Feuerwehreinsatzabteilung Gedern-Wenings

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WF Michael Heusohn

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Aktuelle Meldungen

Gaudi, Spaß und Spannung beim Spiel ohne Grenzen

(24.07.2014)

Gaudi, Spaß und Spannung standen beim Spiel ohne Grenzen, zu dem die Jugendfeuerwehr Wenings anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens eingeladen hatte, im Mittelpunkt. Und so verwandelte sich das Gelände rings um die Festhalle am Samstagvormittag in eine Wettkampfarena und lieferten sich Mädchen und Jungen an acht Stationen ein lustiges Kräftemessen. So etwa mussten die „Athleten“ in der Fummelbox Schraubenzieher, Flaschenöffner und Stifte ertasten, beim Happ-Schnick-Spiel einen Ball mit einem Betttuch befördern und einen Parcourlauf auf Getränkekästen absolvieren. Auf dem Fliegenden Teppich war Gleichgewichtssinn und auf den Riesen-Sommer-Skiern Taktgefühl gefragt. Außerdem mussten die Kinder und Jugendlichen mit verbundenen Augen diverse Feuerwehrknoten binden und eine Kugel durch ein Rohrlabyrinth befördern. Neben dem Wettkampfgeschehen hatten Mutige Gelegenheit, den acht Meter hohen Kletterbaum zu erklimmen.

Am Ende des amüsanten Schauspiels stand das Team der Jugendfeuerwehr Ober-Seemen mit 82 Punkten auf der obersten Stufe des Siegerpodestes. Mit nur einem Punkt Unterschied landete die JFW Ulfa I auf Platz zwei. Den dritten Platz errang mit 76 Punkten die JFW Bindsachsen. Weitere Platzierungen belegten die Jugendfeuerwehren aus Kefenrod (70 Punkte), Echzell (59), Dauernheim (57) und Eckardsborn (55), sowie Ulfa II mit 40 Punkten.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

Foto zur Meldung: Gaudi, Spaß und Spannung beim Spiel ohne Grenzen
Foto: Nervenstärke war angesagt, um die Kugel durch das Rohrlabyrinth zu befördern

„Ihr erlernt spielerisch, auf was es in den Feuerwehren ankommt."

(24.07.2014)

Mit einer Feierstunde in der Festhalle startete die Jugendfeuerwehr Wenings das zweitägige Geburtstagsfest anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens: Zum Gratulieren kamen zahlreiche Vertreter aus Kommunalpolitik und Feuerwehrwesen und zollten der Jugendarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Wenings die entsprechende Würdigung und Anerkennung. Die Resonanz aus den Reihen der Eltern und der Einwohnerschaft aber war ernüchternd gering.

Ein besonderer Willkommensgruß des Jugendfeuerwehrwartes Sascha Wagner und des Fördervereinsvorsitzenden Achim Neun galt den Gründungsmitgliedern, die die Jugendfeuerwehr Wenings am 14. Oktober 1989 ins Leben gerufen haben. Den Pionieren der ersten Stunde und heute noch aktiven Kameraden Marco Gerhardt, Andre Gowin, Heiko Groth, Christian Heusohn, Markus Kehm, Timo Kehm, Markus Reutzel, Axel Siekemeyer, Jürgen Listmann, Gabriele Listmann und Mario Hilß wurden als Zeichen des Dankes Ehrenurkunden überreicht.

Im Namen des Magistrats der Stadt Gedern übermittelte Erster Stadtrat Herbert Weber der Jubiläumsjugendfeuerwehr die besten Grüße. „Die Jugendfeuerwehren sind in Zeiten des demografischen Wandels umso wichtiger für die Stadt Gedern und deren Bewohner. Denn sie sind die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehren und des Feuerwehrwesens, die neben Brandschutz viele Dienste für das Wohl der Allgemeinheit leisten“, hob Weber hervor. Die Glückwünsche der Mandatsträger überbrachte Stadtverordnetenvorsteher Markus Heil. „Die Stadt Gedern wird die Jugendarbeit im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch künftig unterstützen“, versicherte er. Ebenso überbrachte Heil die Grüße des Gesangvereins Wenings und der Vereinsgemeinschaft Wenings. Als Ortsvorsteher von Wenings gratulierte Timo Kehm im Namen des Ortsbeirates. „Ich hoffe, dass der Zuspruch in den Reihen der Jugendfeuerwehr zunimmt und der Fortbestand der Weningser Wehr somit gesichert ist“, so Kehm. Dies bekräftigte auch der CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Dietz. „Ohne die Jugendfeuerwehren würde es bei den Einsatzabteilungen schlecht aussehen“, machte er den hohen Stellenwert der Jugendarbeit deutlich. „Ihr seid eine von 126 Jugendfeuerwehren im Wetteraukreis und somit die Zukunft unserer Wehren“, unterstrich Kreisjugendfeuerwehrwart Marco Reis. Auch Gederns Stadtjugendfeuerwehrwart Markus Holle lobte die Jugendarbeit in der Weningser Wehr. Dank für Geleistetes sagte Stadtbrandinspektor Andreas Haas. „45 Kinder und Jugendliche bei der Gründungen der Weningser Jugendfeuerweh – was für eine gigantische Zahl. Mein Dank gilt den Gründern, den Jugendfeuerwehrwarten und Betreuern und nicht zuletzt den Jugendlichen selbst“, so Haas. Im Namen der Einsatzabteilung der FFW Wenings gratulierte Wehrführer Michael Heusohn den Nachwuchsblauröcken. „Ihr erlernt spielerisch, auf was es in den Feuerwehren ankommt. So seid ihr bestens aufgestellt für den weiteren Dienst in der Einsatzabteilung“, sagte er. Weiterhin viel Erfolg in der Jugendarbeit wünschte der Vorsitzende des Verschwisterungsvereins Wenings-Nucourt, Frank Gerhardt.

Mit einem Feuerwehrtanz gratulierte die Weningser Tanzgruppe „Wild Chicks“. Die Garde- und Showtanzgruppe der Vereinsgemeinschaft Wenings überbrachte mit dem Happy-Birthsday-Tanz Glückwünsche zum Jubiläum. Zudem führte die Jugendfeuerwehr einen Sketch auf.

Mit dem Verlesen der Chronik rollten die Jugendfeuerwehrwarte der letzten 25 Jahre – Mario Hilß, Michael Kehm und Sabrina Nemec sowie der amtierende Jugendfeuerwehrwart Sascha Wagner - die wichtigsten Ereignisse der Jugendfeuerwehr Wenings auf: Die Gründung der Jugendfeuerwehr Wenings wurde im Frühjahr 1989 federführend von dem damaligen Fördervereinsvorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr Wenings, Josef Simon, und seinem Stellvertreter Hans-Erich Kehm beschlossen. Die offizielle Gründung fand am 14. Oktober 1989 statt. Recht bald schon nahmen die Jugendlichen an Meisterschaften teil und errangen viele Pokale. Auch die Freizeit kam nicht zu kurz. Zeltlager übers Wochenende am Edersee und am Nieder-Mooser See sowie Übernachtungen im Feuerwehrhaus gehörten zum Programm.

Aktuell sind zehn Jungen und ein Mädchen in der Jugendfeuerwehr Wenings aktiv. Betreut werden die Kinder von Jugendfeurwehrwart Sascha Wagner und seinem Stellvertreter Reiner Reutzel. Treffpunkt zu den Übungen ist freitags von 18 bis 19 Uhr im Feuerwehrhaus in Wenings.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

Foto zur Meldung: „Ihr erlernt spielerisch, auf was es in den Feuerwehren ankommt."
Foto: Ehrung der Gründungsmitglieder und Mitglieder der ersten Stunde.

Neue Tragkraftspritzen für die Feuerwehren Wenings und Nieder-Seemen

(10.07.2014)

Mit je einer werksneuen Tragkraftspritze wurden jetzt die Freiwilligen Feuerwehren aus Wenings und Nieder-Seemen ausgestattet. Bürgermeister Klaus Bechtold übergab die Gerätschaften im Gesamtwert von 22.000 Euro, die der Wasserförderung aus Hydranten und offenen Gewässern dienen, jetzt an die Wehrführer Michael Heusohn (FFW Wenings) und Mario Kaiser (FFW Nieder-Seemen). Wie Bechtold mitteilte, seien die bisherigen und veralterten Tragkraftspritzen defekt und Reparaturen unrentabel. Die Tragkraftspritzen werden in den Tragkraftspritzenfahrzeugen der jeweiligen Wehren mitgeführt und fördern im Einsatzfalle 1.500 Liter pro Minute.

 

Text und Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

Foto zur Meldung: Neue Tragkraftspritzen für die Feuerwehren Wenings und Nieder-Seemen
Foto: Stellv. Stadtbrandinspektor Michael Oberheim, WF FFW Nieder-Seemen Mario Kaiser und sein Stellv. Michel Kaiser, Stadtbrandinsp. Andreas Haas, WF FFW Wenings Michael Heusohn und Bgm. Klaus Bechtold

Fiktiver Brand bei Schreinerei in Wenings

(28.10.2013)

Lily und Marika hatten am Samstagabend im Holzlager der Schreinerei Gerhardt mit Streichhölzern gezündelt und dabei einen Brand ausgelöst. Gemeinsam mit zwei weiteren Personen waren die Elfjährigen in dem verqualmten Gebäude eingeschlossen. Was wie ein Ernstfall aussah, war glücklicherweise nur das Szenario für die Abschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Wenings.

30 Kameraden rückten mit vier Fahrzeugen zum Einsatzort aus. Ebenfalls in die Übung eingebunden waren die Besatzungen des Tragkraftspritzenfahrzeuges der FFW Nieder-Seemen und des Löschgruppenfahrzeuges der FFW Ober-Seemen. Parallel zur Menschenrettung durch Atemschutzgeräteträger stellten andere Feuerwehrleute die Wasserversorgung aus der 250 Meter entfernten Bleiche her und nahmen von mehreren Seiten aus den Löschangriff auf die fiktiv brennende Schreinerei vor. Zudem verhinderten die Kameraden ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude. Nach einer halben Stunde waren die vier Vermissten geborgen und das Feuer gelöscht.

Als Übungseinsatzleiter zeigte sich der stellvertretende Wehrführer der FFW Wenings, Markus Kehm, zufrieden mit der geleisteten Arbeit der Einsatzkräfte. „Die Kameraden haben gute Arbeit geliefert. Alles lief reibungslos ab“, sagte Kehm im Gespräch mit dem Kreis-Anzeiger. „Besonders hat mich gefreut, dass viele Privatleute und die Mitglieder unserer Alters- und Ehrenabteilung sowie unser Ortsvorsteher Timo Kehm und Stadtbrandinspektor Andreas Haas während der Übung anwesend waren“, fügte er hinzu.

 

Text & Bild mit freundlicher Unterstützung: Andrea Hennecke

Foto zur Meldung: Fiktiver Brand bei Schreinerei in Wenings
Foto: Nach der Übung waren alle angeblichen Opfer gerettet


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