verletzte Person und übergaben sie schließlich nach der Erstversorgung dem fiktiven Sanitätsdienst. Zeitgleich unterstützten die Kameraden der Gederner Stützpunktwehr die Brandbekämpfung, indem sie mit einem Schlauchwagen eine etwa 400 Meter lange B-Schlauch-Wasserleitung von dem unterirdisch verlaufenden Überlauf eines im Tal liegenden Stauweihers herstellten.

Die Leitung der Übung hatte der Wehrführer der Feuerwehr Wenings, Michael Heusohn, inne. Beteiligt waren 35 Männer und Frauen der Einsatzabteilung. Alle Aktiven und die Zuschauer waren im Anschluss zu einem Imbiss ins Feuerwehrgerätehaus eingeladen.

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Flach: Neubau hat jetzt oberste Priorität

(06.10.2010)

Kreis-Anzeiger - 06.10.2010

Arzthaus Thema im Ortsbeirat Wenings - Praxis wird kleiner

(ahe). Die Zukunft des Arzthauses in Wenings ist ein Thema, das Ortsvorsteher Hans Flach schon seit geraumer Zeit unter den Nägeln brennt. Jetzt sorgte er dafür, dass es während der jüngsten Ortsbeiratssitzung im Wappensaal der Burg Moritzstein diskutiert wurde. Seit der „Zwangszuführung“ von Wenings zur Stadt Gedern 1972 verwalte die Kommune das Arzthaus. „In den vergangenen 456 Monaten hat die Stadt Gedern monatlich im Schnitt 1000 Euro Miete eingenommen“, rechnete Flach vor. Aber geschehen sei in Sachen Instandhaltung oder Neubau nichts.

„Es kann nicht sein, dass die Stadtteile vernachlässigt werden. Das kann ich nicht dulden - und werde das auch über meine Amtszeit als Ortsvorsteher hinaus nicht tun“, kündigte Flach an. „Wir lassen uns das Arzthaus in Wenings nicht wegnehmen. Wir haben lange genug gewartet, und jetzt nach so vielen Jahren wollen wir endlich Ergebnisse sehen und den Praxisneubau auf den Weg bringen.“

Als Dieter Sand die Praxis vor fünf Jahren übernommen habe, habe man ihm per Mietvertrag zugesagt, dass er innerhalb von zwölf Monaten ein neues Arzthaus beziehen könne. „Jetzt gibt es keinen Aufschub mehr. Wir erwarten vom Magistrat im Laufe dieses Monats einen verbindlichen Bescheid. Und wir fordern, dass der Rohbau für das neue Arzthaus bis November erfolgt“, sprach Flach klare Worte. Die gute ärztliche Versorgung durch einen niedergelassenen Arzt in Wenings sei bereits seit den 20er Jahren gewährleistet und müsse auch im Sinne von Gedern sein. Ohne Arzthaus siedele sich in Wenings kein Arzt an, meinte Flach.

Der Kampf dauere bereits viereinhalb Jahre und müsse zu einem vernünftigen Ergebnis führen. „Wenn die Politiker das nicht wollen und wenn in diesem Jahr nichts mehr geschieht, gehen wir auf die Barrikaden“, versicherte Flach.

Bürgermeister Stefan Betz teilte mit, dass im städtischen Haushalt 250 000 Euro für den Neubau eines Arzthauses zur Verfügung stünden. Nachdem Angebote verschiedener Architekten eingeholt worden seien, habe der Magistrat am 16. März dem Architektenbüro Duschat den Auftrag erteilt, den Entwurf zu planen und die Ausschreibung vorzunehmen. Nach den nötigen Vorarbeiten, wie etwa die Ermittlung von Raumaufteilung und -zuschnitt, habe das Büro den Entwurf vorgelegt. Nach der Zustimmung des Magistrats habe der Architekt am 22. Juni den Auftrag erhalten, die Leistungsverzeichnisse zu erstellen und die Ausschreibung vorzunehmen. „Mitte August haben wir die Angebote ausgewertet, sie lagen zwischen 302 000 und 319 000 Euro“, berichtete Betz.

Um die Kosten zu reduzieren, sei das Gebäude verkleinert worden, außerdem habe man auf einige optionale Dinge, etwa den Balkon, verzichtet. Statt des ursprünglich geplanten Satteldachs soll ein Pultdach gebaut werden. Die Genehmigungsfähigkeit wurde bereits mit dem Bauamt abgeklärt. Die angepassten Leistungsverzeichnisse wurden erstellt und dem Architekten zugesandt.

Die nun geplante Arztpraxis soll 20 Quadratmeter kleiner werden, als die bisherige. „Ich wäre mit der verkleinerten Praxis einverstanden, denn ein attraktives Arzthaus ist wichtig für Wenings. Wenn es vor fünf Jahren keines gegeben hätte, wäre ich nicht hierher gekommen“, erklärte Dieter Sand.

Betz garantierte, das Architektenbüro Duschat in regelmäßigen Abständen von zwei bis drei Tagen zu kontaktieren und nach dem Stand der Dinge zu fragen. „Ich werde Ihnen regelmäßig berichten, inwieweit die Sache vorangeht“, versicherte Betz dem Weningser Ortsvorsteher. „Oberste Priorität in den nächsten zwei Monaten hat der Bau des Arzthauses“, machte Flach abschließend noch einmal deutlich.

Volkstanzgruppe Wenings erkundet den Harz

(26.09.2010)

Die Volkstanzgruppe Wenings erkundete während eines dreitägigen Ausflugs den Harz und die Region um Wernigerode. Während einer Stadtführung in Wernigerode und einer Besichtigung des Schlosses erfuhr die Gruppe viel Interessantes aus der Geschichte und die Beziehung des Fürstenhauses Stolberg-Wernigerode zu unserer Gegend. Viele der Teilnehmer verwenden beim Grillen wie selbstverständlich Grillkohle. Im Köhlermuseum wurde nun sehr anschaulich an den Handwerksgeräten der Köhler und an einem rauchenden Köhlermeiler erklärt wie die Grillkohle hergestellt wird. Eine lehrreiche Führung durch die Rübeländer Tropfsteinhöhlen machte die Gruppe mit den über jahrtausende entstandenen bizarren Gebilden der Harzer Höhlen bekannt. Zum Abschluss folgte eine ausgiebige Stadtführung in Goslar, mit dem berühmten Glockenspiel im Giebel des Kaiserringhauses und der Kaiserpfalz. Goslar wurde wegen seiner historischen Bedeutung zum Weltkulturerbe erklärt.

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Wanderfreunde Wenings Wanderung nach Kefenrod

(12.09.2010)

Bei strahlendem Sonnenschein haben es die Wanderfreunde Wenings wieder einmal geschafft, 41 Wanderer für eine interne Wanderung zu mobilisieren. Das Ziel war diesmal die Nachbargemeinde Kefenrod. Nach einem Boxenenstopp in der „Alten Wiese“ ging es dann weiter zum Gasthof „Vogelsberger Hof“ in Kefenrod. Nachdem sich alle bei einem guten und reichhaltigen Mittagessen gestärkt hatten, ging es wieder auf den Heimweg. Aber dieses Mal nicht (alle) zu Fuß, sondern mit den eigens dafür gecharterten Pferdekutschen vom „Haflingerhof“ in Wolferborn. Eine Gaudi und ein tolles Erlebnis für alt und jung.

Die Wanderfreunde Wenings bedanken sich bei allen, für das tolle Gelingen.

Foto zu Meldung: Wanderfreunde Wenings Wanderung nach Kefenrod

Ein großes Ereignis wirft seine Schatten voraus

(04.09.2010)

Ein Fest mit und für Wenings anlässlich der Verleihung der Stadtrechte vor 675 Jahren.

 

Lesen Sie den Kreis-Anzeiger-Pressebreicht vom 4. September.

 

 

[KA-2010-09-04 Großer Zusammenhalt]

„Ohne Förderverein vieles nicht erreicht“

(01.09.2010)

Kreis-Anzeiger - 01.09.2010 - WENINGS 

Text und Bild: A. Hennecke

Zweites Spielplatzfest der Kindertagesstätte „Ameisenhügel“ - Zahlreiche Anschaffungen - „Das ist beispielhaft“

„Danke für Eure Unterstützung. Danke für jedes frohe Fest. Danke, denn wir konnten Dinos sehen...“, sangen die 45 Zwerge der Kindertagesstätte „Ameisenhügel“ für die rührigen Mitglieder des Fördervereins, der zum zweiten Spielplatzfest eingeladen hatte. Obwohl das Fest nicht wie geplant auf dem Kita-Außengelände stattfand, sondern wegen Regens kurzerhand ins Dorfgemeinschaftshaus verlegt werden musste, tat dies der guten Stimmung keinen Abbruch.

Neben den kleinen Rackern hieß Fördervereinsvorsitzender Timo Kehm auch das Erzieherinnen-Team um Kita-Leiterin Katja Silberling sowie zahlreiche Eltern, Großeltern und Vertreter der städtischen Gremien in dem mit Luftballons und Herbstblumen dekorierten Dorfgemeinschaftshaus willkommen. Kehm erinnerte daran, dass der Verein im vergangenen Jahr für die Kindergruppen zwei CD-Player, Klangschalen und Bastelmaterial im Wert von 650 Euro angeschafft hat. Als Weihnachtsgeschenk bescherte der Förderverein den Kindergartenkindern mit einem Auftritt des „Theater Sternenstaub“ aus Wolferborn ein besonderes Erlebnis.

Als größte Anschaffung nannte Kehm den Kauf von flexiblen Turngeräten wie etwa Turn- und Purzelmatten, einen Wellenpfad und Turnbausteine. Um die Bewegung der Kinder auch im Freien zu fördern, wurden darüber hinaus drei Laufräder und Schutzhelme aus Vereinsmitteln finanziert. „Insgesamt haben wir im vergangenen Jahr 2500 Euro in unsere Weningser Kindertagesstätte investiert“, rechnete Kehm vor. All dies sei nur durch Spendengelder und Einnahmen aus Veranstaltungen möglich gewesen, sagte Kehm und dankte der Metzgerei Neun, dem Nahkauf Krämer, der Blumenstube Carmen Vogel, der IngDiBa und der Vereinsgemeinschaft Wenings, die den Förderverein und somit die Kita Ameisenhügel unterstützten.

Für das kommende Jahr kündigte Timo Kehm eine „große Aufgabe“ an. Da die Rutsche auf dem Spielplatz marode sei und nicht mehr den Sicherheitsbestimmung entspreche, sei eine Neuanschaffung geplant, so Kehm.

„Ich verspreche Ihnen, dass ich mich bei der Stadt Gedern dafür einsetzen werde, dass Sie Ihr Vorhaben im nächsten Jahr umsetzen können“, garantierte Stadträtin Barbara Gundlach. „Ich bin beeindruckt davon, was der Förderverein bereits umgesetzt hat. Das ist beispielhaft“, lobte Gundlach das Engagement. Auch Kita-Leiterin Katja Silberling fand ausschließlich Worte des Dankes: „Ohne unseren Förderverein hätten wir ganz viele Sachen nicht erreichen können. Als kleines Dankeschön haben unsere Kinder all die schönen Sachen und Erlebnisse in ein Lied verpackt“, so Silberling.

Höhepunkt des Spielplatzfestes waren die Aktionen der Wetterauer Verkehrswacht. Denn da gab es auf spielerische Weise einiges zu entdecken. So etwa machte eine Station mit Gurtschlitten auf die Gefahren für Passagiere, die in Fahrzeugen ohne Gurt auf den Sitzen mitfahren, aufmerksam. Darüber hinaus übten die Kinder das richtige Überqueren der Straße und hatten beim Roller-Hindernis-Parcours und beim Fühlkasten viel Spaß. Zudem gab es einen Sehtest, und beim Sturzhelmtest mit einem Hühnerei wurde deutlich, wie wichtig diese Kopfbedeckung für die Sicherheit der Kinder ist.

[Presseartikel Kreis-Anzeiger]

Foto zu Meldung: „Ohne Förderverein vieles nicht erreicht“

Wanderfreunde Wenings stellen wieder die meisten Wanderer bei EVG Tagen in Gelnhaar

(24.08.2010)

Bei den 39. Europäischen Volkswandertagen des Volkswander-Clubs „Qualmende Socken“ in Gelnhaar stellten die Wanderfreunde aus Wenings mit 72 Teilnehmern wieder die meisten Wanderer und erhielten somit wie gewohnt den ersten Pokal. Zusätzlich erhielten sie diesmal noch eine besondere Ehrung. Ein Läufer der Wanderfreunde wurde am ersten Tag  von den „Qualmenden Socken“ als 2500. Weningser Wanderer geehrt. Der Zufall wollte es, dass ausgerechnet der Vorsitzender Rainer Peppel dieser Teilnehmer war.

Schnellere Internetverbindung für Wenings

(12.08.2010)

Kreis-Anzeiger 12.08.2010

Vertrag mit OR Network unterzeichnet - Informationsveranstaltung am 13. September

(ahe). Die Stadt Gedern hat jetzt schnellere Internetverbindungen für die bislang unterversorgte Stadtteile Wenings, Nieder-Seemen und Mittel-Seemen auf den Weg gebracht. Bürgermeister Stefan Betz und Erster Stadtrat Klaus Bechtold unterzeichneten am Dienstagnachmittag den Vertrag mit der ausführenden Firma OR Network aus Grünberg.

Mit „wiDSL“ bietet OR Network eine Alternative zum kabelgebundenen DSL, wie es die Telekom in vielen Dörfern nur mit geringer Leistung oder gar nicht anbietet. Das Unternehmen aus Grünberg versorgt bereits über 140 Orte in Hessen und den angrenzenden Bundesländern mit DSL. Die Stadt Gedern hatte sich nach einer Ausschreibung für diesen Anbieter entschieden.

Der Ausbau soll noch in diesem Jahr beginnen und bis spätestens März 2011 abgeschlossen sein. Oliver Reitz, Inhaber der Firma, und Matthias Stöffler, Büro- und Vertriebsleiter von OR Network, stellten jedoch in Aussicht, dass die ersten Kunden noch in diesem Jahr angeschlossen werden können. Dann sind Geschwindigkeiten von zwei bis 16 Mbit möglich. Die monatlichen Tarife bewegen sich dabei zwischen zwölf und 49 Euro. Geschäftskunden können noch schnellere Verbindungen bis zu 50 Mbit erhalten. Bürgermeister Stefan Betz zeigte sich beim Vertragsabschluss zuversichtlich, dass das lange Warten auf schnelle Internetverbindung beendet und damit ein wesentlicher Schritt für die Standortsicherheit von Unternehmen und jungen Familien geschafft sei „Der Bedarf an schnellem Breitband wächst ständig, und das Spektrum der Firma OR Network lässt auf eine zukunftssichere Anbindung hoffen. Ob Richtfunk, Kabel oder Glasfaser bis in jedes Haus - das Angebot des Anbieters beinhaltet in jedem Fall eine nachhaltige Lösung und kompetente Beratung“, hob Betz hervor.

Am Montag, 13. September, findet ab 19.30 Uhr für die Bewohner von Nieder-Seemen, Mittel-Seemen und Wenings in der Seementalhalle eine Informationsveranstaltung statt. Die Stadt Gedern stellt dabei die Sicht der Gemeinde und die Firma OR Network das Konzept zur Breitbanderschließung, die Tarife und die Technik vor. Nähere Informationen gibt es auch im Internet auf www.wiDSL.de.

[ Link zum Kreis-Anzeiger]

Timo Kehm Sieger beim Rasenmähertraktorrennen in Illnhausen

(02.08.2010)

Gelnhäuser Tageblatt 2. August 2010

Sechste Auflage des Rasenmähertraktorrennens - Timo Kehm und Sylvia Langlitz oben auf dem Siegertreppchen

(ahe). Als Rennmaschinen „missbraucht“ knatterten unter strahlend blauem Samstagnachmittagshimmel 26 Rasenmähertraktoren über den Illnhäuser Bolzplatz und sorgten bei Groß und Klein für Nervenkitzel. Denn die vierrädrigen Gesellen, die im wirklichen Leben ausschließlich beim Mähen großer Rasenflächen zum Einsatz kommen, mutierten jetzt zu Flitzern.

Auch mit der sechsten Auflage ihres Rasentraktor-Rennens traf das Wirtsehepaar Andrea und Klaus Reichert bei Rennteilnehmern und Gästen gleichermaßen voll ins Schwarze. Denn nicht nur ganz Illnhausen pilgerte zur Rennpiste, sondern auch viele Besucher aus Nachbardörfern und dem angrenzenden Wetteraukreis reisten an, um sich das Spektakel nicht entgehen zu lassen. Nachdem Bürgermeister Wolfgang Gottlieb mit einem ohrenbetäubenden Knall aus der Schreckschusspistole am Gasthaus „Zum grünen Stern“ den Startschuss für das Rennen gegeben hatte, setzte sich der 26 Maschinen zählende Konvoi in Richtung Bolzplatz in Bewegung, wo Andrea Reichert selbst das Kommando über die Rasenmähertraktoren-Piloten übernahm. Und während die „Schumis von Illnhausen“ tüchtig aufs Gaspedal ihrer knatternden Maschinen traten und um die besten Zeiten wetteiferten, säumten zahlreiche Schaulustige und Neugierige die Rennbahn, fieberten mit ihren Favoriten mit und feuerten sie lautstark an. Und die gaben alles und verlangten ihren Traktoren mit elf bis 25 Pferdestärken unter der Motorhaube volle Leistung ab, um die 200 Meter lange Strecke in drei Runden so schnell wie möglich abzufahren. Manche Rennteilnehmerin setzte sogar all ihren weiblichen Charme ein und warf den Zeitnehmern Jürgen Sinner und Michael Neun trotz rasender Fahrt das ein oder andere Handküsschen als Bestechungsversuch zu. Am Ende jedoch brachte die Stoppuhr die Ergebnisse und Platzierungen des Rennens, das in vier Kategorien gestartet und gewertet wurde, an den Tag. Sieger bei den Herren wurde Timo Kehm vor Michael Weitzel und Edgar Weitzel. Schnellste Frau war Sylvia Langlitz, die Diana Bernhard auf Rang zwei und Anja Mack auf Platz drei zurückließ. Bei den Jugendlichen hatte Marcel von der Lehr die Nase vorn und verwies Fabian von der Lehr und Mirco Greb auf Rang zwei und drei. Bei den Startern mit getunten Fahrzeugen siegte Marcel Schäfer vor Lothar Schäfer und Jonas Luch.

Nach einer kurzen Verschnaufpause für Traktoren, Starter und Zuschauer ging es dann beim Geschicklichkeitsrennen in die zweite Wettkampfrunde, die auf der zum Hindernisparcour umgestalteten Privatwiese der Eheleute Andrea und Klaus Reichert ausgetragen wurde und abermals für Gaudi und Spaß sorgte. Denn die Rasenmähertraktoristen hatten hier knifflige Aufgaben unter Zeitdruck zu lösen. So etwa mussten die Teilnehmer durch ein Matschloch und über Hügel fahren, auf einer Wippe Balance halten, im Rückwärtsgang eine Hindernisstrecke im Slalom zurück legen, beim Getränke-Wetttrinken viel Durst haben und unter eine Lanze hinduch und durch ein Fadenwirrwarr rollen.

Sensationslustige fungierten als Zaungäste und wer das ganze Spektakel aus der Vogelperspektive verfolgen wollte, der konnte sich mit einer Hebebühne 24 Meter in die Höhe hieven lassen. Nach schweißtreibenden Runden standen die Platzierungen fest. Die oberste Stufe des Siegertreppchens erklomm bei den Männern Alexander Merth gefolgt von Timo Kehm und Michael Weitzel. Bei den Damen hatte Diana Bernhard die stärksten Nerven, Anja Mack holte den zweiten und Sylvia Langlitz den dritten Platz. Bester der jugendlichen Teilnehmer war Marcel von der Lehr. Zweiter wurde Philipp Perschbacher und Dritter war Mirco Greb. In der Klasse der getunten Traktoren siegte Peter Auth vor Raphael Meisel und Steffen Meisel.

Die Gewinner des Rennens und des Geschicklichkeitswettkampfes wurden mit Pokalen, die von der Dreherei Däsch in Mauswinkel und dem Bauzentrum Eichhorn in Birstein gesponsert wurden, belohnt. Medaillen gingen für das beste Outfit an Timo Kehm aus Wenings, der mit seinem „Weningser Wikinger-Boot“ nach Illnhausen geschiffert kam sowie für „Best of Fun“ an Peter Auth.

Nach kräftezehrenden Einsätzen auf dem Traktor und am Rennstreckenrand servierte das Reichert-Team Wildschweinbratwurst, Gyros aus der Riesenpfanne und Erfrischungsgetränke sowie selbstgebackene Kuchen und Torten

Foto zu Meldung: Timo Kehm Sieger beim Rasenmähertraktorrennen in Illnhausen

Nischen und Hohlräume werden immer seltener

(28.07.2010)

Kreis-Anzeiger 28.07.2010 - Bilder: (jhk)

NABU zeichnet „fledermausfreundliches Haus“ aus

(jhk). Die in Deutschland heimischen Fledermäuse zählen zu den am stärksten bedrohten Arten, denn die kleinen geflügelten Säugetiere sind vom Menschen abhängig wie kaum ein anderes Tier. Dachnischen und andere Hohlräume bieten ihnen hervorragende Quartiere, in denen sie geschützt ihre Jungen aufziehen können. Doch durch Umbaumaßnahmen und Sanierungen alter Häuser gehen die für die Fledermäuse so lebenswichtigen Hohlräume verloren.

Um dem entgegen zu wirken, hat der hessische Landesverband des NABU in Zusammenarbeit mit dem Land Hessen die Aktion „Fledermausfreundliches Haus“ ins Leben gerufen. Hausbesitzer, die ihre Gebäude mit Unterschlupfmöglichkeiten für Fledermäuse versehen, ihren Bestand dulden und sich für ihren Erhalt einsetzen, werden mit einem Zertifikat und einer Plakette für den Hauseingang ausgezeichnet.

Die Familie Ira und Volker Krumeich aus Wenings wurde jetzt als erste im Stadtgebiet Gedern mit dieser Auszeichnung bedacht und vor einer Fledermausexkursion am Weningser Stauweiher geehrt. Fledermauswart Adam Strecker aus Ranstadt betonte, wie wichtig der Schutz der Fledermäuse sei und wie lobenswert es sei, die Tiere durch gezielte Maßnahmen zu schützen. Die Verleihung der Auszeichnung durch ihn selbst, den NABU-Vorsitzenden Jürgen Faust und Gederns Ersten Stadtrat Klaus Bechtold sei zudem eine Würdigung des großen Engagements, das Volker Krumeich an den Tag lege.

So bot der Grundschullehrer zusammen mit Strecker im vergangenen Jahr eine Projektwoche für seine Schüler zum Thema Fledermäuse an. Die Tiere wurden untersucht und gefüttert, außerdem lernten die Jungen und Mädchen viel Wissenswertes über die Fledermäuse. Und: Sie bauten 20 Fledermauskästen, die an verschiedenen Häusern in Wenings Fledermäusen Unterschlupf bieten. Zuvor hatten die Kinder bereits von Adam Strecker aufgepäppelte Fledermäuse wieder in die Freiheit entlassen. Hausbesitzer, die sich nicht sicher sind, ob ihr Haus Fledermäuse beherbergt, können das leicht in Erfahrung bringen: Ein deutliches Indiz ist ihr Kot, der in kleinen Haufen unter den Wohnstätten der Tiere zu finden ist. Man erkennt ihn an seiner staubig-körnigen Konsistenz aus Chitinpanzern der gefressenen Insekten - ein guter Düngerstoff für Nutzpflanzen. Im Anschluss nahm sich Strecker Zeit, Fragen zu beantworten, außerdem zeigte er den Zuhörern sechs Zwergfledermäuse, die er in einem speziellen Behälter mitgebracht hatte. Gleichzeitig räumte Strecker mit Vorurteilen auf. „Fledermäuse sind nicht nur ungefährlich, sondern auch äußerst nützlich.“ Die Angst einer Besucherin, Fledermäuse könnten ihr ins Haar fliegen, widerlegte er ebenfalls. „Es sei denn, sie haben Insekten im Haar“, merkte ein Zuhörer augenzwinkernd an.

Bei einsetzender Dunkelheit bot sich die Gelegenheit, Fledermäuse zu beobachten und über ein Echolot bei der Orientierung zu belauschen. So klärten sich gleichzeitig Fragen nach dem Orientierungssinn der Tiere und warum sie nicht tagsüber fliegen. „Fledermäuse jagen nachts, weil es tagsüber zu gefährlich für sie ist. Bei Tageslicht würden sie von Vögeln verfolgt und angegriffen werden.“ Abschließend betonten Strecker und Faust, dass sich weitere Hausbesitzer, die Fledermäuse beherbergen, melden könnten, damit sie für ihr Engagement ausgezeichnet werden können.

Foto zu Meldung: Nischen und Hohlräume werden immer seltener

Rund um Wenings: Zwei Wüstungen und weite Blicke

(21.07.2010)

Kreis-Anzeiger (pd) 21.07.2010 - geändert - Bildquelle (pd)

Erster Teil der dritten „WetterAusflug“-Serie führt in die nordöstliche Wetterau - Tour ist 16 Kilometer lang - „Stumpe Kirch“ und imposantes Burgtor

(pd). Das Wandern ist längst nicht nur des Müllers Lust. Wandern ist eine Beschäftigung, die sich vor allem in Mitteleuropa großer Beliebtheit erfreut. Allein in Deutschland gibt es rund 200 000 Kilometer Wanderwege. Wandern ist eine Beschäftigung, der man alleine, mit Freunden oder der Familie nachgehen kann. Es ist stressfrei, kostet kein Geld, man braucht keine besondere Ausrüstung. Was kann es da Besseres geben, als am Wochenende oder an einem schönen sonnigen Nachmittag einen Ausflug in die Wetterau, also einen „WetterAusflug“, zu machen? Auch in diesem Jahr stellen der Wetteraukreis und der Kreis-Anzeiger Wanderziele um die Ecke vor. Die Beschreibungen sind detailliert und durch eine Karte, Bilder und allgemeine Informationen ergänzt. Los geht es in der nordöstlichen Wetterau, im Gederner Stadtteil Wenings, mit einer etwas mehr als dreitsündigen Tour, bei der 16 Kilometer und 350 Höhenmeter zurückgelegt werden.

Los geht es im Kreuzweg, dort kann man das Auto parken. Zunächst folgt der Wanderer dem breiten Asphaltweg, der mit einem gelben Kreuz gekennzeichnet ist. Vorsicht: Der Weg wird auch von den Bewohnern der Aussiedlerhöfe genutzt, der Verkehr ist aber übersichtlich. Der asphaltierte Weg trifft dann auf den Wald, in dessen Mitte der Galgenberg steht, eine Flurbezeichnung, die an eine Vergangenheit erinnert, in der noch drakonische Strafen ausgesprochen wurden.

Am Waldrand vorbei geht es weiter, bis man ein weiteres Wäldchen erreicht, an dessen Spitze es an einer 90-Grad-Kurve nach links geht. An der zweiten Abzweigung geht es abermals nach links, zwischen den Weiden kommt der Ausflügler an einem Aussiedlerhof heraus.

Der Weg führt weiter nach links und dann den ersten Feldweg wieder rechts. Vorher geht man aber an diesem Aussiedlerhof auf dem Weg noch einige Meter nach rechts. Hinter dem Hof sieht man, verborgen in einer Baumgruppe, die Fundamente der „Stumpe Kirch“. Sie gehörte einst zum Dörfchen Floßbach, das nach kriegerischen Auseinandersetzungen im 15. Jahrhundert fast vollständig zerstört und danach aufgegeben wurde. Im Stadtgebiet Gedern gibt es die „Stumpe Kirch“ gleich zweimal.

Dann geht es zurück auf den beschriebenen Weg, leicht bergan. Von dort hat man einen großartigen Blick auf eine weitere Besonderheit des Vogelsbergs. Die Natur ist rau, stets weht ein frischer Wind. Das macht man sich hier zunutze, indem man Windkraftanlagen erbaut hat. 35 dieser Anlagen sind von dort aus zu sehen.

Im Tal läuft der Wanderer dann rechts über einen kleinen Graben und nach 100 Metern nach links in Richtung Kreisstraße, die von Wenings nach Kefenrod führt. Dort geht es rechts und nach wenigen Metern wieder links in den Wald hinein, auf einen kleinen Steinbruch zu. Der wertvolle Vulkanbasalt wurde an vielen Stellen aus dem Berg gebrochen und für den Hausbau verwendet.

Hält sich der Wanderer rechts, umgeht er auf einem schönen Waldweg den Wetzberg. Nach rund eineinhalb Kilometern tauchen rechter Hand zwei Teiche auf. Danach folgt man dem Weg nach rechts und kommt bald aus dem Wald heraus. Der Weg ist jetzt wieder asphaltiert, an dessen Ende hält man sich links in Richtung Nieder-Seemen. Der Ausflügler überquert die Landesstraße, geht auf der anderen Seite in die Straße „Am Steg“ und folgt vor der Seemenbach-Brücke links der Radwegebeschilderung.

Kurz vor Mittel-Seemen geht es scharf nach links und gleich wieder rechts, es folgt ein kräftiger Anstieg. Am Ende des Asphaltwegs, kurz vor dem Wald, hält man sich rechts. Vorbei an der Schranke geht es an der ersten Wegekreuzung links, dort kann man den weiten Ausblick genießen. Bei klarem Wetter kann man von dort aus 50 Kilometer weit bis zu den Hochhäusern Frankfurts sehen.

Jetzt geht es nur noch geradeaus. Der Weg führt nach Wenings. Vorher kommt man aber noch an einer interessanten Informationstafel vorbei. Sie erinnert an das frühere Dorf Wernings, das bis 1840 an jener Stelle stand. Nach mehreren Missernten verließen 118 Erwachsene, 30 Kinder und acht Säuglinge den Ort und wanderten gemeinsam nach Amerika aus. Viele Werningser haben sich in Columbia/Illinois niedergelassen. Die Städtepartnerschaft zwischen Gedern und Columbia beruht auf dieser Historie.

Wenings erreicht man schließlich über die Werningser Straße. An der Obertorstraße lohnt sich ein kleiner Umweg: Geht man nach rechts, dann nach links in die Untertorstraße und hinter der Kirche abermals nach links, erreicht man das Burgtor aus dem Jahr 1535. Weiter geradeaus gehend, erreicht man die Lutherstraße, der man nach rechts folgt, um zurück zum Kreuzweg und zum Auto zu kommen.

[Wanderkarte - Die Gegend rund um Wenings eignet sich hervorragend zum Wandern.]

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Vereinsgemeinschaft Wenings sagt...

(18.07.2010)

Danke

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Ausflug in den OPEL-Zoo

(14.07.2010)

Im Rahmen der Ferienspiele der Stadt Gedern organisierte die Vereinsgemeinschaft Wenings unter der Leitung der Landfrauen einen Ausflug nach Kronberg zum OPEL-Zoo. So startete man bei bestem Sommerwetter mit 37 Kindern Richtung Taunus. Im Zoo angekommen konnten die Kinder und die Begleiter Tiere erleben, die man in der freien Natur nie zu sehen bekommt, da diese bei uns nicht beheimatet sind, wie z.B. Elefanten, Giraffen, Affen und Flusspferde. Aber auch Wildtiere, die bei uns zu Hause sind konnte man so aus der Nähe sich ansehen. Für alle Teilnehmer ein abwechslungsreicher Nachmittag.

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Schmierereien an der Evangelischen Kirche in Wenings

(09.07.2010)

In der Zeit vom 28. bis zum 30. Juni haben Unbekannte etliche Schmierereien und Schriftzüge an der evangelischen Kirche in Wenings und an der Kirchhofmauer angebracht. Die Kirchengemeinde hat den Sachverhalt bei der Polizei angezeigt.

Martin Heil aus Wenings macht international Karriere

(02.07.2010)

Kreis-Anzeiger 02.07.2010 (mig). Bild (pd)

Hohe Auszeichnung für seinen Tätigkeitsbereich in der Automobilzulieferer-Branche

Wen schon die Lehr- und Wanderjahre in die Fremde führen, der kommt oft reich beschenkt zurück. So oder ähnlich könnte die berufliche Entwicklung von Martin Heil aus Wenings beschrieben werden.

Mit dem wichtigen Zusatz: Er hat in den zwölf Jahren "in der Fremde" eine bemerkenswerte Karriere gemacht. Und dies in der Branche der Automobilzulieferer, einem wahrlich von wirtschaftlichen Schwierigkeiten gebeutelten Umfeld.

Die jüngste Auszeichung durch die Gruppe Toyota-Peugeot-Citroen-Automobile (TPCA) zeigt die hohe Wertigkeit dieser Laufbahn deutlich auf. Doch was sind die Ursachen und Hintergründe?

Als Division-Manager Europa bei Valeo zuständig für den Bereich Kompressoren, mit Sitz in Hockenheim und Humpolec/Tschechien sowie in Czechowize/Polen, wurden die Werke, für die Heil verantwortlich zeichnet, mit dem höchsten Qualitätssiegel der Automobil-Industrie ausgezeichnet. Bei der Verleihung im tschechischen Kolin Ovcary waren die Präsidenten der wichtigsten japanischen und französischen Automobil-Hersteller persönlich anwesend.

In seiner Ansprache vor den Gästen sagte TPCA-Präsident Satoshi Tachihara, dass nur die Erfüllung allerhöchster Qualitätsmassstäbe der Automobilindustrie helfen wird, die gegenwärtige Krise zu überstehen.

Die absolute Zufriedenheit des Kunden mit den ausgelieferten Autos sei der Gradmesser für den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens im Ganzen.

Und hierbei spielen Kompressoren - zum Beispiel für Klimaanlagen, was derzeit auf Grund der Witterung als Wohltat empfunden wird - hergestellt von Valeo Europa, eine entscheidende Rolle in der Kundenzufriedenheit.

Heil, der Deutschland nach einer Ausbildung als Werkzeugmacher und einem weiterführenden Studium an den Universitäten Friedberg und Mannheim, sowie einer ersten Berufstätigkeit bei der Accumulatorenfabrik Sonnenschein in Büdingen, recht schnell verließ, suchte schon 1998 die Herausforderung des Auslands.

Sowohl für deutsche, englische als auch für französische Unternehmen arbeitete er anschließend in Portugal, Frankreich und Tschechien in führenden Positionen am Aufbau, der Perfektionierung und auch der deutlichen Effizienzsteigerung in verschiedenen Produktions- und Entwicklungszentren.

Heute ist er für rund 600 Mitarbeiter in Tschechien, 70 Mitarbeiter in Polen und rund 30 Mitarbeiter in Deutschland verantwortlich. Er beschreibt die Ursachen seines beruflichen Erfolges so: "Ständige Weiterbildung im beruflichen und menschlichen Sinne hilft mir, mich extrem schnell in neuen Situationen zurecht zu finden. Entscheidungen zu treffen und mit mir selbst über die Konsequenzen klar zu sein, ist die Folge. Das gleiche kann ich dann konsequenterweise auch von meinen Mitarbeitern einfordern, denn ich will als Vorbild agieren. Das ist entscheidend, gerade wenn ich für deutsche Unternehmen im Ausland arbeite. Die Mitarbeiter brauchen eine technisch klare und menschlich wertschätzende Führung."

Der berufliche Werdegang von Heil ist ein treffendes Beispiel für den Wagemut und die Klarheit von deutschen Fach- und Führungskräften, die gerade im Ausland nicht nur gesucht, sondern auch geschätzt werden. Und dies nicht nur wegen ihrer fachlichen Qualifikation, sondern gerade wegen ihrer Qualitäten in der Führung von Mitarbeitern.

Für seine außergewöhnlichen Leistungen wurde Heil in das Steuerungs-Komitee Klimatisierung von Hybrid und Elektrofahrzeugen berufen. In diesem Top-Projekt der Valeo-Gruppe arbeitet er jetzt sehr eng mit dem Vorstand des Unternehmens zusammen.

Er ist ebenfalls Mitglied im Arbeitskreis Elektromobilität beim Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA). Gewiss eine spezielle Ausrichting, die in der aktuellen Energiediskussion eine zukunftsweisende Position einnimmt.

Und der Weningser Martin Heil, der für "made in Germany" steht, ist ganz vorne dabei.

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Auf der Wippe hält Herbert Nies am längsten das Gleichgewicht

(29.06.2010)

Kreis-Anzeiger 29. Juni 2010

Prämierungsmarkt: 290 Traktor-Veteranen rollen knatternd durch Wenings - Ehrungen

(ahe). Mit einem ökumenischen Marktgottesdienst in der Festhalle und einem Frühschoppen mit Dieselgesprächen läuteten die Macher am Sonntag die zweite Runde des Weningser Prämierungsmarkts ein. Der Nachmittag gehörte dann den Traktoren und Landmaschinen.

Hingucker war sicherlich die Fendt-Parade, welche die Besucher mit 50-jährigen Dieselrossen mit zwölf PS in längst vergangene Zeiten entführte, um sie mit neuen Traktoren mit 360 PS starkem Motor in die hochtechnisierte Gegenwart zurückzuholen. Nicht nur für Liebhaber alter Maschinen, sondern auch für Feinschmecker war die historische Kartoffeldämpfkolonne aus dem Jahr 1967 ein Anziehungspunkt. Diente die Maschine früher ausschließlich zur Futterzubereitung fürs Vieh, so wurden mit ihr für die Marktbesucher frisch gedämpfte Pellkartoffeln zubereitet. Außerdem bestimmten ausgiebiges Fachsimpeln mit den Fahrzeugeigentümern, Probesitzen der jüngsten Marktbesucher sowie Vorglühen und Anlassen der historischen Motoren das sonntägliche Geschehen.

Zur Belustigung der Gäste hatten die Markt-Macher einen Geschicklichkeitswettbewerb organisiert, bei dem es galt, einen Traktor auf eine Wippe zu fahren und diese möglichst lange in der Wage zu halten. Am besten hielt Herbert Nies von den Landmännern Bermutshain das Gleichgewicht - und hatte damit den Sieg in der Tasche. Der Weningser Norbert Hainz belegte den zweiten und Patrick Adolph vom Team Schall und Rauch Breungeshain den dritten Platz.

Ein weiterer Höhepunkt war der Konvoi von 290 Traktor-Veteranen, die knatternd durch die Straßen rollten, die Herzen der Schaulustigen höher schlagen ließen und den Liebhabern alter Maschinen ein Klangerlebnis der besonderen Art boten.

Zum Ausklang des zweitägigen Trubels wurden einige Oldtimer-Aussteller geehrt. Als Teilnehmer mit der weitesten Anreise wurde Andreas Bender aus Weilrod ausgezeichnet. Er nahm bei 75 Kilometern Entfernung eine Fahrzeit von drei Stunden in Kauf. Als stärkste Truppe waren - wie im Vorjahr - die Bulldog-Freunde aus Bergheim vertreten. Auf Platz zwei kam die Interessengemeinschaft Historische Landmaschinen Wetterau. Platz drei erreichte der Verein für historische Fahrzeuge aus Haingründau. Der älteste Schlepper hatte 72 Jahre auf dem Karossen-Buckel und gehört Otto Appel aus Düdelsheim. Eingebunden in den Marktausklang war auch die Übergabe von lustig-bedruckten und von Landwirt Hans-Werner Kehm gesponserten T-Shirts für die Mini-Traktorenfreunde

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Knatterndes Konzert der Traktoren

(28.06.2010)

Kreis-Anzeiger, 28. Juni 2010
Prämierungsmarkt in Wenings: Kurioser Fassbieranstich - Ponyschau und Dieselgespräche

(ahe). Mit einem spektakulären Fassbieranstich eröffnete Gederns Stadtverordnetenvorsteher Kurt Heusohn den Weningser Prämierungsmarkt - und sorgte mit einer eigenwilligen Variante für schallendes Gelächter im Publikum. Ausstaffiert mit einem gewaltigen Holzhammer und einer Schürze und mit Beistand von Bürgermeister Stefan Betz, Markus Heil von der Vereinsgemeinschaft und Achim Neun von der Feuerwehr zog Heusohn auf der Festhallenbühne in den ungleichen Kampf Mann gegen Bierfass.

Als auch nach einem Dutzend Hammerschlägen immer noch kein Bier aus dem Zapfhahn floss, entschied sich Heusohn zu einem ungewöhnlichen Akt. Not macht bekanntlich erfinderisch - und so legte Heusohn das Fass kurzerhand in die Waagerechte und drosch von oben und mit so viel geballter Manneskraft auf den Zapfhahn ein, dass seine Helfer nicht nur argwöhnisch dreinblickten, sondern auch auf Sicherheitsabstand gingen. Als dann nach mehr als 20 Schlägen der Gerstensaft schäumend aus dem 30-Liter-Fass in die Bierkrüge der Gäste, darunter Landtagsabgeordneter Klaus Dietz (CDU), Ortsvorsteher Hans Flach sowie Vertreter örtlicher Vereine, floss, galt der Weningser Prämierungsmarkt mit angegliederter Oldtimerausstellung für Traktoren und Landmaschinen für eröffnet. Markus Heil nahm die Markteröffnung zum Anlass, die federführend von ihm neu gestaltete und künftig von der Vereinsgemeinschaft Wenings betreute Homepage www.wenings.de vorzustellen und sich bei Hans Flach, der die Internetpräsenz über zehn Jahre hinweg finanziert, gestaltet und betreut hat, zu bedanken.

Vor der offiziellen Markteröffnung hatte bereits die 32. Ponyschau, die federführend Kurt Heusohn und die Ponyfreunde Wenings organisiert hatten, begonnen. 35 Tiere trabten - teilweise mit ihren Fohlen - über den Rasen rund um die Festhalle und stellten sich den kritischen Augen des Preisrichters Klaus Biedenkopf aus Lich. Der achtete bei der Bewertung der Tiere auf Typ, Körperbau, Trab, Schritt und Gesamtbeschaffenheit. Während sich Pferdenarren an den Vierbeinern erfreuten, ließen sich andere Prämierungsmarktbesucher in der Festhalle Speisen und Getränke, Kaffee und Kuchen schmecken und lauschten den Mosch-Melodien der Seementaler Musikanten. Am Nachmittag trudelten dann nach und nach historische Traktoren und Landmaschinen auf dem Festgelände ein. Und so gaben Deutz und Lanz, Hanomag und Fendt ein knatterndes Platzkonzert und luden die jüngsten Marktbesucher zum Probesitzen und die Liebhaber zu Dieselgesprächen ein. Zur Einstimmung auf das sonntägliche Geschicklichkeitsfahren gingen einige Wagemutige auf die Teststrecke und vollbrachten mit Traktor und Wippe schier Unmögliches. Für die jüngsten Besucher zuckelte eine Eisenbahn im Kreis, außerdem hatten Marktbeschicker Buden mit Naschwerk, Eis und allerlei Waren aufgestellt. Wer trotz der schwülen Hitze Lust zum Tanzen hatte, konnte dies bis weit nach Mitternacht in der Festhalle tun.

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Dieselgespräche und Schlepper-Konvoi

(10.06.2010)

Kreis-Anzeiger 10. Juni 2010

Prämierungsmarkt mit Oldtimerausstellung lockt nach Wenings

(pd). Während des Weningser Prämierungsmarkts am Samstag und Sonntag, 26. und 27. Juni, findet wieder eine Oldtimerausstellung mit vielen befreundeten Schlepperfahrern statt. Dabei werden mehr als 300 Traktoren und Landmaschinen sowie andere historische Gefährte zu sehen sein. Alle sind eingeladen, Traktoren, Autos oder Motorräder auszustellen. Der Eintritt ist frei. In diesem Jahr wird es wieder ein Geschicklichkeitsfahren geben, bei dem jeder Traktorist sein Können im Umgang mit den alten Gefährten beweisen kann. Mit einer Hubschrauber-Modellflugschau wird das Programm am Samstagnachmittag abgerundet.

Der Sonntag startet mit dem ökumenischen Gottesdienst. Weiterer Höhepunkt wird der Oldtimer-Konvoi am Sonntagnachmittag sein, bei dem zahlreiche Zuschauer die Straßen säumen. Viele von ihnen verfolgen schon das Vorglühen der Veteranen am Start. An beiden Tagen wird für die jüngsten Besucher ein kleiner Vergnügungspark aufgebaut, außerdem wird es eine Einkaufsmeile geben. Alle Veranstaltungen finden in der Festhalle oder auf dem Sportplatz in Wenings statt. Fragen beantwortet Organisator Achim Neun unter 0170/4400974. Veranstalter sind die Stadt Gedern, die Vereinsgemeinschaft und die Traktorenfreunde Wenings.

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"Die 1969 angezündete Flamme der Freundschaft brennt noch"

(26.05.2010)

Kreis-Anzeiger 26. Mai 2010
Bunter Abend: Wenings und Nucourt feiern 40. Geburtstag der Verschwisterung

(jhk). "Jean-Marc Gernigon und Karl Lang waren bereits 20 Jahre vor dem Mauerfall visionär. Die 1969 angezündete Flamme der Freundschaft brennt noch heute." Das konstatierte Yolande Billot, die Anfang des Jahres von Gerard Legros das Amt des Vorsitzenden des Verschwisterungsvereins Nucourt übernommen hat, während des Bunten Abends in der Festhalle. Die hatte der Vorstand des Weningser Verschwisterungsvereins anlässlich der 50 Jahre währenden Freundschaft und des 40. Geburtstags der Verschwisterung mit der französischen Partnerstadt aufwändig geschmückt.

Hartmut Lang, Vorsitzender des Weningser Verschwisterungsvereins, machte auf die Bedeutung des Jubiläums und die große Leistung der damaligen Bürgermeister Gernigon und Lang aufmerksam. Yolande Billot betonte, man könne tatsächlich von "einem Stück gemeinsamer Geschichte" sprechen und von einer langjährigen "soliden Freundschaft". Die "Begegnung zweier herausragender Persönlichkeiten" habe einen Beitrag zur Völkerversöhnung und dem "Gefühl der europäischen Brüderlichkeit" geleistet.

Gederns Bürgermeister Stefan Betz zeigte sich beeindruckt von der Intensität der Verschwisterung und der Begeisterung, mit der sie gelebt werde. Er betonte, wie wichtig internationale kommunale Partnerschaften für den europäischen Gedanken seien. Verschwisterungsvereins-Ehrenvorsitzender Hans-Joachim Flach rekonstruierte den Werdegang der Verschwisterung und erinnerte an die Menschen, die sie nach dem Zweiten Weltkrieg gegen alle Bedenken und Widerstände ermöglicht und gefördert hätten. So sei aus einem "kleinen Pfad" eine "Straße" und aus einer "Straße" eine "Autobahn" der Freundschaft geworden, die weiter ausgebaut werden sollte und das "Fundament der Straße darstellt, die man Europa nennt".

Der aus familiären Gründen verhinderte Bürgermeister von Nucourt, Alain Prache, schilderte in einem Brief die Erfahrungen, die er seit seinem Amtsantritt vor einigen Jahren mit der Verschwisterung gemacht habe, und berichtete, wie beeindruckt er von den Freundschaften zwischen Weningsern und Bürgern seiner Stadt sei. Stadtverordnetenvorsteher Kurt Heusohn betonte, er sei glücklich, dass die Freundschaft seit Generationen gepflegt werde.

Während des Bunten Abends wurden auch zahlreiche Gastgeschenke ausgetauscht. So spendierte der französische Verschwisterungsverein nicht nur mehrere Fässchen französischen Rotweins für das Büffet - die Kunststudentinnen Charlotte Poutriquet und Joanne le Goff hatten ein prächtiges Mosaik angefertigt, auf dem Boulespieler zu sehen sind. Es ist für die Boulebahn am "Platz Nucourt" in Wenings gedacht. Dazu überreichten die Gäste eine von André Pignet angefertigte Holzeinfassung.

Der Weningser Verschwisterungsverein überreichte Yolande Billot während eines Sketchs eine kunstvolle, professionell gedruckte Collage, welche die historische Entwicklung der Verschwisterung abbildet. Seit über 40 Jahren begleitet das französische Ehepaar Jacqueline und Michel Walter die Verschwisterung, es war bei allen Besuchen in Wenings dabei. Um sich für die Gastfreundlichkeit zu bedanken, stickte Jacqueline Walter die Stadtwappen von Wenings und Nucourt

Den Auftakt des Rahmenprogramms bildete der Gemischte Chor des Weningser Gesangvereins, der unter der Leitung von Jörg Schäfer zwei Stück vortrug. Mit einem traditionellen Tanz zu folkloristischen Klängen unterhielt eine Erwachsenentanzgruppe aus Nucourt, die damit in die kulturelle Vergangenheit ihres Landes entführte. Die Musicalgruppe des Gemischten Chors sang unter der Leitung von Jörg Schäfer "Eternal Flame" von den Bangles und "525600 Minuten" aus dem Broadwaymusical "Rent" - mit der passenden Botschaft: "Die Freundschaft bleibt und wir feiern sie!" Mit einem Tanz zur Musik der Schlümpfe holte sich der jüngste Vereinsnachwuchs den Applaus der Zuschauer ab. Hans-Joachim Flach ließ es sich nicht nehmen, als "Oberschlumpf" mit roter Mütze mitzutanzen. Eine weitere Tanzgruppe aus Nucourt begeisterte die Zuschauer mit einem spektakulären Stepptanz, bevor die Jugendlichen aus Frankreich mit einem Tanz zu Michael Jacksons "Thriller" für das Ende des offiziellen Programms sorgten.

Der Bunte Abend endete schließlich mit einem großen Feuerwerk, das jedem nochmals eindrucksvoll vor Augen rief, wie sehr die "Flamme der Freundschaft" noch 50 Jahre nach dem ersten Treffen von Karl Lang und Jean-Marc Gernigon brennt.

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Eiche wird Bild des neuen Baugebiets prägen

(26.05.2010)

Kreis-Anzeiger 26. Mai 2010

Wohnpark Nucourt: Symbol für langjährige Freundschaft

(jhk). Seit 50 Jahren besteht die Freundschaft zwischen Wenings und der französischen Kleinstadt Nucourt in der Nähe von Paris. Ein halbes Jahrhundert des kulturellen Austauschs und des gelebten europäischen Gedankens. Als 1960 eine Abordnung aus Nucourt um den damaligen Bürgermeister Jean-Marc Gernigon während eines Besuchs in Hessen auch zur Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses Wenings kam, hätte sich wohl niemand träumen lassen, welche intensive Freundschaft entstehen würde, die zehn Jahre später, im Juli 1970, in eine offizielle Verschwisterung mündete.

Seit Jahrzehnten finden alle zwei Jahre gegenseitige Besuche statt. Zwischen vielen Familien bestehen seit Jahrzehnten enge Bindungen. Etwa 100 Weningser empfingen jetzt ihre Gäste aus Frankreich am "Platz Nucourt". Buchstäblich mit Pauken und Trompeten kündigte sich die Ankunft der Franzosen an, die in Farben der deutsch-französischen Freundschaft, bunt geschminkt und mit Perücken vor ihrem Bus herlaufend in Wenings ankamen. Sowohl Bürgermeister Stefan Betz als auch Stadtverordnetenvorsteher Kurt Heusohn, Ortsvorsteher und Verschwisterungsvereins-Ehrenvorsitzender Hans-Joachim Flach und Hartmut Lang, Vorsitzender des Verschwisterungsvereins, sprachen in höchsten Tönen vom gelebten europäischen Gedanken.

Der Kinderchor sang einige Lieder, anschließend wurde im Wohnpark Nucourt ein Straßenschild enthüllt. Als Symbol für die langjährigen freundschaftlichen Beziehungen und die Intensität der Verschwisterung pflanzten die Vorsitzenden der Verschwisterungsvereine aus Nucourt, Yolande Billot, und Wenings, Hartmut Lang, zusammen mit Bürgermeister Betz, Stadtverordnetenvorsteher Kurt Heusohn und Vertretern aus Nucourt eine Eiche, die das Bild des neuen Baugebiets prägen wird.

Zusammen mit einigen Helfern hatte Flach zahlreiche Bilder zusammengestellt, die über Pfingsten in einem Zelt vor der Festhalle zu sehen waren. Darunter auch Fotos, welche die Entwicklung der Freundschaft und Verschwisterung widerspiegelten und dabei repräsentativ an jeden Besuch in den Partnerstädten erinnerten. Die Ausstellung beeindruckte die Besucher und zeigte die Geschichte der Freundschaft und Verschwisterung im Wandel der Zeit.

Gemeinsam gedachte man außerdem verstorbener Bürger beider Kommunen. Pfarrer Ulrich Bauersfeld betonte in seiner Rede während der Kranzniederlegung, wie wichtig ein friedlicher Umgang zwischen den Völkern und welche Bedeutung dem Frieden zwischen den Staaten in Europa beizumessen sei. "Seit 65 Jahren herrscht in Europa Friede. Das ist das Alter, in dem ein Mensch in Deutschland normalerweise in Rente geht, doch hoffen wir, dass dieser Friede niemals in Rente gehen wird." Anschließend legten Françoise Vincent und Hartmut Lang einen Blumenkranz am Gedenkstein nieder. Dabei gedachte man auch den geistigen Vätern der Verschwisterung, dem ehemaligen Bürgermeister Nucourts, Jean-Marc Gernigon, und seinem Weningser Amtskollegen Karl Lang, die auf kommunaler Ebene das umsetzten, was Konrad Adenauer und Charles de Gaulle vorlebten.

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1041 Paar Wanderschuhe auf Strecken unterwegs

(05.05.2010)

Kreis-Anzeiger, 5. Mai 2010

Wanderfreunde aus Waldensberg siegen zum vierten Mal hintereinander bei den EVG-Wandertagen in Wenings

(en). Allen Wettervorhersagen zum Trotz konnten sich die Wanderfreunde Wenings und ihre zahlreichen Gäste über bestes Wanderwetter freuen. Die wenigen kurzen Schauer hielten die Wanderbegeisterten nicht ab, an den 42. EVG-Volkswandertagen in Wenings teilzunehmen.

Der neue Streckenwart Ralf Reutzel wurde bei seiner Aufgabe, die sechs, zwölf und 20 Kilometer langen Routen vorzubereiten, von seinem erfahrenen Vorgänger Peter Loos unterstützt. Am Ende freuten sich beide über die positive Resonanz, denn 1041 Paar Wanderschuhe hatten die ausgezeichneten Wege rund um Wenings absolviert.

So ging denn auch ein anerkennendes Raunen durch die Festhalle, als Vorsitzender Rainer Peppel vor der Siegerehrung die Gesamtteilnehmerzahl nannte. Er dankte allen Helfern in der Festhalle und an den drei Kontrollstellen, den treuen Kuchenspendern, dem DRK Gedern für den Sanitätsdienst und den vielen Wanderern aus nah und fern, „die trotz der hohen Spritpreise zu uns nach Wenings gekommen sind“. Die Teilnehmerzahl aus den Ortsvereinen hatte sich fast verdoppelt und lag bei 198. Mit 52 Startern setzte sich die Feuerwehr knapp vor den Sportverein, der mit 48 Teilnehmern Platz zwei belegte. Den dritten Pokal gewann der Kindergarten mit 31 Startern. Insgesamt waren zwölf Ortsvereine am Start.

Bei den EVG-Vereinen belegten die Wanderfreunde Waldensberg zum vierten Mal in Folge den ersten Platz. Mit 107 Startern setzten sie sich deutlich vom Zweitplatzierten, den „Qualmenden Socken“ aus Gelnhaar, ab. Die hatten 75 Teilnehmer ins Rennen geschickt. Die weiteren Pokalplätze belegten die VSG Echzell (61 Teilnehmer), die „Laisbachlatscher“ aus Ober-Lais (56), die Berg- und Wanderfreunde aus Lindenstruth (37), die Ski- und Wanderfreunde aus Huttengrund (33), der VSF Gießen und „Gut Fuß“ Bauernheim (je 31), der BSC Lich (29) und die „Limestreter“ aus Limeshain (26).

 

Foto: Kreis-Anzeiger (en)

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Neue "Boule-Anlage" am Platz Nucourt

(10.05.2009)

10. Mai, Europatag in Wenings.
Die Fahnen wehen wieder am PLATZ NUCOURT und in diesem Jahr wurde von den AKTIVEN des Verschwisterungsvereins eine BOULE-Anlage geschaffen, die an Pfingsten 2010 offiziell beim Besuch der Bürger aus unserer Partnerstadt eröffnet werden soll. Bis dahin bietet sich der Bevölkerung die Gelegenheit zu üben und zu trainieren.
Stadtverordnetenvorsteher Kurt Heusohn hat die vorläufige Eröffnung vorge-nommen.
Begrüssen konnte der Vorsitzende Hartmut Lang Vertreter des Verschwisterungsvereins GEDERN/POLANOW, den Bürgermeister von Gedern Stefan Betz, den 1. Stadtrat Klaus Bechtold, Magistratsmitglied Reinhold Landmann und den Ortsvorsteher Flach.

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Vor 675 Jahren erhielt Wenings "Stadtrechte". (2011)

(05.03.2009)

50 Zuhörer informierten sich während der Versammlung über die Feierlichkeiten. Bilder: Hennecke

Lokales 05.03.2009 - im KREIS-ANZEIGER.

Verzicht auf überdimensionale Events

Verleihung der Stadtrechte an Wenings jährt sich 2011 zum 675. Mal - Historischer Markt geplant - Helfer gesucht

WENINGS (ahe). 2011 jährt sich die Verleihung der Stadtrechte an den heutigen Gederner Stadtteil Wenings zum 675. Mal. Die Vorbereitungen für das Jubiläumsfest laufen bereits auf Hochtouren. Um die Bevölkerung, Vereinsmitglieder, städtischen Gremien und Institutionen über den groben Ablauf der Geburtstagsfeierlichkeiten zu informieren und fleißige Helfer ins Organisationsboot zu locken, hatte Stadtverordnetenvorsteher Kurt Heusohn zur Bürgerversammlung ins Dorfgemeinschaftshaus eingeladen, zu der 50 Interessierte kamen. Markus Heil von der sechsköpfigen Findungs- und Planungskommission gab per Power-Point-Präsentation einen groben Abriss über geplante Aktionen. "Wir verzichten bewusst auf überdimensionale Events, denn wir wollen hauptsächlich die Festhalle nutzen und auf großartige, teure Festzelte verzichten. Zudem werden sich die Aktivitäten auf mehrere Veranstaltungen übers ganze Jahr hinweg verteilen", informierte Heil.

Eingeläutet wird das Jubiläumsjahr mit einer Silvesternacht 2010/2011 in der Festhalle. Am 11. und 12. Februar 2011 zeigt Hans-Erich Kehm in der Burg Moritzstein während einer Geschichtslesung Interessantes aus der Historie von Wenings auf. Ganz im Zeichen von Musik und Tanz für alle Generationen steht das Wochenende 1. und 2. April 2011 in der Festhalle und einem zusätzlichen Zelt. Da am 29. Mai 1336 die Stadtrechte an Wenings verliehen wurden, hat die Findungskommission den Kommersabend auf den 28. Mai und den Festgottesdienst auf den 29. Mai 2011 terminiert. Eventuell wird nach dem Gottesdienst ein gemeinsames Mittagessen und am Nachmittag ein Kinderfest angeboten. Anziehungspunkt vor allem für Jugendliche und Junggebliebene wird die Discoveranstaltung in der Festhalle am Vorabend von Fronleichnam (22. Juni) sein.

Als Höhepunkt des Jubiläumsjahres stufte Heil den Historischen Markt mit Stehendem Festzug und Oldtimer-Traktorenausstellung am 25. und 26. Juni ein. Der Stehende Festzug soll sich entlang der Hintergasse, Herrgottsgasse, Amtshofstraße, Obertorstraße, Untertorstraße, Burgstraße und Im Tal postieren. Ebenfalls für den Durchgangsverkehr gesperrt wird dann auch die große Kreuzung im Ortskern. Dort und vor dem Alten Rathaus sollen Bühnen und Sitzgelegenheiten aufgebaut werden. Den Abschluss der Geburtstagsfeierlichkeiten bildet ein Weihnachtsmarkt rund um die Kirche am 17. Dezember 2011.

Um Details planen zu können, sei es notwendig, diverse Ausschüsse zu gründen, betonte Heil. Leute aus den Reihen der Vereinsgemeinschaft und anderer Vereine, dem Ortsbeirat und des Magistrats sowie aus der Bevölkerung seien aufgerufen, sich im Wirtschaftsausschuss und Finanzausschuss, im Werbe- und Marketingausschuss, im Helferausschuss und im Festzugausschuss zu engagieren. Zudem sind alle Bürger aufgerufen, auf ihren Dachböden und in Kellern nach Zeugnissen der Weningser Vergangenheit zu suchen und etwa alte Fotografien und Texte, Werkzeuge sowie landwirtschaftliche und Haushaltsgeräte für Ausstellungs- und Dekorationszwecke leihweise zur Verfügung zu stellen.

Bürgermeister Stefan Betz lobte die Idee der Planungskommission, die Festivitäten übers Jahr zu verteilen. "Bereits 1986 habe ich erlebt, mit wie viel Herzblut die Weningser ihr ehemaliges Stadtrecht feiern können. Ich denke, dass die Stadt- oberen den Feierlichkeiten in 2011 unterstützend zur Seite stehen", sagte Betz.

Ortsvorsteher Hans Flach übte Kritik an den ewigen Nörglern: "Ich kann nicht verstehen, wenn einige meinen, dass Wenings kein Stadtrecht-Fest feiern dürfte. Wir sind eine Familie als Großgemeinde geworden. 1972 hat die Stadt Wenings ihren Bürgermeister nach Gedern abgeben müssen. Deswegen ist die Bevölkerung von Wenings aber noch lange nicht weniger wert. Wir werden unsere Identität nicht aufgeben, wenn man uns auch 1972 die Stadtrechte genommen hat. Dies mussten wir akzeptieren", ließ Flach seinen Gedanken freien Lauf. "Wir sollten uns hüten, einzelne Stadtteile zu isolieren oder gegeneinander auszuspielen. Es wäre schön, wenn wir mit allen Stadtteilen Gederns hier unser Jubiläum mit einer großen Geburtstagsfete feiern könnten", plädierte Flach für ein unbeschwertes Fest.

Stadtverordnetenvorsteher Kurt Heusohn sagte: "Fakt ist, dass die Stadt Wenings nicht mehr existiert. Aber wir waren schon immer ein kämpferisches Volk. Und deswegen gilt: Wir feiern 2011 den 675. Geburtstag der Stadt Wenings - und fertig!" Mit Beifall stimmten die Zuhörer zu.

Abschließend wurden Themen wie der Erhalt der Grundschule, die zwischen den Jahren geschlossenen Arztpraxen und die zum Jahreswechsel ebenfalls geschlossene Schlossbergklinik Gedern sowie die Notwendigkeit eines Ärztehauses sowohl in Wenings als auch in Gedern angesprochen.                   

Foto zu Meldung: Vor 675 Jahren erhielt Wenings "Stadtrechte". (2011)

Traktorenfreunde Wenings unternehmen „Maitour“ nach Frankreich

(01.05.2008)

Am 1 Mai geht es als Maitour los. Mit ihren 4 Oldtimertraktoren starten Michael Heusohn, Markus Heil, Peter Kehm und Michael Schilling Richtung Frankreich, um am 10. Mai im über 700 km entfernten Nucourt anzukommen. Denn an Pfingsten wird in der franz. Partnerstadt von Wenings in diesem Jahr, das Treffen der beiden Städte organisiert, dass in regelmäßigen Abständen stattfindet. Zu den Vorbereitungen für das Treffen in Nucourt entstand auch die Idee mit einer Gruppe von Bulldogs nach Frankreich zu fahren.

Das offizielle Geschenk von Wenings und der Stadt Gedern kann in diesem Jahr bedingt durch seine Größe nicht mit dem Bus transportiert werden. Es musste eine alternative Transportmöglichkeit gefunden werden. Und so wurde in einer Sitzung des Verschwisterungsvereinsvorstands ein nicht unbedingt ernstgemeinter Vorschlag gemacht: Das Geschenk könnte doch von den Traktorenfreunde Wenings überbracht werden. Und so war die Idee geboren.

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"Bürger müssen helfen, damit Stadt nicht den Bach runtergeht"

(27.03.2008)

Ortsbeirat Wenings hatte zu Informationsveranstaltung eingeladen

 

Pflege der Grünflächen

 

Bericht im KREIS-ANZEIGER vom 27. 03. 2008 von Jens Krumeich

 

WENINGS (jhk). Der Ortsbeirat Wenings lud die Bürger zu einer Informationsveranstaltung über die in Wenings und Gedern anstehenden Probleme ein. Die Bürgerversammlung war gut besucht, auch wenn sich Ortsvorsteher Hans-Joachim Flach noch mehr Besucher gewünscht hätte. Nach der Begrüßung ging Flach auf den Anlass der Bürgerversammlung ein. Jeder in der Großgemeinde Gedern sei sich vermutlich über die schwierige Haushaltslage im Klaren. Da die Zahl der Mitarbeiter im Bauhof der Stadt im Laufe der Jahre von 14 auf fünf gesunken sei, sei die ausreichende Betreuung und Pflege aller städtischen Grünflächen durch die Stadt nicht mehr ausreichend gewährleistet. Flach appellierte daher: "Wir haben eine Situation, die alles andere als erfreulich ist. Es muss über Änderungen gesprochen werden, bei denen die Bürger mitentscheiden müssen." Auch wenn es im Dorfgemeinschaftshaus vor allem um Wenings ging, müssten "alle Ortsteile an einem Strang ziehen". Es herrsche Unmut bei vielen darüber, dass viele Abgaben erhöht werden, die Leidtragenden seien die Einwohner.

 

In der lebhaften Diskussion, die sich im Anschluss ergab, wurde klar, dass die Bürger nicht in der Lage sind, große Rasenflächen zu pflegen. Allerdings gab es einige, die freiwillig kleinere Grünflächen in Ordnung halten würden, da Bürgerengagement wichtig sei. Stadtverordneter Edgar Gowin (CDU) erläuterte dazu: "Es war allerdings auch nie gedacht, dass die Stadt Großflächen nicht mäht, diese müssen nach wie vor vom Bauhof gepflegt werden. Es geht vor allem darum, etwas Symbolisches zu tun und den Arbeitsaufwand zu verringern, da dieser für die Kleinflächen zu groß ist."

Erster Stadtrat Klaus Bechtold (SPD) ergänzte: "Man sollte keine Grundsatzdiskussionen führen, sondern man sollte auf Bürgerinitiative setzen. Die Grundpflege dient vor allem dazu, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, und ist ein symbolischer Akt." Viele Fragen wurden angesprochen, beispielsweise, wer den anfallenden Abfall entsorge, ob die Stadt Gedern den Helfern Geräte und Arbeitskleidung zur Verfügung stelle und einiges mehr. Manche fragten sich, ob dies funktionieren könne, wenn doch schon samstags nicht mehr die Straße gefegt werde. Es sei bei vielen wenig Interesse da, sich ehrenamtlich zu betätigen. "Ein vorbildliches Beispiel für Bürgersinn ist die Aktion von Peter Loos, der kostenlos die Tische für das Dorfgemeinschaftshaus saniert", entgegnete Flach.

 

Bürgermeister Stefan Betz erklärte während der Diskussionsrunde, dass er die Bürger gut verstehen könne, es aber durch die prekäre Lage hinsichtlich der Situation des Hallenbades und des Campingplatzes wenig Alternativen sehe.

 

Einige Weningser Bürger wollen es sich nun überlegen, ob sie stadteigene Stücke pflegen und sich auf eine entsprechende Liste eintragen lassen. Ortsbeiratsmitglied Markus Heil fügte an: "Möglicherweise wäre der Verschwisterungsverein Wenings/Nucourt bereit, den Platz Nucourt zu pflegen." Abschließend betonte Hans-Joachim Flach: "Die Bürger müssen helfen, dass die Stadt nicht den Bach runtergeht."

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Wunderschön - und noch dazu wetterunempfindlich

(25.03.2008)

Neue Ortseingangsschilder in Wenings eingeweiht.

Bericht im KREIS ANZEIGER von Jens Krumeich


WENINGS (jhk). Die Weningser Ortseingänge schmücken jetzt neue Schilder. In vier Sprachen werden die Besucher in Wenings begrüßt. "Willkommen", "Bienvenue", "Welcome" und "Witamy" lautet die Begrüßung, welche die internationale Aufgeschlossenheit der Weningser zum Ausdruck bringen soll. Immerhin ist Wenings mit der französischen Stadt Nucourt nahe Paris seit Jahrzehnten verschwistert, und die Kernstadt Gedern pflegt Beziehungen mit der polnischen Stadt Polanow und mit Columbia im US-amerikanischen Staat Illinois. Aus diesem Grund wird man auch in den Amtssprachen der verschwisterten Städte willkommen geheißen.

Bis diese Schilder allerdings aufgestellt werden konnten, mussten sich die Weningser lange gedulden. Seit über acht Jahren seien solche Schilder in Planung gewesen, und deshalb handele sich bei der Einweihung um einen denkwürdigen Augenblick, ließ der Weningser Ortsvorsteher Hans-Joachim Flach bei der mit Sekt begossenen Einweihung wissen, bei der neben Vertretern des Ortsbeirates auch Gederns Bürgermeister Stefan Betz dabei war.

Ortsbeiratsmitglied Kerstin Chlupsa freute sich über die aus stabilem Stahl gefertigten Schilder: "Das Ganze ist wunderschön geworden und noch dazu pflegeleicht und wetterunempfindlich." Ein besonderer Dank des Ortsvorstehers Hans-Joachim Flach galt Alfred Gowin von der Mauergemeinschaft Wenings, der die 80 Zentimeter tiefen Betonverankerungen der Ortsschilder hergestellt hatte.

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Autos in Paris einfach beiseite gehoben

(10.11.2007)
Bericht im Kreis-Anzeiger vom 10.11.2007 von Jens Krumeich.

Beim Rotweinabend erinnerten Super-8-Filme an Ereignisse aus Verschwisterungsgeschichte

 

WENINGS (jhk). Zwei Super-8-Filme aus der Geschichte der Verschwisterung zwischen Wenings und Nucourt sowie ein Rückblick auf die Fahrradtour durch die Bretagne im vergangenen Sommer standen im Mittelpunkt des Rotweinabends, zu dem der Verschwisterungsverein Wenings-Nucourt eingeladen hatte.

Vorsitzender Hartmut Lang begrüßte die Gäste im Dorfgemeinschaftshaus zu einem kurzweiligen Abend. Der erste Film stammt aus dem Jahr 1969. Pfarrer Ehrhard hatte eine Fahrt nach Nucourt festgehalten, die über Paris in die Partnerstadt führte. So wurden die Gäste des Abends auf eine Reise in die späten 60er Jahre entführt. Viele Erinnerungen kamen auf. Zu großer Erheiterung trug eine Szene bei, in der man sah, wie tatkräftige Weningser in den engen Pariser Gassen kurzerhand einige französische Wagen zur Seite hoben, damit der Reisebus vorbei kam.

Außerdem wurde deutlich, dass zu jener Zeit eine Verschwisterung zwischen einem deutschen und einem französischen Ort keineswegs eine Selbstverständlichkeit war. Von französischer Seite wurden die Feierlichkeiten mit großem Aufwand begangen, sogar der zuständige Präfekt reiste an und lud die Weningser Delegation in seinen Amtssitz ein. Den zweiten Film hatte der Weningser Ortsvorsteher und Verschwisterungsvereinsehrenvorsitzende Hans-Joachim Flach während des Baus des Nucourt-Platzes in Wenings aufgenommen und kommentiert. Der Platz Nucourt wurde ehrenamtlich von Weningser Bürgern mit viel Einsatz und Zeitaufwand erstellt. Flach konnte sich den Hinweis nicht verkneifen, dass auch der Gerstensaft aus dem "Herzen der Natur" bei der Arbeit half - was man auch im Film sehen konnte.

Unter den älteren Gästen waren einige, die sich im Film erkannten. Viele amüsierte Äußerungen fielen über das damalige Aussehen der Weningser und die damalige Mode. Daneben klang auch manchmal etwas Wehmut beim Anblick längst verstorbener Mitbürger und Freunde durch.

Helferfest der Vereinsgemeinschaft in der Festhalle

(13.10.2007)

Die Vereinsgemeinschaft bedankte sich am 13. Oktober 2007 bei allen Helfern die in den vergangenen Jahren die Aktivitäten der Weningser Vereine tatkräftig unterstützt haben mit einem "Getränke frei" Abend. Dazu gab es deftiges zu Essen von den Landfrauen zubereitet.

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Das ganze Dorf feierte mit der Schule am Niedertor

(05.07.2007)

Weningser Grundschule hatte zum Sommerfest eingeladen - Noch junger Förderverein überreichte T-Shirts für alle Kinder - Programm mit viel Musik

Bericht im Kreis Anzeiger am 05. 07. 2007 von Elfriede Maresch.

GEDERN-WENINGS (em). Schulfest oder Dorffest - die Einladung der "Schule am Niedertor" hatte beide Namen verdient, denn die Bänke auf dem Schulhof waren dicht besetzt. Für ein deftiges Mittagessen vom Grill hatten die Eltern ebenso gesorgt wie für Kaffee und Kuchen. Der Schwerpunkt des Festes aber waren die kreativen Vorführungen der Kinder und damit auch ein Blick in die Arbeit dieser vierklassigen Grundschule, die von über 70 Kindern besucht wird.

Die Flöten-AG der Erstklässler zeigte, was sie in wenigen Monaten gelernt hat. Die Siebenjährigen spielten zwei Lieder, eines davon mit Hintergrundmusik begleitet. Schulleiterin Hilde Fillsack freute sich über das große Interesse an der Schule und konnte in der Menge den Ersten Stadrat Klaus Bechtold, den Ortsvorsteher von Wenings, Hans-Joachim Flach, Vertreter der Vereine, des Kirchenvorstandes und der Freiwilligen Feuerwehr sowie den Fördervereinsvorsitzenden Pfarrer Ulrich Bauersfeld begrüßen. Besuch kam auch von Gederns Gesamtschule: Schulleiter Wilfried Molz und sein Kollege Klaus Hühn schauten vorbei. Hilde Fillsack dankte allen, die zum Fest beigetragen hatten.

"Der Fuchs kommt zum Frühstück" hieß die pfiffige kleine Szene, die die Theater-AG der Klasse Eins spielte. So ganz geheuer ist der Reineke-Besuch der Wohngemeinschaft von Katze, Maus und gelbem Vogel nicht, aber es gelingt doch, den gefährlichen Gast auszutricksen und ihn sicher im Sack zu verstauen. Zwei Lieder spielte die Flöten-AG der Klasse Zwei.

"Wir können froh sein, dass wir unsere Schule im Ort haben. Deshalb haben wir einen Verein gegründet, um sie zu stützen und fördern." - Pfarrer Bauersfeld warb engagiert für den Beitritt zum immerhin schon 40 Mitgliedern zählenden Gremium. Namens der Eltern dankte er Doris Zinn, die seit einem Jahr über die reinen Schulstunden hinaus Betreuung für die Kinder anbietet. "Sie macht es richtig gut." Und noch eine Überraschung hatte der Vorstand des Fördervereins in petto: Bauersfeld übergab blaue T-Shirts mit dem Namen der Schule für alle Kinder - bei Festen oder auswärtigen Auftritten können sie sich einheitlich präsentieren.

Dass sich die Erstklässler schon richtig in der Schule zu Hause fühlen und keine Angst vor großem Publikum haben, zeigte sich spätestens beim Musical "Wer küsst den Frosch?" Sehnsüchtig träumt der grüne Teichbewohner von einem Küsschen - ob er sich an einen Artgenossen erinnerte, der über eine Kuss-Karriere mit bösen Überraschungen dann doch zum Prinzen wurde? Aber alle hübschen Liedchen nutzen nichts. Die Tiere, die dem Frosch über den Weg laufen, passen einfach nicht: Die Katze will nicht, um den Storch macht man besser einen Bogen, der Igel ist zu stachelig, die 105 Jahre alte Schildkröte ist auch nicht das Wahre... Welch ein happy end, als sich nach Feierabend ein Froschmädchen bei dem Ermüdeten einfindet und ihn ganz mir nichts, dir nichts küsst!

Die Klasse zwei hatte sich in menschliches wie tierisches Zirkuspersonal verwandelt. Ein Nilpferd, Jongleure, Tiger und ihre Dompteure, ein Clown und ein Cowboy, ein Zauberer, der Bonbons aus dem Hut holte und sie in die Menge warf - es war recht quirlig, was sich da auf der Bühne abspielte.

Dann stimmte die Flöten-AG der Klassen Drei und Vier mit einer Romanze und einem Clock-Dance auf den zweiten Programmteil ein. Zwei pfiffige Sketche bot die Klasse Vier. Für einen Tanz hatten sich die Drittklässler entscheiden, waren in weiße T-Shirts geschlüpft und zeigten "Rhythm is a dancer". Ein Viertklässler trug Goethes ganze lange Zauberlehrlings-Ballade vor, von seiner Klasse pantomimisch untermalt. Die Klasse Vier beschloss das Programm mit dem Musical "Liebeskummer" und dem Gedicht "10 000 große Pausen".

25-jähriges Jubiläum Wanderfreunde Wenings e.V.

(28.04.2007)

Rechtzeitig zum 25-jährigen Jubiläum vom 28. April bis 6. Mai 2007 ist DANIEL CHEBILI und seine Frau ELIANE am Samstag um 16 Uhr in Wenings eingetroffen um die Festtage mit den Wanderfreunden zu verbringen. Er wurde vom Vereinsvorsitzenden Rainer Peppel am "Platz Nucourt" herzlich begrüßt.

Zur Erinnerung: Daniel Chebili ist der erste Wanderer, der die Strecke Wenings - Nucourt, über 700 Km erwandert hat. (Siehe auch unter der Rubrik "Partnerstadt". Beim Volkssport Wandern ist jeder sein eigener Maßstab Wanderfreunde Wenings feierten ihr 25-jähriges Bestehen mit einem bunten Kommersabend
Bericht und Fotos: Erich Engel ( entnommen dem Kreis Anzeiger)

WENINGS (en). Überaus groß war die Zahl der Gäste, die sich zum Kommersabend anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Vereins Wanderfreunde Wenings in der örtlichen Festhalle versammelt hatten. Sie erlebten einen ausgewogenen Festabend mit zahlreichen kurzweiligen Programmpunkten. Dem Vorsitzenden des Jubiläumsvereins, Rainer Peppel, war es eine große Ehre, neben den Gästen auch Walter Wagner begrüßen zu können. Wagner war nach der Gründung der erste Vorsitzende des Vereins und ist heute Ehrenvorsitzender. Ihm wie auch den Ehrenvorstandsmitgliedern Günter Erle und Herbert Brill überreichte Peppel in Anerkennung ihrer Verdienste für den Verein ein kulinarisches Geschenk. Unter den Ehrengästen galt sein Gruß Bürgermeister Stefan Betz, dem EVG-Präsidenten Hermann Brozat, der Kreisbeigeordneten Edda Weber, Stadtverordnetenvorsteher Kurt Heusohn, Ortsvorsteher Hans-Joachim Flach, dem Landtagsabgeordneten Klaus Dietz, Gesamtschulleiter Wilfried Molz, den Gästen aus der Partnerstadt Nucourt sowie den zahlreichen Vertretern der befreundeten Wandervereine und Ortsvereine.

Bürgermeister Betz, Schirmherr der Jubiläumsfeierlichkeiten, stellte sich als sportbegeisterten Wanderer vor, der wusste, wovon er sprach, als er über das Erlebnis Wandern philosophierte. So gebe es für das Wandern kein Regelwerk, jeder sei sein eigener Maßstab, wobei der Weg bereits das Ziel sei. Er freute sich, dass die Wanderer reichliche Angebote zu dieser Freizeitbeschäftigung während ihrer Festwoche im Programm hätten und überreichte etwas verspätet sein Geldpräsent. Rainer Peppel erntete daraufhin für seine Aussage: "Ich hab´ mich schon gewundert, wo er (der bewusste Umschlag) bleibt" reichlich Beifall.

Der Präsident der übergeordneten Organisation der Wanderer, die Europäische Volkssport-Gemeinschaft (EVG), Hermann Brozat, überbrachte die Glückwünsche des Präsidiums und freute sich über die gelungene Festschrift. Anschaulich würde darin dem vielfältigen Wirken des Jubiläumsvereins Rechnung getragen. Stadtverordnetenvorsteher Kurt Heusohn, der als Weningser die Wanderbegeisterung vor mehr als 25 Jahren selbst miterlebt hatte, bezeichnete die damalige Vereinsgründung als logische Konsequenz, während Ortsvorsteher Hans-Joachim Flach die Wanderer als eine Bereicherung des Vereins- und Gemeindelebens bezeichnete. Flach, der als Organisator sehr in die Vorbereitungen des Festes involviert war, erhielt zusammen mit seiner Frau Marianne als Anerkennung ein nettes Geschenk.

Nachdem Hans Erich Kehm auf anschauliche Weise mit Unterstützung einer Bildprojektion die Vereinsgeschichte präsentiert hatte, überbrachte die Kreisbeigeordnete Edda Weber ihre und die Grüße des Landrats. Sie hob eine Reihe an Maßnahmen hervor, mit der Vogelsbergkreis und Wetteraukreis um die touristische Infrastruktur bemüht seien und unterstrich die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für die Region. Ihr folgte eine lange Reihe von Gratulanten.

Musikalische Glückwünsche hatte der Gemischte Chor Wenings, dirigiert von Beate Knüttel, in seinem Gepäck, die Volkstanzgruppe bot unter der Leitung von Horst Franz ein prächtiges Repertoire ihres Könnens, und die Tanzgruppe des VfR Wenings, die "Magic Dancers", brannte in einer Inszenierung des Films "Grease" ebenfalls ein prächtiges und unterhaltsames Feuerwerk für den Jubiläumsverein ab.

 

Ehrungen standen auf dem Programm. Für 10 Jahre Mitgliedschaft, für 25 Jahre Mitgliedschaft und den Gründungsmitgliedern.

[Festbuch 25 Jahre Wanderfreunde Wenings e.V.]

Klaus Baumbach siegt 2006 bei "Kernobst" und "sonstige Brände".

(12.11.2006)

Weningser Obstbrände erfolgreich beim 4. Wetterauer Obstbrandtag. Heimische Obstbrenner stellten ihre verschiedenen Obstbrände beim 4. Wetterauer Obstbrandtag am 12.11.2006 im "Lockschuppen" in Nidda vor. Die Veranstaltung ist eine Plattform für alle Obstbranderzeuger der Region. Ausgesuchte Experten nahmen die Bewertubng und Prämiierung der abgegebenen Obstbrandproben vor und standen für fachliche Gepräche und Erfahrungsaustausch zur Verfügung. Auch konnten die Destillate verkostet werden. Jeder "Stoff"besitzer konnte bis zu 3 Proben einreichen. Parämiert wurde in den Kategorien: Steinobst, Kernobst und sonstige Brände. Sieger in der Sparte Kernobst wurde Klaus Baumbach, Wenings, mit einem Williamsbrand, gefolgt von D. Loos, Bad-Homburg (Apfelbrand) und U. Schwabe, Bad-Nauheim (Quittenbrand). Klaus Baumbach wurde auch Sieger in der Sparte "Sonstige Brände" mit einem Himbeergeist und belegte den zweiten Platz in der gleichen Sparte mit einem Walnussgeist. Das Bild zeit die Sieger (Klaus Baumbach in weissem Shirt) der Obstbrandprämierung, Herrn Dr. Fertig von der Apfelwein- und Obstwiesenroute Wetterau, die Juroren und den Moderator der Veranstaltung Harry Delor.

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Der Ortsbeirat Wenings 2004 - 2006

(01.01.2006)

Ortsvorsteher Flach freut sich und begrüsst den neuen Bürgermeister Herrn Stefan Betz (rechts stehend) im Wappensaal von Burg Moritzstein, der am 1. Januar 2006 für unsere Grossgemeinde die Amtsgeschäfte übernommen hat. Mit ihm freuen sich der Stadtverordnetenvorsteher Kurt Heusohn und die Ortsbeiratsmitglieder Edgar Gowin (links) und Markus Heil (rechts).

Foto zu Meldung: Der Ortsbeirat Wenings 2004 - 2006

Nachrufe zum Tode von M. Jean-Marc Gernigon

(18.10.2005)

Am Dienstag, dem 18. Oktober 2005 verstarb unser Ehrenbürger und ehemaliger Bürgermeister unserer Partnerstadt Nucourt, Jean-Marc Gernigon

 

Stärker als der Tod ist, was uns mit dem Verstorbenen verbindet: Die Verehrung und die Freundschaft, die Dankbarkeit für das, was Herr Gernigon gestaltet hat im Bereich der Völkerfreundschaft und was er uns für immer bedeutet.


Wir sind in unserer kleinen Stadt Wenings, in den Bergen von Hessen, davon überzeugt, dass alles in wacher Erinnerung bleiben wird, die vielen Ermutigungen und die Lebensperspektiven, die von dem Ehrenbürger der Stadt Gedern, dem Grandseigneur Jean Marc Gernigon, ausgegangen sind.


Und wenn man ihn zum Friedhof trägt, dann sagt ein altes Wort: „Mitnehmen wird er nur, was er gegeben hat.“
Und er hat so unendlich viel den Menschen, für die er gelebt hat, mit auf den Weg gegeben. Und auch wir werden von seiner Zuneigung und Weisheit auf diesem Weg der Völkerfreundschaft neue Kraft geschenkt bekommen.
    
Nachrufe von Odile Dywicki (Bürgermeisterin der Gemeinde Nucourt) und Pierre Sanmiquel (Lehrer an der Schule Nucourt und Sekretär der Bürgermeisterei von 1962 bis 1997)         
        
Mr J.-M. Gernigon ist von uns gegangen, aber sein tatkräftiges Wirken wird für immer Spuren in der Geschichte von Nucourt hinterlassen. Alle öffentlichen Gebäude, es wird keines geben, das nicht an Mr Genigon erinnert.
Seine dynamische Art hat aus Nucourt eine Gemeinde reich in technischen Einrichtungen gemacht für das Wohl der ganzen Bevölkerung: Die Schule (Ecole des 4 Vents), das Dorfgemeinschaftshaus oder das Instandsetzen des Versorgungsnetzes.

Er hat Wohngebiete geschaffen wie der "Square des Rosiers", "le Square de la Frette", und "la rue du Bois de Chars".


Wenn er zuversichtlich in die Zukunft schaute war es doch nicht so einfach, denn einmal hat er mir im Vertrauen gesagt: "Wenn Sie wüssten wieviele schlaflose Nächte ich schon hinter mir habe". Durch seine Ausdauer, durch seine Hingabe konnten die Projekte Wirklichkeit werden.


Mut war auch angesagt als Mr Gernigon, seine Mannschaft der Gemeindearbeiter und die Einwohner von Nucourt gegen die Überschwemmungen im Jahre 1982 zu kämpfen hatten; viele technische und Verwaltungeprobleme, durch die Katastrophe verursacht mussten bewältigt werden.


Bis zu seinem letzten Mandat hat sich Mr Gernigon für Nucourt eingesetzt. In dem Projekt "Contrat Rural" (Vertrag auf dem Land) um den Menschen in Nucourt ein naheliegendes und sehr nützliches Geschäft anzubieten; dazu noch eine Gemeindewerkstatt in der das technische Personal unter besseren Bedingungen arbeiten kann.


Das Wirken von Mr Gernigon hat nicht an den Grenzen der Gemeinde aufgehört, viele seiner Mandate in der Region und in den Departements haben Nucourt, durch die Anerkennung seiner Arbeit, einen Bekanntheitsgrad gegeben, der noch heute andauert.
    
Bei dem letzten Treffen WENINGS-NUCOURT im Juni 2004, hat er uns anvertraut, dass in Anbetracht all dieser Mandate, die Verschwisterung jene Errungenschaft ist, auf die er am meisten stolz ist.


Er konnte es sein, denn eine französische Gemeinde einer deutschen Gemeinde näher zu bringen war 1959 nicht selbstverständlich und er hatte Recht, den 50 Jahre danach ist diese Verschwisterung immer noch so lebendig, dass sich alle 2 Jahre ca. 200 Personen treffen.


Merci Mr Gernigon, danke für Ihre Willensstärke, danke für Ihren Mut, Ihre Energie, Sie haben Nucourt ein dynamisches Ansehen gegeben das bis heute noch Gültigkeit hat.
Odile Dywicki, Bürgermeisterin.  

 


Mr Jean-Marc Gernigon war und wird eine grosse Persönlichkeit in der Geschichte von Nucourt und der Region sein, die er in seinem mehr als 85-jährigen Leben geprägt hat.


Der Hautanteil seiner Tätigkeit im Dienste der Bevölkerung war seine Rolle als Bürgermeister von 1959 bis 1995, das heisst 36 Jahre und damit der Bürgermeister mit der längsten Amtszeit in Nucourt.
Als dynamischer und angesehener Rechtsanwalt der Anwaltschaft von Paris, konnte er seinen Unternehmungsgeist und seine Einsatzbereitschaft in den Dienst zum Wohle der Bürger einsetzen.


Gleich als er das höchste Amt in der Gemeinde übernahm, setzte er deutlich die Ziele seiner Tätigkeiten - aus Nucourt eine moderne Gemeinde zu machen in der sich die Bürger wohlfühlen.


Von Beginn an sorgte er sich um die Familien, die Älteren und die Armen mit Hilfe eines unpolitischen und opferbereiten Gemeinderates. Dies wurde umgesetzt mit dem Einfamilienwohnungsbau (CONFANU) der in den Jahren 1960 bis 1964 20 Familien die Möglichkeit gab in Bescheidenheit wohnen zu können; die Bedingungen waren einfach. Durch durch den Einsatz von Mr Gernigon sowohl bei den Sozialämtern und den Banken um günstige Bedingungen zu haben als auch bei den Bauherren, damit die Preise erschwinglich blieben.


Diese Sozialpolitik wurde fortgesetzt Ende der 80iger Jahre mit dem Baugebiet "Bois de Chars" wo 60 Familien nach Nucourt gezogen sind, wieder unter intersannten Bedingungen.
Es ist eine Sache Familien unterzubringen, ihnen die Möglichkeiten und die Lust zu geben in einer Gemeinde zu leben eine Andere.


Unternehmen konnten sich auf seine Hilfe verlassen und er schuf dadurch viele Arbeitsplätze.
Fast 20 Jahre wurden kostspielige Sanierungsarbeiten an der Ver- und Entsorgung von Wasser und Abwasser etc. vorgenommen. Die Kinder brauchten eine ordentliche Schule die von 1973 bis 1975 erbaut wurde.         
            
Es wurden Freizeiträume geschaffen, Sportplatz, Tennisanlage, Schiessstand, Fussballplatz und die grüne Zone.
Animation und Unterhaltung im geschaffenen Dorfgemeinschaftshaus mit den internationalen Festivals, den Volkstänzen am 1. Mai, die sportlichen und kulturellen Aktivitäten, der Seniorenclub, allerlei Märkte etc.
Das Bild von Nucourt sollte auch draussen gewahrt sein und es war die Verschwisterung mit Wenings, in der J. M. Gernigon seit 1959 ganz persönlich an der Spitze stand.
Seine Rolle hörte nicht an den Gemeindegrenzen auf. Er wurde Mitglied des "Conseil Générale" des Canton von Marines, später 2. Vorsitzender des Conseil général mit dem Auftrag für Erziehung und Freizeitgestaltung.


Er hat den Verband der Dorfgemeinschaftshäuser im Departement ins Leben gerufen und sorgte für die Organisation der Konzerte in den verschiedenen Orten.
Jean-Marc Gernigon hatte das Talent eines Visionärs, in die Zukunft orientiert, er konnte Menschen führen, gerecht, freundlich und zugleich anspruchsvoll, er konnte deligieren und dabei die Verantwortung nicht verlieren.


Alle die mit ihm gearbeitet haben, Mme Méli, Mrs Delacour, über Cainé Schrerer, Borg oder Mr Maertens, seine Beigeordneten wissen es.


Er hat sich aus gesundheitlichen Gründen vor 10 Jahren aus dem öffentlichen Leben zurückziehen müssen. Er hinterlässt die Erinnerung an einen grossen Bürgermeister und für viele an einen grossen Freund.
Pierre Sanmiquel (Lehrer an der Schule Nucourt und Sekretär der Bürgermeisterei von 1962 bis 1997)

 

 

Für die Übersetzung danken wir Frau Marléne Riewe ganz herzlich!

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Kurt Heusohn

(17.10.2005)

Wenings im Februar 2006. Wie wir erst jetzt erfahren: Am Montag, den 17. Oktober 2005 erhielt Kurt Heusohn, Stadtverordnetenvorsteher unserer Stadt Gedern (links im Bild),von Bürgermeister Kevin Hutchinson die Ehrenurkunde der Stadt Columbia (Illinois) im Rahmen der Gemeindevertreter-Sitzung.

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Stefan Betz: Sieg mit Wimpernschlag

(18.07.2005)

Bericht im Kreis-Anzeiger vom 18. Juli 2005

Er setzte sich mit 50,3 Prozent der Stimmen gegen seine Mitbewerberin Regina Hofmann durch

Wolfgang Kunert GEDERN. Die Dramatik bei Bürgermeisterwahlen in Gedern hat sich gestern Abend fortgesetzt. Nachdem sich CDU-Bürgermeister Wolfgang Zenkert bei den beiden zurückliegenden Direktwahlen gegen seinen Kontrahenten Karlheinz Grun jeweils nur mit einer knappen Mehrheit von wenigen Stimmen durchsetzen konnte, hat sich dies gestern wiederholt: Stefan Betz gewann die Wahl mit 50,3 Prozent. Seine Kontrahentin Regina Hofmann erzielte 49,7 Prozent. Dies ist ein Unterschied von nur 23 Stimmen. Es hat sich offensichtlich ausgezahlt, dass beide Kontrahenten in der Schlussphase des Wahlkampfes sich fair verhalten haben. Regina Hofmann, die zwar als parteilose Kandidatin angetreten ist, aber das CDU-Parteibuch besitzt, mag es geholfen haben, dass sie von einigen Partei-oberen unterstützt wurde, die aber im Hintergrund gearbeitet haben. Bei der Gederner CDU, bei der sich Spitzenmann Heinrich Orth kurz vor Toresschluss auf die Seite der Kandidatin Hofmann schlug, wird dies noch für einigen Diskussionsstoff sorgen.

Stefan Betz konnte nach Bekanntgabe des vorläufigen Endergebnisses aufatmen und zusammen mit seiner Lebensgefährtin, Julitta Babic, im Wappensaal des Gederner Schlosses die zahlreichen Glückwünsche entgegen nehmen. Der 43-jährige Diplom-Verwaltungsfachwirt tritt am 1. Januar 2006 als vierter Bürgermeister der Großgemeinde Gedern die Amtsnachfolge von Wolfgang Zenkert an. Unter den Gratulanten waren auch seine künftigen Bürgermeisterkollegen Gerd Mordier aus Glauburg und Elfriede Pfannkuche aus Hirzenhain. Ebenso war Büdingens Erster Stadtrat Manfred Hix gekommen, um Betz zu beglückwünschen.

Auf das knappe Ergebnis angesprochen, gab der künftige Bürgermeister von Gedern zu, dass er durchaus mit einer engen Entscheidung gerechnet habe. "Allerdings habe ich für mich persönlich 51 bis 55 Prozent kalkuliert." In den nächsten Tagen werde er den Ausgang und die einzelnen Ergebnisse in den Ortsteilen genauer analysieren.

Auffällig ist, dass Hofmann nicht nur ihren Heimatort Ober-Seemen wieder klar für sich entscheiden konnte. Auch die Wähler in den Ortsteilen Nieder- und Mittel-Seemen votierten mehrheitlich für sie. Was bei der ersten Wahl vor zwei Wochen noch anders aussah. Offensichtlich ist es Regina Hofmann gelungen, dort die Stimmen von Günter Thösen, der mit 25,4 Prozent nach dem ersten Wahlgang ausschied, für sich zu gewinnen. Auch in Wenings musste Betz Stimmen abgeben. Beim ersten Wahlgang, bei dem vier Bewerber im Rennen waren, konnte er über 40 Prozent mehr als Hofmann auf sich vereinen. Dieser satte Vorsprung schrumpfte nun auf 33 Prozent.

"23 Stimmen sind 23 Stimmen", kommentierte Regina Hofmann das für sie überraschende Ergebnis. "Ich bin überwältigt", ließ sie die vor dem Schloss wartenden Bürger wissen. Danach drängte sie es in den Wappensaal. Dort ging sie zielstrebig auf Betz zu, um ihm für seine Aufgabe als neuer Bürgermeister von Gedern eine glückliche Hand zu wünschen. Sie gehe aus dem Wahlgang gestärkt hervor. Es sei für sie eine Herausforderung gewesen, mit wenigen Mittel viel zu erreichen. Dass es am Ende nicht gereicht habe, sei schade. Aber für ihre Lebenserfahrung und weiteren Werdegang habe sie viel gelernt. Erneut fiel den vielen Beobachtern die hohe Wahlbeteiligung auf. Sie lag mit 58,1 Prozent nur rund fünf Prozent unter der beim ersten Urnengang vor zwei Wochen. Ein Ergebnis, das in Hessen bei einer Bürgermeister-Direktwahl mit Stichwahl seinesgleichen suchen dürfte.

Wissenschaftlerin mit Otto-Hahn-Medaille geehrt

(01.04.2005)

WENINGS (wk). Seit 1978 würdigt die Max-Planck-Gesellschaft herausragende Leistungen junger Wissenschaftler mit der Otto-Hahn-Medaille. Die Auszeichnung gilt als einer der bedeutendsten deutschen Preise für Nachwuchswissenschaftler. Eine der diesjährigen Preisträgerinnen ist die 31-jährige Marita Jacob, Tochter von Hans Erich und Christa Kehm in Wenings. Sie erhielt die Auszeichnung für ihre Untersuchungen über Ausmaß, Struktur und Ursachen von Mehrfachausbildungen. Die 31-Jährige absolvierte in Wenings die Grundschule und wechselte danach an die Gesamtschule in Gedern. Nach Abschluss der zehnten Klasse im gymnasialen Zweig ging sie zum Gymnasium in Büdingen und absolvierte dort 1993 ihr Abitur mit der Traumnote eins. Kurz darauf begann die zukünftige Wissenschaftlerin in Gießen ihr Studium mit dem Studiengang Sozialwissenschaften und den Nebenfächern Mathematik und Volkswirtschaftslehre. Auch diese Studiengänge schloss sie allesamt mit der Note eins ab. Dabei bewies die Weningserin in all den Jahren ihre Bodenständigkeit zu Heimatort und Elternhaus. So findet sich in ihrem Lebenslauf auch der Hinweis, dass sie trotz ihrer wissenschaftlichen Laufbahn immer wieder im ehemaligen elterlichen Lebensmittelmarkt mit anpackte, um ihre Eltern zu unterstützen. Von 1996 bis 1999 folgten Auslandsaufenthalte an der University of Westminster in London und am Institut für Social and Economie Research an der Universität in Essex. Ab 2000 war sie als Doktorandin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung tätig und wechselte im August als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung nach Nürnberg. Dort lebt sie mit Ehemann Thomas und Sohn Marten. Mit der Verleihung der Medaille ist Marita Jacob eine von insgesamt sechs Wissenschaftlerinnen, deren Arbeit mit dieser Auszeichnung gewürdigt wurde. Bis zu 40 hervorragend qualifizierte junge Leute zeichnet die Gesellschaft seit 1978 alljährlich aus. Durch die Preisverleihung und den Auslandsaufenthalt sollen besonders begabte Nachwuchswissenschaftler zu einer späteren Hochschul- beziehungsweise Forscherkarriere motiviert werden.


Im Vorwort ihrer 302 Seiten umfassenden Arbeit zum Thema Ausmaß, Strukturen und Ursachen von Mehrfachausbildungen bringt Marita Jacob zum Ausdruck, das das Thema Bildung ganz oben auf der Tagesordnung stehe. "Kindergärten, Schulen, die berufliche Ausbildung und das Studium stehen auf dem Prüfstand", stellt sie fest. Bereiche, die nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch in der Politik und der Wissenschaft kontrovers diskutiert werden.

In diesen Debatten um Gegenwart und Zukunft der Ausbildung bestehe Einigkeit darüber, dass eine berufliche oder akademische Ausbildung immer noch oder sogar mehr denn je eine notwendige Bedingung für den Einstieg in eine qualifizierte Beschäftigung sei.

Foto zu Meldung: Wissenschaftlerin mit Otto-Hahn-Medaille geehrt

Staatsehrenpreis 2005 für Kurt Heusohn

(16.03.2005)

Die Rede ist von Kurt Heusohn aus Wenings, der inzwischen auf eine 27-jährige Mitgliedschaft beim Verband der Ponyzüchter Hessen e.V. zurückblicken kann und in dieser Zeit einen entscheidenden Beitrag für die Zucht des Shetlandponys in Hessen geleistet hat.

Im Nebenerwerb bewirtschaftet er in der Gemeinde Wenings, einem Ortsteil von Gedern, eine Fläche von 6 ha Grünland, die ausschließlich für die Heubergung sowie zur Beweidung durch ca. 15 Jungpferde, Stuten, Fohlen und Hengste genutzt werden.

Seit 1978 züchtet Kurt Heusohn seine geliebten Shettys auf dem Talhof. Mit der Stammstute Elke begann die Erfolgsstory der Ponys aus Wenings. Elke lieferte nicht nur einen gekörten Hengst, sondern mit Elfe auch die Bundessiegerstute der Bundesponyschau Walldorf-Wiesloch des Jahrs 1988. Im gleichen Jahr wurde Jonny Sieger der Sonderschau Schönbach und Siegerhengst der hessischen Pony- Hengstschau. International vertrat Kurt Heusohn mit Elfe und Jonny den Verband beim Welt- und Europachampionat in Paris.

In den zurückliegenden 27 Jahren aktiver Zuchttätigkeit erblickten im Stall Heusohn etwa 50 Fohlen das Licht der Welt, die weitestgehend auch auf den heimischen Weiden aufgezogen wurden. Zahlreiche Interessenten aus dem gesamten Bundesgebiet haben inzwischen geeignete Zuchttiere bzw. Reit- und Fahrponys in Wenings erwerben können.

Gegenwärtig stehen auf dem „Talhof“ 15 Ponys, von denen 6 Stuten und 2 Hengste beim Verband eingetragen sind und in der Zucht eingesetzt werden.

Voller Leidenschaft und mit beachtlichen Erfolgen betreibt Kurt Heusohn den Fahrsport. Mit Stolz blickt er dabei unter anderem auf den Sieg beim bundesoffenen Fahrturnier mit seiner Elfe im Jahr 1996 zurück.

Nicht nur den Insidern der Shetlandponyszene ist Kurt Heusohn als engagierter Ehrenamtler in verschiedenen Funktionen bekannt. Im Jahre 1987 war er Grüdungsmitglied der IG-Shetland und übernahm als Mitglied des Bundesvorstands die Öffentlichkeitsarbeit. Parallel dazu betraute man ihn mit dem Vorsitz der Regionalgruppe Hessen.

Seit 1990 ist Herr Heusohn auch Mitglied im Vorstand des Verbandes der Ponyzüchter Hessen e.V.. Noch im gleichen Jahr wurde er mit dem Bauernverbandspreis ausgezeichnet.

In all den Jahren hat er sich auch einen guten Namen als Zuchtrichter erwerben können, was sich in zahlreichen Einladungen auf Hessischer- und auf Bundeseben wiederspiegelt.

Aus den Überlegungen, das Shetlandpony in seiner sportlichen Verwendung noch interessanter zu machen, entstand sein maßgebliches Engagement um die neue Rasse des Deutschen-Classic-Ponys. Im Jahr 2000 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der IG-Classic und ist seitdem als stellvertretender Bundesvorsitzender um das Image dieser aufstrebenden Rasse bemüht.

Der erste große züchterische Erfolg in der Rasse Deutsches-Classic-Pony ließ nicht lange auf sich warten. Anlässich der Süddeutschen Körung im Oktober 2003 in Alsfeld wurde sein Hengst Jim vom Talhof nicht nur gekört und prämiert, sondern auch Gesamt-Reservesieger dieser bedeutenden Körveranstaltung.

Der Verband der Ponyzüchter Hessen darf zurecht stolz sein auf einen engagierten und erfolgreichen Repräsentanten der hessischen Ponyzucht und wünscht Kurt Heusohn für die Zukunft weiterhin Glück in Hof und Stall und viel Freude mit seinen Classic-Ponys. Biedenkopf.

Foto zu Meldung: Staatsehrenpreis 2005 für Kurt Heusohn

Es war wie ein großes Familientreffen

(22.05.2002)

Besuch aus Nucourt in Wenings - Fußballplatz wurde zur Spaßarena - Bei der Abreise am Dienstag flossen die Tränen


Wolfgang Kunert WENINGS.
Es hat alles gepasst: Das Wetter, die Organisation und auch der Ablauf – eine Garantie dafür, dass der Besuch der 112-köpfigen Delegation aus der französischen Stadt Nucourt in Wenings eine runde Sache wurde. Dabei war es nicht nur ein Besuch, sondern es war wie ein einzigartiges großes Familientreffen. Berührungsängste zwischen den Bevölkerungsteilen beider Städte bestehen schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Die Bürger beider Kommunen pflegen seit über 30 Jahren eine tiefe, innige Freundschaft, die immer wieder von gegenseitigen Besuchen, wie am vergangenen Pfingstwochenende, geprägt und belebt wird. Während bei diesen Anlässen kulturelle Darbietungen zur Programmgestaltung selbstverständlich sind, so ist auch das Fußballspiel zwischen einer Mannschaft der Gäste und Gastgeber ein fester Bestandteil des Ablaufs. So traf man sich am Montagmorgen auf dem Fußballplatz in Wenings, wobei der grüne Rasen zur Spaßarena wurde. Selbstverständlich stand das Spiel mit dem runden Leder im Mittelpunkt. Aber so richtig ernst nahm die Begegnung niemand. Da wunderte es auch keinen am Rande des Geschehens, als Gederns Stadtverordnetenvorsteher Kurt Heusohn – der in Wenings wohnt – als Torhüter der Gastgeber auflief. Man zollte ihm sogar Beifall, als nach einer Rückgabe durch Heusohns Fehler das 0:1 für die Gäste fiel. Der oberste Bürger der Stadt musste danach noch vier Mal hinter sich greifen. Aber sein Gegenüber ebenfalls, denn am Schluss dieses von allen Beteiligten mit sehr viel Humor betriebenen Spiels lautete der Endstand 5:5.Die gute Laune hielt bei den Weningsern und den Gästen aus Frankreich den ganzen Tag über an. Auch der Stadtrundgang durch Büdingen am Nachmittag machte viel Freude. Man habe viel über die Nachbarstadt erfahren, so der Kommentar der Teilnehmer. Den Schlusspunkt des Besuchs setzte das Treffen am Abend im Dorfgemeinschaftshaus, wo man eher wehmütig an den nächsten Morgen dachte. Denn gegen 9.30 Uhr dröhnten am Dienstag die Motoren der beiden Reisebusse auf und gaben somit das Signal zur Abfahrt der Gäste. Die verabschiedeten sich von ihren Gastgebern, wobei bei nicht wenigen Tränen flossen. Doch es waren nicht nur Abschiedstränen zu sehen. Sondern auch die eine oder andere Träne der Freude in der Erwartung, dass man sich der Tradition folgend in zwei Jahren beim Gegenbesuch einer großen Delegation aus Wenings an Pfingsten in Nucourt wiedersehen werde.

Foto zu Meldung: Es war wie ein großes Familientreffen

Euro-Symbol als Zeichen der Freundschaft

(21.05.2002)

Rekordbeteiligung der Bürger aus Nucourt beim Besuch in Wenings – Bunter Abend demonstrierte Verbundenheit


Wolfgang Kunert WENINGS.
Es ist nicht die große Politik, sondern es sind die Herzen, die die tiefe Freundschaften zwischen den Bürgern aus dem französischen Ortes Nucourt und dem Gederner Stadtteil Wenings immer fester werden lassen. Dies wurde am Pfingstwochenende wieder einmal deutlich. Mit einer Rekordzahl von 112 Bürgern Nucourts, an ihrer Spitze Bürgermeisterin Odile Dywicki, waren die französischen Freunde am Samstagnachmittag in Wenings eingetroffen. Auffällig dabei war, sehr viele junge Menschen hatten sich der Gästegruppe angeschlossen, um zum Großteil erstmals mit an den Rand des Vogelsbergs zu reisen. Eine Entwicklung, die von allen Seiten besonders begrüßt wurde. Was Gederns Bürgermeister Wolfgang Zenkert am Sonntag beim bunten Abend in der Weningser Festhalle dann auch hervorhob.Dieser Abend stand ganz im Zeichen der tiefen Freundschaft zwischen den Familien aus Nucourt und Wenings und der Verschwisterung im Allgemeinen. Die Gäste hatten hierzu ein kleines Bühnenstück vorbereitet, das die Verbundenheit zum Ausdruck brachte. Dabei diente der Euro als Symbol, der nach der Freundschaft zwischen den Menschen nunmehr auch optisch die Grenzen verschwinden ließ. Um diese Verschwisterung, die vor 32 Jahren offiziell besiegelt wurde und der eine über 40 Jahre dauernde Freundschaft zu Grunde liegt, zu symbolisieren, überreichten die Gäste Zenkert das Euro-Zeichen in hochwertigem Metall gearbeitet. Eine Geste der Verbundenheit, die von den Besuchern des Abends lautstark mit dem Ruf „Es lebe die Freundschaft“ unterstrichen wurde. Gederns Bürgermeister versprach den Weningsern im Anschluss, dass dieses Geschenk sich zwar im Schloss gut machen würde, doch „dieses Zeichen gehört einzig und allein den Weningsern Bürgern, die diese Partnerschaft aufgebaut haben und so hervorragend pflegen – daher bleibt dieses Symbol in Wenings“. Zu denen, die an dieser Verschwisterung sehr großen Anteil haben, gehört Odile Dywickis Amtsvorgänger Jean Marc Gernigon. Er war es, der vor über 40 Jahren die ersten Kontakte zwischen Wenings und Nucourt herstellt. Seine Verdienste wurden an diesem Abend besonders gewürdigt. Leider war es ihm aus gesundheitlichen Gründen erstmals seit drei Jahrzehnten nicht vergönnt, mit der Delegation mitzureisen.Aber bei dieser Veranstaltung waren weniger die Politiker gefragt, sondern vielmehr kulturelle Darbietungen von Gästen und Gastgebern. Bis weit nach Mitternacht erfreuten sich die Besucher in der voll besetzten Festhalle an den Auftritten, gestaltet von Mitreisenden aus Nucourt und Weningsern. Was zur Folge hatte, dass am gestrigen Montag so mancher gegen 9 Uhr noch müde den Sportplatz ansteuerte, um dem traditionellen Fußballspiel zwischen einer Mannschaft aus Nucourt und Wenings (Bericht hierzu lesen Sie in unserer morgigen Ausgabe) beizuwohnen.Dieses Spiel war nur ein Teil des Gesamtprogramms, das der Verschwisterungsverein Wenings-Nucourt unter Leitung des Vorsitzenden Thomas Kehm zusammengestellt hatte. Hierzu gehörte unter anderem das Hoffest mitten in Wenings am Sonntagnachmittag. Doch bevor man an diesem Tag zum gemütlichen Teil übergehen konnte, hatte sich der Ver-schwisterungsverein etwas Besonderes ausgedacht. Per Bilderrallye waren sowohl Gäste als auch Gastgeber in dem Gederner Stadtteil unterwegs, um den Ort einmal ganz anders kennen zu lernen. Um die gestellten Aufgaben zu lösen, mussten sich alle Teilnehmer – auch die Weningser – zum Teil sehr genau in der Ortschaft umsehen. Ging es doch darum, per Bild dargestellte Gebäudefragmente wieder zu erkennen und die dazu gestellten Fragen zu beantworten. Ein Spaß, der alle Beteiligten vor nicht ganz einfache Aufgaben stellte, aber dazu beigetragen hat, trotz diverser sprachlicher Barrieren sich besser kennenzulernen. Was wesentlich zur Völkerverständigung und zur Festigung der Freundschaft beigetragen hat.

Foto zu Meldung: Euro-Symbol als Zeichen der Freundschaft

 

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