Traktorenfreunde Wenings

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Aktuelle Meldungen

Es begann alles mit einer kleinen Oldtimer-Ausstellung am Marktwochenende

(06.07.2014)

Übung macht den Meister: Brauchte Gederns Bürgermeister Klaus Bechtold bei der jüngsten Kerberöffnung im Feuerwehrstützpunkt der Kernstadt noch nahezu 50 Hammerschläge, so brachte er das kühle Blonde beim Marktfrühstück des „Weningser Prämierungsmarktes mit Oldtimerausstellung für Traktoren und Landmaschinen“ bereits beim dritten Schlag auf den Zapfhahn des 30-Liter-Bierfasses zum Fließen.

Zuvor hatte Markus Heil im Namen der Vereinsgemeinschaft und der Traktorenfreunde Wenings zur Markteröffnung als Ehrengäste den Ersten Stadtrat Herbert Weber und den Schottener Stadtrat Willi Zinnel, den Landtagsabgeordneten Klaus Dietz (CDU), den Weningser Ortsvorsteher Timo Kehm und den Bürgermeister von Grebenhain Sebastian Stang sowie Stadträte, Magistratsmitglieder und Stadtverordnete der Stadt Gedern in der Festhalle begrüßt. „Heute feiern wir ein kleines Jubiläum, denn die Traktorenfreunde Wenings begehen ihr zehnjähriges Bestehen. Im Jahre 2004 kam die Idee auf, eine Oldtimerausstellung für Landmaschinen in die Markttage zu integrieren und die Gruppe Traktorenfreunde Wenings war ins Leben gerufen“, so Heil.

„Ich begrüße alle Bürger der Stadt Gedern und der Stadt Wenings. Toll, dass die Vereinsgemeinschaft Wenings diesen Markt ausrichtet. Es hat klein angefangen und ist mittlerweile eines der größten Oldtimertreffen in Oberhessen“, unterstrich Bechtold, bevor die Seementaler Musikanten die Besucher mit Ernst-Mosch-Melodien unterhielten und historische Schlepper und Traktoren auf dem Gelände rings um die Festhalle eintrudelten.

Neben Dieselgesprächen und Besichtigung der knatternden Gefährten war sicherlich die Bison- und Pferdeshow von Willi Schmidt  – alias Yakwilli – aus Ehrenberg-Reubach ein Höhepunkt des Marktgeschehens. Denn der Rindviehflüsterer aus der Rhön führte mit seinen tonnenschweren Bisons gewagte Kunststücke vor. Außerdem konnten sich die Marktbesucher bei Planwagenfahrten mit dem Kaltblütergespann von Reik Günther aus Gedern die herrliche Vogelsberglandschaft anschauen und bei den Vorführungen von historischer Dreschmaschine und Kartoffeldämpfmaschine die Zeiger der Uhren zurück drehen. Und auch bei den Führungen durch das Heimatmuseum in der Burg Moritzstein wurde die Vergangenheit lebendig. Für die jüngsten Gäste boten die Minitraktorenfreunde Wenings einen Führerschein-Test mit ferngesteuerten Schleppern an.

Der Samstag klang mit einer Tanzparty, bei der DJ Michi V. mit Schlagermusik für Stimmung sorgte, aus.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

Foto zur Meldung: Es begann alles mit einer kleinen Oldtimer-Ausstellung am Marktwochenende
Foto: Traditioneller Fassbieranstich bei der Markteröffnung am Samstag

Wenn (B)Engel reisen

(24.10.2011)

Am 10.Oktober gegen 07:00 Uhr morgens machten sich 30 Traktorenfreunde aus Wenings auf, um mit Busreisen Klahr die weite Welt zu erkunden. Als Ziel hatte sich die Gruppe das John Deere Werk in Mannheim ausgesucht. So begann die Fahrt bei mäßigem Wetter, entwickelte sich dann aber schnell noch zu einem schönen Herbsttag, was Grund zur Annahme lässt, dass Petrus vielleicht auch ein Traktorfreund ist. Bevor man in Mannheim eintraf wurde noch ein rustikales Frühstück eingenommen, um sich zu stärken. Die Besichtigung im John-Deere-Werk dauerte 3 Stunden und war für die Traktorenfreunde sehr interessant, da sie an den Produktionsbändern direkt vorbeigeführt wurden. So konnte man das Entstehen der Schlepper in verschieden Ausführungen verfolgen bis zu den Traktoren mit 210 PS. Nach dem Mittagessen und Besichtigung des kleinen Museums, das auch verschiedene Lanz-Exemplare beherbergt, ging es wieder auf die Heimreise, wobei in Pfungstadt nochmal ein Zwischenstopp in der dort ansässigen Brauerei gemacht wurde. Nach der Führung durch die Produktionsräume kam die Verköstigung der verschiedenen Biere des Hauses nicht zu kurz, so dass die Fahrt in den späten Abendstunden wieder in Wenings endete.

Das Bild zeigt die Gruppe vor dem stärksten in Mannheim produzierten Schlepper der neuesten Serie.

Foto zur Meldung: Wenn (B)Engel reisen
Foto: Wenn (B)Engel reisen

Oldtimerausstellung Wenings 26.6.2011

(27.06.2011)

Unter dem Motto „675 Jahre lebendige Geschichte der Stadt Wenings“ reihten sich am Festwochenende in den Stehenden Festzug samt Mittelaltermarkt auch 270 knatternde Zeitzeugen ein.

Und da der Wettergott nach dem verregneten Auftakt dann am Sonntag ein Einsehen mit Gastgebern und Besuchern hatte und über die Feiermeile die Sonne vom blauen Himmel strahlen ließ, strömten ganze Menschentrauben aus Nah und Fern in das Jubiläumsstädtchen und flanierten durch die mit allerlei geschichtsträchtigen Utensilien und Gerätschaften gesäumten Straße und Gassen. Für Liebhaber von Oldtimer-Traktoren und historischen Landmaschinen drehte sich alles um Hubraum und Pferdestärken der sehenswerten Gefährten, von denen der Handmäh-Ableger von Jürgen Greb aus Wenings 106 Jahre auf dem stählernen Buckel hat. Dicht aneinander gereiht waren blitzeblank geputzte Hanomag und Fendt, Deutz und Lanz-Bulldogs echte Hingucker. Ausgiebiges Fachsimpeln mit den Fahrzeugeigentümern, Probesitzen der jüngsten Marktbesucher hinter den gewaltigen Lenkrädern sowie Vorglühen und Anlassen der historischen Motoren bestimmten das Geschehen. Letzteres war eine Schau für sich. So etwa bildete sich an einem betagten Lanz-Bulldog eine Menschentraube, als der Fachmann mit Ruhe und Gelassenheit einige Minuten darauf wartete, bis ihm der Glühkolben mit einer bestimmten Verfärbung das Zeichen zum Anlassen gab. Und als der Traktor-Veteran dann mit dem Lenkrad angekurbelt wurde und einem gleichmäßig-dumpfen Puffen das unverwechselbare Motorengeräusch folgte, schlug so manches Liebhaberherz höher.

Auch die Vorführungen an der historischen Dreschmaschine und altertümlichen Sägen lockten Neugierige an. Die Fendt-Parade war für Fans dieser Traktoren-Marke unbestrittenes Sahnehäubchen,während Wohnmobilisten mit den kleinen romantischen „Eigenheimen“, die einige Traktoren im Schlepptau hatten, liebäugelten.

Entsprechend der Prämierungsmarkttradition fanden auch jetzt Ehrungen statt. Der Teilnehmer mit der weitesten Anreise war die Familie Lingemann, die im 110 Kilometer entfernten Philippstal beheimat ist und mit ihrem Traktor für den Besuch in Wenings  acht Stunden Fahrzeit in Kauf nahm. Die älteste Maschine - nämlich ein Handmäh-Ableger aus dem Jahre 1905 - kommt aus dem Fuhrpark von Jürgen Greb aus Wenings. Als teilnehmerstärkste Truppe waren die Bulldogfreunde Bergheim zum Weningser Stadtjubiläum gekommen.

Und während die ersten Aussteller und Marktbeschicker am frühen Abend bereits mit Abbauarbeiten beschäftigt waren, machten es sich hunderte Festgäste bei dem herrlichen Sonnenschein in den Open-Air-Biergärten gemütlich, schunkelten zur Stimmungsmusik der Gruppe „Halb 6“. Erst zu fortgeschrittener Stunde zogen die letzten Festbesucher heimwärts und dann schlossen sich die drei Weningser Stadttore.

 

Text & Bild wurden uns freundlicherweise von Frau A. Hennecke zur Verfügung gestellt

Foto zur Meldung: Oldtimerausstellung Wenings 26.6.2011
Foto: Oldtimerausstellung Wenings 26.6.2011


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